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Aufenthalt in Bödingen Altenheim St. Augustinus Reitverein Bödingen e.V.

 

Waswar

         

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Gedenktag des Todes der beiden Kirchenerbauer

Christian von Lauthausen und Peter Meisenbach

Am 17. September 1417 verstarb Peter Meisenbach, Pfarrer zu dieser Zeit für Bödingen und vermutlich auch Christian von Lauthausen in diesem Jahr. Zum Gedenken dieser beiden Wallfahrtsgründer und Kirchenbauer wurde am 17. September 2017 der 600. Todestag feierlich begangen. Die Fahnenmasten waren beflaggt, die Presse und alle die Interesse haben eingeladen, die Bürgermeister Klaus Pipke und Franz Huhn als Ehrengäste geladen, alle verfügbaren Messdiener eingeteilt und die Kirche festlich geschmückt. Die Sonne schien trotz Regenperiode, und der Familienchor gab wie immer sein Bestes.

Zum ersten Male war Martina Weimer, die neue Diözesanassistentin, als Lektorin eingeteilt. In der Messe brachte Pastor Friedrichs die Geschichte der Kirchengründung zu Gehör und wie immer, Vergleiche zu Teilen des Evangeliums. Nach der Messe wurde die Gedenkplatte enthüllt. Sie ist im Boden über den Gräben von Christian und Peter Meisenbach eingebracht. Bürgermeister hielt eine kurze Ansprache und darin verwies er auf die starken Bindungen zwischen Bödingen und Siegburg aus dem Wallfahrtsleben, aber auch der beiden Bürgermeister, die in schwierigen Zeiten den Weg zur Bödinger Gottesmutter nicht scheuten und Kerzen entzündeten.

Margret Hilleke vermittelte den Zuhörern der Musikstücke Erklärungen dazu.

Nach der Festmesse waren die Anwesenden eingeladen zu einem Glas Sekt oder Orangensaft sowie zu einem Stück Kuchen. Der Erlös war für die Messdiener,

 

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Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens

Am Freitag, dem 15. September 2017 feierte die Kirchengemeinde "Zur Schmerzhaften Mutter" den Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens mit einer Wallfahrt über den 7Schmerzen-Mariens-Weg von Lauthausen zur Wallfahrtskirche nach Bödingen. An den Stationshäuschen erklärte Pastor Friedrichs die Geschichte aus der Bibel und verglich diese mit Handlungen in der heutigen Zeit. Zwischen den Stationen wurde der 7-Schmerzen-Rosenkranz gebeten, den einige der 20 Teilnehmer vorweisen konnten. Abschluss dieses Weges fand vor dem Gnadenaltar statt mit dem Gebet zur Schmerzhaften Mutter von Bödingen.

Danach folgte die Freitagsmesse zu diesem Marientag.

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Bereits zum 4. Male führt der Reifverein Bödingen e.V. ein Western-Reiturnier auf ihrer Reitanlage am Klostergut durch. Leider war in diesem Jahre der Wettergott nicht bei den Reitern. Die Veranstaltung musste somit in die Reithalle verlegt werden. Die schweren Fahrzeuge und Anhänger hatten die Reiterinnen und Reiter auf der nassen Weide abgestellt und alle hoffen, dass sie dort in dem schweren Boden auch wieder rauskommen können. Nur die Harten saßen im Garten, wie das Bild zeigt und die Fritten- und Würstchenbude hatte auch noch nicht den großen Ansturm kurz vor Mittag. Überall auf der Reitanlage verteilt warteten die, die noch in die Prüfung mussten. Hektik fand nicht statt, auch nicht bei der großen Anzahl der Hunde, die mitgekommen waren. Die Richter überwachten jeden Tritt der Pferde, die Haltung und Konzentration der Reiter.

 

 

 

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Son et lumiére

Zum 7. Mal wurde nunmehr auch 2017 in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" von der Stadt Hennef dieses Ereignis wieder veranstaltet. In vielen Farben ist die spätgotische Kirche von außen und innen illuminiert. Die Firma Steffens wusste auch hier wieder mit Wolfgang Harth, der die Gesamtleitung hatte, ein Farbenspiel in Abstimmung mit Vorträgen, Gesängen und solistischen Einlagen namhafter Künstler zu präsentieren. Natürlich hat auch dieses Mal wieder Pastor Friedrichs, als Hausherr der Kirche, seinen Teil mit beigetragen. Erstaunlich war wieder, wie viele Menschen den Weg auf den Marienberg gefunden hatten, ohne als Pilger in Erscheinung zu treten. Bödingen ist eben ein Erlebnisdorf, ein Anziehungspunkt durch seine Schönheit, seine vielen Denkmäler und für den christlichen Glauben, eben auch ein lebendiger Wallfahrtsort zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter. Und wenn man sich übers Jahr mit den Pilgern unterhält erfährt man, wie viele doch Trost und Hilfe an diesem Ort gefunden haben. Bereits im Mittelalter wurde in die Chronik geschrieben, dass Menschen, um so nah wie möglich bei dem Gnadenbild zu sein, ihren Wohnort, Sterbeort oder aber auch den Arbeitsort in Bödingen gesucht haben. Daher ist es gut, wenn nachhaltige Veranstaltungen, wie Son et lumiére, das jährliche Einheitsbild des Ortes verschönern helfen, es ins "richtige Licht" zu setzen. Um Menschen, die mehr über diesen Ort der Gnade und der Geschichte wissen wollen, ins "richtige Bild" zu bringen, war vor der Lichtveranstaltung eine Kirchenführung. Vor der abendlichen Veranstaltung und in der Pause gab es Brezeln und Getränke. Die Solisten waren Wilma Harth und Andreas Bieber, am Piano Marina Kommissarczik und Sabine Berg hatte die Moderation inne. Eine tolle und noch lange in Erinnerung bleibende Veranstaltung. Ein Höhepunkt der Bödinger Veranstaltungen.

 

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Mariä Himmelfahrt

Zu Ehren der Gottesmutter wird natürlich auch das Fest Mariä Himmelfahrt in unserer Wallfahrtskirche festlich begangen. Um 20.15 Uhr fand in der Kirche eine kleine Andacht statt, in der auch Wilma Harth ein feierliches Solostück vortrug. Kerzen für die Lichterprozession konnten erworben werden und nach der Andacht führte die Lichterprozession um die Kirche, durch den Kreuzgarten hinter der Kirche und über den denkmalgeschützten, sogenannten "Alten Friedhof", zum Denkmal des Christian von Lauthausen, das mit vielen Laternen angestrahlt war. Hier fand die Prozession den Abschluss mit dem priesterlichen Segen und dem Schlusslied "Segne Du Maria".  Am nächsten Tag findet die Kräuterweihe in der Kirche statt.

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Kirchweih- und Schützenfest 2017  

Mit Freitag, dem 30 Juni, wurde mit dem Fassanstich durch stellv. Bürgermeister Thomas Wallau das Kirmes- und Schützenfest eröffnet. Ohne einen Tropfen zu verschwenden, hat er mit 3 präzisen Schlägen den Bierhahn eingebracht. Wie immer ist das 1. Fässchen der Kirmes Freibier für alle und Pastor und Bürgermeister verteilten die sehnlichst erwarteten kühlen Getränke. Viele Gäste waren zu diesem warmen Abend erschienen und dankenswerter Weise auch sehr viele Jugendliche. Um die Zukunft des Gemeinschaftslebens auf unserem Dorf braucht man also keine Angst zu haben und der Auftakt zur Kirmes war mehr als gelungen.

Nach einem trotz Regens gut besuchten Samstag, kam der große Tag für die Schützenbruderschaft. Wie jede große Feier unserer Schützenbruderschaft, begann auch dieser Tag mit einem Gottesdienst zu dem die Schützenschwestern und Schützenbrüder von dem Musikverein Allner musikalisch hin begleitet wurden. Danach gingen Priester, Messdiener, Musikverein, Kirchenchor und befreundete Vereine in einer Prozession durch das Dorf. Am zweitältesten Segensaltar von Bödingen fand der feierliche Segen statt. Mit Blick auf die Wallfahrtskirche ging es zur Festmesse. In der Predigt brachte Pastor Friedrichs, der Präses der Bruderschaft, folgende Geschichte zu Gehör. "Ein sehr reicher Mann wollte eine Kirche bauen. Alles, aber auch wirklich alles wollte er dazu tun und auch bezahlen. Niemand anders sollte etwas dazu beitragen. Als die Kirche fertig war überprüfte er, ob er wirklich alleine diese Kirche geschaffen habe. Bei der Umfrage stellte sich jedoch heraus, dass eine alte, sehr arme Frau sich meldete und schüchtern angab, dass sie nichts zum Kirchenbau habe beitragen können wegen ihrer Geldnot aber, sie habe von zu Hause schon mal eine Hand voll Heu mitgebracht und den Ochsen, die die schweren Steine bewegen mussten, zu fressen gegeben." Diese arme und gute Frau hat mehr für den Kirchenbau getan und gegeben, als der reiche Mann, dem diese Ausgaben nicht weh getan haben. Man kann also mit kleinen und unscheinbaren Gesten große Taten vollbringen.

Nach der Messe fand, wie alljährlich, ein Festzug zum Altenheim statt, um den ehrwürdigen Schwestern, dem Personal und den Bewohnern die neuen Majestäten vorzustellen.

Ab 13.00 Uhr begann im Zelt die Begrüßung der Gäste durch den Brudermeister Manfred Löbach, die Abgabe der Insignien und die Verleihung dieser an die neuen Würdenträger. Der Bezirksbrudermeister verlieh einige Orden und Ehrenzeichen an verdiente Aktive des Vorstandes, so das St. Sebastianus Ehrenkreuz an den Schießmeister Andreas Bopp und eine ebenso hohe Auszeichnung, den Hohen Bruderschaftsorden an Marion Bopp für die langjährige Ausbildung und Betreuung der Schützenjugend. Die Bolzeniuskette erhielt Volker Wagner und Walter Pirch und Karl Brass wurden wegen ihrer langjährigen Mitgliedschaft ebenfalls besonders geehrt.

Bürgermeister Klaus Pipke gratulierte den Majestäten und dankte ihnen für ihre Arbeit in den Vereinen. Den guten Wünschen schloss sich das neue Landesregierungsmitglied Björn Franken von Herzen an.

 

 

 

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen v. 1937 e.V.

Am Sonntag, dem 18. Juni 2017, feierte der Heimatverein Bödingen ihr Sommerfest, zu dem Bürgermeister Pipke und Pastor Friedrichs erschienen waren. Die musikalische Gestaltung hatte das Berglandecho Bödingen. Viele fleißigen Hände hatten den Park vor dem Marienheim in eine kleine Zeltstadt verwandelt. und ebenso viele fleißigen Hände haben in den Getränke- und Speisezelten die Gäste bedient, im Marienheim mit Kuchen und Kaffee aufgewartet. Die Sonne schien vom Himmelszelt herunter und versprach, ein gutes und schönes Fest zu werden. Kinder hatten einen Flohmarkt aufgemacht und verkauften zudem Popkorn. Leider hat die Tanzgruppe aus Bröl absagen müssen, da einige Kinder eine Magen-/Darminfektion erlitten hatten. Dennoch, bei einem solch schönen Wetter und reichhaltigem Angebot an Speisen und Getränken, musste es einfach ein tolles Fest werden. Die Katholische Öffentliche Bücherei hatte einen Buchflohmarkt ins Marienheim aufgebaut, von dem reichlich Gebrauch gemacht wurde.

 

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Fronleichnam 2017

Am Donnerstag, dem 15. Juni 1917 fand in Bödingen das Fronleichnamsfest nut Prozession und Messe am Seniorenhaus Altenbödingen statt. Unterstützt wurde Pastor Friedrichs von Diakon Linse. An den Altären am Hause Kurz, an der Bushaltestelle Altenbödingen und in Driesch waren die Altäre und die Straßen geschmückt. Zum Glück finden sich immer noch Bürger und Nachbarn, die diese Arbeiten noch leisten zur Ehre Gottes. Am Seniorenheim fand im Innenhof die Hl. Messe statt.

 

Spielplatzeinweihung in Altenbödingen

Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Stadt Hannef auf dem kleinen Dorfplatz Altenbödinger Straße / Kirchweg den Spielplatz genehmigt und eingerichtet. Bürgermeister Klaus Pipke übergab in einer Feierstunde dem Heimatverein Bödingen und der Dorfgemeinschaft Altenbödingen diesen kleinen "Spielpunkt" mit Balancierbalken und Sandkasten. Leider ist der Platz zu klein, um Bewegungsspiele aufzustellen, da dazu der nötige Sicherheitsabstand fehlt. Herr Pipke gab jedoch an, dass dieser Platz nicht nur ein Spielplatz für Kinder, sondern auch ein schöner Dorfplatz oder Ruheort für Senioren  ist. Diese kleine Dreieck war der einzige Platz, der im Eigentum der Stadt war und daher zur Verfügung gestellt werden konnte. Der Bürgermeister zählte auf die Spender, die dieses Projekt ermöglicht haben. Die Stadt selbst hat 6.500 €, der Stadtverband der Heimatvereine über 700 €, der Lions-Club (auf Anregung von Guido Albrecht) aus der Adventskalenderaktion 3.200 €. Bürgermeister Pipke überreichte den Schlüssel des Platzes an den Vorsitzenden Herbert Müller, der sich ganz herzlich abschließend bei allen Spendern und Helfern bedankte, die die Fertigstellung zustande gebracht haben. Ein Gebäck in Form eines großen Schlüssels und viele Getränke warteten auf die Gäste und vor allen Dingen auf die vielen Kinder, die natürlich nicht fehlen durften.

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Pfingsten in Bödingen

-Eiersingen-

Am Freitag vor dem Hohen Pfingstfest wird in Bödingen die Tradition des "Eiersingens" hochgehalten. Viele Männer und Jungmänner (im Schaltjahr Frauen und Mädchen) treffen sich am frühen Abend, um von Haus zu Haus zu gehen und Eicr, alkoholische Getränke oder Geld zu "heischen". Bei diesen Gesängen, die regional leicht abgewandelt sein können, werden auf diese Wünsche hingewiesen. Machte man den Sängern die Tür jedoch nicht auf, kommen auch schon mal Strophen zu Gesang, die nicht gerade freundlich sind. Werden aber die Wünsche erfüllt, wird sich auch ordentlich bedankt "Mir donn uns och bedanke. on wollen uns net dröm zanke.."

Am Samstagabend werden dann die Eier gebraten und kostenlos verteilt. Das erworbene Geld, wird in noch fehlende Zutaten, Bier, Limo, Pappteller usw.  umgesetzt, damit ein schönes Fest entstehen kann. Das Bödinger Marienheim ist die Festhalle. Viele Bürger, dabei auch viele Neubürger, sind eingeladen und haben die Möglichkeit sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. 

Früher kam es vor, dass fremde Junggesellen sich in andere Bereiche einschlichen und die Gaben einheischten. Dabei kam es zum Teil zu größeren  Streitigkeiten.

Da wir alle zum Bergischen Land gehören und unsere Herrscher die Grafen von Berg waren, die bekanntlich sehr unserer Marienkirche zugetan waren und für den Bau der Kirche und des Klosters den Grundstein legten. mussten wir auch seinen Gesetzen folgen.

So steht in Wikipedia: "In einem Zeitungsbericht der Gladbacher Zeitung zu Ostern 1934 heißt es, dass bereits Herzog Wilhelm von Berg (Stifter des Stein´schen Altares in der Bödinger Kirche) im Jahr 1574 das Pfingssingen verboten habe, weil es unter den Singegruppen um ihres Bereiches willen zu Streitigkeiten gekommen sei. Im Jahr 1809 kam es erneut zu einem Verbot des Pfingstsingens. Daraus folgt, dass es sich auch zu diesere Zeit bereits um einen praktizierten Brauch gehandelt hat.

Die Urkunde über das Verbot hat den nachfolgenden Text: "Da der unter dem Namen Pfingstgesang oder Pfingst-Eyerholen bekannte Gebrauch sich nicht mit der Ordnung einer guten Polizey verträgt und nur zu oft zu Streit und Ausschweifungen Anlaß gegeben hat, so wird dieser Unfug unter schwerer Brüchten-Strafe verboten. Einem zur Warnung. Der Herr Pastor Siegen zu Paffrath werden gebeten, Gegenwärtiges am nächsten Sonntag, den 14. ds. Mts. zu verkünden und wie geschehen hierunter zu bescheinigen."

Auch in den Folgejahren kam es immer wieder zu Verboten, dieses Eiersingen auszuüben. Dennoch hat sich dieser alte Brauch bis heute gehalten.

- Pfingstbaum setzen-

Am Samstagnachmittag fuhren die Jungmänner in den Wald, um einen schönen großen Pfingstbaum auszusuchen und ihn zum Aufstellungsort zu verbringen. Viele Jahre Erfahrung zeigen sich gleich, wie der Baum fertig gemacht wird. Er muss geschält werden, die Spitze abgeschnitten und eine schöne Spitze aufgeschraubt, Halteseile angebracht werden. Dann kommt die Seilwinde dran und ein großer Traktor hebt ihn soweit an, dass das Zugseil Wirkung bekommt. Der große Traktor führt dann nur noch den Baum bis zur Haltevorrichtung. Viele interessierte Gäste waren wieder einmal gekommen, um dieses Schauspiel anzusehen und sich mitzufreuen, wenn alles so toll geklappt hat. Auch Bürgermeister Klaus Pipke war mit Frau und Kind erschienen, da er sich nach wie vor mit Bödingen und dieser Jungmännerschar verbunden fühlt.

Eierkuchen

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Senioren-Ausflug der Pfarrgemeinde Bödingen

Am Dienstag, dem 30. Mai 2017 fand der jährliche Ausflug des Ortsausschusses bei schönem Wetter statt. Ulrike Müller vom Ortsausschuss hatte sich dieses Mal für den wunderschönen und historischen Ort Monschau entschieden. Die Fahrt ging mit einem neuen Bus der Firma Krautscheid über die Höhen der Eifel, durch tiefe Täler und über viele kurvenreiche Straßen in den tief gelegenen Ort Monschau, am Rande des Hohen Venn´s (Belgien). Offensichtlich wählte der Busfahrer die Strecke nach der Wetterkarte aus, denn wie umfuhren alle großen schwarzen Wolken, so dass wir ohne Regen nach Monschau und auch wieder zurück kamen. Im Ort Monschau waren die Reisenden zu Kaffee und Kuchen ins Cafè Kaulart eingeladen. Hier fand sich auch schon bald der bestellte Stadtführer, Herr F. P. Müsch, ein, der nach dem Kaffee mit witzigen und unterhaltsamen Sprüchen seine Stadt erklärte. Man staunte natürlich nicht schlecht über seine Aussage, dass trotz der massiven und sehr engen Bebauung lediglich ein paar hundert Menschen hier wohnten und dass Holländer für wenig Geld sich manch kleines Häuschen erwarben. Aber nicht nur die Einwohnerzahlen gehen zurück, damit natürlich auch die Geschäfte. Keine Kaufhäuser für den täglichen Bedarf, kein Krankenhaus und nur ein Arzt, der kurz vor altersbedingter Zuruhesetzung steht. Man sah schmale Häuser, in denen Wohnungen über 7 Etagen gingen, erreichbar über Stiege, nicht Treppen. Herr Müsch erklärte aber auch, wie Monschau und die Namensgebung entstand. Der Ort wurde von größeren Kriegsschäden verschont, obwohl sich rundherum einige Kampflinien befanden, deren Befestigungen heute noch sichtbar sind. In diesem herrlichen Ort, das reichlich mit fließendem Wasser gesegnet ist (z.B. Rur), hatten sich Berufe entwickelt, die mit dem Wasser etwas gemein haben, so die Weber und Tuchmacher. Die Häuser der Reichen sind aus festem Stein (steinreich) und die der ärmeren Bevölkerung aus Fachwerk, mit Lehm ausgefüllt und innen mit Brettern verkleidet. Die Burg von Monschau thront über der Stadt. Hier finden Konzerte von bekannten Bands statt. Ein schöner Ort, aber für die ältere Generation mit ihren Behinderungen nur schwer zu ertragen. Die Rückfahrt ging dann über Holzlar, wo im Wald-Café Essen bestellt war, das hervorragend schmeckte. Auch Hans Heiming ließ es sich nicht nehmen, als krönenden Abschluss dieser schönen Tour, ein Eis zu bestellen. Zu dieser Tour waren die Nonnen aus unserem Kloster eingeladen worden, als Abschluss ihres Aufenthaltes in Bödingen. Nach 1905 waren ununterbrochen Nonnen in unserem Kloster. Nun ist auch diese Zeit leider beendet worden und an uns ist es, ihnen ganz herzlich für ihre Treue und Hilfsbereitschaft zu danken und für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

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Abschied unserer lieben Franziskaner-Schwestern aus dem Seniorenhaus

Am Montag, dem 29. Mai 2017, wurden unsere indischen Schwestern Delsy und Sessin, die uns alle "ans Herz gewachsen" waren, in einem kleinen Festakt verabschiedet. Sie zeichneten sich aus durch ihren zuverlässigen Fleiß, ihre Hilfsbereitschaft und vor allem durch ihre Fröhlichkeit. Seit 1905 sind Nonnen in Bödingen, die anfänglich Koch- und Nähschule einrichteten, um die jugendliche Dorfbevölkerung auf ihr Leben vorzubereiten. Eine Krankenschwester war ebenfalls im Kloster, die täglich medizinische Betreuung auch bei der Dorfbevölkerung leistete. Der beschwerliche Weg zu einem Arzt nach Hennef war nicht erforderlich, wenn die Art der Krankheit oder der Verletzung dies nicht verlangte. Nun war es nicht mehr zu verhindern, diese liebgewordenen Schwester hier zu halten, da sie nach ihren Ordensregeln einer täglichen Messe bedurften. Wir alle in der Pfarrgemeinde bedauern diesen Fortgang, da weder ein Priester noch einige Nonnen liebenswerte Pflege und Hilfe den Heimbewohnern geben können. Wir wünschen diesen hilfsbereiten und fröhlichen Schwestern alles Gute und Liebe auf ihren Lebenswegen. Natürlich gehört dazu ein ganz großes Dankeschön für ihre geleistete Arbeit und ihren Einsatz zum Wohle der ihnen anvertrauten und hilfsbedürftigen Menschen. Möge Gott ihren Weg begleiten und unsere Schmerzhafte Mutter ihnen Hilfe geben, wann immer sie diese benötigen.

Das 1. Kloster der Nonnen:

Das neue Kloster

 

2010 verließen uns diese Nonnen und die ersten indischen Schwestern kamen nach Bödingen, darunter Schwester Delsy.

 

Nun gehen auch die letzten Schwester von Bödingen fort.

(folgende Bilder dieses Artikels von Guido Weimer:)

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Kompassionsfest 2017

Am 4. Freitag nach Ostern feiert Bödingen seit 1423 das Kompassions- (Mitleidens-) -fest. Auch in diesem Jahr hatte es die ganze Nacht und noch am Morgen stark geregnet. Und sie in den Jahren zuvor zogen kurz vor der Prozession die Wolken auf und die Sonne schien. Da aber für den ganzen Morgen Regen und Gewitter gemeldet war, wurde das kleine Pfarrfest nach der Festmesse in das Marienheim verlegt, obwohl im Pfarrhof alles schon vorbereitet war. An der Prozession nahmen auch die Bürgermeister von Hennef (Klaus Pipke) und Siegburg (Franz Huhn) sowie die Kreistagsabgeordneten Hans-Peter Höhner und Renate Becker-Steinhauer teil. Auch für den Beigeordneten Michael Walter war es eine Selbstverständlichkeit Prozession und Messe beizuwohnen. Die Prozession ging mit dem Gnadenbild durch den Ortskern in den ehemaligen Klosterhof, dem heutigen Klostergut. Vor dem Sommerrefektorium hatte die Schützenbruderschaft den Segensaltar aufgebaut, der wunderschön mit Blumen geschmückt war. Hier begrüßte Pastor Friedrichs Weihbischof Melzer, die Pfarrer vom Seelsorgebereich Hennef-West und Hennef-Ost. Nach der Segenserteilung ging die Prozession zur Wallfahrtskirche, in der Weihbischof Melzer die Predigt hielt. Die musikalische Gestaltung bei der Prozession übernahm der Musikverein Allner mit Freunden und während der Messe der Kirchenchor "Cäcilia". Im und vor dem Marienheim feierten die Gäste mit den Geistlichen und dem Musikverein Allner dieses besondere und historische Fest. Der Ortsausschuss hatte die Beköstigung übernommen. Es gab Suppe, Kuchen, Kaffee und kühle Getränke. Vielen Dank allen Helfern!

 

 

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Königs- und Prinzenschießen der St. Augustinus Schützenbruderschaft

Die St. Augustinus Schützenbruderschaft führte am Sonntag, dem 7. Mai 2017 ihr Königs- und Prinzenschießen durch. Wie es bei der Bruderschaft üblich ist, begann dieser wichtige Tag mit einer Messe. Pastor Friedrichs zog mit seinen Messdienerinnen und Messdienern, begleitet von den Schützenschwestern und -brüdern, in die vollbesetzte Kirche ein. In seiner Predigt sprach er von dem "Guten Hirten", der von seinen Schafen erkannt und geliebt wird. Aus dem Evangelium las er vor, das nur der Schäfer durch die Tür zu den Schafen geht, und von seinen Schafen erkannt wird. Der Schießwettkampf fand im Schützenheim der Bruderschaft statt. Das Schützenheim war gut besucht und den Gästen wurden Speis und Trank in bewährter Form angeboten. Die Bambinis begannen den Schießwettbewerb. Hier konnte Jonas Musselmann (nicht auf dem Gruppenbild) den linken Flügel abschießen und ebenso den Rumpf des Vogels. Er wird der neue Bambiniprinz beim Schützenfest im Juli werden. Bei den Messdienerinnen und Messdienern ging Mara Steinhauer siegreich hervor. Auch sie holte zuerst den linken Flügel und zum Schluss auch den Vogel von der Stange. Lars Brambach, der den Schweif des Vogels abschoss und ebenso auch dem Vogel das Ende bereitete. Die Spannung steigt dann im Saal, wenn es um die Trophäen geht, die von den Erwachsenen erzielt werden. Hier ging es mit dem Bürgerkönigsvogel weiter, der von Thomas Eiserfey zur Strecke gebracht wurde. Der Höhepunkt des Wettkampfes ist natürlich das Erlangen der Königswürde. Hier holte Petra Kroppen den Kopf mit dem 47. Schuss herunter, Inge Meister schaffte den rechten und Wolfgang Brambach den linken Flügel. Marion Bopp schaffte den Schweif abzuschießen und Inge Meister mit dem 195 Schuss den Rumpf des Sperrholzvogels, so dass sie im Juli bei der Krönungszeremonie die Königin der Bruderschaft und von ihrem Gatten Rudi  begleitet wird. Ein schöner Tag mit vielen spannenden Wettkämpfen ging zu Ende und manch einer der Sieger wird keinen ruhigen Schlaf finden können.

 

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Dorffest in Lauthausen

Am 1. Mai, dem Fest der Arbeit und des Patroziniums der Kapelle Lauthausen, die dem Hl. Josef geweiht wurde, feiert die Dorgemeinschaft Lauthausen auch ihr Dorffest. Um 11.00 Uhr begann dieser Festtag traditionell mit der Hl. Messe in der kleinen Kapelle, die im Dorfmund auch als "Dom zu Lauthausen"  genannt wird. Pastor Friedrichs begrüßte alle Anwesenden, darunter besonders "Domprobst" Heinrich Klein, der seit vielen Jahrzehnten sich um diese Kapelle liebevoll bemüht. Es war für dieses Fest leider ein regnerischer, für die Landwirtschaft allerdings ein segensreicher Tag. Dennoch waren einige zu dieser Messe erschienen und Pastor Friedrichs griff in seiner Predigt wieder einmal das Weltgeschehen auf,  das nicht vergleichbar ist mit dem des Hl. Josefs. Machtgier und Rücksichtslosigkeit spiegelt heute das tatsächliche Leben wider. Dazu las er eine Geschichte vor von drei Müttern, die am Dorfbrunnen Wasser holten und die besonderen Eigenschaften ihrer Söhne erzählten. Der eine Sohn war ein hervorragender Turner, der zweite ein ebenso talentierter Sänger. Die dritte Mutter erklärte dann allerdings, dass ihr Sohn ein ganz normaler Junge sei, der keine besonderen Fähigkeiten habe. Alle Jungen erschienen und die ersten beiden konnten mit ihren Talenten die Mütter begeistern. Der 3. Sohn kam, ging auf die Mutter zu, nahm die schweren Eimer mit Wasser aus den Händen seiner Mutter und trug sie nach Hause. Eine Geschichte, die nachdenklich macht.

Nach der Messe fand die weltliche Feier des Dorffestes statt. Getränke-, Grill- und Kuchenstand waren bereit, um die anwesenden Gäste zu verwöhnen. Unter den Gästen waren Bürgermeister Pipke mit Familie, Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer, CDU-Landtagskandidat Björn Franken, Pastor Reinhard Friedrichs und Walter Keuenhof, Vorsitzender des Stadtverbandes Hennefer Heimatvereine. Völlig überraschend  holten sie die ehemalige Vorsitzende Kirsten Mersch nach vorne und ehrten sie mit der Heimatnadel der Stadt Hennef. Dazu verlas Walter Keuenhof die Ladatio, die diese Ehrung begründete und die vielen Arbeiten und Mühen von Kirsten Mersch deutlich machte. Der Bürgermeister steckte ihr dazu, ganz vorsichtig, die Heimatnadel an.

 

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Weißer Sonntag 2017

Am Sonntag, dem 23. April 2017 fand auch in Bödingen der "Weiße Sonntag" statt, bei dem 5 Kommunionkinder zum ersten Male zum Tische des Herrn gehen. Anders war es bei den Jubilarinnen und Jubilaren, die in großer Anzahl zum Gedenken an ihrer ersten Heiligen Kommunion der Einladung gefolgt waren, ebenfalls dieses hohe Fest gemeinsam zu feiern. Um 09.45 Uhr wurden alle im Marienheim durch Pastor Friedrichs und seinen Messdienern abgeholt und mit der Schützenbruderschaft zur Kirche begleitet. Die Festmesse wurde musikalisch gestaltet durch den Familienchor "Capriccio". Die Fürbitten sprachen Kommunionkinder, Jubilare, Kommunionbegleiterinnen und eine Peson aus dem Kreis der Eltern. Pastor Friedrichs ging in seiner Predigt auf die biblische Geschichte mit Christus auf dem Boot ein und verwies auf das Mottobild, welches die Kommunionkinder gestaltet haben.

Er sprach den Kommunionkindern und Jubilaren Mut zu, keine Angst zu haben im Boot des Lebens. Wenn Christus bei uns ist, gehen wir nicht unter. Auch wenn hin und wieder eine leichte Welle über den Rand schwappt, so müssen wir doch guten Mutes sein, mit Jesus sich sicher zu fühlen. Genauso erläuterte er den Kindern, dass sie ja auch keine Furcht zu haben brauchen, wenn die Eltern dabei sind, die auf sie aufpassen. So ist es auch mit Jesus. Er gibt uns Sicherheit, auch wenn die Lage in der Welt wie eine dieser Wellen ist, die mal über die Bordwand schwappen könnte.

Nach der Messe waren die Jubilarinnen und Jubilare, 25, 50, 60, 70 und 75 Jahre Kommuniongedächtnis, im Pfarrheim zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

 

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Der Erfolg reißt nicht ab!

Bezirksjungschützentag 2017 (von Peter Eiserfey und Dennis Kroppen / Bild v. d. Schützenbruderschaft Bödingen)

Am 22. April 2017 richtete die Schützenbruderschaft St. Maria Königin Sankt Augustin-Ort den 62. Bezirksjungschützentag aus. Auch in diesem Jahr nehmen zahlreiche Schützinnen und Schützen sowie Gäste am BJT teil.

Großer Jubel bei der Bekanntgabe des neuen Bezirksschülerprinzen! Peter Eiserfey von der Schützenbruderschaft Sankt Augustin Bödingen e.V. holt sich den Titel mit 30 von 30 Ringen.

Im Schülereinzelwettkampf konnte er zudem den Matthias-Esch-Pokal für sich gewinnen. Hier hat er 94 von 100 Ringen geschossen.

Die Krönung des neuen Bezirksschülerprinzen und Übergabe des Matthias-Esch-Pokals wird im Oktober beim Bezirksbundesfest in Siegburg erfolgen.

Auch Dennis Kroppen konnte sich in der Bezirksjungschützenklasse sehen lassen. Auf dem Treppchen nahm er den 3. Platz ein.

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Die Osternacht 2017

Die diesjährige Osternacht hatte einen günstigen Moment abgewartet, denn der ganztägige Regen hatte ausgesetzt und das Feuer konnte neben der Kirche, allerdings windgeschützt, angezündet werden. Aus den Flammen entnahm Pastor Friedrichs, nachdem er in der Osterkerze die Nägel Jesu eingesetzt hatte, die Flamme und zündete damit die Osterkerze für 2017 an. Danach zogen Pastor und Messdiener mit den Gläubigen im Gefolge in die dunkle Kirche ein. Erst mit dem Evangelium wurde die Kirche wieder erhellt, die Glocken "kamen zurück" und konnten sich in ihrer Klangfülle den umliegenden Ortschaften präsentieren. Die Orgel spielte beginnend im Piano und schwoll schließlich zum Fortissimo an. Hier setzten auch die kleinen Glocken der Messdiener in diese musikalisch Stimmung mit ein. Pastor Friedrichs erwähnte in seiner Predigt auch , dass Papst Benedikt seinen 90. Geburtstag auf diesen Tag feiere. Dieser Papst hat gesagt, dass ein starker Glaube "Flügel verleihen". Man kann über Vieles hinweg fliegen. Dazu erzählte er ein Beispiel aus seiner Jugendzeit, in der er in den Alpen wanderte und die Berge als sehr hoch und unüberwindbar erkannte. Durch viele Täler gehen musste um letztendlich den Berg zu erreichen. Dann, als er eines Tages über die Alpen nach Rom flog und unter sich die Alpen winzig klein erkannte, diese in wenigen Minuten mit dem Flieger ohne Mühen bewältigen konnte, erkannte, wie klein doch manche Sorgen und Probleme sind, wenn man sie von oben betrachtet. Pastor Friedrichs vergaß auch in diesem Jahre nicht, allen Ehrenamtlichen in der Kirche herzlich zu danken für die Arbeit im vergangenen Jahr. Er wünschte allen im Seelsorgebereich fröhliche und segensreiche  Ostertage und bat alle Anwesenden, diesen Wunsch auch nach draußen zu tragen , zu denen die nicht kommen konnten oder nicht wollten. Allen gilt sein Osterwunsch. Nach der Messe waren alle Gläubigen in die Bücherei zur AGAPE-Feier eingeladen .

 

Das quellklare Wasser stand stand schon bereit, um geweiht zu werden

   

Die neue Osterkerze erhält blutroten Nägel, wie sie in den gekreuzigten Herrn geschlagen wurden

 

Das Osterlicht kommt in die Laterne

 

Die Kerze wird aus den Flammen des Osterfeuers entbrannt

 

Der feierliche Einzug in die dunkle Kirche

 

Die geweihte Taufkerze wird in das Wasser hineingesenkt und der Priester spricht das Weihegebet

 

In der Pfarrbibliothek die Agapefeier

 

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Palmsonntag

Am Sonntag, dem 9. April 2017 war Palmsonntag und Bödingen begeht natürlich auch diesen Tag in besonderer Weise. Pastor Friedrichs zog mit den Messdienern und dem Küster aus der Sakristei zum Ehrenmal des Christian von Lauthausen, vor dem der Küster bereits viele Buchssträuße zum Segnen aufgelegt hatte. Die 5 Kommunionkinder, die in diesem Jahr zum ersten Male zum Tische des Herrn gehen, hatten an Stäcken Palmgebinde angebracht. Nachdem Pastor Friedrichs die Palmzweige und das Kreuz mit Weihwasser und Weihrauch gesegnet hatte, zogen alle gemeinsam in die Kirche ein. Wie seinerzeit in Jerusalem beim Einzug Jesu, so wurde auch hier beim festlichen Einzug mit Palmzweigen gewedelt. Die ausgelegten und gesegneten Palmzweige konnten von den Gästen mitgenommen werden, um sie in ihren Häusern aufzuhängen.

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Frühlingserwachen in der Bücherei

Am Sonntag, dem 2. April, gleich nach dem Hochamt, hatte die Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei, Frau Regina Ax,  zu einem kleinen Umtrunk mit Gebäck  eingeladen. Interessierte Bürger konnten sich hier über die Bücherei mit ihrem großen und aktuellen Angebot informieren lassen, Fragen stellen und die Mitarbeiterinnen der Bücherei persönlich kennen lernen. Bei herrlichem Frühlingswetter war ein Besuch sicherlich lohnenswert.

 

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Bußgang der Männer 2017

Am Samstagabend, dem 01. April 2017, trafen sich wieder Männer aus den Pfarreien Hennef-Warth, Happerschoß und Bödingen, um den Wallfahrtsweg von Lauthausen über Altenbödingen zur Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" betend und schweigend zu gehen. 25 Männer konnte Pastor Friedrichs an der Josefs-Kapelle in Lauthausen begrüßen und sie mit einem geistlichen Wort auf diesen Weg einzustimmen. Die Kapelle Lauthausen besitzt zwei Kirchenfenster, die nicht besser geeignet sein können, um auf die Geschichte der Bödinger Wallfahrt hinzuweisen. Das eine Fenster zeigt das Gnadenbild, wie es Christian von Lauthausen in einer nächtlichen Vision gesehen hatte und in Köln hat anfertigen lassen. Dann das 2. Fenster, das den Wallfahrtsweg, Christian vor dem Bildstock und letztendlich die Wallfahrtskirche, die Christian mit seinem Pastor Peter von Meisenbach hat entstehen lassen, zeigen. So ging es dann durch das Dorf Lauthausen und weiter über den Weg "Zum Forst", zu dem kleinen Waldstück (Forst), dem Standort des Bildstocks und dem damaligen Ort, an dem Christian von Lauthausen lebte. Hier hielt man inne, um im Gebet Gedanken und Inhalte unseres Glaubens aufzufrischen. Über den Kirchweg ging es dann weiter zur Wallfahrtskirche, die angestrahlt die Wallfahrer anzieht und zum Gottesdienst einlädt. Die Glocken aus der Entstehungsgeschichte läuteten dazu und alle fühlten sich nicht nur körperlich, sondern auch innerlich erleichtert. In der Messe predigte Pastor Friedrichs über das Evangelium, das die Geschichte des Todes seines Freunde Lazarus widerspiegelte. Wie es Pastor fast immer in seinen Predigten macht, Inhalte aus Evangelium und Lesung mit der Neuzeit zu verbinden und oft genug den Finger in Wunden legt, die durch die Geschichte geschlagen wurden. So zeigte Christus im Evangelium auf, dass alles Weile haben muss und nicht zu schnell reagiert werden soll. Pastor Friedrichs bezog das auf die heutige Zeit, denn oftmals werden heute zu schnell Reaktionen ausgelöst, gehandelt, ohne sich bewusst zu machen, welche Entscheidungen welche Ergebnisse bringen können. Vor allen Dingen sprach er die Männer an, die immer sofort alles anpacken, alles erledigen wollen, ohne sich erst einmal über das Ergebnis Gedanken zu machen. Die Männer warten eigentlich immer darauf , sofort loszulegen, sofort etwas zu unternehmen, zu schnell zu sein. Mehr Muße und ausgereifte Gedanken fehlen oftmals. Jesus wollte in dem Evangelium nichts anderes seinen Anhängern sagen.

Nach der Messe gab es im Marienheim das traditionelle "Fastenbier".

 

 

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Vorstandssitzung Kirchenchor

(Text und Bild: Udo Bergel)

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Wir gehen auf Ostern zu

(In Bödingen zu sehen)

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Ehrung von Mitgliedern

- Marienchor-

In einer Jahreshauptversammlung des Marienchorvorstandes wurden durch den Präses Pastor Reinhard Friedrichs zwei hoch verdiente Mitglieder geehrt. Rainer Maria Kardinal Woelki hat ihnen durch persönlich unterzeichnete Urkunden zum 60-jährigen Jubiläum gratuliert, die Pastor Friedrichs in der Sitzung überreichte. Anna Döhler und Rosi Winter, die über diesen langen Zeitraum feste Stützen im Verein und sichere Stimmen im Chor waren, erhielten von Erni Koch kleine Geschenke dazu überreicht. Die Jubilarinnen haben sich nicht nur in der Chorarbeit profiliert, sondern außerdem noch viele Jahre tolle Schauspielkunst in dem Theater "Bödinger Bühne" präsentiert. Wir gratulieren beiden Sängerinnen zu ihrer Ehrung und danken für beispielhafte Zuverlässigkeit und Kameradschaft.

 

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Flohmarkt rund um Pferd und Reiter auf der Reitanlage Melanie Brozio

hier mit ihrem Pferd "Carlos"

Am Sonntag, dem 12. Februar 2017, hatte Melanie Brozio zu einem Flohmarkt eingeladen. Viele Aussteller waren erschienen und alles angeboten, was für Reiter und Pferde interessant, gut und günstig war. Erstaunlich viele Reiterinnen und Reiter kamen, um sich so manches Schnäppchen zu sichern.

Diese dritte Reitanlage auf dem Bödinger Berg hat sich mittlerweile fest etabliert und gemeinsam mit den anderen beiden, Bödingen zu einem Reitparadies umgestaltet. Bödingen, mit dem Natursteig Sieg und dem Freistellungsgebiet für Reiter, wurde zu einem Wander- und Reitparadies. Das bereichert unsere Region in ganz besonderem Maße. Auch diese Veranstaltung ist ein toller Beitrag in der Kette der vielen Veranstaltungen auf dem Bergsporn der Nutscheid.

   

 

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Neujahrsempfang und Geburtstagsfeier

Am Sonntag, dem 15. Januar 2017 hatten Kirchenvorstand, Ortsausschuss und Pastor Friedrichs zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" ins Marienheim eingeladen. Im Hochamt sang der Familienchor "Capriccio" unter der Leitung des Ehepaares Wilma und Wolfgang Harth. Der Thema dieses Gottesdienstes lautete: "Wege". So hatte Wolfgang Harth Texte und Lieder zusammengestellt und diese vortragen lassen. Pastor Friedrichs ging natürlich auch in seiner Predigt auf dieses Thema ein. Dabei gab er wieder einmal zu verstehen, dass der Weg zu Gott nur durch das Kreuz geht. Also kein einfacher Weg. Dazu erzählte er aus Erlebnissen seines Lebens, die ebenfalls zu diesem Thema passten. Zum Schluss lud er alle anwesenden Besucher ins Marienheim zum Neujahrsempfang, aber auch zu seiner Geburtstagsfeier ein. Viele waren dieser Einladung auch gefolgt und warteten im Marienheim, bis er vom Musikverein Allner musikalisch begleitet, eintraf. Eine lange Gratulationsreihe stand schon bereit und der Kirchenchor "Cäcilia" sang dem Geburtstagskind auch ein Ständchen. Damen aus dem Kirchspiel hatten die Bedienung übernommen.

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Unsere Sternsinger 2017

Wieder einmal haben sich viele Kinder und Jugendliche aus der Messdienerschar zusammengefunden, um als Sternsinger den Segen für die Häuser und ihre Bewohner zu bringen. Dabei schreiben sie oben an die Türen: 20*C+M+B*17 oder kleben entsprechende Aufkleber mit diesen Zahlen und Buchstaben auf. „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus, so lautet der Segensspruch. Der von den Sternsinger mitgeführte Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Hl. 3 Könige bis zur Krippe gefolgt sind. Pastor Friedrichs hat in der Messe zur Entsendung der Sternsinger die Kreide und Aufkleber gesegnet. Er wünschte den Sternsinger eine glückliche Heimkehr, was bei dem Nebel und den vereisten Fahrbahnen nicht einfach sein wird.

 

 

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Selbst die Heilige Weihnachtszeit wird missbraucht für lebensbedrohende Sachbeschädigung.

Die Bezeichnung "Hirnlose" wird wieder durch diese neue Sachbeschädigung bestätigt. Wer einen Fuß- und Radweg mit einem bei Dunkelheit schlecht einsehbaren Gegenstand (Draht/Seil) sperrt, begeht eine Straftat, die lebensbedrohend ist. Radfahrer haben oftmals keine optimale Beleuchtung, da ist ein solches Verkehrshindernis nicht oder viel zu spät zu sehen. Ein Radfahrer, der dadurch vom Sattel geworfen und nach hinten fällt, hat meistens eine lebensgefährliche Verletzung, vielleicht sogar den Tod zur Folge. Wer will das verantworten??

Ist denn da überhaupt kein Verstand mehr vorhanden?

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Heiligabend in Bödingen

Wie könnte es in Bödingen anders sein, als dass dieser Hohe Festtag mit einem besonderen Gottesdienst beginnt. Vor der Messe fand in der Kirche eine "Vorfeier" statt, die musikalisch von dem Bödinger Familienchor "Capriccio" gestaltet wurde. Lisa und Maria Bambeck stimmten die Anwesenden in der vollbesetzten Kirche mit geistlichen Texten ein und zündeten eine Kerze auf dem Altar an. Danach summte der Chor eine Strophe von "O du fröhliche" an, die folgenden dann von allen Anwesenden mit den Texten ausgefüllt wurden. Es folgten die Lieder "In The Bleak Midwinter", "Friede sei mit Euch", "Menschen unterwegs" und "Wunder gescheh´n". Die Vorfeier endete mit dem Lied "Love Changes Everything".  Nach dem Eingangslied der Christmette"Heiligste Nacht!", fand die Segnung der Krippe statt. Hier folgte der Übergang in die Liturgie mit dem Lied "Zu Bethlehem geboren ..."  Der Chor übernahm zum Gloria die musikalische Gestaltung mit "Hört, der Engel helle Lieder". Zur 1. Lesung "Zu Bethlem überm Stall" und zurr 2. Lesung "Freuet euch all´" In der Predigt, auch hier wie könnte es anders sein, verstand Pastor Friedrichs wieder, die Heilige Nacht und die Geburt Jesu Christi mit der heutigen Zeit zu vergleichen. Der Terrorismus, die Anschläge in Frankreich, Belgien, München und nun auch in Berlin. Pastor Friedrichs wies aber auch bei der Geburt Jesu darauf hin, dass sie eigentlich eine Katastrophe einleitete. Nämlich die Geburt als 'Voraussetzung für die Erlösung der Menschheit durch seinen Tod. Und auch wir Katholiken wissen von dem beängstigenden Text der Rede Jesu, dass der Weg zu Gott nur über das Kreuz geht.

Nach der Predigt sang die ganze Gemeinde "Menschen, die Ihr wart verloren, ..."  Die Gemeinde sang wieder ein Lied zur Gabenbereitung und wechselnd der Chor "In heilger Nacht".  So ging es weiter bis zum Schluss. Nach der Messe und dem Dank des Pastors an alle Aktiven die übers Jahr, aber auch besonders in der Vorbereitung zur Weihnachtszeit, tatkräftig geholfen haben, die Chöre viele Proben durchgeführt haben, um ein so tolles Weihnachtsfest gestalten zu können. Dies zeigte sich besonders im Ausklang der Christmette mit weiteren schönen Liedern unter dem Dirigat von Wilma Harth und ihrem Mann Wolfgang an Orgel und E-Piano. Ein toller Start in die Weihnachtszeit mit gelungenen Text- und Liedvorträgen, mit einer tollen Krippe und vielen guten Gesprächen, Umarmungen und guten Wünschen für die Weihnachtszeit und darüber hinaus für das kommende Neue Jahr. Allen ein friedvolles und schönes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden.

 

 

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Die Krippenbauer der Bödinger Krippe sind wieder aktiv

Die Krippenbauer von Bödingen haben wieder ihre Arbeit aufgenommen. 2 große Weihnachtsbäume für den Chorraum wurden beschafft, das Krippenbaumaterial aus dem Lager geholt und das Krippenpodest schon aufgebaut. Nun werden die Seitenwände fertig gestellt. Viele ehrenamtliche Helfer waren erschienen, um die Bödinger Weihnachtskrippe unter der bewährten Stabführung von Karl-Heinz Bambeck, zu einem Gesamtwerk werden zu lassen. Vielen Dank für die liebevolle Hilfe.

Am 2. Krippentag wurden die beiden Weihnachtsbäume an den Altar gesetzt. Die andere Gruppe Helfer gaben sich an die Wände und an die Krippengrotte. Der Engel wurde aufgestellt und die Beleuchtung der Krippe eingerichtet. Danach wurde Richtfest gefeiert. Pastor Friedrichs wurde gebeten, ob er keinen Nachtisch hätte, worauf dieser mit geistigen Getränke erschien. Natürlich musste er als Bauherr bei seinem Richtfest auch mit anstoßen. Plätzchen machten die Runde, so dass es eine gemütliche halbe Stunde wurde, bevor die Arbeiten weitergehen mussten.

Danach ging es fleißig weiter!!!

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Senioren-Adventkaffee des Heimatvereins Bödingen e. V.

Alljährlich feiert der Heimatverein für die und mit den Seniorinnen und Senioren  aus dem Kirchspiel Bödingen einen Adventsnachmittag mit großem Programm. Der Vorsitzende begrüßte die Gäste ganz herzlich und wünschte allen einen schönen adventlich besinnlichen Nachmittag. Viele Mitglieder haben den Saal und die Tische festlich geschmückt und für jeden Gast eine Tüte Süßes hingestellt. Eine große Anzahl von Kuchen und Kaffee standen bereit und es blieben wahrlich keine Wünsche offen. Die Damen aus dem Ort Altenbödingen waren dieses Jahr an der Reihe, die Bedienung durchzuführen. Pastor Reinhard Friedrichs erweitert als katholischer und zuständiger Priester den Reigen der Begrüßungen. Dabei brachte er einen blauen Schmetterling mit, der immer in der Krippe, neben vielen anderen Tieren, zu finden ist. Ein Schmetterling kann in die Lüfte fliegen, hoch, dem Himmel entgegen. Nach seiner kurz gehaltenen Ansprache, übernahm die evangelische Pfarrerin Annekathrin Bieling das Mikrofon, die geistliche Worte zur Vorweihnachtszeit den Anwesenden zu Gehör brachte. Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm mit den Kinder der KiTa "Pusteblume" Bödingen, unter der Leitung von Frau Elisabeth Tritz. Sie trugen nicht nur Geschichten vor, sondern auch Lieder. Schön als Weihnachtsbäume kostümiert und auch ein Jäger mit Gewehr durfte nicht fehlen. Fast alle Eltern standen an den Wänden und fotografierten, filmten und applaudierten zu der Vorstellung ihrer Liebsten. Als Überraschung hatten sie kleine eingepackten Süßigkeiten mitgebracht, die sie an die Seniorinnen und Senioren verteilten. Tolle Idee! Inzwischen war auch die Hennefer Waldbläsergruppe eingetroffen. Diese vier Musiker, die wie alle anderen Protagonisten unentgeltlich auftraten, konnten mit ihren Hörnerklänge begeistern. Die Gäste durften die Weihnachtslieder mitsingen. Bürgermeister Klaus Pipke war jetzt an der Reihe, der alljährlich die Aufgabe hat, die ältesten Senioren zu gratulieren und zu ehren. Frau Ramos Camfsas Rafaela aus dem Seniorenhaus war die älteste Bürgerin und Willi Müller aus Altenbödingen der älteste Senior. Das älteste Ehepaar fand sich in Marlies und Heinz Großmann. Klaus Pipke gratulierte mit den Vorstandmitglieder des Heimatvereins den zu Ehrten ganz herzlich. Nun übernahm der Kirchenchor Cäcilia Bödingen, unter der Leitung von Günter Doppelfeld, das weitere Programm. Ernst Wilms an der Trompete unterstütze den Chor, in dem er selbst auch aktiver Sänger ist. Zum Schluss konnte Bernd Immel zeigen, wie man mit einem Piano die Anwesenden auf das Hohe Weihnachtsfest vorbereitet. Ein tolles, abwechslungsreiches Programm, das keine Pausen zuließ, präsentierte der Heimatverein. Gratulation!

            

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Weihnachtsbaumverkauf beim Reitverein Bödingen e.V.

Am 3. Adventssonntag, dem 11. Dezember 2016, wurden wieder frisch im Sauerland geschlagene Weihnachtsbäume in der Reithalle des Bödinger Reitvereins verkauft. Dazu wurden von dem Weihnachtsbaumverkäufer ebenfalls, wie in den Jahren zuvor, Bienenhonig und Lachsforellen angeboten. Neu war dieses Mal, dass auch eine schmuckvolle Stahlsäule angeboten wurde, in dem man auf der Terrasse oder im Hof ein Feuer entzünden und somit eine heimelige Atmosphäre schaffen kann. Der Besuch dieser Veranstaltung war wieder sehr gut. Der Reitverein hatte ebenfalls Kuchen, Schnittchen, Würstchen und Getränke im Angebot, wovon die Gäste reichlich Gebrauch machten. Eine schöne Veranstaltung des Reitvereins, die außer der Reitveranstaltungen, eine ganz andere Festivität für Bödingen bereit hält.

       

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Buchausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei Bödingen

Am Wochenende 19./20. November 2016 fand im Marienheim die vorweihnachtliche Buchausstellung der KÖB Bödingen statt. Viele neuen Bücher lagen aus, um für den Gabentisch Anregungen zu geben. Auch wurde wieder ein großer Bücherflohmarkt angeboten. Die starke weibliche Büchercrew war gut vorbereitet und standen für Beratung und Verkauf zur Verfügung. Die Leiterin, Regina Ax, war mit den Besuchen zufrieden und auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder Damen des "Marienchores" mit einer Cafetafel, die immer sehr gut angenommen wird. Kurz vor Weihnachten werden die bestellten Bücher rechtzeitig ausgegeben.

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Jubiläumsfest des Kirchenchores Cäcilia Bödingen

          

  Am Dreikönigsfest, Sonntag, dem 20 November 2016, feierte der Bödinger Kirchenchor "Cäcilia von 1881" sein 135-jähriges Jubiläum. In der Gaststätte Breuer entstand aus dem Chor "Heiterkeit" der Kirchenchor. Die Festmesse wurde natürlich von diesem Chor musikalisch gestaltet. Dazu hatte man das Eitorfer Streichorchester eingeladen, neben den Solisten Schmitz und Althoff und einem Organisten Johannes Götze. Sehr gut vorbereitet waren Chorleiter Friedrich Grothe und Chor. Schwierige Stücke meisterten sie fehlerfrei und der lange Applaus der Gäste nach der Messe bestätigte diese Auffassung. Pastor Friedrich machte nochmals deutlich, wie in all den Jahren bei den Jahreshauptversammlungen, dass der der singt, doppelt betet. Bürgermeister, ein ehemaliger Sänger dieses Chores, war eingeladen und erhielt nach der Messe in der Kirche die Gelegenheit, ein Grußwort an den Jubilar zu richten. Er gab zu verstehen, dass gerade in der heutigen Zeit mit den neuen Technologien, wie Handy, Tablett oder Laptop, auch Gemeinschaft und menschliche Kommunikation sehr wichtig sind. Dazu brachte er Beispiele, die seine Aussagen begründeten. Nach der Messe hatte der Chor alle Gäste eingeladen zu einem Umtrunk und kleinen Imbiss ins Marienheim. Ulrich Fuchs begrüßte alle Gäste, dankte nach einer langen Liste alle, die bisher sich für diesen Chor eingesetzt haben und ihn sicher durch die Jahre gebracht haben. Die Damen der Chormitglieder haben hervorragende Snacks vorbereitet und servierten sie. Es folgten Ehrungen von Jubilaren und Eintrittsformalitäten für zwei Neuzugänge. Ein guter und sicherlich nachhaltiger Tag für die Mitglieder des Chores wie auch für alle, die die Festlichkeit besucht hatten.

 

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Augenschmaus wieder geöffnet

Die Damen der Gruppe "Augenschmaus" , Anne und Dette, Töchter der ehemaligen Küsterin Christa Bambeck, haben wieder ihre Talente des Dekorierens und Bastelns voll ausgeschöpft und mit zumeist verwandtschaftlichen Helfern einen tollen Adventsmarkt im Hof der Familie Wirtz in Bödingen präsentiert. Nicht nur die Vielfalt an weihnachtlichen Schönheiten, sondern auch die Kunst der Präsentation überrascht jedes Mal aufs Neue.  Eine tolle Veranstaltung, die wieder einmal das Ansehen Bödingens aufwertet. Und natürlich durfte auch die, die diese wunderbaren Talente in die Damen gesteckt hatte, nicht fehlen: Christa Bambeck. Karl-Heinz Bambeck, die gute Seele der Familie, war natürlich auch eine tragende Säule der hier entstandenen Veranstaltung. Gut, dass wir sie haben!!!

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Die Hirnlosen waren wieder unterwegs!!!

In der Nacht zum Sa., dem 19. November 2016, waren wieder Menschen in Bödingen unterwegs, die nichts anderes im Sinn führen, als die Ruhe unseres Dorfes, die Schönheit der Natur und die Einrichtungen zu stören. Die Buswartehalle am Schützenheim und der Kindergartenzaun wurden wieder einmal zerstört. Unterwegs in Richtung Altenbödingen wurden Bänke und Leitungseinrichtungen beschädigt. Wer das macht, muss bestraft und gefunden werden.

 

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St. Martin in Bödingen

 

 

Am Samstag, dem 12. November 2016 fanden sich die Jungmänner und Männer wieder ein, um das Holz für das Martinsfeuer aus dem Wald zu holen. Viele waren erschienen, so dass bereits mittags das Martinsholz aufgestapelt war. Dennoch genossen die Anwesenden bis zum frühen Abend dieses gesellige Beisammensein. Zwischendurch liefen die Läufer des Platinlaufs durch die Gruppe, was aber nicht sonderlich störte. Am Sonntagabend, 17.00 Uhr, fanden sich die Kinder mit Eltern und Großeltern in der Kirche ein, um dort die Geschichte des Hl. Sankt Martins kennen zu lernen und den St. Martin zu hören. Der Musikverein Allner begleitete die Veranstaltung musikalisch. St. Martin führte den Zug an, der durch das Dorf Bödingen, über den Kirchweg zum Seniorenhaus nach Altenbödingen führte. Der Vollmond war leicht verschleiert, dennoch besonders nahe zu sehen. Die Seniorinnen und Senioren warteten mit dem Personal auf den Eintritt des Heiligen Mannes. Mit ihm gemeinsam und den Kindern sangen sie einige Martinslieder. Danach ging der Zug weiter zum Feuer. Da es trocken war, brannte es auch sehr schnell an. St. Martin ritt am Feuer mehrmals vorbei, was dem Pferd nicht sonderlich gefiel. Bald danach wurde der letzte Teil des Zugweges zum Marienheim beendet. Am Marienheim wurden die Weckmänner verteilt und sich mit Speisen und Getränken des KiTa-Standes gestärkt.

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Pokalschießen der Schützenbruderschaft St. Augustin Bödingen e. V.

Obwohl wir alle froh über diesen wunderschönen, sonnigen und warmen Tag waren, so ging er doch offensichtlich zu Lasten der Veranstaltung der Schützenbruderschaft. Nur wenige Personen waren zu dieser, doch immer gut besuchten Wettkampfveranstaltung erschienen, um im fairen Wettstreit die besten Schützen auszuschießen. Gerade dieser Verein, der sich bei allen Veranstaltungen anderer Vereine oder auch zu Kirchenfeste sehr arrangiert und einbringt, hätte sicherlich eine besser besuchte Veranstaltung verdient gehabt. Es war ausreichend an Speis und Trank aufgeboten, wie man es aus den vergangenen Veranstaltungen kannte. Sicher ist jedoch, dass das Ausbleiben vieler Menschen aus dem Kirchspiel Bödingen, nichts mit fehlendem Interesse oder aber persönlicher Gründe gegen die Schützenschwestern und -brüdern zu tun hätte, es war einfach das außergewöhnlich schöne Herbstwetter. Nach der Marienveranstaltung in der Kirche sind zum Glück noch einige Kirchenbesucher zum Schützenheim gegangen. (Alle Handyfotos von Marion Bopp)

   

Nun folgen die Ergebnisse vom Freitag, dem 4. November 2016, Sieger mit ihren Pokalen:

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Erntedank in Bödingen

Am Sonntag, dem 2. Oktober 2016 hatte Pastor Friedrichs vor allem die Kinder zu einem Kinder- und Dankgottesdienst eingeladen. Vor dem Altar lag ein Strohball, auf dem Erntedankgaben von den Kindern abgelegt und im Gottesdienst gesegnet wurden. Pastor Friedrichs erklärte den Kindern den Sinn des Erntedankfestes. Mehr und mehr wird verlernt, für die Gaben des Himmels, Obst, Gemüse gutes Wetter und auch Regen, dem Schöpfer zu danken. Sogar für das Handy, mit dem die Kinder immer spielen, sollte gedankt werden, denn es es durch den Fleiß vieler Leute entstanden und durch das erworbene Geld aus der Arbeit gekauft worden. Nicht vergessen sollte man neben dem Danken, das Teilen. Die, die viel haben sollten denen was abgeben, die wenig oder gar nichts haben.

Nach der Messe verkauften die Messdiener zur Auffrischung ihrer Kasse, Waffeln und ältere Fundsachen aus der Kirche.

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Grobe Sachbeschädigung an Bänke

Noch unbekannte Täter haben in der vergangenen Woche zwei Bänke an der Spitze des Silberlingweges mutwillig beschädigt. Wenn junge Menschen, die nichts im Kopf, sondern nur in den Armen etwas haben, ihren Frust an der Allgemeinheit auslassen, ist das gerade für einen Wallfahrtsort beschämend. Wir versuchen unseren und anderen Menschen die wunderschöne Natur und Heimat zu präsentieren, die Vereine investieren Arbeit und Schweiß solche Ruhebänke zu schaffen und zu erhalten und wir sind stolz auf einen Ort, in dem bislang solche erbärmlichen Sachbeschädigungen vermieden wurden. Solche Personen sollten nicht gedeckt werden und sie sollten für ihre Taten geradestehen. Hier ist nicht nur der Heimatverein Geschädigter, vielmehr sind es die vielen älteren Menschen die diese Ruhebänke nutzen um diesen Weg noch gehen zu können.

Untere Bank / Eisen des Rückenteils nach hinten verbogen

Obere Bank / nicht ganz gelungen. Nur das vordere Eisen verbogen.

 

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Am Samstag, dem 10. September 2016, fand auf der Reitanlage des Reitvereins Bödingen e.V. der 3. Bödinger Westerntag, mit einem EWU-D-Trophy-Turnier statt. Es war ein schöner, aber auch ein heißer Tag. Von den Pferden wurde Disziplin verlangt. Die Schiedsrichter waren ebenfalls den ganzen Tag der glühenden Sonne ausgesetzt, da half auch nicht ein Pavillonzelt, um etwa zu spenden. Die Organisation war gelungen. Stände, die alles was zum Reitsport gehört, waren ebenfalls erschienen. Für Leib und Seele war auch alles vorhanden, so dass auch dieses Jahr wieder eine erfolgreiche Veranstaltung erwartet wurde.

In der Reithalle konnten die Pferde warmgeritten und auf das Turnier eingestellt werden. Nach jeder Durchführung fanden die Siegerehrungen statt.

Eine gelungene Veranstaltung für den Reitsport, wenngleich die Ortsbevölkerung bei diesem heißen Wetter nicht unbedingt ihr Interesse daran zeigte.

(Am 26.09. ging folgender Text des Reitvereins dazu ein:

"Am 10.09.2016 fand wegen des großen Erfolgs der beiden Vorjahre auf der Reitanlage des Reitvereins Bödingen e. V. der 3. Bödinger Westerntag statt.
 

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begannen die ersten Prüfungen wegen der großen Starterzahl (106 Starts) bereits um 8.00 Uhr morgens. Zahlreiche Teilnehmer aus der näheren und weiteren Umgebung hatten sich auch in diesem Jahr wieder auf der Anlage eingefunden, um sich bei diversen Prüfungen wie beispielsweise Western Pleasure, Horsemanship, Ranch Riding oder Trail mit der Konkurrenz zu messen.

Der Richter und sein Ringsteward zeigten sich sehr zufrieden mit der Leistung der Teilnehmer und es gab durchweg nur zufriedene Gesichter. Auch das Rahmenprogramm, bestehend aus einem Verkaufsstand für Pferdezubehör, einer Stickerei und einem Stand für Pferde- und Hundenahrung und -ergänzungsfuttermittel fand großen Anklang.
 

Wie in den beiden Vorjahren war auch diesmal wieder bestens für das leibliche Wohl gesorgt: der Imbiss "Zum Pfannengrill" sowie die Mitglieder des Reitvereins mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen ließen keine Wünsche offen.

Als die letzte Prüfung gegen 18.00 Uhr endete hieß es von allen Seiten: "Bis zum nächsten Jahr, beim 4. Bödinger Westerntag!". 

 

 

 

Son et lumiére 2016

Am herrlich warmem Samstagabend, dem 27. August 2016, fand wieder einmal im Rahmen der Reihe Regio 2010, in Bödingen das "Son et lumiére - Fest" statt. Die Mitglieder des Kirchenchores und des Ortsausschusses hatte alles in gewohnt präziser Form vorbereitet, die Technik war durch die Vorjahre eingespielt, so dass nichts mehr im Wege lag, ein tolles Fest zu starten. Das Thema lautete nunmehr "Stufen". Der Moderator Michael Mühl zählte alle Örtlichkeiten auf, die neben und in der Kirche zu finden sind. Der Treppenaufgang zum Turm zählte dazu wobei er besonders "ins Licht gerückt" worden war. Pastor Friedrichs eröffnete mit einer kurzen Einführung diese Veranstaltung. Die Kirche war noch recht kühl und man war froh, die Hitze verlassen zu haben. Nachdem allerdings die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war, kam auch die Hitze mit den Menschen hinein. Das Programm, wieder von Wolfgang Harth, in Abstimmung mit Pastor Friedrichs, war wieder ausgefeilt und mit der Technik zusammen präzise abgespielt. Dazu zählten die Pianistin Marina Komissartchik , der wunderbare Chor "Junge Singfonie" und die Ehefrau von Wolfgang Harth, Wilma Harth sowie der Musical-Sänger Jesper Tydénals als besonderer Stargast. Nicht zu vergessen, Wolfgang Harth selbst, der alle Fäden immer in der Hand behielt.  Draußen hörte man die Fragen: "Wo kommt der Chor her, der so toll singt?" Wir konnten mit Stolz berichten, dass er aus der Heimat, also aus Hennef stammt. Ein tolles Programm mit vielen Ideen und Hinweisen auf Treppen, Leitern und was dazu aus der Heiligen Schrift passte. Sicherlich keine leichte Aufgabe, dazu Requisiten  und Illuminationen herbeizuschaffen. Doch es wäre nicht Wolfgang Harth, dem ein Irrtum oder Fehler  passieren könnte. Alles passte und der schließende Applaus nach dem Stück "Näher mein Gott zu Dir!" war der beste Beweis. Alle Protagonisten gaben ihr Bestes und diese Bödinger Veranstaltungen können sich in jeder Weise mit denen der Großstädte messen. Danke an Eheleute Harth, Herrn Pastor Friedrichs und alle Aktiven die im Chor, an der Technik und draußen bei der Verpflegung geholfen haben. Mit dieser Veranstaltung ging über Bödingen wieder ein weiterer Stern auf.

Zum Inhalt: Der Moderator Michael Mühl (Schauspieler) übernahm nach der Einleitung die Vorträge mit der Feststellung, dass die Türschwelle behindertengerecht ausgebaut war, damit nicht nur vor Gott, sondern auch mit dem Betreten unserer Wallfahrtskirche, alle ungehindert Zugang finden. Danach zählte er aber dann doch die vielen Stufen auf, die man gehen kann, nicht muss. Die ersten Solis mit Wilma Harth und Jesper Tydén zeigten schon gleich, dass beide Stimmlagen miteinander harmonisierten. Die meisterliche Pianistin Marina Komissartchik unterstützte die Solisten wie auch den Chor, spielte zwischendurch selbst Solostücke, die dem feierlichen Anlass und natürlich auch dem Thema angepasst waren. Im 6. Abschnitt des Programms trägt Pastor Friedrichs das Kreuz zum Altar als Symbol für den Weg aus der Dunkelheit auf Erden zum himmlischen Licht, ein Weg von West nach Ost. Von der untergehenden zur aufgehenden Sonne. So wurde weiterhin im Programm alle Möglichkeiten des Treppensteigens, alle Gefahren die damit verbunden sein könnten und auch die eigene Verfassung dieses Tuns erläutert. Man geht nicht immer die Stufen gleich. Je nach Gemüt, nimmt man auch schon mal 2 Stufen auf einmal, oder geht sie in Gedanken, in Sorge auch schon mal sehr müde und langsam. Jeder Schritt eine Qual.

In der Pause hatten die Mitglieder des Cäcilien-Kirchenchores schon Getränke in die Gläser geschüttet, damit die Gäste der trockenen Luft der Kirche etwas entgegen zu setzen hatten. Gerne wurden die Brezel und Getränke angenommen. Es kam zu vielen schönen Begegnungen und wertvollen Gesprächen. Freunde trafen sich wieder und eine Gemeinsamkeit unter den Gästen entstand.

Nach der Pause wurde das Gnadenbild besonders schön illuminiert. Auch wurde Mutter Teresa, der "Engel von Kalkutta"  zum kommenden Todestag am 5. September gedacht, die von 6 Stufen sprach, die ihr Leben ausgemacht haben. Sie sind: "Stille, Gebet, Glaube, Liebe, Dienen und Friede". Sie gab gerne ein gelbes Kärtchen an Gäste heraus auf den stand: Die Frucht der Stille ist das Gebet, die Frucht des Gebetes ist der Glaube, die Frucht des Glaubens ist die Liebe, die Frucht der Liebe ist das Dienen und die Frucht des Dienens ist der Friede.

Ein treffendes Zitat von dem Publizisten Franz Schmidberger lautet: Gute Werke sind die Stufen zum Himmel.

Ein wichtiges Zitat von Mark Twain ging in die Herzen der Zuhörer:: "Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben".

Pastor Friedrichs stellte eine Verbindung zwischen unserer Gottesmutter zu den Menschen da mit der Aussage: "Der Mensch war für den Himmel geschaffen. Der Teufel hat die Leiter zerbrochen, die hinauf führte. Unser Herr hat uns durch sein Leiden eine andere geschenkt. Maria steht am Ende der Leiter und hält sie mit beiden Händen."  - Ein schönes Gefühl der Sicherheit und der Hoffnung -!

Maria hat viele Stufen des Schmerzes erfahren müssen an der Seite ihres Sohnes, wie der Kreuzweg in unserer Kirche deutlich dokumentiert.

Mit der Verabschiedung der Gäste durch den "Hausherrn" Pastor Friedrichs ging die Veranstaltung zu Ende. Alle hatten die Gewissheit, wieder einmal eine ganz besondere Veranstaltung hier in Bödingen, in der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter, wenn es auch spät wurde, erfahren zu haben

 

 

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Mariä Himmelfahrt

Am Sonntag, dem 14. August beging die Kirchengemeinde das Fest Mariä Himmelfahrt. Wie in all den Jahren zuvor fand um 20.15 Uhr eine Andacht statt, in der Kerzen verteilt und angezündet wurden. Wilma Hardt verschönerte diese festliche Feier mit einem Sologesang. Danach zogen die Gläubigen, die in großer Anzahl erschienen waren, aus der Kirche und zogen hinter Pastor Friedrichs mit seinen Messdienern durch den "Kreuzgang", über den denkmalgeschützten Friedhof und um die Kirche herum zum Denkmal des Kirchengründers Christian von Lauthausen, der mit leuchtenden Laternen umrahmt war. Das Abschlusslied "Segne Du Maria" gab dem feierlichen Rahmen den erforderlichen Rahmen. Danach gingen die Menschen, begleitet mit dem Segen des Geistlichen für sie und ihre Angehörigen nach Hause. Pastor Friedrichs verkündete noch abschließend, dass er einen Rosenkranz eigens für die 7 Schmerzen-Marien-Stationen geschenkten Rosenkranz geschenkt bekam, der ihn nunmehr veranlassen lässt, zusätzlich am 15. September, dem  Fest der Schmerzen Mariens (neben unserem Kompassionsfest am 4. Freitag nach Ostern, mit dem Rosenkranz und den zugehörigen Gebeten den Schmerzensweg von Lauthausen nach Bödingen gehen wird, egal bei welchem Wetter. Da dieser Sonntag ein besonders schöner Sonnentag war, wurde es erst spät dunkel und die vielen Kerzenlichter konnten ihre Leuchtkraft nicht in gewohnter Weise entfalten. Aber wir danken für diesen schönen Tag.

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Bustour 2016 des Heimatvereins Bödingen 1937 e.V.

Am sonnigen Sonntag, dem 7. August 2016, führte der Heimatverein Bödingen seine Jahres-Bustour durch. Das Ziel war die Basilika mit der hochmittelalterlichen Klosteranlage Maria Laach bzw. lat. Abbatia Mariae Lacensis oder Abatia Lacensis. Die zur Ortsgemeinde Glees im Landkreis Ahrweiler gelegene Abtei hatte an diesem herrlichen Tag einen Andrang von Touristen, wie selten. Staus auf der Autobahn und bei der Parkplatzzufahrt waren die ersten Eindrücke. Danach folgte eine Gewimmel von Menschen aus aller Welt, die sich in den Geschäften, in der Gärtnerei, im Seehotel und natürlich auch in der Basilika tummelten. Wer eine besinnlichen Besichtigung sich gewünscht hatte, war an diesem Tag überfordert. Gelobt wurde von allen Mitreisenden die Sauberkeit innerhalb und außerhalb der Anlage. Die sechstürmige Basilika, die in allen Epochen ihres Daseins Änderungen erfahren musste (romanisch, gotisch und selbst in der Barockzeit) ist ein Beispiel schöner Baukunst. Nicht nur dass alles stimmig ineinander passte, selbst bei den Glocken hat man nicht gespart. 12 Glocken befinden sich in den Türmen, alle jedoch weitaus jünger als die der Bödinger Wallfahrtskirche. Die Krypta und das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter waren ebenfalls sehenswürdige Orte. Eine Wanderung zum Laacher See oder wie einige, die es ganz genau nahmen, um den See (13 km) gingen, erweiterte den hervorragenden Tag um viele Eindrücke. Herbert Müller mit seinem Team konnte rundum zufrieden sein mit dem Ausflug im ausgebuchten Reisebus der RSVG.

 

 

Kirchweih, Kirmes und Schützenfest  in Bödingen

Am Freitag, dem 1. Juli fand ab 18.00 Uhr mit der Begrüßung durch den Brudermeistser Manfred Löbach Kirmes und Schützenfesteröffnung 2016 statt. Unter den Gästen waren Pastor Reinhard Friedrichs, der Präses der Bruderschaft St. Augustinus Bödingen,  Bürgermeister Klaus  Pipke mit Ehefrau und Kindern, die Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer sowie der neue Landtagskandidat Björn Franken von der CDU. Ebenso herzlich begrüßte Manfred Löbach die Vorsitzenden der Vereine aus Bödingen und Umgebung. Auch Pastor Friedrichs und Bürgermeister Pipke richteten einige freundliche Worte an die anwesenden Gäste. Freitags, zur Eröffnung des Schützenfestes, gibt es immer ein Fässchen Freibier das vom 1. Bürger der Stadt angeschlagen wurde. Pastor Friedrichs verteilte rundum das ersehnte Getränk. Viele Jugendliche waren erschienen, um ebenfalls die Verbundenheit mit der Schützenbruderschaft zu zeigen.

Am Samstagnachmittag war nicht viel los auf dem Kirmesplatz. Lediglich die Kinder standen an den Buden und Bert Reichl mit seiner Wandergruppe, die durch Wind und Wetter marschiert war, ruhten sich aus und genossen die Gemeinsamkeit bei einem Glas Bier. Im Zelt wurden die Vorbereitungen für das heutige Fußballspiel Deutschland ./ Italien getroffen, damit auch die Interessierten der Fußballeuropameisterschaft auf dem Kirmesplatz sich wohl fühlen und mit anderen dem hoffentlich guten Ergebnis zufiebern.

Am Abend war es dann soweit, die vielen Gäste warteten sehnsüchtig, geschminkt und ungeschminkt, auf das Europaspiel im Viertelfinale.

Wir feiern Kirchweih und Schützenfest (Sonntag, 03. Juli 2016)

Kirmessonntag ist natürlich der höchste Tag der Feierlichkeiten. Auf den Kirchweihtag hatte seinerzeit die Schützenbruderschaft auch ihr Schützenfest festgelegt. Dankenswerterweise wurde damit die jährliche Kirmes von den Schützen ausgeführt und geriet nicht in Vergessenheit. Andere Vereine sahen sich nicht aus, dieses Fest durchzuführen. Mit vielen Freiwilligen aus den Dörfern sowie mit der eifrigen Schützenjugend konnte die Bruderschaft dieses schöne Fest bislang ausgestalten. Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach holte der Musikverein Allner, der unmittelbare Nachbar der Schützenbruderschaft ist, ab und geleitete die Schützenschwestern und -brüdern musikalisch zur Kirche. In der Festmesse, in der die Majestäten insgesamt im Chor Platz nehmen durften. Pastor Friedrichs predigte wieder in Zusammenführung von Evangelium und eine Veranstaltung unserer Zeit, hier natürlich die Europameisterschaft. Musikalisch wurde die Messe vom Familienchor Capriccio begleitet. Nach der Messe führte der Festzug in schöner und alter Tradition zum Seniorenheim nach Altenbödingen, wo die alten und neuen Majestäten den Einwohnern vorgestellt werden. Auch hier begleitete der Musikverein den kleinen Festzug. Danach begaben sich die Schützenschwestern und -brüdern ins Schützenheim, wo sie sich stärken konnten. Groß zogen sie dann um 12.30 Uhr in Festzelt vor dem Marienheim ein. Auf der von Albert Scheffler immer noch wunderbar geschmückten Bühne im großem Bühnenbild nahmen sie dann Platz. Durch den Festakt moderierte der Kommandeur und 2. Brudermeister im bekannt lockerer Art und begrüßte alle Festgäste, darunter aus den Schützenverbänden, Dorf- und Heimatvereinen, Chöre und Politik. Die alten Majestäten mussten ihre Insignien ablegen und der Präses, Pastor Friedrichs, krönte die neuen. Bürgermeister Pipke lobte die Arbeit der Vereine und dankte der Bödinger Schützenbruderschaft für ihre Arbeit. Zum Schluss der Krönungszeremonie hatte die Schützenjugend sich etwas besonders einfallen lassen. Der Ehemann der Königin wurde mit einem Blumenkranz gekrönt und erhielt einen farbigen Rucksack. Die Königin erhielt ein Schild, auf dem ein FC-Trikot aufgemalt war. Das Original wird nachgereicht. Eine tolle Gemeinschaft. Brudermeister Löbach dankte allen Aktiven für ihren Einsatz zum Gelingen des Festes, den Helfern aus den Dörfern und den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen. Er dankte den befreundeten Schützenbruderschaften und erklärt in diesem Zusammenhang, dass es zur Umgestaltung des Vorstandes gekommen war, stellte die neuen Mitglieder vor jedoch nicht zu vergessen, den ausscheidenden ganz herzlich zu danken für jahrelange, manche für jahrzehntelange unermüdliche Arbeit.

 

 

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Einführung von neuen Messdienerinnen und Messdienern

Am Sonntag, dem 26. Juni 2016, wurden wieder aus der Schar der Kommunionkinder neue Messdiener eingekleidet. Pastor Friedrichs erklärte ihnen die wichtige Funktion dieses Amts. Sie sind ein Zeichen, ein Licht in der Dunkelheit der Zeit. Er sagte ihnen aber auch, dass dieses Amt immer schwerer wird, da viele Schulkameraden sie versuchen werden zu ärgern, zu lästern. Sie bei anderen lächerlich zu machen. Es ist nicht mehr in, Messdiener zu sein. Aber hier hat man auch die Chance Stärke zu zeigen, wenn man sich zu diesem Amt bekennt, dafür gerade steht. Natürlich hat nicht nur zu den Neulingen des Altardienstes geredet. Wie immer hat er Vergleiche gezogen von der Realität zum Evangelium. Hier war es für ihn wichtig ganz besonders Brexit der Engländer zu erwähnen, die durch ihr Referendum großen Schaden nicht nur über ihr Land, sondern auch über die in der britischen Gemeinschaft befindlichen Ländern, wie z. B. Schottland. Jesus machte im Evangelium deutlich, wie wichtig Zusammenhalt ist. Gemeinsam einen Weg zu gehen. Die europäische Gemeinschaft, ein Beispiel zu diesem Evangelium. Hier hat man aufgehört, sich zu bekämpfen, zu beneiden oder sich gegenseitig auszuspielen. Hier ist man zusammen gekommen, um einheitlich Stärke in Gemeinschaft und Wirtschaft zu bringen. Nun finden sich schnell Personen der rechten Szene, sich diesem schlechten Beispiel anzuschließen, denen zu folgen, die mit Lügen und Intrigen diesen Schaden verursacht haben. So wie die fast 50  Messdiener aus Bödingen zusammenstehen, so sollten das auch die europäischen Ländern mit ihren Verantwortlichen. Wieder einmal hat Pastor Friedrichs eine schöne und verständliche Brücke geschlagen zwischen der christlichen Religion des Evangeliums zu der neuen Aufgabe unserer Messdiener. Nach der Einführungsmesse haben die Messdiener Waffeln und Kaffee verkauft, um ihre Kasse ein wenig aufzubessern.

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen

Am Sonntag, dem 19. Juni 2016 feierte der Heimatverein Bödingen ihr Sommerfest, zu dem viele Bürger und Gäste erschienen waren. Kleiner Kinderflohmarkt, Popcorn-Stand, Gewinnbude, Speisezelt und Bierpilz fehlten nicht. Das Berglandecho in Seniorenbesetzung mit Fremdkräfte war erschienen und unterhielten mit den Alphornbläsern die Gäste. Bürgermeister Klaus Pipke war zur Begrüßung erschienen und Herbert Müller, der Vorsitzende des Heimatvereins, begrüßte mit ihm die Anwesenden. Die Kuchentafel ließ keine Wünsche offen und das Wetter wusste, was erhofft wurde. Alles ging gut und war ebenso gut organisiert. Auch der Radclub des Skiklubs Hennef war wie immer erschienen. Alle Stände waren mit helfenden Kräften besetzt und auch die Seniorinnen und Senioren aus dem Seniorenhaus freuten sich, zu dieser Feier eingeladen worden zu sein.

   

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Senioren-Ausflug nach Kommern und Steinbachtalsperre

Am Dienstag, dem 31. Mai 2016 führte Ulrike Müller vom Ortsausschuss der Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" den Seniorenausflug in das Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Rheinland  von Kommern. Viele, die schon einmal in dieser historisch nachgestellten Anlage waren, waren erstaunt, wie groß sie geworden ist. Und sie ist immer noch in weiterer Erweiterung. Neue Gebäude, Anlagen und Einrichtungen entstehen zur Zeit. Als der Bus mit über 30 Reisenden ankam, waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Danach hatte jeder Zeit zur freien Verfügung, die volle 2 Stunden genutzt wurde. Mit dem Bus der Firma Krautscheid/Rötzel ging es weiter zur Steinbachtalsperre, wo jeder sein zuvor bestelltes Abendessen bekam. Gut gesättigt und zufrieden, denn das Wetter spielte sehr schön mit, ging es dann nach Hause, wo man um 21.00 Uhr eintraf.

 

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Fronleichnam 2016

Wie jedes Jahr, so fand auch dieses Mal die Fronleichnamsprozession von Bödingen über Altenbödingen, Seniorenhaus, Driesch zur Pfarrkirche statt. Herrlicher Sonnenschein und blauer Himmel brachten die Segensaltäre in den Dörfern zum strahlen. Am Seniorenhaus fand im Innenhof die Festmesse statt. Auch die Seniorinnen und Senioren, die um den Altar aufgestellt waren, genossen diese schöne Messe. Pastor Friedrichs predigte von Jesus. Alle Christen sollen sich um Jesus stellen, eng bei ihm bleiben, nur so könnten die großen Probleme gelöst werden. Nicht entfernen, nähern sollen wir uns. Dann ginge es manch einem besser. Zum Schluss seiner Predigt gab er den älteren Menschen des Heimes ein tröstliches Wort, dass wir zwar den Heiland in Gestalt des Allerheiligsten wieder mitnehmen, aber er bliebe in ihren Herzen zurück. In Driesch erwartete uns ein Filmteam des WDR Köln, der aus dieser Homepage erfahren hatte, dass hier eine Prozession ginge und sie diese für die übermorgige Sendung aufnehmen wollten. Wir werden es spannend erwarten: Freitag, Aktuelle Stunde (nicht Bonn) sondern Köln.

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18. Diözesanjugendwallfahrt in Bödingen

Aus der ganzen Diözese sind die Jugendlichen nach Bödingen gekommen, um hier gemeinsam mit ihrem Diözesanpfarrer eine Wallfahrt zur Gottesmutter durchzuführen. Nach gemeinsamem Frühstück im Schützenheim begaben sie sich über Altenbödingen, Lauthausen wieder nach Bödingen. Kulturlandschaftsführer Peter Hilleke gab auf diesem Wege Informationen aus weltlicher wie kirchlicher Geschichte weiter. Zeigte den Gästen Denkmäler christlicher Frömmigkeit und der Wallfahrt. Am "Gnadenort" der Erscheinung unserer Gottesmutter im ehemaligen Forst Altenbödingens wurde der Bildstock aufgesucht, in Lauthausen die St. Josef-Kapelle und über den Stationsweg ging es nach Bödingen zurück. Hier wurde anschließend eine Messe gefeiert. Am Nachmittag ist der Besuch der Andacht der Abschluss ihres gemeinsamen Zusammenseins.

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Pfingstfest Teil II.

Am Samstag vor dem Pfingstfest stellten die Jungmänner und Männer den Pfingstbaum auf. Als die Männer aus dem Wald kamen, wurden sie bereits am Aufstellort von Schaulustigen erwartet. Der Baum wurde geschält und die Spitze angebracht. Halteseile für die seitliche Absicherung wurden angebracht. Die Stadtfahne brachte der Bürgermeister Klaus Pipke persönlich nach Bödingen und wohnte auch der Aktion bei. Genau in dieser Straße hatte er ja einmal seinen Wohnsitz gehabt und daher auch die herzliche Begrüßung durch Anwohner und Aktive. Dann ging alles erstaunlich schnell. Der Traktorfahrer kannte sein Gerät und auch das, was alljährlich geschehen musste. In nur zwei Minuten stand der Baum. Das Bier war ausgetrunken und alle gingen nach Hause, bis auf die Baumwache. Heute Abend folgt der 3. Akt des weltlichen Pfingstfestes, der Eierkuchenverzehr.

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Pfingsteiersingen

Am Freitag vor Pfingsten war es stets üblich, dass die Männer und Jungmänner des Dorfes von Haus zu Haus zogen, um Eier "zu heischen". Dabei wurde das "Rie-Ra-Röschen-Lied" gesungen, in dem um Eier gebettelt wird. Und wenn die Tür nicht aufgemacht wurde, oder aber es zu lange dauerte, wurden auch schon mal deftigere Strophen gesungen. Aber es wurde sich immer musikalisch bedankt, wenn es Eier, Geld oder Getränke gab. Von dem Erhaltenen wird immer einen Tag darauf im Marienheim Eierkuchen gebacken und Getränke ausgegeben - alles umsonst. Dafür wurde ja gesammelt. Zu dieser Eiersammeltour hatte sich der WDR angekündigt, der einen Film drehen wollte. Doch leider wegen anderer, wichtigerer Vorkommnisse, zog der WDR seine Zusage zurück.

Nun in diesem Jahr lief einiges anderes. Leider mussten die Männer zu Hause bleiben und, da Schaltjahr ist, die Frauen nahmen diese Aufgabe wahr. Damit die Damen unterwegs nicht schlapp machten, wurden sie nach halber Tour von einigen Männern kulinarisch verwöhnt. Wie die Bilder zeigen, hatten sie sich große Mühe gegeben und die Frauen konnten nach Herzenslust sich stärken. Man muss hier sagen, die Männer haben sich nicht "lumpen" lassen und boten einfach das Beste. Und auch vom Dekorieren verstanden sie was.  Das Wetter spielte sogar mit, obwohl die Prognosen nicht gut ausgefallen waren. Na ja, eben die Damen! Es bleibt abzuwarten, ob am Samstag die Männer die Eierkuchen backen, oder hoffentlich die Damen. Aber vielleicht verstehen die Herren ja auch etwas vom Eierkuchenbacken. Um 23.00 Uhr war die Tour zu Ende. Zuvor haben die Damen in großer Zahl der 7-jährigen Lara ein Geburtstagsständchen gesungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dorffest in Lauthausen

Die Dorfgemeinschaft Lauthausen feierte am Sonntag, dem 1. Mai 2016 ihr Dorffest an dem kleinen "Dom" in Lauthausen. Da es das Patronatsfest der Kapelle, dem Hl. Josef geweiht, ist, ist es immer eine besonderes Fest, zumal an diesem Tag auch der Marienmonat Mai beginnt. Das Wetter war gut und gut erträglich. Das Berglandecho (mit Unterstützung) spielte traditionell während der Messe und auch noch danach. Pastor Friedrichs sprach in seiner Predigt von der Beziehung der Menschen zu Gott. Dazu las er eine Geschichte von einer Spinne vor, die am Tage ein sehr schönes Netz unter einem Baum gesponnen hatte und mit ihrer Arbeit wie auch mit der Beute sehr zufrieden war. Um nochmals das Netz abzusuchen kletterte sie in das Wirrwarr der Fäden und fand alles in Ordnung, wusste aber nicht mehr, was der Faden nach oben bedeuten sollte und so schnitt sie ihn ab. Natürlich fiel das ganze Netz nach unten, rollte sich auf und verwickelte die Spinnen im eigenen Netz, bis sie starb. Pastor Friedrichs wollte damit "den Faden spannen" von dieser Geschichte bis zu uns Menschen. Auch wir sollten aufpassen, nicht den Faden, die einzige Verbindung nach oben zu Gott, abzuschneiden.

Das weltliche Fest im Anschluss an den Gottesdienst fand um die Kapelle statt. Für das leibliche Wohl hatten die Mitglieder der Dorfgemeinschaft gesorgt. Auch an die Kinder wurde gedacht, die sich in der Hüpfburg austoben konnten.

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Kompassionsfest 2016

Am Freitag, dem 22. April 2016, wie immer 4. Freitag nach Ostern, feierte die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen das seit 1423 durch das Kölner Provinzial-Konzil festgelegte Fest zu Verehrung der Schmerzhaften Mutter, das Kompassions-(Mitleidens-)Fest. In diesem Jahr hatte sich Weihbischof Dr. Claus Dick bereit erklärt, die Prozession durch den Ort und durch das ehemalige Klostergut zu begleiten, sowie die Messe  und die Predigt zu halten. Wir hatten mal wieder "Marien-Wetter", denn die Sonne lachte während der gesamten Feier. Um 09.30 Uhr ging die Prozession in das Klostergut, wo Pastor Friedrichs mit dem Allerheiligsten den Segen austeilte. In der nachfolgenden Messe sang der Kirchenchor "Cäcilia". Weihbischof Dick predigte kurz aber eindringlich und wies darauf hin, dass es dem Gekreuzigten wichtig war, uns Menschen in sicherer und liebevoller Hand zu wissen. Er nahm Johannes als Vertreter für uns alle und vertraute uns damit seiner Mutter an mit den Worten: Siehe da deine Mutter und zur Mutter gewandt, siehe da dein Sohn. So wurden wir zu Kinder unserer Gottesmutter, die voller Demut alle Wünsche Gottes annahm und uns unter ihren persönlichen Schutz nahm. Wir wissen uns gut bei ihr aufgehoben und wir sollen uns nicht scheuen, zu ihr zu gehen und mit ihr zu sprechen, so wie wir auch mit unserer irdigen Mutter sprechen. Die Kommunionkinder hörten gut zu, sie waren fast alle anwesend, ebenso die Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen, die auch das Gnadenbild trug und die große Gruppe aus der KiTa "Pusteblume". Unter den geistlichen Gästen befand sich neben Weihbischof Dick der neue Dechant von Siegburg, Pastor Lahr von Simon & Judas Hennef, ein Dechant aus Wipperfürth und unter den weltlichen Gästen der Bürgermeister von Hennef, Klaus Pipke  mit seinem neuen 1. Beigeordneten Michael Walther sowie der Bürgermeister Franz Huhn aus Siegburg. Der Ortsausschuss und Mitglieder des Kirchenvorstandes hatten alles für die anschließende weltliche Feier gut vorbereitet. Es gab Erbsensuppe, Apfel- und Kirschkuchen. Als alles weg war, wurden noch Waffeln gebacken. Wie in der Prozession, so spielten auch hierbei Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Vereinen, die sich jährlich einfach unverabredet zusammenfinden, zur Freude der Geistlichkeit und der vielen Gäste auf. Es lief alles reibungslos und viele Gäste interessierten sich für die Kirche und ihre Geschichte und bestaunten das im Pfarrhaus hängende so genannte "Fundations-(Gründungs-) -bild". Viele gute Gespräche fanden statt und auch der hohe Gast, Weihbischof Dr. Claus Dick, nahm hinreichend daran teil.

 

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Prinzen- und Königsschießen der Schützenbruderschaft

"St. Augustinus Bödingen"

Am Sonntag, dem 17. April 2016, fand  das Prinzen- und Königsschießen der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen statt. Wie es sich für eine echte Bruderschaft gehört, begann dieser Tag mit einer Messe in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen statt. Feierlich zogen die Schützinnen und Schützen in die vollbesetzte Kirche ein. Begleitet von den Messdienern und Pastor Friedrichs, der auch Präses dieser Bruderschaft ist. Nach der Messe begann dann der Wettbewerb um die Prinzen- und Königswürde im eigenen Schützenheim. Die Kleinsten mussten zuerst Schießen. Bambiniprinz wurde Cedrik Schütze. Nun folgten die Messdienerinnen und Messdiener. Von den 9 Teilnehmern wurde Mara Steinhauer die neue Messdienerprinzessin. Schülerprinz, der leider alleine antrat, wurde Peter Eiserfey. Die Spannung stieg langsam an. Bei den Jungschützen konnte Dennis Kroppen den Vogel runter holen und damit Jungschützenprinz werden. Danach folgte bei weiter steigender Spannung im Schützenheim der Kampf um die Bürgerkönigswürde. Hier wurde Mario Fiedler neuer Bürgerkönig. Das Schützenheim war nunmehr voll besetzt und befreundete Vereinsmitglieder anderer Bruderschaften, Dorfbevölkerung und Gäste warteten auf die neue Königin oder den neuen König. Dieser Kampf dauerte sehr lange, weil einfach der rechte Flügel des Vogels nicht fallen wollte. Es wurde schon gemunkelt, dass man ihn zusätzlich mit Klebeband befestigt hätte. Ein Mitglied aus der Bruderschaft St. Hubertus Warth hatte schon zwei Steine in der Hand, um dem traurigen Spiel ein Ende zu bereiten, als dann doch in diesem Moment der Flügel nach unten fiel. Petra Kroppen war es leid und brachte ihn zur Strecke. Man hatte Angst, dass es mit dem Vogel genauso ging. Die Presse wartete schon ungeduldig auf den letzten Kampf, den um den Rumpf. Marion Bopp, die sich auch um die Ausbildung der Schützenjugend kümmert, brachte nach 231 Schuss den Vogelkampf zum Ende. Sie wird beim diesjährigen Schützenfest zur Schützenkönig der Bruderschaft gekrönt. An diesem Abend der Ausscheidung erhielt sie von Pastor Friedrichs die Kette umgelegt. Es war eine tolle Veranstaltung. Es fehlte auch an Speis und Trank nicht und zum Schluss war alles verzehrt und die Aktiven mit ihrer Veranstaltung sehr zufrieden. Gratulation an die Würdenträger und begleitet mit dem Wunsch für ein sonniges und friedliches Schützenfest und bestem Dank für all die Mühen, die dieser Verein alljährlich leistet.

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Kinderkommunion 2016

Am Weißen Sonntag, dem 3. April 2016, gingen in der Pfarrkirche "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen 10 Kinder zur Ersten Heiligen Kommunion mit. Gut vorbereitet von Renate Becker-Steinhauer mit ihren Helferinnen, fanden sich alle pünktlich um 09.30 Uhr im Marienheim ein, von wo sie von Pastor Friedrichs, den Messdienern und der Schützenbruderschaft zur Kirche geleitet wurden. Pastor Friedrichs bezog sich in seiner Predigt auf das diesjährige Kommunionbild, das den Guten Hirten zeigt mit einem breit auseinander gehaltenen Mantel und darunter geschützt die Kommunionkinder stehen. Der Gute Hirte (so wie Jesus sich selbst in der Bibel bezeichnet hat) tut alles für seine Schafe. Er pflegt sie bei Krankheiten und beschützt sie vor bösen Anfeindungen. Jesus, der Gute Hirte, will bei uns sein, uns begleiten und uns helfen, wenn dies von uns gewollt ist. So können wir stets voll Vertrauen auf ihn hoffen. Nach der Wandlung gingen die Erstkommunikanten zu Ersten Heiligen Kommunion. Nach der Messe wurden Fotos gemacht. Ebenfalls waren zu diesem Festakt sowie zu einer kleinen weltlichen Feier ins Marienheim die Jubilare, die vor 25, 50, 60 und 70 Jahre zum Tische des Herrn gingen. Die Damen des Ortsausschusses hatten eine wunderbar und schmackhafte Speisetafel vorbereitet und Pastor Friedrichs ließ es sich mit seinen Gästen schmecken.

 

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Osterkonzert des Musikvereins Allner 1953 e. V.

Am Ostermontag, dem 28. März, führte der Musikverein Allner 1953 e. V. sein diesjähriges Osterkonzert wieder in der besten Stube Hennefs, der Meys Fabrik durch. Auch in diesem Jahr war die Halle ausverkauft, was auf die guten Leistungen dieses Vereins sicher zurückzuführen sind. Aber nicht nur der Saal war besetzt, auch die Bühne mit den aktiven Musikerinnen und Musikern. Selbst der Flügel musste in diesem Jahr weichen. Nach dem ersten musikalischen Stück von Jan van der Roost "Arsenal" begrüßte Werner Breuer als Vorsitzender des rührigen Vereins die Anwesenden. Darunter besonders herzlich die Freunde aus anderen Vereinen. Danach übernahm Heinrich Lieker wieder die Moderation, die er in diesem Jahr sehr locker und in reduzierter Weise durchführte. Robert Seepold, der musikalische Leiter, strahlte wieder große Ruhe aus und führte sein Dirigat hochkonzentriert durch. Weiter ging es mit den Stücken "Arethusa" von Johan Nijs, "Liverpool Sound Collection" Arr. von Toshihiko Sahashi, "Il Postiglione d´Amore" von Alfred Bösendorfer, "Fascinating Drums" von Ted Huggens und "Alcazar" von Llano. Bei all diesen Stücken hatten die Solisten gute Gelegenheiten sich zu präsentieren. In der Pause boten Ehefrauen, Partner und Freunde an den Theken Getränke und Speisen an. Die Abordnungen aus den Vereinen hatten genügend Zeit, um sich über die Präsentation des starken Musikvereins Allner zu unterhalten und Gedanken auszutauschen. In der 2. Hälfte ging es gleich mit Volldampf weiter. Angst, schwierige Stücke aufzulegen, hatte der Dirigent Robert Seepold noch nie, wusste aber stets, was er den Damen und Herren seines Vereins abverlangen konnte. Mit "New York Overture" von Kees Vlak, "Trombone Show" von Jaroslav Zeman, "Music" von John Miles, arr. von J. G. Mortimer, "Erinnerung an Zirkus Renz" von Gustav Peter, "A Tribute to Amy Winehouse" von Amy Winehouse, arr. von Peter Kleine Schaars, und schließlich "Genève" von Franco Cesarini wurde die 2. Hälfte abgeschlossen, wobei hier wieder viele Solisten ihr Können unter Beweis stellen konnten. Besonders der junge Musiker der Rhythmus-Gruppe, der professionelle Fähigkeiten bei "Erinnerung an Zirkus Renz" hervorbrachte und sein Klanginstrument zum glühen brachte, stach aus der Reihe der Solisten hervor. Ein rundes Konzertprogramm wurde den Gästen geboten jedoch nicht ohne dem Dirigent für seine Arbeit zu danken und ihm ein Geschenk zu überreichen. Hier wurde auch seine Ehefrau Christiane Seepold nicht vergessen, die viele Stunden auf ihren Gatten verzichten musste, wenn er die vielen Proben und Auftritte absolvieren muss. Gedankt hatte der Vorsitzende auch den langjährigen Aktiven Josef Kuhn und Willi Zelasny sowie dem Moderator Heinrich Lieker. In den gewohnten Zugaben präsentierte der Verein ältere Musiker, die sich schon zur Ruhe gesetzt haben aber noch mit einer Einlage das Publikum erfreuen konnten. Den Aktiven gilt großen Dank zu sagen für die vielen zusätzlichen Stunden Probearbeit, um nur für dieses eine Konzert die Zuhörer zu erfreuen. Ein guter Abschluss des Osterfestes.

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Osternacht 2016

Die Osternacht begann mit dem Osterfeuer vor der Kirche. Pastor Friedrichs mit seinen Messdienern zogen in den Innenhof vor dem Kircheneingang. Sie trugen die Osterkerze mit sich, die anschließend geweiht und gesegnet wurde. Dann steckte Pastor Friedrichs die blutroten Nägel in die Kerze ein. Auf der Kerze sind deutlich Alpha und Omega aufgedruckt zum Zeichen für Anfang und Ende. Aus diesem Grunde brennt auch bei Taufen (Anfang) und Beerdigungen (Ende) diese Kerze. Danach wurden vom brennenden Docht der Osterkerze alle Kerzen der Gläubigen angezündet. In der dunklen Kirche zog die Gemeinde ein. Der Schein der vielen Kerzen erhellten nur schwach den Innenraum. Danach begann die festliche Osternachtmesse. Zum ersten Male wurde nach der Messe eine Agape-Veranstaltung im Raum der Bücherei durchgeführt. Agape = griech. = schenkende Nächstenliebe. Der Ortsausschuss hatte die Bücherei vorbereitet, Stehtische aufgestellt, darauf je einen Zopfkranz zum gemeinsamen Verzehr. Viele waren erschienen, so dass die Bücherei fast "aus den Nähten platzte".

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Palmsonntag

Am Palmsonntag (20.03.16) begann der Festtag mit der Segnung der Palm-(Buchs-)-Sträuße vor der Kirche am Denkmal des Kirchenbegründers Christian von Lauthausen. Ein großer Korb Sträußchen stand zur Selbstbedienung neben dem Denkmal und jeder konnte sich hier bedienen. Dann zog Pastor Friedrichs mit seinen Messdienern auf und segnete zuerst das mit Buchs geschmückte Prozessionskreuz und anschließend die Sträuße in dem Korb und in den Händen der anwesenden Gläubigen. Auch die Kommunionkinder hatten sich mit geschmückten Buchssträuße an Holzstangen ausgerüstet, die auch gesegnet wurden. Danach zog die Prozession in die Kirche ein und die Kommunionkinder schwenkten ihre Sträuße, wie seinerzeit Jesu beim Einzug in Jerusalem von seinen Anhängern begrüßt wurde. In der Kirche sang man das Lied: "Singt dem König Freudenpsalmen, Völker ebnet seine Bahn." Zu Anfang die ersten beiden und zum Schluss der Messe die 3. und die 4. Strophe. In der Predigt erklärte Pastor Friedrichs seinen Kommunionkinder, wie Jesus in Jerusalem einzog, nicht wie ein großer, selbstherrlicher König, sondern ganz anders. Nicht auf einem herrlichen Ross, nicht pompös gekleidet, nicht auf einem roten Teppich und mit schwenkenden Fahnen, sondern er kam auf einem Esel daher, einfach in staubbedeckter Kleidung, auf ausgelegten Kleidern und Decken. Anstelle großer, farbenprächtiger Fahnen wurden Palmzweige geschwenkt. Wie schon bei seiner Geburt, er ging den untersten Weg, einfach und unscheinbar. Er sieht sich nicht als König, sondern als Diener. In seiner Predigt zog Friedrichs auch, wie immer, Vergleiche mit der heutigen Zeit. Die Flüchtlingsprobleme, die neuerdings in Gewalt ausartenden Abiturfeier, bei denen sich die angehenden Studenten selbst ein miserables Zeugnis ausstellen und ihre Fähigkeit zum Erwachsenensein selbst in Frage stellen.

             

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Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft

(Eine Ära geht zu Ende)

Wer hätte das gedacht, dass es in dem Vorstand der Schützenbruderschaft St. Augustsinus Bödingen keinen aus der Familie Bambeck mehr gibt. Ein unvorstellbarer Gedanke und trotzdem kam es so. Die Gründe dazu hatte man im Vorstand selbst geklärt und vielleicht auch bereinigt. So war es sicherlich schwierig, den kommenden Vorstand neu zu besetzen. Aber auch hier waren die Wege schon geordnet und die Sitzung gut vorbereitet. Zu den üblichen Abläufen, wie Begrüßung, Grußwort des Präses, Totenehrung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Tätigkeits- und Kassenberichte, Kassenprüfbericht mit der erfolgten Entlastung der Kassenführer und des gesamten Vorstandes wird hier nicht berichtet. Alle Vorschläge des Vorstandes nahm die Mitgliederversammlung an. Die neu in ihren Ämtern gewählten Personen werden sich in den kommenden Jahren beweisen müssen. Pastor Friedrichs, als Präses, schien jedenfalls mit dem Ablauf zufrieden zu sein. Auch für das kommende Geschäftsjahr hat sich die Schützenbruderschaft wieder viel vorgenommen. Dank der starken Jugend wird dies wohl auch gelingen. Das Schützenfest wird stattfinden, wenn auch das Zelt noch etwas kleiner sein wird, als in den Vorjahren. Aber dies ist keine Besonderheit, denn alle Vereine haben und werden in den Jahren ihre Feste zurückfahren müssen, da der Publikumsandrang sich mittlerweile anderen, viel größeren Veranstaltungen zugeordnet hat - Leider! Zum Schluss der Jahreshauptversammlung kam es traditionell zu den Ehrungen der Vereinsmeister. Bödingen hat gute Schützen, die sich im Vergleich zu den anderen Bruderschaften nicht zu verstecken brauchen, wie die vielen Presseberichte der letzten Jahre immer wieder vorbrachten.

Folgende Vereinsmeister wurden geehrt:

Bei den Jungschützen: 1. Platz Natascha Lück, gefolgt von Florian Kirch bei Punktzahlen von über 2.000 und 10 Ergebnissen.

In der Schützenklasse: Unumstrittener Meister Volker Wagner mit 2.790 bei 10 Ergebnissen.

Auch in der Schützenklasse Luftpistole steht Volker Wagner auf Platz eins (1655 bei 6 Ergebnissen), gefolgt von Marion Bopp (1.501 bei 6 Ergebnissen)

In der Damenklasse (aufgelegt) konnte Petra Kroppen mit erstaunlich 2.816 Punkten und 10 Ergebnissen beweisen. 2. wurde Marion Bopp mit 2.342 bei allerdings nur 6 Ergebnissen.

In der Altersklasse (aufgelegt) steht Andreas Bopp mit 2.975 Punkte und 10 Ergebnissen hoch.

Als Erläuterung sei hingewiesen, dass die maximale Punktzahl 3.000 ist bei 10 Ergebnissen.

In der Hoffnung auf eine gute und bewährte Zukunft unserer Schützenbruderschaft ende ich mit einem einfachen " Gut Schuss"!

 

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Veranstaltungen zum Jahresbeginn

Einige Veranstaltungen, die im Februar und März stattfanden, konnten wegen Reha-Aufenthalt des Webmasters auf der wunderschönen Insel Föhr  hier nicht  dargestellt werden. Es dürfte sich vorwiegend um Mitgliederversammlungen gehandelt haben. Außerdem fand die Bußwallfahrt der Männer aus dem Seelsorgebereich Hennef-Ost am Samstagabend, dem 12. März von Oberauel nach Bödingen statt, an der fast 40 Männer teilnahmen. Auch das Abschlussgespräch mit Weihbischof Ansgar Puff fand in Liebfrauen statt, zu dem alle Interessierte aus dem Seelsorgebereich herzlich eingeladen waren.  Weihbischof Puff erläuterte die umfangreich geplanten Änderungen im Erzbistum Köln. Ziel ist es u. a. die Gläubigen mehr in den Dienst der Kirche einzubinden. Nichts ändern wird sich in der sonntäglichen Gottesdienstgestaltung, denn sonntags soll es weiterhin keine Wortgottesdienste geben! Es ist gut zu sehen, dass die Kirche Schritte auf die Menschen zumacht, sie in der Seelsorge und anderen kirchlichen Dingen mit einbindet. Denn: Kirche sind wir alle!

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Pastor Friedrichs wurde durch Weihbischof Ansgar Puff vertreten

Am Freitag, dem 29. Januar 2016 zelebrierte Pastor Friedrichs in Stadt Blankenberg eine Goldhochzeitsmesse. Dadurch konnte er die Messe in Bödingen nicht feiern. Pastor Lubomirski ist  erkrankt und auch er konnte nicht einspringen. Da Weihbischof Ansgar Puff noch in Hennef weilte, sprang er als Zelebrant in Bödingen ein. In seiner Predigt ging er auf die Kommunionkinder ein, die fast vollzählig anwesend waren und auch die Fürbitten vortrugen. Er bezog sich auf das Evangelium, in dem es um das Senfkorn ging. Dabei erwähnte er, dass er von einem Muslime ganz erstaunt gesagt bekam, dass es bei den Katholiken sehr lange dauern würde, ein richtiger Christ zu werden. Das bestätigte der Bischof auch, denn erst kommt die Taufe, dann nach etwa 7-8 Jahren die Kommunion und erst mit der Firmung (14/15 Jahren) wird der junge Mensch ein richtiger Christ. Hier kam er wieder auf das Senfkorn zu sprechen. Aus dem sehr kleinen Körnchen wird ein über 5m hoher Strauch. Wenn also etwas Vernünftiges oder Richtiges werden soll, braucht es seine Zeit. So auch bei dem Christentum. Der Glaube muss wachsen und sich vertiefen. Dieser Vergleich wird sich ganz gewiss bei den Kommunionkinder festsetzen. Nach der Messe ließ sich der Weihbischof mit den Kommunionkinder fotografieren.

 

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Weihbischof Ansgar Puff auf Besuch in Bödingen

 

Im Rahmen seiner Visitationsreise nach Hennef, besuchte der Regionalbischof Ansgar Puff auch die Pfarrgemeinde "Zur schmerzhaften Mutter"  in Bödingen und betonte in der Begrüßungsrede der Hl. Messe, dass seine Visitation keine Kontrolle sei. Am Ende seiner Visitation sind alle Pfarrangehörigen eingeladen, mit ihm zu reden und ihre Sorgen und Nöten vorzutragen. Auch in der Predigt ging es um Einladung. So lädt Christus alle ein, an der Eucharistiefeier mit ihm teilzunehmen. Auch wünscht sich Christus, dass wir ihn einladen und stellt sicher, dass er auch kommt. Weihbischof Puff erzählte auch eine Geschichte seines Kollegen, der nach der Geschichte der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte, die Kinder fragte, was sie von diesem Wunder zu halten haben. Ein Junge meldete sich und sagte offen und ehrlich: "Den würde ich auch einladen!" Die Schützenbruderschaft empfing unseren Bischof mit einem Spalier. Er begrüßte jeden einzelnen Messdiener und alle, die zu seinem Empfang anstanden. Der Leitende Pfarrer Christoph Jansen war ebenfalls erschienen um seinen Vorgesetzten ebenfalls, in Vertretung des erkrankten Bödinger Pastors Reinhard Friedrichs, herzlich zu begrüßen. Ansgar Puff war schon einmal in Bödingen, zum Kompassionsfest 2015.

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Neujahrsempfang und Geburtstagsfeier

Am Freitag, dem 15. Januar 2016 fand der Neujahrsempfang der Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen sowie die Geburtstagsfeier unseres Pastors Friedrichs statt. Obwohl er stark erkältet und krankgeschrieben war, machte er selbst die Hl. Messe, in der zu seinen Ehren der neue Chor "Capriccio" die musikalische Gestaltung übernahm. Der geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Helmut Walterscheid, gratulierte Pastor Friedrichs noch in der Kirche zu seinem Geburtstag und lobte seinen Einsatz für die Wallfahrtskirche und in dieser Zeit besonders für die Weihnachtskrippe. Er dankte dem Geistlichen für seinen unermüdlichen Einsatz in unserem Kirchspiel. Pastor Friedrichs dankte für die lieben Worte und dem folgenden Applaus, den er zwar versuchte abzuwinken und entsandte alle dann: "Gehet hin in Frieden". Danach lud er noch alle anwesenden ins Marienheim zu einem Umtrunk ein. Auch hier begrüßte Helmut Walterscheid nochmals die Anwesenden und dankte einzeln allen Organisationen der Kirchengemeinde sowie den Krippenbauer für die schöne Krippe. In lockerer Atmosphäre bekostete der Ortsausschuss die Gäste. Pastor Friedrichs, der wegen seiner Erkrankung nicht teilnehmen konnte. wurde durch stilles Zuprosten gedacht und gedankt.

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Gründung eines neuen Chores

"Capriccio"

Am Abend des Hochfestes Hl. Drei Könige, dem "kleinen" Patronatsfest unserer Kirche, hatte der Marienchor Bödingen alle Mitglieder der Chöre "Kirchenchor Cäcilia Bödingen", "Kirchenchor Stadt Blankenberg" und "Marienchor" zur Vorstellung und Erläuterung des  Chores "Capriccio" eingeladen. Alle Interessierte und Aktive waren erschienen in dem schön vom Chor vorbereiteten Marienheim. Wolfgang Harth erklärte die Ziele und die bereits erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen, seine Arbeit und die Aufgaben des Chores. So haben sich interessierte Mitglieder aus den drei Chören sowie weitere, die sich der moderneren Musik hingezogen fühlen, zu einer Chorgemeinschaft unter dem Namen "Capriccio" zusammengefunden. Zur Begründung erläuterte Wolfgang Harth wie es zu dem Neugründung kam. '"War das Singen im Kirchenchor früher eine vornehme Aufgabe und Pflicht, so verlor doch in den letzten Jahren das Singen deutlich an Attraktivität und damit die kirchlichen Chöre an Nachwuchs". Für viele Jugendliche ist es immer weniger interessant, mit zumeist "Ältere" zu singen. Um die jungen Menschen für das Singen zu interessieren, wurden nicht nur moderne Stücke einstudiert, sondern auch eine lebendigere Vortragsart einstudiert. Man spürt den Spaß und die Freude, die ja auch die Musik vermitteln soll. "Bereits am 4. Mai 2011 wurde in Bödingen als Zusatzangebot ein "Familienchor" als Projekt der Kirchenchöre Bödingen und Stadt Blankenberg sowie des Marienchores Bödingen ins Leben gerufen. Ziel war es, durch vorrangig neue geistliche Literatur auch jüngeren Menschen den Weg in diesen Chor zu öffnen." Marienchor und Kirchenchor Bödingen legen Wert auf die Feststellung, dass beide Organisationen weiterhin bestehen bleiben. Nach wie vor sind die Mitglieder aus dem Kirchenchor Cäcilia auch weiterhin Sänger im Kirchenchor. Es wurde ihnen mit dem Familien- (jetzt Capriccio-) Chor eine weitere, zusätzliche Möglichkeit des Singens moderner Literatur eröffnet. Man war sich bei der Gründung des Familien-/Capriccio-Chores einig, dass man die Möglichkeiten der Freude am Singen erweitern wollte! Nicht nur im Augenblick, sondern auch in Zukunft. Anfang 2015 wurden die Ziele ausgearbeitet und festgelegt. Ein erster zukunftsweisender musikalischer Grundstein war somit gelegt. Das Repertoire wird verjüngt, modernere Chorsätze erlernt.

Die Chorbeschreibung sieht folgendermaßen aus: CAPRICCIO ist aktuell eine Gruppe von ca. 40 Sängerinnen und Sängern im Alter von 20 - 80. Wichtig ist, dass kirchliche und weltliche Chormusik verschiedener Stilrichtungen erarbeitet werden. Sie bestehen, neben Spirituals, auch aus Cover-Versionen bekannter Pop- und Musicalsongs, die eigens für den Chor neu arrangiert wurden. Die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren verbindet und bildet Freundschaften. Wolfgang Harth betonte zum Schluss den Satz: "Ob im Gottesdienst oder im weltlichen Konzert: Im Mysterium der Musik verbergen sich Himmelsklänge und Lebenstöne."

So sind die modernen Leitlinien: "My way of music" und "Songs for Life" Hinweis auf einen modernen und ansprechenden Chor.

Wolfgang Harth erklärte anschließend den Anwesenden die Führungsgruppe des neuen Chores, die sich aus Mitgliedern der drei Chöre zusammensetzt. Alle Chöre behalten ihre Selbständigkeit finden sich aber in "Capriccio" zu einem neuen, weiteren Chor zusammen. Die Teamsprecherin ist Michaela Musselmann, wohnaft in Altenbödingen, seit 10 Jahren im Kirchspiel ansässig. Für die Pressearbeit sind zuständig Renate Michels und Angela Langen, Astrid Kurz ist für die Noten zuständig und Andreas Bambeck als Projektbetreuer benannt. Erni Koch wird weiterhin mit Rat und Tat die Arbeit der Chorleitung unterstützen. Hiermit wurde sichergestellt, dass dieser Chor "geordnet geführt" wird.

Pastor Friedrichs, der die Arbeit des Chores weiterhin begleiten wird, sprach von einer pastoralen Neuausrichtung, die zur Zeit begangen wird. So zitierte er auch Rainer Maria Cardinal Woelki, der für die Kirche eine "Neue Ausrichtung" sieht, offener in die Zukunft zu gehen. Offenheit und Ungewissheit gleichermaßen. So wie wir die Kirche kannten, existiert sie nicht mehr. Umdenken ist angesagt! Das Leben wird sich weiter verändern, Wege zu neuen Formen beschritten. So wie Mutter Theresa, die in diesem Jahr Heilig gesprochen wird, bereits in der Vergangenheit mit den Menschen arbeitete und diese Offenheit vorlebte, so sollen auch wir diese Veränderung annehmen. Wolfgang Harth versprach auch für den Chor "Capriccio": "Was wir können und wie wir es können" wird der Chor weiterhin vorangebracht.

Willi Göbel, Vorsitzender des Stadtverbandes Hennefer Chöre, war anwesend und freute sich über den Beitritt des neuen Bödinger Chores in den Stadtverband. Er machte den Sängerinnen und Sängern deutlich, dass er schon viele Jahre in Chören unter der Leitung von Wolfgang Harth gesungen habe und die besonders gute Leitung und vorausschauende Arbeit attestieren kann. Man sollte mehr Inhalte bringen, Geschichte der Zeit, Volkslieder singen. Wichtig ist, wie das Publikum angesprochen wird, es muss sich mit den Liedvorträgen identifizieren können, sie annehmen.

Zum Abschluss dieser Sitzung sang der neue Chor "Capriccio" einige Liedvorträge zur Freude der übrigen Gäste. Danach gab es Suppe.

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Die Sternsinger gehen

Die größte Kinder- und Jugendveranstaltung der Erde

Am Sonntag, dem 3. Januar 2016, zogen die Sternsinger feierlich in unsere schöne Wallfahrtskirche mit Pastor Friedrichs ein. Es waren viele die sich bereit erklärt hatten, die langen Wege bei jedem Wetter zu gehen, um den Menschen den Segen Gottes in ihre Häuser zu tragen. Dazu segnete Pastor Friedrichs die Kreide und die Aufkleber und dankte den Kindern ganz herzlich. Ebenso dankte er den Eltern, die sich wieder um die Gewänder der "Heiligen Drei Könige" gekümmert haben. In seiner Predigt, die er nicht vom Ambo aus, sondern vor den Stufen des Hauptaltares hielt, überraschte er die Gläubigen mit einer Dornenkrone mit sehr langen Dornen (wie sie am Dornenstrauch rechts der Krippe zu finden sind), die er hochhielt. Er wies darauf hin, dass Jesus zwar als König geboren wurde, aber ein König der Demut und Liebe. Er ist in einem Felsenstall geboren worden und lag in einem Futtertrog. Gestorben ist er für uns am Kreuz nach großer Folter. Tiefer kann man nicht anfangen und enden.  Er bat die Sternsinger, dieses Beispiel mit in die Häuser zu tragen, auf dass die Menschen die Liebe empfangen und bereit sind, sie mit anderen zu teilen. Natürlich war mit dieser Bitte auch das Teilen von dem Überfluss gemeint, auf den wir in unserem Land so glücklich sind. Mit dem Geld der Sternsinger werden wieder viele Kinder Hilfe erfahren.

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Heilige Nacht 2015

Die Heilige Nacht und die Christmette begann in Bödingen um 15.45 Uhr mit einer wunderschönen Vorfeier und Liedvorträgen des Familienchores. Zu diesem Zeitpunkt war die Kirche schon fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Ehepaar Harth hat es wieder einmal verstanden,  ausgewählte Textbeiträgen (vorgetragen von Lisa und Maria Bambeck) mit Liedvorträge zu vereinen und damit die Gäste auf die Heilige Nacht und die Christmette einzustimmen. Der Familienchor stellte sich zu Beginn der Vorfeier im weihnachtlich geschmückten Chor auf. Mit den Gläubigen gemeinsam eröffnete der Chor die Feier. "O du fröhliche" hieß das 1. Stück. Es folgten zwei moderne Vorträge "In The Bleak Mitwinter" und aus Tabaluge "Ich wollte nie erwachsen sein". Weiter folgten "Menschen brauchen Gott" und "Friede sei mit Euch" (PEACE SHALL BE WITH YOU).  Zum Abschluss dieser Vorfeier sang der Chor "Die Rose", die religiöse Symbolik für die Gottesmutter. Wer Wilma Harth kennt und bei den Auftritten erlebt erkennt sofort, dass sie ein ganz besonderes Geschick hat, dien Chor durch die Stücke zu begleiten. Sie zeigt ihre Liebe zum Chor, ihre freundliche und Vertrauenserweckende Art ist einzigartig. Wolfgang Harth, der als musikalischer Leiter und Organist eine solche Veranstaltung abrundet und an seiner Orgel genauso Sicherheit ausstrahlt und rhythmisch den Chor bis zur professionellen Reife führt, ist der absolut passende Partner in einer Chorführung. (Wie sagt man so schön: "Sie haben sich gesucht und gefunden") Die Christmette begann Pastor Friedrichs mit einem feierlichen Einzug in die Kirche. Dabei sangen Chor und Gemeinde das Lied "Heiligste Nacht! Heiligste Nacht!" (Lied 734) aus dem Gotteslob. Es folgte die Segnung der Krippe und dem Lied "Zu Bethlehem geboren). Die Krippe, die in diesem Jahr wieder wunderbar von den Krippenbauern unter der Leitung von Karl-Heinz Bambeck und Markus Müller gestaltet wurde, strahlte in all ihrer Pracht. In diesem Jahr ist ein weiteres religiöses Tiersymbol hinzugekommen, ein Adler. Pastor Friedrichs erläuterte, warum der Adler so besonders in unsere jetzigen Zeit passt. Denn er steht für Flucht und Hilfe. Adler sollen, so steht es mehrfach in der Bibel, besonders im Alten Testament,  Menschen aus ihrer Bedrängnis auf ihren Flügel heraus getragen haben. So finden wir sogar im Gotteslob (Lied 392) "Lobe den Herren" in der Strophe 2: "...der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet .." und in Strophe 3: "...über dir Flügel gebreitet". So geben die Adler ihren Jungen Hilfe und gleichzeitig Schutz bei ihren ersten Flugversuchen. Sie schirmen mit ihren großen Flügel die Jungen gegen die starke Sonne ab oder fangen sie auf den Flügeln auf, wenn sie stürzen. Die Adler sind ein Symbol für Gottes Fürsorge, der die Seinen "auf Adlerflügel" trägt. Auch ist er das Attribut des Evangelisten Johannes (siehe die Evangelisten mit ihren Attributen im Chor unserer Kirche).

Pastor Friedrichs, der auch in der modernen Filmwelt "zu Hause" ist, gab den Gläubigen in der Predigt zu verstehen, dass selbst in "Herr der Ringe", dessen Autor sehr religiös und mit der Bibel bestens vertraut ist, die Adler mehrfach erscheinen, um Menschen aus ihrer Not zu befreien.

Der Familienchor sang während der Messe noch "Hört der Engel helle Lieder", "Zu Bethlem überm Stall", "Halleluja", "In heilger Nacht", "Hark! The Herald Angels Sing", Freuet euch all" und präsentierte sich nach der Messe noch einmal mit einem weiteren modernen Stück "Wunder gescheh´n" von Nena. Der tosende Applaus bewies dem Chor, dass das Publikum begeistert war und nicht wenige konnten vermochten ihre Tränen zu vermeiden. Es war eine feierliche Heilge Nacht, angemessen dem wichtigen Geschehen, der Geburt Christi, unser aller Erlöser.

Ich danke dem Familienchor für diese professionelle Leistung, der Leiterin und dem Leiter für die ganzjährige erfolgreiche Arbeit zum Wohle aller und der erreichten Einstimmung zur Heiligen Nacht.

            

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Senioren-Adventfeier des Heimatvereins Bödingen

Am Sonntag, dem 13. Dezember 2015, feierte der Heimatverein Bödingen die Adventfeier für unsere Seniorinnen und Senioren im Marienheim Bödingen. Die Halle war festlich geschmückt und die Damen aus Auel hatten wieder reichlich an Kuchen aufgefahren. Nicht nur Kaffee und Kuchen gab es, für die Feinschmecker waren auch Rot- und Weißweine vorhanden. Herbert Müller, der Vorsitzende dieses regen Vereines, begrüßte alle Gäste, darunter vor allem die hohe Geistlichkeit beider Konfessionen. Pastor Friedrichs hatte eine seiner Krippenfiguren mitgebracht. Eine weiße Taube, Symbol für den Hl. Geist aber auch für den Frieden ("Friedenstaube"). Gerade in der heutigen Zeit bedarf es vieler Friedenstauben, um das bevorstehende Weihnachtsfest wirklich ein Fest des Friedens werden zu lassen. Die neue Pastorin der evangelischen Kirche führte in ihrer Ansprache die Anwesenden auf das Weihnachtsfest hin. Danach las Monika Dalboth, die Geschäftsführerin des Vereins, eine Geschichte vor. Es folgte nach den vielen guten Worten und Wünschen eine musikalische Darbietung von drei Waldhornbläsern, die es ebenfalls verstanden, die Anwesenden die Adventszeit nahe zu bringen und auch auf das Weihnachtsfest hinzuweisen. Klaus Pipke, der Bürgermeister erschien, um der Tradition folgend, die ältesten Mitbürger aus den Anwesenden zu ehren. Die älteste Bürgerin war Magdalene Löbach aus Altenbödingen und der älteste Bürger Paul Felber aus Lauthausen, beide trotz ihres Alters rüstige Personen. Danach ehrte der Bürgermeister das am längsten verheiratete Paar. Es waren Margret und Willi Kurz aus Niederhalberg. Damit war der Aufenthalt unseres Bürgermeisters noch nicht beendet, denn nach der Einnahme von Kaffee und Kuchen traf er auf seinen ehemaligen Chor, dem Kirchenchor Cäcilia Bödingen. Bei den Liedvorträgen stellte er sich nicht nur dazu, sondern sang auch gekonnt und mit alter Liebe mit. Die Liebe unseres Bürgermeisters zu dem Wallfahrtsort Bödingen stellt er immer wieder unter Beweis. Mit der musikalischen Begleitung am Klavier, vermochte auch in diesem Jahr wieder Bernd Immel die Seniorinnen und Senioren zum mitsingen zu begeistern. Ein schöner Nachmittag und ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven, die Kuchen gebacken und das Marienheim so gemütlich und wohnlich gestaltet haben.

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Weihnachtsbaumverkauf des Reitvereins

Am 3. Adventssonntag, 13. Dezember 2015, fand in der Reithalle des Reitvereins wieder der Weihnachtsbaumverkauf statt. Frisch geschlagene Bäume aus dem Sauerland fanden, wie in den letzten Jahren zuvor, sehr schnell ihre Abnehmer. Aber es wurden auch frisch geräucherte Lachsforellen zum Kauf angeboten. Die Mitglieder des Reitvereins hatten heiße und kalte Getränke und viele Leckereien vorgehalten, um den Kunden mit ihren Wünschen auch über die Mittagszeit gerecht zu werden. In lockerer Atmosphäre konnte man hier einige Stunden verbringen, da die Veranstaltung nicht draußen (wie auf den Weihnachtsmärkten) sondern in der Reithalle stattfand. Für Bödingen eine tolle Bereicherung, vor allem nach dem Weihnachtsmarkt von Augenschmaus im Hof Wirtz.

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Einführung einer Gebetskette am Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis Mariens"

Es lag unserem Pastor schon lange am Herzen, die 1480 von dem 8. Prior der Augustiner-Chorherren gegründete Bruderschaft zu Ehren der Schmerzhaften Mutter wieder aufleben zu lassen.  Unter Hinweis darauf und auf das von Papst Franziskus ausgerufene "Jahr der Barmherzigkeit" führte Pastor Reinhard Friedrichs am Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis Mariens", Dienstag, dem 8. Dezember 2015, in der Gemeinschaftsmesse eine "Gebetskette zu Ehren der Schmerzhaften Mutter von Bödingen" feierlich ein. Dazu segnete er nach der Messe vor dem Gnadenaltar eine Marienkerze und zündete sie an. Die ganze Gemeinde betete das Gebet zur Schmerzhaften Mutter von 1750. Im Pfarrbrief für Weihnachten 2015 wies Pastor Friedrichs nochmals auf das vor dem Marienaltar installierte Holzkästchen hin, in dem Menschen in Not ihre Bitten und Wünsche, die sie auf einem Zettel notiert haben, einwerfen können. Mitglieder der Gebetskette, hoffentlich werden es viele, nehmen sich als "Paten" der Notleidenden an und beten zwei Monate lang für diese Person täglich den "Engel des Herrn".

Nach der Messe  waren alle Kirchenbesucher zu einem gemeinsamen Frühstück ins Marienheim eingeladen, an der auch die Ordensschwester des Seniorenhauses teilnahmen.

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Beseitigung von Hagelschäden an unserer Kirche

Nachdem das Westfenster repariert wurde, war jetzt das Kirchen- und Turmdach dran. Viele Schieferplatten mussten ausgewechselt oder neu befestigt werden. Der Kirchenvorstand hatte dazu die Firma Pies aus Dommershausen-Sabershausen beauftragt, die zur Unterstützung von der Firma Baumann einen großen Kran anforderte. Die Straße musste gesperrt und eine entsprechende Genehmigung eingeholt werden. Ist der Turm fertig, muss ein Hubwagen für Langhaus, Querhaus, Chor und Pfarrhaus helfen.  Die Arbeiten werden einige Tage dauern.

   

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Buchausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei

In Bödingen ist immer was los, manchmal sogar zwei Veranstaltungen an einem Wochenende, wie am 21. November 2015. Neben dem Weihnachtsmarkt von Augenschmaus, fand auch die Buchausstellung der Bödinger Bücherei (öffentlich für alle Altersgruppen und Konfessionen) im Marienheim statt. Ein großes Angebot hatte Regina Ax, die Leiterin der Bücherei, geordert und den Interessierten präsentiert. Wie in den Jahren zuvor, wurde auch wieder ein großer Bücherflohmarkt angeboten. Für wenig Geld gute Bücher. Sonntags boten die Damen des Marienchores leckere, selbstgebackene Kuchen, Torten und kräftigen Kaffee an. Eine Veranstaltung zum Wohlfühlen. In Ruhe Bücher für Groß und Klein aussuchen und sie rechtzeitig zum Weihnachtsfest in den Händen haben. Alles gut organisiert. Diese Veranstaltung ist auch immer eine gute Gelegenheit, das Büchereiteam kennen zu lernen und die große Vielfalt der Bücherei zu erfahren. Es soll ja Menschen geben, die vielleicht nicht gerne den Weg in die Bücherei suchen, da sie ungern ins Pfarrhaus gehen. Aber keine Sorge, die Ausleihe ist für alle da! Das Team freut sich über jeden neuen Gast. Die Ausleihe von Büchern ist kostenlos, lediglich die Zeitschriften und DvD´s werden zu 0,50 € angeboten.

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Weihnachtsmarkt bei Augenschmaus

Wie schon zur guten Tradition geworden, hat der Weihnachtsmarkt bei Augenschmaus am Samstag, dem 21. November 2015, auf der  Hofanlage Wirtz seine Tore geöffnet. Gleich ab 10.00 Uhr strömten Freunde und Besucher den toll geschmückten Hof, der nunmehr auch über eine Toilettenanlage verfügt, um sich für die wunderschön und geschmackvoll hergestellten Weihnachtsartikel zu interessieren. Ob es sich um die Holzartikel, um die Textilartikel oder um die Gestecke handelt, alles wurde dekorativ dargestellt. Der Gast erkennt gleich beim Betreten des Marktes die professionelle Erfahrung und das Geschick der Geschwister Bambeck. Auch die Eltern und Angehörigen waren bei dem Aufbau aktiv eingebunden und Christa Bambeck, die Ober-Mutter dieser Künstler, hat es sich trotz ihrer Behinderung nicht nehmen lassen, persönlich den Ablauf der Veranstaltung und die Gestaltung zu kontrollieren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, so heißt ein altes Sprichwort, was sich in dieser Familie ganz klar bestätigt. Christa Bambeck, viele Jahre Küsterin und Dekoratorin unserer Wallfahrtskirche, hat all ihre Fähigkeiten ihren Kindern mitgegeben. Ein schöner, wenn nicht der schönste Weihnachtsmarkt in unserer Stadt.

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Pokalschießen der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen

Am 15. November 2015, endete im Schützenheim von Bödingen die Pokalwoche der Bruderschaft mit dem Schießwettbewerb der Inaktiven und der Bödinger Vereine. Zu der Pokalverleihung waren leider nicht sehr viele von denen erschienen, die aktiv am Schießen teilgenommen haben. Lediglich der Heimatverein Bödingen war in großer Besetzung noch vertreten und bei guter Stimmung. Brudermeister Löbach begrüßte ganz herzlich die Anwesenden, unter ihnen den Präses Pastor Reinhard Friedrichs. Der Kampf um die Pokale und die aufkommende steigernde Spannung vor der Pokalverleihung, brachte auch die rechte Stimmung in den Saal des Schützenheimes. Den ADMIRA Pokal konnte Hanny Stahl vom Heimatverein Bödingen für sich mit 96 von 100 Ringen erringen. Den Pokal  der Bürgerköniginnen und -könige erhielt mit 91 von 100 Ringen die Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer aus Auel. Den Inaktivenpokal holte sich Claudia Rudolph mit 144 von 150 Ringen nach Hause. Aber welcher Verein wurde Sieger? Hier ist es immer besonders spannend, wer die Nase in diesem Jahr vorne hatte. Viele Jahre konnte der Kirchenchor diesen Pokal erringen. Im vergangenen Jahr wurde die Serie unterbrochen und in diesem Jahr wurden die Sänger ebenso nur Zweiter. Dennoch eine beachtliche Leistung. Die Schützinnen und Schützen der Dorfgemeinschaft Lauthausen waren die glücklichen Sieger, die 333 von 360 Ringen holten und somit auch verdient den Pokal in Empfang nehmen durften. Der Bambini-Pokal wird erst beim Königsschießen ermittelt.

Die im Laufe der Woche erzielten Ergebnisse der Bruderschaft St. Augustinus Bödingen brachte folgende Ergebnisse:

          Pokal                                                        Gewinner                                        Wer                                    Bemerkung

Andreas Bambeck Pokal                        Peter Eiserfey                                    Schüler                                83 von 90 Ringe

Günter Heumann Pokal                           Timo Kehlenbach                              Schüler                                 79 von 90 Ringe

Ralph Walterscheid Pokal                       Peter Eiserfey                                    Schüler                         Bunte Tierscheibe, 30 von 30 Ringen

Pokal der Pokale                                   Volker Wagner                        Pokalgewinner 2014                        89 von 90 Ringen

Vereinsmeister                                       Volker Wagner                                Alle Aktiven                            300 von 300 Ringen

Pokal der Könige                                   Volker Wagner                                Ex-Könige                              150 von 150 Ringen

Pokal der Prinzen                                   Marion Bopp                                  Ex-Prinzen                               146 von 150 Ringen

Pokal der Schülerprinzen                        Lars Brambach                           Ex-Schülerprinzen                        144 von 150 Ringen

Magdalene Litterscheid Pokal                 Lars Brambach                             Jungschützen                  84 Ringe, Ergebnis wird durch Würfelaugen geteilt

Dreistellungskampf                                 Lars Brambach                             Jungschützen                   liegend, kniend, stehend: 76 von 90 Ringen

Karl-Heinz Bambeck Kaiserpokal                                                     Senioren der Brudersch.                    wurde nicht ausgeschossen

Karl-Heinz Bambeck-Wandteller          Andreas Bopp                    Jungschützen und Schützen         3 Schuss freihand, 3 Schuss aufgelegt: 56 von 60 Ringen

Jactus Venereus Pokal                        Timo Kehlenbach                            Alle Aktiven                    3. im Finale gewinnt, vorher Paarbildung nach Altersklassen

Bolzenius-Kette                                    Andreas Bopp                              Alle Aktiven                                88 von 90 Ringen und bessere Teiler

Christa Bambeck-Pokal                                                                    Ehefrauen der Aktiven                        wurde nicht ausgeschossen

Klementine Brass Pokal                                                                    Ehefrauen der Aktiven                        wurde nicht ausgeschossen

Pater Paul Mölders Ged.Pok.            Volker Wagner                               Alle Aktiven                    10 Schuss sitzend/stehend 200 von 200

Reinhard Dürbusch Ehrenscheibe       Volker Wagner                               Alle Aktiven               Bester Teiler wird gewertet 10,7 mit Teiler 75

 

Pokalgewinner Sankt Augustinus Bödingen 2015

Befreundete Bruderschaften

Bruderschaften-Pokal der Schützen        Sankt Augustin Niederpleis                                                297 von 300 Ringen, Stechscheibe 30 von 30 Ringen

Bruderschaften-Pokal Luftpistole            Sankt Servatius Siegb.-Zange                                            272 von 300 Ringen, Stechscheibe 27 von 30 Ringen

 

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Sankt Martin-Umzug

Der frühe Morgen zeigte schon am Himmel die Feuerglut, die abends beim Umzug vom Feuer erwartet wurde. Obwohl die Morgenröte in der Regel kein gutes Wetter voraus sagt, war es dennoch ein gelungener, trockener Tag.

Viele Menschen waren nach Bödingen gekommen, um hier am St. Martinszug teilzunehmen. Der Tradition folgend, stellte sich St. Martin um 17.00 Uhr in der Kirche den Kindern vor. Die Musiker des Musikvereins Allner spielte das St. Martins-Lied und stimmte damit auf das Fest ein. Dann stieg St. Martin auf sein Pferd und führte den Umzug durch das Dorf Bödingen an. Über den Kirchweg ging es dann weiter zum Seniorenhaus nach Altenbödingen. Hier erwarten die Seniorinnen und Senioren mit ihren Betreuerinnen herzlich den Heiligen Mann der dann zu ihnen sprach. Mit dabei natürlich die Kinder, die mit Pastor Friedrichs und St. Martin zur Freude der Bewohner ein Martinslied sangen. Weiter ging es dann zum Feuer, das einen Tag zuvor (siehe unten) von Kindern, Männern und Jungmännern aufgebaut wurde. Auch in diesem Jahr brannte das trockene Holz in meterhohen Flammen. Sankt Martin  hatte das Pferd "im Griff", so dass keine Gefahr für die Anwesenden bestand. Leider, wie in all den Jahren zuvor, ging der Zug "tröpfchenweise" zurück nach Bödingen, wo St. Martin die Weckmänner verteilte. Die KiTa "Pusteblume" hatte wieder Stände vorbereitet und boten Getränke und Würstchen an. Noch lange hielten es die Gäste am Marienheim aus.

 

Bilder: Guido Weimer und Martin Hilleke

Holzholen für St. Martin

Am Vortag von St. Martin in Bödingen, Samstag, dem 7. November 2015, sammelten die Männer und Jungmänner Holz für das Martinsfeuer. Natürlich hatten auch viele Kleinkinder Interesse an diese Veranstaltung und freuten sich über das Grillfeuer, über dem die Bratwürste brutzelten. Einige Wanderer, die leider in Bödingen keine Gastronomie fanden, wurden ebenfalls zum Würstchenessen eingeladen.

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Marienvesper

Am Sonntag, dem 25. Oktober, um 18.00 Uhr, bot die Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" von Hennef-Bödingen eine ganz besondere Veranstaltung. Wie es sich eigentlich für einen Marienwallfahrtsort gehört und wie es auch in längst vergessener Vergangenheit auch in Bödingen üblich war, wurde an einem Oktobersonntag die Marienvesper gehalten. Pastor Friedrichs hatte sich diese gewünscht und der Kirchenchor "Cäcilia" hatte sie musikalisch, unter der Leitung von Friedrich Grothe, mitgestaltet und verschönt. Die Gebete und Gesänge wurden aus dem Gotteslob ab Seite 649 (Vesper an Marienfesten) genommen. Der Kirchenchor trug weitere Kirchenlieder in bekannt guter Weise vor. In der Predigt erklärte Pastor Friedrichs die Herkunft einer Vesper, wozu er auch die Bödinger Chorturmglocke, unserer Muttergottes geweiht, erwähnte. Sie wurde 1757 in den Turm als vierte und kleinste Glocke eingebracht und trägt die Schrift: "MARIA HEISCHE ICH ZV CHOR LEVTE ICH DAS VUNGEWITTER VERDREIBE ICH". Sie sollte nicht nur vor Unwetter schützen, sondern auch in früheren Jahren um 18.00 Uhr zur Vesper läuten. Die Augustiner Chorherren unseres Klosters kamen zum Gebet zusammen und die Bauern auf dem Felde hörten die Glocke und wussten, dass es Zeit ist nach Hause zu gehen, um mit der Stallarbeit zu beginnen. Und immer wenn die Glocken unserer Kirche läuteten, bekreuzigte man sich. Pastor Friedrichs erläuterte weiter, dass unsere Pieta ein Vesperbild ist da sie als Mater Dolorosa dargestellt ist.

                              

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Herbstwanderung durch die Farbenpracht der Natur

In einer 5-stündigen Wanderung gingen 17 Wanderer durch die sich färbende Natur über die Stachelharth, am Bahnhof Merten vorbei nach Hohn, wo in der neu restaurierten ehemaligen Gaststätte "Waldfrieden", jetzt "Dröppelminna", Einkehr gehalten wurde. Obwohl alle Wanderer an den Schuhen sehr viel Dreck von der Wanderung mit in das wunderschön gestaltete Gebäude hinein trugen, wurden doch alle herzlich empfangen und sehr freundlich und schnell bedient. Nach gestärkter Kraft ging es auf den Heimweg. Bei den Wanderungen trifft man auf viele verschiedene Charaktere, Personen die vieles erlebt, von vielen Hobbys berichten. Dieses Mal hatten wir Frau Görtz bei uns, die begeisterte Eselwanderin ist und auch den dafür vorgesehenen Führerschein zum Führen von Eseln besitzt. Sie wandert mit Leib und Seele und war auch von dieser Naturwanderung von Bödingen über die Nutscheid und Stachelharth begeistert. Das 3. Bild ist von ihr.

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Ein herrlicher Herbsttag

Den herrlichen Sonnentag, nach den vergangenen Regentagen, nutzten nicht nur Grundstückseigentümer, Gräberpfleger, sondern auch Mitglieder des Heimatvereins, um alles für den Winter vorzubereiten. Das Ehepaar Dalboth pflanzte die winterharte "Erika" am Dorfbrunnen, kehrte die Blätter der benachbarten Bäume weg und brachte alles wieder in einen ansehnlichen Zustand. Einen solchen Tag muss man natürlich ausnutzen, um die notwendigen Arbeiten mit Freude zu erledigen. Der alte Dorfbrunnen von Altenbödingen ist ein eingetragenes Denkmal der Stadt Hennef.

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Licht in der Gruft

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Jacobus-Pilgerkreuz

Am Sonntag, dem 27. September 2015, wurde von Pastor Reinhard Friedrichs das Pilgerkreuz aus der Weingartsgasse eingesegnet. Wieso steht dieses Kreuz nunmehr in der Bödinger Wallfahrtskirche?

Am 28. September 2013 nahmen Pastor Reinhard Friedrichs und Peter Hilleke an einer Führung von Brigitte Helfen unter dem Thema: "Wegekreuze beachten und achten!" teil. Dabei kamen wir auch nach Seligenthal, wo unterhalb der "Siegenharth" ein altes Pilgerkreuz gestanden hatte. Frau Helfen wusste, dass es nunmehr im Stadtarchiv von Siegburg liegt und beschädigt ist. Pastor Friedrichs und Peter Hilleke waren sofort der Meinung, dass dieses Kreuz, welches der Grundstückeigentümer nicht mehr haben wollte und auch nicht restaurieren lassen wollte, nach Bödingen kommen muss. Es wurde an den Bürgermeister der Stadt Siegburg einen Antrag gestellt auf Dauerleihgabe dieses Kreuzes nach Bödingen in die Wallfahrtskirche. Die Begründung des Antrages war, das im Jahre 1485 der 8. Prior des Bödinger Klosters, Jacobus von der Heggen starb, der ein Freund von Pilgern aus Holland war, die einmal jährlich den weiten Fußweg nach Bödingen zur Schmerzensmutter auf sich nahmen. Zwei Jahre nach dem Tode des Priors, stellten die Pilger bei einem erneuten Besuch ein Kreuz auf dem Pilgerweg auf. Ob der letzte Standort in der Siegenharth von Seligenthal der ursprüngliche Standort war, lässt sich nicht nachweisen. Es gibt 4 weitere Standorte, die in den unterschiedlichsten Schriften notiert sind. Möglicherweise hat es zuerst in Bödingen gestanden, so die Vermutung von Rudolf Möhlenbruch im Heft No. 8 des VVV von 2014. Erst später wäre es nach Weingartsgasse und danach erst nach Seligenthal gekommen. Bürgermeister Franz Huhn sah ein, dass es sicherlich die beste Lösung sei, das Kreuz der Pilger in Bödingen aufzustellen. Auch Bürgermeister Klaus Pipke von Hennef schloss sich diesem Wunsche an und veranlasste einvernehmlich mit Siegburg, dass das Kreuz als Dauerleihgabe nach Hennef und damit nach Bödingen kommt. Das Kreuz war im Stamm gebrochen und musste restauriert werden Stefan Gloßner begutachtete das Denkmal und restaurierte es fachmännisch. Dank der Sponsoren (RHENAG Siegburg) und Förderverein Hennef der Kreissparkasse Köln wurden die gesamten Kosten übernommen. Bei der Einsegnung waren Direktor Ganser von der RHENAG sowie Regionaldirektor Peter Schaffrath anwesend. Selbstverständlich ebenso die Bürgermeister Klaus Pipke und Franz Huhn. Allen Sponsoren und den Bürgermeistern gilt unser aller Dank. Musikalisch verschönt wurde die Messe und die anschließende Einsegnung durch den Familienchor. Da Pilgerkreuz wurde beachten und wir werden es auch achten. In Bödingen, dem Ziel der Pilger, ist es gut aufgehoben. Nach der feierlichen Einsegnung waren alle Anwesenden zu einem Umtrunk am Pfarrhaus eingeladen. Bürgermeister Huhn, der als Kind, Jugendlicher und auch als Erwachsener oftmals in der Wallfahrtskirche ebenfalls als Wallfahrer war, war froh, dass er, trotz vieler anderer Veranstaltungen, den Weg nach Bödingen genommen hatte und erfreute sich der aufgehenden Sonne die über der Kirche und dem Bergsporn stand.

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Einführung der neuen Messdienerinnen und Messdiener

Am Sonntag, dem 30. August 2015, wurden im Hochamt die neuen Messdienerinnen und Messdiener eingeführt. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, denn die neuen Messdiener hatten Eltern, Großeltern und Nachbarn mitgebracht. Pastor Friedrichs schien sehr beeindruckt denn er betonte, dass er gerne immer eine so voll besetzte Kirche hätte. Er griff das Wort der Heiligen Schrift auf, in dem es hieß: Es ist nicht wichtig war in den Menschen hinein kommt, wichtig ist was aus ihn herauskommt. So verwies er auf die Heiligen, die ihr Letztes gegeben haben für andere. Menschen die einsam und in Not sind müssen Beachtung finden. Deutlich sagte Pastor Friedrichs, dass der Messdiener ein Diener Gottes sei, so wie auch er immer noch Messdiener und damit bis zum Tode ein Diener sein wird. Bei den Fürbitten fand eine ganz besonderer Bedeutung, die für den verstorbenen Pater Bernhard Biermann. Pastor Friedrichs gab seiner Freude Ausdruck mit der Aussage, dass Bödingen stolz sei auf die große Zahl der Messdiener. In anderen, viel größeren Pfarreien wären weitaus weniger zu finden als in dem kleinen Bödingen. So ging er vor der Opferung dazu über, den neuen Dienerinnen und Dienern Gottes ihre Gewänder und Kreuze zu überreichen, damit sie auch äußerlich als Diener Gottes in Erscheinung treten.

Nach der Messe verkauften die Eltern der Messdiener selbst gebackene Waffeln zur Bereicherung der Messdienerkasse.

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Son et Lumière 2015

22.08.15

In diesem Jahr steht diese besondere Veranstaltung unter dem Titel:

"Heilige".

Dieses Heiligenbild aus Einsiedeln (Schweiz), veröffentlicht im Buch "Das Leben der Heiligen Gottes" aus dem Jahre 1880, verdeutlicht auf anschauliche Weise, die hohe Stellung unserer Gottesmutter als Königin aller Heiligen. Besonders jetzt, nach dem Fest Mariä Himmelfahrt, böte es sich an, bei Son et Lumière unser Gnadenbild in den Vordergrund zu rücken. Dies wurde leider vermisst. Anstatt dessen stand eine andere, moderne Darstellung der Gottesmutter im Vordergrund.

 Solche Gemälde, wie oben, wurden in den Gotteshäusern, als nur wenige Menschen des Lesens kundig waren, zur bildlichen Erklärung der Heiligengeschichte verwandt. Alle, Apostel, Kirchenlehrer, Könige, Kinder preisen Maria, die Königin des Himmels. So wie seit vielen Jahrhunderten tausende Pilger dies besonders in Bödingen getan haben.

 

Auch in unserem Gnadenbild wird sie nicht nur als die schmerzhafte Mutter, sondern auch als Königin dargestellt. So wird sie seit 1350 in Bödingen verehrt, geliebt und angebetet. Vielen Menschen ist sie zu Hilfe gekommen, wie es in unserem "Gebet zur schmerzhaften Mutter" vermerkt und bestätigt wird und sie wird auch uns erhören und trösten. Die Betrachtung des Lebens  der Heiligen dient dazu, tiefer in die Religion einzugehen (so steht es in dem alten Buch). Glaube, Hoffnung und Liebe sind Bestandteil unserer Religion so sagt Paulus (I. Cor. 13). Wer diese Werte in sich vereint, kann ein Heiliger werden.

"An den Früchten erkennt man den Baum" sagte Christus (Matth.12). Schon der einzelne Heilige steht in wunderbarer Größe da. So hat unsere Wallfahrtskirche einige Heilige in Gemälden, Plastiken und Reliefplatten verewigt. So finden wir den Hl. Augustinus an vielen Stellen (s. auch oben in dem Heiligenbild links). Er, der Patron der Augustiner Chorherren, die fast 400 Jahre in Bödingen segensreich wirkten, darf hier nicht fehlen. Ein großes Gemälde von ihm hängt im Pfarrhaus, davon ebenbildlich eine Reliefplatte über der Torausfahrt des Kirchenbereichs. Auch in der Kirche finden wir ebenfalls von dem großen Heiligen mit dem flammenden Herzen das Bild seiner Bekehrung. Weitere wichtige Heilige sind natürlich die, von denen wir Reliquien haben, die in den Altären sich befinden sowie die des Hl. Gereon und der Hl. Ursula. Natürlich wurde in der Moderation von Frau Berg auch deutlich gemacht, dass viele der Heiligen Besonderheiten waren. Welche die mit Tieren redeten, oder sich außergewöhnlich und fremdlich benahmen, die in ihren Reden andere Lehren von sich gaben, als es bis dahin der Fall war. Welche konnten Wunder vollbringen und andere hatten Vorleben, die eines Heiligen nicht würdig waren, dennoch die Chance bekamen, Heilige zu werden.

Wolfgang Harth, der wieder die Organisation und  Gesamtleitung der Son et Lumière-Veranstaltung inne hatte, hat das Leben und Wirken der Heiligen mal wieder erfrischend mit Chor und Solisten den vielen Gästen in der ausverkauften Wallfahrtskirche vorgeführt. An diesem Abend war auch allen Anwesenden klar: In einer solchen Veranstaltung gehört ein Chor und es war auch keiner besser geeignet, als diese "Junge Singfonie". Mitglieder aus dem Kirchspiel und der Region, die sich mit unserer Kirche sehr verbunden fühlen. Die Protagonisten waren: Gesamtleitung FDB Wolfgang Harth, Wallfahrtspfarrer Reinhard Friedrichs, der die Begrüßung vornahm, Lichttechniker der "Congress Media Service", Solisten: Wilma Harth und Christian Alexander Müller, die Junge Singfonie, am Flügel Marina Komissartchik und Moderation Lena Sabine Berg.  Dank der Stadt Hennef, die wieder einmal für Bödingen eine attraktive Veranstaltung innerhalb der Stadt geboten hat.

 

 

 

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Kirchweih-/Schützenfest und Kirmes in Bödingen

Kirmeseröffnung ist immer der Freitagabend vor der eigentlichen Kirmes. Manfred Löbach begrüßte alle Gäste, darunter besonders den Präses der Bruderschaft, Pastor Reinhard Friedrichs, den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Wallau, die Landtagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer, so versprach sich Manfred Löbach vielleicht in der Hoffnung, dass dies eines Tages eintreten möge, dann die Vertreter der Vereine. Es waren schon viele Gäste bei sehr heißem Wetter und noch immer starkem Sonnenschein erschienen, die gerne vom 1. Fässchen das kühle Nass gespendet bekamen, welches fast nicht rechtzeitig eingetroffen wäre. Thomas Wallau schlug das Fässchen gekonnt, dennoch etwas zärtlich an. Pastor Friedrichs verteilte die kühlen Getränke, so dass er mit dieser Art Seelsorge besonders bei den Gästen ankam. So lässt man sich den Kirmesauftakt gefallen.

Der Kirmessamstag ist tagsüber ein ruhiger Tag. Erst ab 20.00 Uhr trafen bei großer Hitze, kaum ein kühles Lüftchen, die ersten Mutigen am Zelt ein. Die Sonne brannte den ganzen Tag und die Erde war gespeichert mit Wärme. Aber schnell nahm die Zahl der Kirmesbesucher zu, insbesondere, und dies muss hier mal lobend erwähnt werden, die Bödinger (damit ist immer das ganze Kirchspiel gemeint) Jugend war zahlreich und beispielhaft vertreten. Es wurde für viele eine lange Nacht.

Am Kirmessonntag, dem Kirchweihfest, begann das Schützenfest natürlich mit der Prozession durch das Dorf, mit sakramentalem Segen am Beyert-Altar, musikalischer Begleitung durch den Musikverein Allner sowie anschließender Festmesse in der Pfarrkirche. Pastor Friedrichs, der auch Präses der Bruderschaft ist, predigte von der kleinen Schraube, die, wenn sie fehlt, ein ganzes Schiff zum Untergang bringen kann. So sollen auch die Menschen, und heute insbesonders die Mitglieder der Schützenbruderschaft, wie diese ganz wichtige kleine Schraube sein. Zusammenhalt ist das Wichtigste. Musikalisch begleitet wurde die Messe durch den Familienchor unter der bewährten Leitung von Wilma Harth und am Piano der Organist Wolfgang Harth.

Nach der Messe ging die Bruderschaft mit Mitglieder befreundeter Bruderschaften in schöner Tradition zum Seniorenhaus nach Altenbödingen, um den Bewohnern dieses Heimes die abdankenden und neuen Majestäten vorzustellen. Mittags begannen dann die Krönungszeremonien im stark überhitzten Festzelt. Die kleinen  und großen Majestäten waren sehr aufgeregt. Die ausscheidenden gaben ihre Insignien ab und die neuen bekamen sie von Präses Pastor Friedrichs umgelegt. Kommandeur Rudi Meissner hatte die Moderation für den Königsgatten Manfred Löbach übernommen und machte dies in seiner bekannten humoristischen Art. Dass dabei die Reihefolge der anwesenden Bürgermeister ein wenig durcheinander ging, nahm ihm keiner krumm. Auch Klaus Schumacher von St. Augustin, der sich offensichtlich auf ein Geplänkel mit dem "neuen" Geistlichen eingestellt hatte, aber lediglich von Pastor Friedrichs ein "Amen" als Vorlage bekam, schien etwas enttäuscht zu sein. Dafür wurde ihm aber der Vortritt vor dem Hennefer Bürgermeistervertreter Rindfleisch gewährt. Einige Schützen wurden für ihre 30 und 30 jährige Mitgliedschaft geehrt. Besondere Vorträge von Jugendlichen zur Bürgerkönigswürde ihrer Tante Anne und von der Tochter der neuen Königin Henny, die ein wunderschönes Solo vortrug, bereicherten die Krönungsformalitäten. Ein schönes, sonnenreiches Wochenende wäre fast in vollster Zufriedenheit vorüber gegangen, wenn nicht noch zum Schluss der Wettergott seine Kapriolen über Bödingen und Nachbarorte trieb. Hagelkörner in Tischtennisballgröße gingen in einem Hagelsturm herunter, zerschlugen Dachfenster, Kunststoffteile auf Dächern und Pergolen. Sogar die Kirche bekam größere Schäden ab. Autodächer bekamen neue Formen und der Ärger mit den Versicherungen geht nun los. Schade!

 

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 Pilgerkreuz Jacobus von der Heggen

1485 verstarb Jacobus von der Heggen, geboren in Aachen, als 8. Prior des Augustiner- Chorherren - Klosters „Unserer lieben Frau“ in Maria-Bödingen (heute Hennef-Bödingen).

 

Fußpilger aus Holland, die jährlich den beschwerlichen Weg nach Bödingen zur „Schmerzhaften Mutter“, dem Gnadenbild von 1350, machten und gleichzeitig ihren Freund Jacobus von der Heggen, Ordensgeistlicher der Windesheimer regulierten Chorherren, nach der Regel des Hl. Augustinus, Prior von 1483 – 1485, besuchten, setzten ihrem verstorbenen Freund 1487 das steinerne Kreuz. Warum dies 2 Jahre nach seinem Tode stattfand, ist nicht bekannt. Das Kreuz ist aus Trachyt gefertigt, der aus dem Siebengebirge stammt.

„Die Geschichte dieses Kreuzes ist in Dunkel gehüllt, so stand es am 21.04.1956 in einer Zeitung.

Bis vor etwa 10 Jahren hat es gestanden in einer Straßenböschung zwischen Weingartsgasse und Seligenthal, am Rande des ehemaligen Weinbergs in der „Siegenhardt“.

Wie ist es dahin gekommen:

Möglich ist, dass an dieser Stelle der Bödinger Prior verstorben ist und dieses Kreuz bereits 1487 dort aufgestellt wurde.

Eher vermutet wird jedoch, dass dieses Kreuz die Pilger in Bödingen, auf dem 1. Friedhof der Kirchensüdseite, aufstellen ließen und, als in der Seligenthaler Grube ein Bergwerkunglück war, zu dieser Zeit der Friedhof von der Südseite auf die Nordseite verlegt wurde, das Kreuz als Erinnerungskreuz zu diesem Unglück von den Augustiner Chorherren später von Bödingen nach Seligenthal gegeben wurde. 

Rudolf Möhlenbruch, der im 8. Band der Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef, zum Thema: Die geschenkten Weinberge, die Kreuzgeschichte von Weingartsgasse/Seligenthal aufzuarbeiten versuchte, schrieb zu Kreuze in Weingärten: „In allen Weinbaugebieten trifft man inmitten der Weingärten hier und da auf schon sehr alte steinerne Kreuze, die oft nach kriegerischen Verwüstungen oder Missernten oder auch aus Sorge vor Rebkrankheiten, die den Weinbau bedrohten, errichtet worden sind. Ein solches Kreuz stand lange Zeit am Rand des ehemaligen Weinbergs in der „Siegenhardt“ in Weingartsgasse. Johann Wilhelm Freiherr von Gevertshagen zu Attenbach und seine Ehefrau Maria Eleonora Freiin Scheiffart von Merode (+1733), die in der Bödinger Kirche ihre letzte Ruhestätte fanden, hatten den „freien zum Haus Attenbach gehörigen in der Siegenhardt gelegenen Weingarten“ im Rahmen eines „Erbkaufs“ am 10. März 1727 dem „Gotteshaus Mariae Boedingen“ unwiderruflich übertragen. Danach muss das Kreuz, das ursprünglich wohl in Bödingen gestanden hatte, umgesetzt worden sein.“

Jacobus von der Heggen  hat sich einen Namen durch die Wiederbelebung der Bruderschaft der „Schmerzhaften Gottesmutter“ gemacht.

 Das Kreuz hat viele Jahre im Stadtarchiv Siegburg vor sich hin gelegen. Es hat eine Bruchstelle und musste restauriert werden.

Die Kirchengemeinde Bödingen hatte den Antrag gestellt, dieses Kreuz nach Bödingen zu geben, da es vermutlich auch von Bödingen stammt, bzw. Pilger aus Holland zur Gottesmutter nach Bödingen ihrem verstorbenen Freund, dem 8. Prior, dieses Kreuz gestiftet und aufgestellt haben. Da es in Seligenthal nicht mehr stehen kann, war als einzige verständliche Alternative nur Bödingen zu erkennen. Dieses Kreuz wird in der Wallfahrtskirche Bödingen einen würdigen Platz finden.

Dieses beschädigte Kreuz muss restauriert werden. Der Auftrag dazu ist bereits erteilt worden. Ende September wird es feierlich eingeweiht und der Presse vorgestellt. Alle Kirchenbesucher sind wieder dazu herzlich eingeladen.

Auch bei diesem Projekt können wir glücklich sein, dass Sponsoren den gesamten Betrag von Transport, Restauration und Montage übernehmen, ohne die Kirchenkasse zu belasten, denn die da noch vorhandenen kleinen Summen werden für andere Maßnahmen dringend gebraucht.

Die Kreissparkasse Köln hat am 23. Juni einen Scheck in Höhe von 1.000,- € übergeben und die RHENAG trägt die restliche Summe von fast 2.000,- €. Ein herzliches "Vergelts Gott" diesen tollen Unternehmen, die von ihren Gewinnen gerne etwas abgeben.

 Die Hennef-Stiftung der Kreissparkasse hat am 23. Juni d. J. die große Summe von 66.950,- € an insgesamt 24 Vereine und Institutionen gesponsert. Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef und Kuratoriumsvorsitzender der Hennef-Stiftung und Josef Hastrich, Stiftungsvorstand und stellv. Vors. des Vorstandes der Kreissparkasse Köln übergaben die Fördermittel im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten der "Arbeitsgemeinschaft Neues Leben" den Antragstellern. Pastor Friedrichs und Peter Hilleke haben sich herzlich für diese wunderbare Summe von 1.000,- € bedankt.

Auch die Dorfgemeinschaft Lauthausen, mit ihrer Vorsitzenden Kirsten Mersch, konnte eine schöne Summe mit nach Lauthausen nehmen.

 

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen 1937 e.V.

Trotz ständig schlechter Wetterprognose musste der Heimatverein Bödingen die Vorbereitungen für ihr jährliches Sommerfest durchführen und mit bangem Herzen schaute man am Sonntagmorgen gen Himmel, ob das schlechte Wetter schon näher kommt. Bis zum frühen Nachmittag schien die Sonne, dann kam mal eine Schauer und später nochmals etwas Regen. Aber alles in allem kann man mit dem Fest durchaus zufrieden sein. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Wallau beglückwünschte Bödingen zu seinen aktiven Vereinen insgesamt. Es ist immer schön in Bödingen. Altbürgermeister Eyermann hatte es wie jedes Jahr nicht nehmen lassen, mit seiner Gattin, kurz nach ihrer goldenen Hochzeit, auch Bödingen einen Besuch abzustatten. Natürlich waren auch Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer sowie Abordnungen der Vereine aus dem Kirchspiel anwesend und gern gesehene Gäste. Das Berglandecho Bödingen spielte die ersten Stunden zur Unterhaltung und dazu 2 Alphornisten aus dem Raume Söven. Herbert Müller, der Vorsitzende und Monika Dalboth als Geschäftsführerin konnten mit einem solchen Start sehr zufrieden sein. Monika Dalboth wurde, wie schon im vergangen Jahre, zu einer musikalischen Gesangeinlage aufgefordert, der sie auch mutig nachkam. Den Kindern wurden Spiele angeboten. Einige Kinder boten in einem kleinen Flohmark ihre Spielzeuge an. Größer war dagegen schon der von der Bödinger Bücherei durchgeführte Bücherflohmarkt im Marienheim. Natürlich war am Nachmittag die Kuchentafel überreichlich bestückt. Diese Menge Kuchen und Torten war nicht gänzlich zu räumen. Zu viele fleißigen Bäckerinnen haben ihre Backkünste dargeboten. Eine besondere Überraschung folgte in einigen Tanzeinlagen der Happerschosser Karnevalsflöhe. Völlig unvorbereitet hatten sie der Bitte des Heimatvereins Folge geleistet, einige Vorführungen zu machen. Die kleinsten Flöhe waren natürlich noch etwas tänzerisch unbeholfen, aber der Renner der Veranstaltung. Dank dem Heimatverein für diese gelungene Veranstaltung.

 

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Tod von Pater Bernhard Biermann OFS

Am 9. Juni 2015 verstarb Pater Bernhard Biermann OFS, der von 1988 bis 2008 Pfarrer in Bödingen war, nach langer, schwerer Krankheit im Krankenhaus. In diesen Jahren war er der "gute Hirte" unserer und der Blankenberger Kirchengemeinde. Während seiner Zeit wurden viele Maßnahmen umgesetzt und verwirklicht. Seine etwas grobe, aber herzliche Art, fand schnell große Akzeptanz in der Bevölkerung. Die unkomplizierte Art seiner Seelsorge war beliebt. Sein Weggang von Bödingen fiel ihm sichtlich schwer und freute sich immer, bei der täglichen Durchschau dieser Seite, etwas über Bödingen zu erfahren. Unter großer Anteilnahme von Gläubigen aus unserem Kirchspiel sowie aus Blankenberg, Leitender Pfarrer Christoph Jansen und Pastor Kreuzberg, wurde Pater Bernhard Biermann in Jülich-Barmen auf seinem letzten irdischen Weg begleitet. Im Anschluss fand das Seelenamt im Hause Overbach statt. Die bekannt große Gastfreundlichkeit wurde auch nach der Messe wieder mit Kaffee, Brötchen, Kuchen unter Beweis gestellt.   Wir werden Pastor Pater Bernhard Biermann ein  ehrendes Andenken bewahren.

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Fronleichnam im Bödinger Kirchspiel

Am 4. Juni 2015 fand das Fronleichnamsfest in Bödingen statt. Am Tag der Vorbereitungen wie auch am Festtag selbst war "Kaiserwetter". Die Prozession führte, wie in all den Vorjahren, über die beiden Altenbödinger Altäre zum Seniorenhaus. Dort feierte Pastor Friedrichs mit Pater Vincent im Innenhof das Heilige Messopfer. Daran nahmen die Seniorinnen und Senioren des Heimes rege teil. Die neue Lautsprecheranlage hat sich wieder einmal bewährt. Vom Seniorenhaus ging es weiter über den Driescher Altar zur Pfarrkirche, wo der Schlusssegen erteilt wurde.

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Jahreshauptversammlung Kirchenchor "Cäcilia"

Die vor Monaten bereits anberaumte Jahreshauptversammlung des Kirchenchores wurde nunmehr am 27. Mai durchgeführt. Als Außenstehender spürte man sofort, das eine andere Stimmung im Raume herrschte. Sie war gelöst und die Mitglieder bei guter Stimmung. Nun, die Lösung kommt mit dem Bericht des Vorsitzenden. Vorerst eröffnete er die Sitzung, begrüßte alle Gäste mit Pastor Friedrichs als Präses, den neuen Chorleiter, Vertreter anderer Vereine und des Kirchenvorstandes sowie natürlich seine Mitsänger. Sein Dank ging auch an Willi Dreckmann, der anlässlich seiner Goldhochzeit die Getränke übernommen hatte. Zum TOP 2 übernahm der Präses, Pastor Reinhard Friedrichs, die Einbringung eines geistlichen Impulses, wie es von dem Vorstand vorgegeben wurde. Pastor Friedrichs gedachte der Tote und es wurde gemeinsam zu ihrem Gedenken gebeten. Darüber hinaus dankte er dem Chor für seinen Einsatz sowie dem Dirigent für seine selbstverständliche Bereitschaft, den Kirchenchor zu übernehmen. Friedrichs wies auf die heutige Zeit hin, die ein Wertevakuum erkennbar macht. Fehlende christliche Werte kann der Chor durch seinen Einsatz kompensieren. Die Menschen begeistern durch ihre musikalische Messgestaltung. Der Mensch muss wieder auf Christus ausgerichtet werden. Wurzeln müssen in die Tiefe geschlagen werden. Dazu kann die Musik sehr hilfreich sein. In der Fortführung der Tagesordnung wurde eine Ergänzung eingebracht, eine Berichterstattung durch Karl-Josef Müller, der eigentlich die Wünsche des Pastors ergänzt durch geistlichen Inhalt. Er dankt vor allem allen Verantwortlichen die in der Übergangszeit des Chores und des Dirigentenwechsels so gut gearbeitet haben und damit ein optimales Ziel erarbeitet haben. Der Vorsitzende brachte es auf den Punkt: Friedrich Grothe, der neue Dirigent ist eine Bereicherung für den Chor. Ein Aufschwung geht durch die Mitglieder, die Freude am Gesang ist wieder erwacht. Friedrich Grothe gab zu verstehen, dass es schon lange sein Wunsch war, einmal einen reinen Männerchor zu führen und hat diese Aufgabe sehr gerne übernommen. Es macht ihm große Freude und er hofft, dass auch die Mitglieder gleiches fühlen, was durch großen Applaus bestätigt wurde. Die Berichte über die Haupt- und Namenstagskasse fanden in gewohnter Weise statt und die Entlastung des gesamten Vorstandes war daher selbstverständlich. Nun kam man, wie in jedem Verein, zu dem erfreulichsten Punkt: Ehrungen. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Willi Müller und Karl-Heinz Bambeck geehrt und mit Urkunden und Anstecknadeln versehen. 25 Jahre ist Wolfgang Dargatz im Chor und besonders erfreut war man über einen Neuzugang. Dirk Jurisch aus Oberauel wurde als aktives Mitglied in den Chor durch den Präses und den Vorsitzenden aufgenommen. Nach gut einer Stunde waren alle Punkte abgearbeitet und der Vorsitzende schloss die Sitzung.

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Pfingstbaumholen und -aufstellen

Am Pfingstsamstag holten die Jungmänner und Jugendliche den besorgten Pfingstbaum aus dem Wald. Am Aufstellort warteten schon Dorfbewohner auf die Ankunft und auf die Aufstellung des Baumes. Bevor er aufgestellt wurde, musste die Rinde entfernt, die Spitze zurechtgestutzt und die Seile für den seitlichen Halt angebracht werden. Der Traktor mit Frontlader hob den Baum an und ein weiterer Traktor mit Seilwinde stand gegenüber, um den Baum hoch zu ziehen. Die Fahne der Stadt Hennef  wurde angebracht und der Baum fachgerecht und in gewohnter Manier in die Halterung verbracht. Es klappte alles super. Geübt ist halt geübt. Alle Griffe und Maßnahmen wurden von den Anwesenden scharf beobachtet und bewertet. Auch die jungen Damen beobachteten sehr kritisch die jungen Burschen. Am Abend werden alle zum Eierkuchenbacken und -essen sich wieder im Marienheim einfinden. Hier kommen natürlich die Damen zum Zuge, denn für diese Arbeiten haben sie eben ein besseres Händchen.

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Pfingsteiersingen 2015

Am Freitag, dem 22. Mai, trafen sich die Jungmänner und Männer in Bödingen, um von Haus zu Haus Pfingsteier und Bargeld zu erbeten. Einigen Zugezogenen musste noch der Brauch erklärt werden und alle wurden herzlich zum Eierkuchenessen am kommenden Abend ins Marienheim eingeladen. Es waren viele Männer erschienen, die textsicher die Strophen des Ri-Ra-Röschen-Liedes erklingen ließen. Darunter auch der neue Wirt der Gaststätte Breuer, Thomas Müller. Natürlich spendierte er freizügig kühle und erfrischende Getränke. Auch Pastor Friedrichs, der noch Firmunterricht abhielt, spendierte von Herzen für den kommenden Tag.  Die erste Hälfte des Weges ging noch einigermaßen sortiert über die Bühne, aber die Kräfte ließen bei einigen doch langsam nach. Der Weg ist lang und die oftmals an den Türen angebotene flüssige Nahrung zeigte doch Wirkung. Da war jede Rast willkommen. In der Karl-Müller-Straße hatten einige Damen wieder kräftige Nahrung angerichtet (darunter wahre Kunstwerke), so dass der Alkoholspiegel doch zu sinken schien. Wie immer .... Driesch wurde wieder erst  im Dunkel erreicht.

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Patronatsfest der St. Josef-Kapelle Lauthausen

Am Sonntag, dem 3. Mai, fand in Lauthausen das Patronatsfest des Lauthausener Domes statt. Normalerweise findet immer am 1. Mai dieses Fest statt, da aber in diesem Jahr das hohe Kompassionsfest (4. Freitag nach Ostern) gefeiert wurde, musste der Hl. Josef zurücktreten hinter der Gottesmutter. Die kleine Glocke im Turm der Kapelle kündigte den Gottesdienst an und viele Leute waren erschienen, trotz nicht sehr günstigem Wetter. Umso herzlicher begrüßte Pastor Friedrichs die Anwesenden. In der Predigt zog er Vergleiche mit dem Weinbau und dem christlichen Leben. Ein guter Weinstock kann nur gelingen, wenn schlechte und kranke Zweige herausgeschnitten werden, welke Blätter abgenommen werden. So ist es auch im christlichen Leben. Es gilt nur: Alles oder nichts! Man kann nicht ein wenig Christ sein, sondern nur mit ganzem Herzen. Das ist oftmals auch mit viel Leid und Schmerz verbunden. Mit dieser Predigt lag er besonders in Lauthausen richtig, denn hier verstand man  im Mittelalter etwas vom Weinbau. Die Hanglagen nach Bödingen und Altenbödingen waren früher mit Wein bewachsen.

Nach dem Gottesdienst, der vom Berglandecho Bödingen mitgestaltet wurde, begann der weltliche Teil des Dorffestes. Es gab Würstchen und viel, viel Kuchen. Zelte waren aufgestellt, um dem zum Glück noch geringen Regen zu entgehen. Kirsten Mersch, die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, begrüßte alle Ehrengäste, wozu sie jeden der Anwesenden zählte. Aber natürlich auch den Bürgermeister Klaus Pipke mit seiner Gattin, die Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer und ganz herzlich auch die neu ausgeschossene, allerdings noch nicht in Amt und Würden,  Schützenkönigin Henny Löbach aus Lauthausen.

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Kompassionsfest (Mitleidensfest) seit 1423 in Bödingen

Seit 1423 feiert man in Bödingen am 4. Freitag nach Ostern das Mitleidensfest der Schmerzhaften Mutter. Auch in diesem Jahr war die Wetterlage sehr unsicher und Tage zuvor hatte es stark geregnet und auch für den 1. Mai war kein besseres Wetter angekündigt. Aber: "Maria hat geholfen". Viele, sehr viele Pilger waren zum Gnadenbild nach Bödingen gekommen um mit ihm durch den Ort zu ziehen und im ehemaligen Klosterbereich den Segen zu empfangen. Unter dem Sommerrefektorium des alten Augustiner-Chorherrenklosters hatte die Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen e. V. wieder festlich den Altar geschmückt. Bei nebeligem Wetter zog die Prozession aus. Die Blaskapelle aus Mitgliedern mehrerer Vereine, begleitete sie musikalisch und die Schützen trugen das Gnadenbild. Zum ersten Male in seinem Amt war auch der jetzige Weihbischof Ansgar Puff dabei. Aber auch Geistliche aus Nah und Fern hatten sich dieser Prozession angeschlossen. Im Festhochamt sang der Kirchenchor Cäcilia, der von der Solistin Sylvaine Ilchmann verstärkt wurde. Schon während der Messe hatte die Sonne den Nebel vertrieben und begleitete das Fest, das vom Ortsausschuss gestaltet wurde, den ganzen Tag. Kalte Getränke sowie Kaffee und Kuchen, Erbsensuppe und Waffeln wurden den Gästen angeboten. Die Katholische Öffentliche Bücherei begleitete die Veranstaltung mit einem Bücherflohmarkt. Als Gäste waren aus der Politik erschienen: die stellv. Landrätin Frau Kuner, aus dem Kreistag Hans-Peter Höhner (natürlich auch Renate Becker-Steinhauer) sowie unser Bürgermeister Klaus Pipke. Ein tolles Marienfest konnte mal wieder in Bödingen gefeiert werden. Es lohnt sich, die alte Tradition aufrecht zu halten. Maria dankt es uns.

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Prinzen- und Königsschießen bei der Schützenbruderschaft

Sankt Augustinus Bödingen e.V.

Am Sonntag, dem 19. April 2015, fand in Bödingen bei der Historischen Schützenbruderschaft Sankt Augustinus das jährliche Prinzen- und Königsschießen statt. Schon wieder ist ein Jahr vergangen und nun geht es darum, aus einem kleinen Kreis von  Aktiven die neuen Majestäten zu ermitteln. Am Vormittag begann dieser Wettstreit, wie es bei historischen Schützenschwestern und -brüdern üblich ist, mit einem Gottesdienst, in dem auch den Lebenden und Verstorbenen der Bruderschaft gedacht wurde. In der Predigt erklärte Pastor Friedrichs den Gläubigen, dass es in der Schützenbruderschaft und besonders bei diesem Wettkampf nicht um Stolz oder Neid geht, nicht um mit geschwollener Brust seine Siege zu feiern, sondern lediglich um Gemeinschaft, um Zusammenhalt. Das zeichnet auch diese Bruderschaft aus. Am Schluss der Messe segnet Pastor Friedrichs, Präses der Bruderschaft, die neue Bambinikette. Nach der Messe begannen die Wettkämpfe im Schützenheim. Hier konnte Leni Bambeck als Siegerin und Bambiniprinzessin hervorgehen. Bei dem Schießen um die Messdienerprinzenwürde konnte Timo Schulze gewinnen. Schülerprinz wurde Timo Kehlenbach und Natascha Lück Jungschützenprinzessin. Spannender wurde es, wie in jedem Jahr, wenn es um die großen Wettkämpfe um Bürgerkönigs- und Königswürde geht. Die Spannung bei den Gästen im gut besuchten Schützenheim stieg dabei zusehends. Hier konnte sich Anne Bambeck durchsetzen und wurde damit zur Bürgerkönigin 2015/16. Sofort rief sie ihren Lebensgefährten Bernd Land an, der schnell zum Schützenheim eilte um seine Partnerin zu gratulieren. Die Spannung stieg weiter und man zögerte das große Finale hinaus. Um 18.00 Uhr begann der Kampf um die große und höchste Würde der Bruderschaft. Wer wird Königin oder König. Es ist immer schwierig Menschen zu finden in der Bruderschaft, die dieses Amt bekleiden wollen. Ein solches Amt ist mit viel Arbeit, mit vielen Besuchen befreundeter Vereine und mit der Teilnahme an Wettkämpfen verbunden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Dennoch hatten sich wieder 8 gefunden, die an dem Wettkampf von Anfang an teilnahmen, jedoch nur 4 auf den Rumpf antraten. Trotz großer Nervosität und einem Beruhigungsschnäpschen, hielt Henny Löbach bis zum Finale durch und schaffte es, den Vogel vom Brett zu holen. Henny Löbach konnte es gar nicht begreifen, endlich Königin in ihrer Bruderschaft zu werden, in der sie tag- täglich unendlich viel leistet für diesen großartigen und fleißigen Verein. Bödingen ist auch in diesem Jahr mit hervorragenden Vertretern in der Bruderschaft besetzt. Es wird ganz sicher ein tolles Schützenfest werden.

 

 

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Weißer Sonntag / Tag der ersten Hl. Kommunion

Am Sonntag,  12. April 2015, dem so genannten "Weißen Sonntag", fand in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen für 16 Kinder der Empfang der ersten Heiligen Kommunion statt. Die Kinder waren übers Jahr auf diesen Tag gut vorbereitet worden und fieberten diesem besonderen Ereignis entgegen. "Der schönste Tag im Leben", wie dieser Tag auch bezeichnet wird, bot nicht nur eine feierliche Messe mit dem ersten Gang zum Tische des Herrn, sondern auch der Herrgott zeigte sich in prächtigen Sonnenstrahlen. Die Eltern brachten ihr Kommunionkind zum Marienheim, in dem schon die Kommunionkerzen schön ausgelegt waren. Auf der Kerze ist ein Kelch zu sehen, über dem eine Hostie im Strahlenkranz schwebt. Darüber der Heilige Geist in dem Symbol einer weißen Taube. Links ein großes Kreuz, welches vom Querbalken mit einem Regenbogen zum Kelch eine Verbindung darstellt.   Hinter den Kerzen standen zwei Kerzenleuchter  und ein Kreuz.

Nicht nur die Kommunionkinder waren eingeladen, sondern auch die Jubilare, die vor 25, 50, 60, 70 und sogar 75 Jahren dieses Ereignis zum ersten Male feiern und erleben durften. Sie waren nach der Messe in die Wohnung von Pastor Friedrichs zu einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss eingeladen.

Pastor Friedrichs holte mit seinen Messdienerinnen und Messdienern, in Begleitung der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen, die Kommunionkinder und Jubilare im Marienheim ab und begleitete sie in die Kirche. Natürlich war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt und zur Freude der Gäste sang der Familienchor, unter der Leitung von Wolfgang und Wilma Harth, besonders schöne und moderne Melodien. Pastor Friedrichs sprach natürlich in der Predigt die Kinder auf ihr diesjähriges Motto an. "Wir sind Töne in Gottes Melodie", dabei dankte er gleichzeitig dem Familienchor und wünschte den Kindern, dass auch sie in Gottes Melodie so schöne und klare Töne sind, wie der Familienchor sie vorgetragen hat. Andächtig verhielten sich die Kinder und konnten im Chorraum ihre Erste Hl. Kommunion wirklich feierlich empfangen. Bevor die Messe endete, führte Pastor Friedrichs die Kommunikanten zum Gnadenbild der Gottesmutter um auch sie in diesen besonderen Tag und in die feierliche Handlung mit einzubeziehen, wie es gerne guter Brauch in unserer Pfarrei ist.

Nach der Messe war Fototermin am Denkmal des Christian von Lauthausen. Einige der Kommunionkinder wurden mit einer von Hunden gezogenen Kutsche durch den Pfarrgarten gefahren. Auch unser Pastor, der diese Fahrt schon vor einigen Jahren mitmachen durfte, drehte mit den Hunden eine Runde. Dann zog sich Pastor Friedrichs zurück, um seine Jubilare zu ehren. Auch Pastor Friedrichs feierte an diesem Sonntag das Goldene Jubiläum der Erstkommunion. Herzliche Gratulation zu diesem Fest.

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Osterkonzert des Musikvereins Allner v. 1953 e. V.

Wie alljährlich, so führte auch in diesem Jahr der Musikverein Allner auf Ostermontag sein Osterkonzert durch. Auch in diesem Jahre war die Meys-Fabrik bis auf den letzten Platz besetzt. Bei einem so großen Orchester dürfte alleine die Anzahl von Verwandten und Freunde der Protagonisten so manche Halle füllen. Dazu kommen hier noch die Abgeordneten der vielen Vereine, bei denen der Musikverein Allner alljährlich die Feste musikalisch mitgestalten. In der Stadt Hennef gibt es darüber hinaus noch viele Musikliebhaber, die sich ein solch tolles Konzert, wie es die Allner Musiker seit Jahren bieten, auch nicht am Ostermontag entgehen lassen. So war selbst die Meys-Fabrik an ihr Ende der Kapazitäten gestoßen und zusätzliche Stühle wurden bereit gestellt. In der Vorhalle haben Freunde und Partner der Musiker Speisen und Getränke angeboten, so dass weder die Wartezeit vor dem Konzert, noch die Pausen lange wurden. Aber nun zum eigentlichen Konzert:

Der musikalische Leiter, Robert Seepold, hatte seine Musikerinnen und Musiker wieder auf den Punkt genau vorbereitet, was die Vorführung schon gleich beim ersten Stück zeigte. Mit Decennium von Trevor Ford, dass nicht nur Können auch Mut von Laienmusiker abverlangt - gerade als erstes Stück, hat Robert Seepold sofort seine Gruppe auf Hochspannung gebracht. Hier zeigte sich, dass all die Mühen der Vorbereitung über Monate Früchte getragen haben. Neben den alltäglichen musikalischen Auftritten im Jahr noch solch ein Konzert herauszuarbeiten, verlangt den Musikern alles ab. Aber die Beifallstürme des anwesenden Publikums zeigten: Es hat sich gelohnt und es wird auch anerkannt. So war es auch wenig verwunderlich, dass nach dem schwierigen und doch gelungenen ersten Stück, auch die weiteren Vorträgen bravourös gelangen. Mit "Besame Mucho" von Markus Götz, dem ebenfalls sehr schweren Stück "Nanga Parbat - King of Mountains" von Michael Geisler, dem Twinkling flutes von Richard Comello und letzendlich König der Löwen, Arr. von Calvin Custer, war der erste Teil des Konzertes mehr als gut gelungen und die Musikerinnen und Musiker hatten wahrlich eine kleine Ruhepause verdient. Bereits in der Pause konnten die Aktiven Lobreden von allen Seiten auf sie einprasseln lassen, was die Spannung doch sehr beruhigt. Dennoch, Robert Seepold hatte auch gleich zu Beginn deutlich gemacht, geschont wird keiner. So mussten gerade im 2. Teil viele Solisten ihre Fähigkeiten zeigen. Aber für den Musikverein Allner ist das kein Problem. Aus einem so großen Pool von guten Musikern, sind auch immer gute Solisten zu finden, die nicht nur ihr Instrument beherrschen, sondern auch den Mut aufbringen, sich hinzustellen und ein Solostück zu bringen, bei dem auch niemand helfen kann, wenn etwas schief gehen sollte. Das geht natürlich an die Nerven. Aber auch hier waren die Solisten abgeklärt genug, um sich auch dem zu stellen. In dem 2. Teil wurden dargebracht: Instant Concert nach Arr. von Harold Walters, Moment for Morricone v. Morricone de Mey, Tribute to Dixie von Gilbert Tinner, Purple Rain von Heinz Briegel sowie Semper Fidelis nach Arr. Siegfried Rundel. 3 Zugaben wurden dann dem fordernden Publikum geboten, die den Konzertstücken in Genauigkeit und Können in Nichts nachstanden. Dieses Konzert war der krönende Abschluss eines tollen Osterfestes, bei dem auch die Sonne ihren Beitrag leistete.

Zu dem Musikverein muss noch einiges gesagt werden: Wer einen solchen Leiter hat, einen so toll arbeitenden Vorstand, mit seinem Vorsitzenden Werner Breuer, einem so wunderbar sich und den Verein präsentierenden Moderator Heinrich Lieker, verständnisvolle Partner, die ihre Musiker zu den vielen Proben und Auftritten ziehen lassen, kann nur solche Leistungen vollbringen. Nur ganz wenige Vereine im Rhein-Sieg-Kreis können sich mit dem Musikverein Allner messen. Gratulation zu einem wieder mal sehr gelungenen und kurzweiligem Konzert.

Fotos: MVA Kamera A. Zimmermann

 

 

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Osternachtfeier

Mit der Weihe der neuen Osterkerze beginnt die Osternachtfeier. An einem kleinen Feuer vor der Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter", in dem auch die Palmreste verbrannt werden, wird die neue Osterkerze entzündet, nachdem sie zuvor gesegnet wurde, das Alpha und das Omega nachgezeichnet und die Nägel eingesteckt worden waren. Anschließend gingen die Gemeindemitglieder, die diesen Festakt angeschaut hatten, mit den Messdienern und den Priestern, Pastor Friedrichs und Pater Vinzent, in die Kirche. Hier wurde die Osternacht gefeiert und die Rückkehr der Glocken. Damit sind auch die Klapperkinder von ihren Pflichten entbunden. Die alten Glocken aus den Erbauungsjahren der Kirche  1397-1408 zeigten ihre ganze Kraft. Jesus ist auferstanden!

 

 

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Klapperjungen ersetzen die Glocken

Am Gründonnerstag vor dem Karfreitag "fliegen die Glocken nach Rom" so hieß es immer im Volksmund. Kräftiges Klingeln und lautstarke Orgelklänge enden abrupt beim Gloria in der Gründonnerstagsmesse. Danach übernehmen die Klappern die Klingeln in den Kirchen und in den Dörfern die Kirchenglocken. Kinder gehen 15 Min. vor den Gottesdiensten klappernd durch die Straßen und erinnern an den Gottesdienst. Samstags gehen dann die Klappermädchen und Jungen zu den Häusern und holen sich ihre Dankesgaben für ihr Tun ab. Bei Wind und Wetter machen die Kleinen ihre Arbeit und wenn in einem Dorf nicht genügend Kinder sind (z.B. Driesch), dann übernehmen einige aus den Nachbardörfern das Klappern. Gerne sind auch Ferienkinder gesehen, die pünktlich und treu zur Stelle sind. Früher durften nur Messdiener dieses Klappern durchführen, mittlerweile ist man froh, überhaupt noch Kinder zu finden, die zu jeder Uhrzeit bereit sind, die Glocken in Würde zu vertreten. Ein herzliches Dankeschön an alle die sich dieser Aufgabe stellen.

Palmsonntag mit Palmweihe

Am Sonntag, dem 29. März 2015, fand um 09.30 Uhr die Palmweihe vor der Kirche, am Denkmal des Kirchenerbauers Christian von Lauthausen, statt. Trotz schlechten Wetters fanden sich viele Gläubige ein, um die von ihnen mitgebrachten Palmsträuße segnen zu lassen oder aber von den vielen Buchssträußen, die der Küster Heinz Wittershagen wie immer  vorher besorgt hatte, ein oder zwei mit nach Hause zu nehmen. Die Kommunionkinder hatten wieder an Stöcken mit Bändern verzierte Palmsträuße angebunden und hielten sie hoch , wie die Menschen beim Einzug Jesu in Jerusalem mit Palm ihm zugejubelt haben.

Fotos: Guido Weimer

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Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Bödingen 1937 e.V.

Am Sonntag, dem 15. März 2015 fand die Mitgliederversammlung des Heimatvereins Bödingen statt. Um 11.00 Uhr eröffnete Herber Müller, der Vorsitzende des Vereins, die Jahreshauptversammlung. Er begrüßte alle Anwesenden und stellte gleichzeitig die Beschlussfähigkeit und die ordnungsgemäße Einladung fest. Danach gedachte die Mitgliedschaft der Verstorbenen. Monika Dalboth, die Geschäftsführerin, verlas im Anschluss daran den Jahresbericht und führte alle Maßnahmen des Vereins auf sowie Anzahl der  Besuche von Jubilaren und Festen. Danach  verlas die Kassiererin Hanny Stahl ihren Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2014 und betonte eingangs, dass sie zum ersten Male eine solche Aufgabe übernimmt. Ebenfalls ließ sie nicht unerwähnt, dass 19 neue Mitglieder in den Heimatverein eingetreten sind und somit sich der Betrag der Beiträge erfreulicher Weise erhöht hat. Die Kassenprüfer Ernst Grutza und Peter Hilleke taten in ihrem Prüfbericht kund, dass die Kassenführung sehr ordentlich durchgeführt wurde und keiner Beanstandung bedarf und beantragten, die Kassiererin wie auch den gesamten Vorstand zu entlasten. Die Mitgliederversammlung folgte einstimmig diesem Antrag. Der Vorsitzende teilte der Versammlung mit, dass man gerne für den verstorbenen stellv. Vorsitzenden Reinhard Dürbusch eine Neubesetzung gefunden hätte, was nicht der Fall war. Man wird im kommenden Jahr diese Wahl nachholen. Nach Beanstandung der Satzung, musste eine Änderung beschlossen werden, die ebenfalls einstimmiges Ergebnis brachte. In Zukunft werden alle Einladungen zur Mitgliederversammlung in Textform, also form- und fristgerecht nach BGB/Vereinsrecht eingeladen. 

Nun berichtet Herbert Müller über die Ziele des Heimatvereins für 2015. Am Ehrenmal in Niederhalberg müssen neue Pfosten in Beton gegossen werden. In Altenbödingen soll ein kleiner aber feiner Spielplatz entstehen, wobei die Verhandlungen mit der Stadt noch nicht abgeschlossen sind. Auch in Bödingen will man sich um die Pumpe kümmern. Aus der Versammlung kam die Anregung, die Bodenplatte am Brunnen "In der Helden" neu zu verfugen und sich mit der Stadt in Verbindung zu setzten, ob eine bessere Lösung für die Straße von Oberauel nach Auel gefunden werden kann. Lehmaufschwemmungen, Bodenwellen und Straßenschäden sollten beseitigt  und eine bessere Wasserführung möglich gemacht werden.

Klagen wurden geführt über die Reiter, die die "Pferdeäppel" ihrer Reittiere nicht wegmachen. Beschwerden an die entsprechenden Reitvereine hätten keinen Erfolg erbracht. Auch werden "Hundehaufen" nicht entfernt, oder aber in die Plastiktüten gesteckt und diese dann weggeworfen. Auch passiert es nicht selten, dass zu viele Tüten herausgerissen werden aus den Behältnissen und die überzähligen dann einfach auf den Boden geworfen oder liegengelassen werden. Dieses Thema wird sicherlich noch nicht zum letzten Male besprochen worden sein.

 

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Stationsweg der Sieben Schmerzen Mariens

(Einweihung 7. Station)

Am Sonntag, dem 15. März 2015, fand die Einweihung der 7. Station unseres Wallfahrtsweges der Sieben Schmerzen Mariens statt. Seit 1960 fehlte der Bildstock der 7. Station. Im Jahre 1960 wollte das Erzbistum Köln, dass die Kirchplatzmauer erhöht wird, um den klösterlichen Charakter um die Kirche wieder herzustellen. Bei dieser Planung wurde auch die Gartenmauer, die den Pfarrgarten vom Kirchplatz trennte, abgerissen. In der Mauer standen die 7. Station, das Ehrenmal der gefallenen und vermissten Soldaten des II. Weltkrieges und das Denkmal mit dem steinernen Abbild unserer Pieta "Zur schmerzhaften Mutter". Es war eine Zeit, in der die Wallfahrten nachgelassen hatten und daher schenkte man den Stationshäuschen keine besondere Bedeutung mehr. Als die Wallfahrten wieder mehr und mehr zunahmen, wollte man wieder den Stationsweg beleben und die Bildstöcke neu bestücken. Anfang der 80er Jahre hatte das Steinmetzehepaar Heller aus Lanzenbach gerade die Meisterprüfung abgelegt und übernahmen den Auftrag, neue Reliefplatten für die Stationen zu schaffen. Da wir aber nur 6 Häuschen hatten, kam die Reliefplatte der 7. Station schmucklos an die Kirchplatzmauer. Leider wurde sie dort von den Pilgern, die den Weg entlang der 6 Stationen beschritten hatten, nicht als folgende 7. erkannt. Der Kirchenvorstand konnte wegen der vielen Ausgaben, nicht weitere Ausgaben zugelassen, so dass der Plan entweder ruhen musste, oder Sponsoren gefunden werden, die die gesamte Summe alleine erbringen. Als die Stationen auf Anraten der Denkmalpflege gesäubert und ausgebessert werden sollten, haben die Eigentümer zugestimmt. Der Heimatverein und die Eigentümer brachten alle Bildstöcke in Ordnung. Nur die Kirchengemeinde konnte für ihre 7. Station aus Geldmangel nichts tun. Man trat mit dem Wunsche in die Öffentlichkeit und relativ schnell wurde ein Ehepaar gefunden, dass eine große Summe spendete. Die Volksbank Bonn/Rhein-Sieg wurde gebeten, etwas dabei zu tun. Ganz selbstverständlich und ohne große Formalitäten gab auch sie eine stattliche Summe dazu. Der noch fehlende Betrag von einigen hundert Euro steuerte der Lions-Club Hennef bei. Die Firma Heller, die bereits die Reliefplatten geschaffen hatte, erhielt auch diesen Auftrag, einen neuen Bildstock zu gestalten. Dies gelang wahrlich meisterlich. Genau nach den Maßen der übrigen Stationen, wurde ein Rahmen geschaffen, der den Pilgern sofort als 7. Stationen erkennen lässt. Pastor Friedrichs zog mit den Kirchenbesuchern des Hochamtes aus und weihte das Meisterwerk an der Kirchplatzmauer. Auf dem letzten Foto sind die Sponsoren (v.li.n.re.: Walter Keuenhof -Vorsitzender Lions-Club-), Pastor Reinhard Friedrichs ( Wallfahrtspfarrer und Pfarrvikar unserer Kirche), Thorsten Peters (Regionaldirektor der Volksbank Bonn/Rhein-Sieg) und Steinmetzmeister Edmund Heller zu sehen. Ein herzliches Dankeschön an die, die zum Gelingen dieses Vorhabens mitgewirkt haben.

 

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Was für ein Kind

Bei der Buchvorstellung (siehe nächster Artikel) war die 9-jährige Johanna mit ihrem Vater Christoph Frings erschienen, um sich über die neuesten Bücher zu informieren. Eigentlich ein ganz normales Interesse. Wer sich dieses kleine Mädchen mit ihren dünnen Beinchen anschaut, hält ihr Können einfach für fast unmöglich. Sie steht bereits seit 5 Jahren 3 - 5 mal pro Woche auf dem Eis und spielt in Troisdorf in der Eishockeymannschaft als eine von drei Mädchen. Wer etwas von Eishockey kennt weiß, dass es da nicht gerade wie im Kindergarten abläuft. Eishockey ist ein harter und kraftraubender Sport, man möchte meinen: Nichts für Mädchen. Aber die selbstbewusste Johanna lehrt allen etwas anderes.

Angefangen hat alles vor 5 Jahren. Sie war mit Papa auf dem Weihnachtsmarkt in Bonn und saß auf seinen Schultern. Ein guter Blick auf die aufgebaute Eisfläche. Nachdem sie sich eine Weile den Betrieb angeschaut hatte sagte sie: "Das will ich auch!"

Nach den ersten Versuchen auf noch wackligen Beinen (an der Hand vom wackelnden Papa) war sie von ihrem Tun infiziert. Der Weg führte weiter durch die Laufschule des EHC-Troisdorf (die ehemals als Hennefer Eissportverein im damaligen Freizeitpark in Hennef gestartet war) über die Bambinis (U 8), Kleinstschüler (U 10) und ab Sommer zu den Kleinschülern (U 12). Training jeweils 2 - 3 mal pro Woche, im Sommer 2 mal wöchentlich Konditions- und Trockentraining.

Im Dezember 2013 hatte sie Lust, sich auch mal etwas "anderes" auszusuchen und sie hat sich in Köln beim KEK (Kölner-Eis-Klub) Eisschnelllauf ausgewählt.  Nach bereits 3 Runden sprach die Trainerin (selbst Ex-Olympiateilnehmerin) von einem Ausnahmetalent und so kamen zu den 2 - 3 Stunden Eishockey noch 2 Eisschnelllauftrainingszeiten am Samstag und Sonntag in Köln hinzu. Ein Leben auf dem Eis, so könnte man die ersten Lebensjahre dieses sportlichen Mädchens in einem Roman betiteln.

Stress für Mama und Papa, da die Wettkämpfe am Niederrhein in Grefrath im Olympiastützpunkt auf der 400m-Außenbahn stattfanden - aber sie wollte es unbedingt.

Bereits nach 3 Monaten stellten sich erste Erfolge ein (4. Platz beim NRW-Pokal im April 2014, NRW-Vizemeisterin 2014 in der Altersklasse 9 und jünger).  Nach einem einwöchigen Trainingscamp im Sommer letzten Jahres in Inzell, wo sie neben den Olympiasiegern aus Holland und der deutschen Nationalmannschaft auf dem Eis war, kündigte sich schnell an, was kommen würde:

Das NRW-Pokalrennen besteht aus 4 Rennen mit jeweils 2 verschiedenen Distanzen (100m, 200m, 300m, und 500m). Von den 8 Rennen hat Johanna 7 gewonnen und somit auch die Pokalserie 2015. Ebenso bei der NRW-Meisterschaft in dem sie alle 4 Rennen gewann.

Den Saisonabschluss am letzten Samstag beendete Johanna mit folgenden Plazierungen:

1. Platz NRW-Pokalrennen 2015

NRW-Landesmeisterin der Altersklasse 9 und jünger 2015

Klubmeisterin des KEK (Kölner-Eis-Klub) 2014 und 2015

Sie wird Geschichte schreiben! Wir wünschen Ihr bei diesem Leistungssport, den sie mit großer Freude betreibt, alles Gute, vor allem aber Gesundheit.

 

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Buchvorstellung in unserer Bücherei

Am Sonntag, dem 08.März, stellte die öffentliche Bücherei unserer Kirchengemeinde ihre neuen Bücher vor. Das Büchereiteam hatte sich viel Mühe gegeben, den Besuchern, die von Pastor Friedrichs in der Kirche nochmals herzlich eingeladen waren, die Neuvorstellung besonders festlich zu gestalten. Die Damen hatten Teilchen gebacken und Kaffee angeboten, auch andere Getränke und Gebäck standen zur Verfügung. Leider war der Andrang nicht so groß, wie es gewünscht und erhofft war. Auch fielen einige des Teams wegen Krankheit aus, so dass auch hier mehr Einsatz gefordert war. Es ist schade, sehr schade, dass dieses tolle Angebot, kostenlos Bücher auszuleihen, egal ob katholisch, evangelisch oder keiner Glaubensgemeinschaft angehörig, nicht mehr wahrgenommen wird. Jedenfalls das Büchereiteam bemüht sich nach Kräften, besonders ihre Leiterin Regina Ax, den Wünschen ihrer Leser gerecht zu werden. Auch werden fast alle Buschwünsche erfüllt. Eine kleine, aktuelle und gute Bücherei ist der Stolz des Kirchspiels Bödingen. Schauen sie einfach mal rein. Angeboten werden u.a. auch Hörbücher, Zeitschriften wie Test, Landlust usw.

Zusatz: Gewinner des Buchgutscheines war Albert Seibert aus Bödingen. Glücksfee war Pastor Friedrichs.

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Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen e.V.

Am 7. März 2015 führte die Schützenbruderschaft im Schützenheim  ihre Mitgliederversammlung durch. 19.45 Uhr eröffnete der 1. Brudermeister die Tagesordnung mit der herzlichen Begrüßung des Präses, Pastor Reinhard Friedrichs sowie des Ehrenbrudermeisters Albert Scheffler. Ein herzliches Dankeschön richtete er an alle erschienenen aktiven und inaktiven Mitglieder. Danach übergab er das Wort an den Präses, der sich ebenfalls für die gute Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr bedankte und deutlich machte, dass diese Bruderschaft zwar klein, aber fein ist. Das Jahr sei gut gelaufen und man sollte dafür dankbar sein, dass es immer noch Vereinsmitglieder gibt, die in ihrer Arbeit nicht nachlassen. Danach ging er über in die Ehrung der verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft mit einem "Vater unser" und "Gegrüßet seist du Maria". Manfred Löbach kam zur Feststellung der Beschlussfähigkeit, die mit 29 Mitglieder gegeben war, obwohl er lieber 40 hätte begrüßen wollen. Geschäftsführer Markus Bambeck verlas den Tätigkeitsbericht, der alle Veranstaltungen, eigene Feste, Wettkämpfe und die Besuche von 20 Königskrönungen widerspiegelte. Ganz besonders hob er die Teilnahme am Bundesschützenfest in Kerkrade hervor, die ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer war. Manfred Löbach wies zum Bericht über das Vereinsvermögen auf den Einbruch ins Schützenheim hin und auf die erfreulich geringen Heizkosten im vergangenen Jahr. Den Kassenbericht verlas Bernd Land und den Bericht über die Schüler- und Jungschützenkasse brachte Andreas Bopp vor. Die Kassenprüfer Günter Wirtz und Martin Hilleke bestätigten beiden Kassierern die ordnungsgemäße Führung der Bücher und beantragten die Entlastung der Kassierer sowie des gesamten Vorstandes. Einstimmig folgte die Versammlung diesem Antrag. Nun folgten die anstehenden Neuwahlen. Hier wurden der 1. Brudermeister Manfred Löbach und der 1. Geschäftsführer Markus Bambeck einstimmig wieder gewählt. Ein 2. Geschäftsführer konnte nicht gewählt werden, da niemand bereit war, diese Position zu bekleiden. Martin Hilleke sagte jedoch zu, bei größeren Veranstaltungen den 1. Geschäftsführer, der selbst nur noch 3 Jahre dieses Amt bekleiden will,  zu unterstützen. Die weiteren Positionen brachten folgendes Ergebnis: 2. Kassierer wurde Friedhelm Bambeck, 2. Schießmeister Petra Kroppen (für Andreas Bopp, der auf dieses Amt verzichtete),  1. Jungschützenmeister (wählen durfte nur die Schützenjugend) wurde Andreas Bopp, 1. Archivar Petra Kroppen, 1. Kommandeur (in Abwesenheit) Rudi Meister, 1. Fahnenträger Lars Brambach. Damit war der Vorstand abgearbeitet. In den Festausschuss wurden wieder Henny Löbach, Petra Kroppen und Günter Wirtz gewählt. Im vorletzten Tagesordnungspunkt erfuhren die Anwesenden, dass Ameisen sich unter der hölzernen Deckenverkleidung des Schießstandes ausgebreitet haben. Hier werden schnelle Arbeiten erforderlich. Marion Bopp verlas nunmehr im letzten TOP die Vereinsmeister, die durch Urkunden geehrt wurden. Um 20.40 Uhr schloss Brudermeister Manfred Löbach die Versammlung.

Vereinsmeister 2014 Schützen- und Altersklasse: 1. Volker Wagner, 2. Marion Bopp, Schützenklasse (freihand): Volker Wagner,  Altersklasse: 1. Andreas Bopp, 2. Markus Bambeck, Damen: 1. Marion Bopp, 2. Petra Kroppen.

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Prinzen- und Königswürde in der Stadt Hennef

Auf der Schießanlage der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen wurden am Sonntag, dem 22. Februar die Stadtprinzen und -könige ausgeschossen. Drei Bruderschaften gibt es in Hennef: St. Hubertus Warth, St. Michael Geistingen und St. Augustinus Bödingen. Seit vielen Jahren werden reihum die Prinzen und Könige, die  im Schützenbereich die Stadt repräsentieren sollen, ausgeschossen. Ausrichter war in diesem Jahr die Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen. Wie es zu einer Bruderschaft gehört, so fand dieser Wettkampf mit einer Messfeier in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" statt, in der auch den lebenden und verstorbenen Mitgliedern gedacht wurde. Danach ging es zu den Wettkämpfen in den einzelnen Kategorien. Stadtbambini wurde Jonas Bambeck, Bödingen, den Adjutantenteller erhielt Volker Wagner, Bödingen, Prinzgemahl-Stadtkönigin wurde Doris Heil, Geistingen, Stadtbürgerkönig Ingo Meyer, Geistingen, Stadtschülerprinz Peter Eiserfey, Bödingen, Stadtprinz Robin Benthe, Geistingen und die Stadtkönigswürde errang Andreas Fuhrmann, ebenfalls aus Geistingen. Den Klaus-Pipke-Pokal konnte Peter Eiserfey von St. Augustinus Bödingen erringen. Bei der Stadtmeisterschaft kam St. Hubertus, Warth auf den 1. Platz in der Schülerschützenklasse, in der Jungschützenklasse ebenfalls St. Hubertus Warth, in der Schützenklasse nochmals St. Hubertus Warth, in der Altersklasse St. Augustinus Bödingen, ebenso in der Seniorenklasse und in der Klasse Luftpistole.

Die techn. Auswertung nahm Andreas Bopp vor.

Wie immer wurde den Gästen Getränke und Speisen geboten. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Wallau nahm mit dem Präses der gastgebenden Bruderschaft St. Augustinus, Pastor Reinhard Friedrichs, die Ehrung der Sieger vor.

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Karneval in Bröl

Wo gehen die Bödinger am Karnevalssonntag hin? Natürlich nach Bröl! So auch am Sonntag, dem 15. Februar 2015, bei herrlichstem Wetter. Die Sonne tat ihr Bestes. Für diese Jahreszeit ein warmer und schöner Tag. Im Hochamt hatte Pastor Friedrichs noch die Gläubigen auf Karneval eingestimmt, in dem er die 11 Artikel des Kölschen Grundgesetzes für uns Katholiken darlegte. Halten wir uns an diese Vorgaben, so dürften wir auch als Katholiken gerne den Karneval feiern, denn er verglich sie mit Beispielen aus der Hl. Schrift. Ein Katholik darf und soll fröhlich sein. So waren wieder viele Bödinger entlang des Zugweges zu finden, die den Zugteilnehmer zujubelten und natürlich auch um Kamelle baten. Freigiebig ging es schon immer in Bröl zu, denn man sah die Bödinger nach dem Zug mit vollen Taschen in Richtung Bödingen gehen. Aber auch an diesem Karnevalstreiben war zu erkennen, dass doch alles mehr und mehr abnimmt. Die Wagen und Fußgruppen werden weniger und auch das gesellige Leben in den Dörfern und in den Vereinen. Da ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Frauen und Männer sich noch bereit finden, Zugwagen zu bauen, Kostüme zu schneidern und viele Stunden zu opfern, um anderen einen schönen Tag zu bescheren. Daher allen einen herzlichen Dank für diesen wunderschönen Zug.

 

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Jahreshauptversammlung Marienchor

Die Monate Januar bis März sind die der Mitgliederversammlungen. So hatte auch der Marienchor die aktiven, inaktiven Mitglieder sowie Freunde und Vorstände anderer Vereine eingeladen zur Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres 2014.  Die Sprecherin (in anderen Vereinen = Vorsitzende) Marlies Großmann begrüßte alle Anwesenden, besonders den Präses, Pastor Reinhard Friedrichs sowie den Chorleiter Wolfgang Harth. Herzlich willkommen hieß sie auch die Gäste aus anderen Vorständen und Freunde des Chores. Sie dankte allen Aktiven, die so fleißig an den Proben und Auftritten  teilgenommen haben, um die Singfähigkeit noch annähernd zu erhalten. Es wird immer schwieriger, eine ordentliche Probenarbeit zu halten. Danach übergab sie Führung an den Präses, um den im letzten Jahr verstorbenen Freunde und Gönner des Chores, Agnes Scholz (sie war sogar Gründungsmitglied des Chores) und Gertrud Rüttgen zu gedenken. Es wurde ein "Vater unser" und ein "Gegrüßet seist Du Maria" gebetet. Nun dankte auch Pastor Friedrichs seinen Damen des Chores für ihre Arbeit in den Proben und Auftritten. Er machte deutlich, dass er die Kirchenmusik, dabei natürlich auch in besonderer Weise den Kirchengesang, zu seinem Steckenpferd gewählt hat. Zu einer Liturgie gehört auch die Kirchenmusik. Er weiß zwar, dass nicht mehr alles möglich ist, daher sein besonderer Dank für die Mühe jedes einzelnen Mitgliedes. Marlies Großmann wollte danach schon zur Pause einladen, fuhr aber fort, da das Essen noch nicht eingetroffen war. Sie gratulierte den Goldjubilaren des vergangenen Jahres aus den Reihen des Marienchores. Erni Koch übernahm nun die Moderation, in der sie ihren Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr verlas. Wie wir es all die Jahre gewohnt sind, so mussten wir auch dieses Mal wieder feststellen, so komplett wie sie, macht kaum ein Geschäftsführer seinen Geschäftsbericht. Es fehlte nichts und sie vergaß auch nicht, Dank an die Sprecherin zu sagen für ihre ebenso mustergültige Arbeit. Ein tolles Team, auf das sich der Präses, der Dirigent und der Verein verlassen konnte. Wolfgang Harth, so erwähnte sie, führt seit 25 Jahren den Marienchor und seine Gattin ist ebenso lange Mitglied des Chores. Besonders erfreut verlas sie natürlich die eigene Veranstaltung, den Ausflug ins Phantasialand. Besonders gut tat ihr der besonders gut gelungene Auftritt der Chöre von Bödingen vor und in der Christmette. Selten kommt es vor, dass die Leute nach einer solchen Veranstaltung mit Applaus nicht zurückhielten und viele lobende Aussagen nach der Messe erfreuten das Herz einer jeden Sängerin. Die Mühe hatte sich mal wieder gelohnt. Natürlich darf dabei nicht unerwähnt bleiben, wer die ganze Organisation, Texte und Lieder, Vorträge und Leitung "unter sich hatte": Wolfgang Harth. Fortfahrend in der Tagesordnung war nunmehr der Kassenbericht an der Reihe. Anja Brauer-Walbe, die jüngste im Chore, schon Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, verlas ruhig und gekonnt ihren Kassenbericht. Er wies aus, dass der Chor auf gesunden Beinen steht. Sie vergaß aber auch nicht, der Vorgängerin im Amte zu danken, die ihr mit guten Ratschlägen zur Seite gestanden war. Für die Kassenprüfer Karl-Heinz Bambeck und Heinrich Wempe verlas Letztgenannter den Prüfbericht. Er bescheinigte eine saubere und einwandfreie Kassenführung, so dass er Entlastung der Kassiererin sowie des gesamten Vorstandes beantragte. Die aktiven Mitglieder kamen diesem Wunsche gerne nach. Über 40 Jahre haben beide Kassenprüfer zuverlässig die Kassenbücher geprüft, so dass Karl-Heinz Bambeck erklären ließ, dass nach so langer Zeit, einmal für ihn ein anderer Kassenprüfer sein soll. Inge Meister schlug ihren Mann vor, der dann diese Position besetzt.

Hier wurde die Sitzung, einer schönen Tradition folgend im Marienchor, unterbrochen. Das Essen war eingetroffen, wie immer meistserlich gefertigt und angerichtet. Der Nachtisch wurde von den aktiven Frauen gespendet. In der Fortführung der Tagesordnung verlas Inge Meister den Kassenbericht der Geburtstagskasse, der natürlich nicht die Summen auswies, wie die Hauptkasse. Auch sie wurde entlastet. Da im vergangenen Jahr die Proben recht spärlich und unregelmäßig waren, verzichtete man auf eine Proben-Teilnehmerliste.

Marlies Großmann kam nun zu einigen, auch persönlich berührenden Punkten. Ihr tat es leid, dass "ihr" Chor nicht mehr in der Lage ist, selbständig Auftritte durchzuführen. Wie in allen Chören, ist auch hier der Marienchor zum Aussterben verdammt, es sei denn, einer der beiden anderen Chören wollen fusionieren. Die Mitglieder des Marienchores haben sich dahingehend viele Gedanken gemacht und sie kam einhellig zu dem Entschluss, dass es nur mit dem Familienchor ginge, mit dem sie auch schon einige Proben und Auftritte durchgeführt haben. Marlies Großmann stellt sich vor, dass beide Chöre in ihrer Selbständigkeit erhalten bleiben sollen (mit eigener Kassenführung und Vorstandsarbeit), aber Proben und Auftritte in Gemeinsamkeit erfolgen. Ob dies gelingt bleibt abzuwarten und ob der relativ junge Familienchor ebenfalls diesen Weg beschreiten will, muss geklärt werden.

Nun kam sie zum persönlichen Teil: Nach so vielen Jahren Vereinszugehörigkeit mit über 30 Jahren Vorstandsarbeit, möchte sie zur Ruhe kommen und ihre Arbeit in jüngere, andere Hände legen. Weiterhin wird sie gesanglich dem Chor noch angehören. Bewegt führte sie aus, dass der Marienchor zeitlebens fester Bestandteil ihres Lebens war und dankt allen, die ihr mit Rat und Tat zur Seite standen. Leider konnte in der JHV keine Nachfolgerin gefunden werden. Diese Entscheidung muss verschoben werden.

Letztendlich sah sich der Präses auch gefordert, zur Gesamtsituation in den Chören allgemein, aber auch im pastoralen Bereich eine Stellungnahme abzugeben. Dr. Heße vom Erzbistum Köln hat zu dieser Gesamtproblematik eine Broschüre unter dem Titel "Neue Wege für Pastoral und Verwaltung" herausgegeben. Hier ist auch die Kirchenmusik inbegriffen. Kirchenmusiker werden weniger, die Chöre überaltern, Ehrenamtliche sind kaum noch zu finden für Tätigkeiten im Kirchenbereich. Die Zukunft sieht nicht gut aus, aber "es fordert Mut, die bisherigen Weg zu verlassen". Es besteht Handlungsbedarf in der Seelsorge. Priester müssen aus den Verwaltungsbereichen raus. Diese sollten von zivilen Verwaltungsleuten geführt werden. Eine Neuausrichtung wird dringend notwendig, auch in der Kirchenmusik. Netzwerke müssen geschaffen werden. Eine Pfarrei unterstützt die andere, ein Chor den anderen. Engere Arbeit mit den Vereinen. Garant für das Einzelne, aber auch für die Vielfalt sein. Es darf kein "Porzellan" zerschlagen werden, Traditionen sollten erhalten bleiben. Der Zusammenhalt muss wieder neu entdeckt werden. Es wird nicht zu verhindern sein, dass man von der einen oder anderen lieb gewordenen Tradition verabschieden muss. Pastor Friedrichs erklärte zu dieser Broschüre, dass alles was in diesem Rahmen noch möglich ist, auch gemacht werden sollte.

Erni Koch übernahm den Schluss in dem sie der scheidenden Sprecherin dankte für die besonders zuverlässige und liebevolle Zusammenarbeit. Sie hat viel geleistet in all den 30 Jahren Vorstandsarbeit und oftmals "die Karre aus dem Dreck" geholt.

Um 21.30 Uhr endete die gute Sitzung.

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Neujahrsempfang und Geburtstagsfeier von Pastor Friedrichs

Am Mittwoch, dem 14. Januar 2015, einen Tag vor dem Geburtstag von Pastor Friedrichs, fand der Neujahrsempfang der Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" in Hennef-Bödingen statt. Wie in den Vorjahren, so wurde dazu ein Mittwoch ausgesucht, um diese Feier mit einer Messe zu beginnen. Sie wurde durch den Familienchor musikalisch verschönt. Viele Gäste waren gekommen, um nicht nur an Messe und Empfang teilzunehmen, sondern auch unseren Geistlichen zu seinem Geburtstag im Marienheim zu gratulieren. Der Ortsausschuss hatte dazu hinreichend für Speisen und Getränken gesorgt. Viele Kirchgänger, Chormitglieder der Kirchenchöre und Verantwortliche aus kirchlichen und weltlichen Vereinen und Organisationen war zur Gratulation gekommen. Pastor Friedrichs ging von Tisch zu Tisch und unterhielt sich mit seinen Gästen. Es kam sicherlich zu vielen guten Gesprächen. Außer Pastor Friedrichs hatten noch weitere Personen Geburtstag: Frau Kuttenkeuler (81) und Doris Scheffler, denen natürlich auch an dieser Stelle gratuliert wurde.

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Unsere Sternsinger 2015

Wie seit Jahrzehnten sammeln unsere Sternsinger für die Kinderkrebsstation in Palmeira (Brasilien), die Schwester Hedi, trotz ihres hohen Alters,  leitet. Hohe Summen kommen alljährlich zusammen, um den durch Krankheit und Armut geplagten Kindern, Hilfe und eine Zukunft zu geben. Pastor Friedrichs und Peter Müller konnten aus der großen Schar der Messdiener fast alle für diese ehrenwerte Aufgabe gewinnen, die Mühe der langen Wege über die Dörfer, bei Kälte und oftmals Schnee oder Regen zu gehen und den Segen in die Häuser zu tragen. Durch das Anschreiben oder Ankleben der Buchstaben und Zahlen wird dies vollzogen. 20+C+M+B+15 zeigen an allen Türen an, dass die Sternsinger da waren. Allen Sternsingern und allen Spendern sei auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Feierlich zogen die Sternsinger mit Pastor Friedrichs in die Kirche ein. Viele fanden im Chorgestühl Platz oder dienten in der Messe, die anderen nahmen in den vorderen Bänken der Kirche Platz. Natürlich haben wieder Küster und Eltern geholfen, die Sternsinger schön einzukleiden und zu schminken. Pastor Friedrichs erklärte in seiner Predigt, warum die Hl. 3 Könige unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Hautfarbe sind. Sie stellen durch ihre Hautfarbe und Aussehen die drei seinerzeit bekannten Kontinente Afrika, Asien und Europa dar, ebenso auch drei Altersgruppen von Jung bis Alt.

Es muss hier darauf hingewiesen werden, dass die Hl. 3 Könige im Kölner Dom liegen, sondern dass sie, neben der Gottesmutter, auch unsere Kirchenpatrone sind. Die älteren Bürger wissen noch, dass auf Hl. 3 Könige Kleinkirmes und Festtag war.

 

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Die Krippe nach der Hl. Nacht

Maria hat Gottes Sohn geboren

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Die Bödinger Krippe 2014/15 steht

Drei Tage haben die Krippenbauer gebraucht, um wieder unsere Krippe aufzustellen trotz starken Regens beim Heranschaffen der Materialien aus einem benachbarten Hof. Viele Hände / schnelles Ende, so sagt man im Rheinland und so war es dann auch. Natürlich machen diese Materialenzuführungen nicht nur Arbeit, sondern auch viel Dreck, der abends immer wieder weggemacht werden musste. Die Figuren und Gegenstände wurden aus dem Lager und dem Dachboden in die Kirche verbracht, das Moos aus dem Schuppen geholt was 14 Tage zuvor schon aus dem Wald geholt werden musste. Die Bretter, Balken, Holzböcke und Wurzelstöcke mit techn. Gerät von Wirtz verladen und zur Krippe verbracht, all diese schweren Arbeiten konnten nur von kräftigen Männern gemacht werden. Zwei Damen und vier Herren übernahmen dann den eigentlichen Aufbau der Wände, der Krippe. Es musste alles verschraubt und gesichert werden. Der Wasserlauf, der Brunnen und die ganze Technik musste fehlerfrei sein. Die Regie der ganzen Arbeit lag wieder in den bewährten Händen von Karl-Heinz Bambeck. Markus Müller zeigte seine technische Begabung immer wieder im Aufbau. Lehrmeister Bambeck hatte ihn in den letzten Jahren sehr gut eingearbeitet. Alles in allem ein tolles Team war am Werk und nicht nur der Aufbau der Krippe, sondern auch der großen Weihnachtsbäume verlief reibungslos. Ein Dank an alle Mitarbeiter, die an dieser Stelle einfach einen Dank verdienen. (Karl-Heinz Bambeck, Markus Müller, Henny und Manfred Löbach (auch für Verpflegung), Monika und Heinz-Josef Dalboth, Walter Pirch, Günter und Werner Wirtz, Heinz Wittershagen und Peter Hilleke).

Spannender ist aber, welche Figur hat Pastor Reinhard Friedrichs wieder machen lassen und mitgebracht zur Ergänzung der religiösen tierischen Symbolik. Die Krippenbauer war ganz erstaunt, dass der Ziegenbock des FC Köln der Erweiterung dienen soll. Hennes der VIII. ist es aber nicht!!! Wie alle anderen Tiere, so hat auch hier der Ziegenbock einen religiösen Hintergrund. So finden wir in der Hl. Schrift (Mt 25,32) trennt der Weltenrichter die Gerechten von den Ungerechten wie der Hirte die Schafe von den (Ziegen-) Böcken. Der Ziegenbock gilt in der späteren Tradition als Sinnbild für den Sünder, für Unkeuschheit, für den Teufel, in der christl. Kunst ist er auch Symbol für das Judentum (wegen der Tieropfer).

Die erste Darstellung (vor Weihnachten): Maria und Josef auf Herbergssuche. Erst in der Hl. Nacht ist die Krippendarstellung fertig.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals bitten, 1. die Krippe nicht zu betreten, 2. Figuren anzufassen oder zu versetzen. Auch Kinder haben auf der Krippe nichts zu suchen!!!

 

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Senioren-Adventfeier des Heimatvereins Bödingen 1937 e.V.

Am Sonntag, dem 14. Dezember 2014, führte der Heimatverein Bödingen traditionell ihre Senioren-Adventfeier im Marienheim durch zu der alle Seniorinnen und Senioren eingeladen waren. Natürlich waren auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Seniorenhaus St. Augustinus eingeladen. Der 1. Vorsitzende Herbert Müller begrüßte die vielen Gäste und machte auch einen Programmüberblick. Besondere Gäste waren die Geistlichen der katholischen (Reinhard Friedrichs) und evangelischen Kirche (Niko Herzner), für die Stadt Michael Walter (Bürgermeister befand sich noch im Auslandsurlaub), die Waldhornbläsergruppe mit Stefan Walterscheid, der Kirchenchor mit Dirigent Günter Doppelfeld und Bernd Immel am Klavier. Die Damen aus dem Ort Lauthausen hatten reichlich und sehr schmackhaften Kuchen gebacken und serviert. Leider war in diesem Jahr keine Gruppe des Kindergartens anwesend. Michael Walter überreichte an den ältesten männlichen Gast (Herrn Felber aus Lauthausen) sowie an die älteste Dame der Anwesenden (Frau Löbach aus Altenbödingen) die Geschenke der Stadt. Der Vorsitzende die Geschenke für den Heimatverein. Das am längsten verheiratete Ehepaar (Ehel. Heinz und Marlies Großmann) erhielt ebenfalls ein Geschenk für ihre gegenseitige Treue. Obwohl der Kirchenchor in kleiner Besetzung auftrat, war die gewohnte Sauberkeit der Vorträge  nicht weniger genau. Auch die Hörnergruppe fand großen Anklang bei den Gästen. Dreistimmig in weichen Tönen vorgetragenen und gut ausgewählten Stücke zeigte schon die Professionalität dieser Gruppe. Bernd Immel am Klavier übernahm den Ausspann der Veranstaltung  mit Weihnachtslieder zum Mitsingen. Es war wie immer eine gute und für die Seniorinnen und Senioren unseres Kirchspiels eine wichtige Veranstaltung. Das Marienheim war festlich geschmückt, die Tische auf das Hohe Fest hin dekoriert. Dafür Monika Dalboth mit ihrer Truppe Damen aus dem Heimatverein herzlichen Dank. Leider gibt es immer noch viele Seniorinnen und Senioren die glauben, für diese Senioren-Adventfeier nicht alt genug zu sein. Aber auch sie sollten sich im kommenden Jahr diese tolle Veranstaltung nicht entgehen lassen.

 

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Weihnachtsbaumverkauf am 3. Advent auf der Reitanlage des Reitvereins Bödingen e.V.

gAm Sonntag, dem 14. Dezember 2014 verkaufte die Reitanlage wieder Weihnachtsbäume aus dem Sauerland. Dazu Honig aus eigener Imkerei und frische Forellenlachse. Die Reiterfreundinnen und -freunde boten Würstchen, Fischbrötchen, Grünkohl und Kuchen an sowie heiße und kalte Getränke. Viele Interessierte waren wieder gekommen, um sich für die Weihnachtstage eine Nordmanntanne (frisch geschlagen) auszusuchen und mitzunehmen. Auch Lachsforellen für die Weihnachtstage konnten mitgenommen werden. Obwohl die Veranstaltung immer in der Reithalle stattfindet, war es doch recht frisch, so dass die heißen Getränke den kalten gerne vorgezogen wurden. Es ist für Bödingen, natürlich auch für den Reitverein, eine besondere Veranstaltung, bei der dieser Verein sich auch einmal der breiten Öffentlichkeit vorstellt, nicht hoch zu Ross, sondern in der Darbietung aller guten Getränke und Speisen.

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In Bödingen tut sich immer was

1. Im Rahmen eines Arbeitseinsatzes stellten Mitglieder des Musikvereins Allner 1953 e.V. ein neues Hinweisschild zu ihrer Probenhalle "Vielharmonie" auf, das mit Unterstützung der Stadt Hennef und auf Grund eine Privatinitiative gefertigt und dem Verein überreicht wurde. Das alte Schild war nicht mehr zu gebrauchen.

 

2. Endlich, nach vielen Jahren, wurde auch die 7. Station mit einem Rahmen durch die Fa. Heller verschönt, der die 6 Stationen anschaulich ergänzt. Dank an alle, die durch großartige Spenden dies ermöglicht haben. Vermutlich am 30. Dezember soll die 7. Station nach der Frühmesse eingeweiht und offiziell der breiten Öffentlich vorgestellt werden.

 

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Nikolausfeier in Auel

Am Freitag, dem 5 Dezember 2014, 18.15 Uhr, Nervosität, Hektik in Auel. Der Nikolaus wird erwartet. Von Akkordeonmusik begleitet schritt der Nikolaus in Auel ein. Alles war vorbereitet. Der Weihnachtsbaum brannte, ein Tisch war mit Plätzchen und Glühweingefäß gedeckt, für die Kinder gab es Kakao. Die Kinder liefen aufgeregt durcheinander. Einige hatten Instrumente mit, andere Gedichte. Ein Kind erhielt den Bischofsstab, den es festhalten sollte. Auf die Frage des Heiligen Mannes, ob Kinder da sind, die musikalisch etwas vortragen wollen, hatten die Gebrüder Lückerath ihre Blockflöten herausgeholt und konnten mit guten und genauen Stücken die Anwesenden und auch den Nikolaus überraschen. Als der Jüngste der Familie Breuer seine Trompet erklingen ließ, heulte der junge Hund der Familie lauthals mit. Aus der Familie Korth fand sich eine Geigenspielerin, die ebenfalls gekonnt ihre Instrumente zur Freude des Nikolauses erklingen ließen. Andere Kinder trugen Gedichte vor und der Nikolaus bedankte sich bei allen Kindern, indem er Nikolaus-Weckmänner aushändigte und Mikado-Stöckchen als Erinnerung für gelebte Gemeinschaft und Zusammenhalt. Auch hieß er ganz besonders vor kurzem weggezogene Aueler willkommen wie auch ein zugezogenes Pärchen. Es war eine besinnliche und wunderschöne Feier. Solche traditionelle Veranstaltungen müssen gepflegt werden und man sieht, dass sie immer noch bei unseren Kindern und Jugendlichen gut ankommen und auch immer noch Nervosität hervorbringt.

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Altenbödingen läutet die Adventszeit ein

Am Samstag, dem 29. November, einen Tag vor dem 1. Adventsonntag, stellten die Altenbödinger Männer den großen Weihnachtsbaum auf, der mit einer neuen Lichterkette beschmückt wurde. Zur Dekoration wurden kleine Geschenkpackungen (natürlich leer) in die Spitze gehangen und den unteren Bereich beschmückten die Kinder. Eine große Feuerschale war mit brennenden Holzscheiten bestückt, woran sich die Kleinen und Großen wärmen konnten. Glühwein und kalte Getränke standen bereit und die Familien brachten Süßigkeiten und kleine Häppchen mit, damit der Abend auch recht gemütlich wurde. Wem der leichte aber kühle Wind zu kalt war, der stellte sich in das Buswartehäuschen. Unter den anwesenden Gästen viele Zugezogene, die auch solche Treffen nutzen können, um sich bekannt zu machen oder neue Kontakte zu knüpfen. Der Bödinger Weihnachtsbaum, aufgestellt wieder vom Heimatverein, ist schon am Wochenende zuvor aufgestellt und beschmückt worden. Solche Treffen, in gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre, sollten auch in den umliegenden Dörfern Schule machen. Viel zu selten treffen die Dorfgemeinschaften in der heutigen, schnelllebigen Zeit zusammen. Ein wichtiges Kulturgut, geht mehr und mehr zu Ende. Früher traf man sich, als es noch kein Fernsehen gab, vor dem Haus auf der Bank und man unterhielt sich mit den Nachbarn. Diese enge Verbindung ist gerade auf den Dörfern von großer Wichtigkeit. Dank daher an alle die sich die Mühe machen, solche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.

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Adventsausstellung Augenschmaus

Hofanlage Wirtz Bödingen (an der Kirche)

Am Samstag, dem 22. November 2014, fand in der Hofanlage Wirtz in Bödingen die diesjährige "Augenschmaus"-Adventsausstellung statt. Die Familien Wirtz und Bambeck haben wieder fleißig gearbeitet und einen wunderschönen Weihnachtsbasar aufgebaut und viele Artikel zur Advents- und Weihnachtszeit angeboten. Viele Stunden Arbeiten haben diese Familien aufgebracht, um wieder in gemütlicher Atmosphäre ihre mit Liebe gefertigten Sachen anzubieten. Wie bei einer solchen Veranstaltung üblich, durften auch die heißen und kalten Getränke, Würstchen, Waffeln und Reibekuchen  nicht fehlen. Sie fanden reichlich Absatz. Kinderpunsch und Kakao gab´s für Kinder. Eine solch gelungene Veranstaltung hatte in Bödingen noch gefehlt und man ist sicherlich den beiden Familien dankbar, dass sie diese vor 5 Jahren  ins Leben gerufen haben. Leider wird die ganze Arbeit nur für einen Tag geleistet. Wer jedoch noch ein Gesteck oder Kranz benötigt, kann sich sicher mit den Veranstaltern in Verbindung setzen.

Und so sieht es am frühen Abend aus, mit Weihnachtsbeleuchtung

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Buchausstellung unserer Kath. Öffentl. Bücherei

Wie jedes Jahr, so führte auch jetzt die KÖB Bödingen ihre Buchausstellung (früher: Weihnachtsbuchausstellung) am 15. und 16. November 2014 im Marienheim durch.  Da samstags leider kein Gottesdienst mehr in Bödingen stattfindet, war der Besuch an diesem Abend sehr spärlich. Dafür war der Besuch am Sonntag erheblich besser. Die Damen des Marienchores waren erfreut über eifrigen Kaffee- und Kuchenabsatz. Diese beiden Veranstaltungen ergänzen sich in vorbildlicher Weise. Neben der Buchausstellung war zu gleichen Zeiten für die Kinder in der Bücherei Vorlesestunde. Martina Fuchs hatte wieder ihr Zauber- und Märchenzelt aufgebaut und die Kinder mit vielen schönen Geschichten begeistert. Das ganze Team der Bücherei war an den beiden Tagen eingespannt und die Abläufe gingen reibungslos vonstatten.

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Sankt Martin in Bödingen

Am Samstag, dem 8. November 2014, fanden sich viele Kinder, Jungmänner und Männer zum Holzholen am Bolzplatz in Driesch. Mit mehreren Fahrzeugen war schnell ein großer Berg an Brennholz herangeschafft und zu einem ansehnlichen Holzhaufen zusammen gestellt. Natürlich durfte es an fester und flüssiger Nahrung nicht fehlen, wovon reichlich vorhanden war.

Am Sonntag, dem 9. November 2014, erwarteten die Kinder mit ihren Eltern den Sankt Martin in der Wallfahrtskirche zu Bödingen. Die Kirche war dunkel und die Fackeln und Laternen leuchteten den dunklen Raum aus. Pastor Friedrichs kam mit dem Sankt Martin herein und beide begrüßten die kleinen und großen Kindern mit ihren Eltern. Pastor Friedrichs las die St.Martins-Geschichte vor und St. Martin erklärte ihnen, wie der Zug und der Besuch des Seniorenhauses von ihm gewünscht ist. So gingen dann alle zur Aufstellung des Zuges nach draußen. St. Martin ritt voran und es ging über die Karl-Müller-Straße, der Oberaueler Straße und dem Kirchweg zum Seniorenhauses St. Augustinus nach Altenbödingen. Es ist gute Tradition, die Senioren dieses Heimes mit in das Dorfleben und in die Veranstaltung einzubeziehen. Im Heim sangen St. Martin, Pastor Friedrichs und die Kinder St. Martins-Lieder zur Freude der Bewohner. Die Kinder erhielten als Dank von der Heimleitung Süßigkeiten geschenkt. Dann ging es weiter zum Feuer, welches groß und mächtig aufgebaut war, allerdings anfangs die lodernden Flammen nicht annehmen wollte, die man unten hineinschoss. Nach einiger Zeit schafften es jedoch die Helfer, das Feuer ebenso groß und mächtig auflodern zu lassen. Als es in voller Größe brannte, ging der Zug weiter zum Marienheim, wo St. Martin mit seinen Helfern die Weckmänner an Kindern und Erwachsenen verteilten. Musikalisch begleitete der Musikverein Allner den St. Martins-Zug. Zum Schluss folgte die Verlosung. Der Förderverein der Bödinger Kita "Pusteblume" schenkte warme und kalte Getränke aus. Es war ein herrlicher und sehr langer Zug, der sich durch die Straßen drückte, in diesem Jahr auch bei trockenem Wetter.

 

 

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Pokalwoche der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen

Die Schützenbruderschaft St. Augustinus führte am Sonntag, dem 2. November 2014, auf ihrer Schießanlage das Pokalschießen statt. Die örtlichen Vereine, die Bürgerschaft, Messdiener, Ortsausschuss, Kirchenchöre und befreundete Bruderschaften schossen die in den einzelnen Gruppen vorhandenen Meisterpokale aus. Natürlich ist dieser Tag immer ein besonderes Ereignis, denn die Vereine untereinander versuchen schon den Pokal für sich zu erringen. Aber auch gesellschaftlich ist dieses Treffen aller interessierten privaten und Vereinsschützen ein wichtiger Tag des Gedankenaustausches und des kameradschaftlichen Zusammenseins. Die glücklichen Sieger konnten dann um 18.00 Uhr ihre errungene Trophäen mit nach Hause oder in ihr Vereinsheim mitnehmen.

Admira-Pokal  

Vorname Name Ringe Platz    
Stefan Schmitz 96 1 bester Teiler 10
Hans Willi Trost 96 2 bester Teiler 53
Claudia Eiserfey 95 3    
Alu Müller 93 4    
Jens Walterscheid 92 5 5*10  
Hanny Stahl 92 6 4*10  
Uli Fuchs 92 7 3*10  
Ralf Falkenberg 91 8    
Lea Steinhauer 91 9    
Florian Wempe 90 10    
Thomas Eiserfey 89 11    
Proell Bernd 88 12    
Proell Conny 87 13    
Monika Dalboth 86 14    
Larissa Kehlenbach 86 15    
Günter Wirtz 85 16 2*10  
Gaby Mebus 85 17 1+10  
Elvira Falkenberg 84 18    
Rolf Mebus 83 19    
Hans Ludwig Stahl 81 20    
Mara Steinhauer 81 21 2*10  
Andreas Kehlenbach 80 22    
Renate Becker Steinhauer 81 23 0*10  
Paul Lückerath 79 24    
Max Proell 79 25    
Heinz Wittershagen 77 26    
Tim Breuer 72 27    
Michael Lückerath 69 28    
Moritz Breuer 60 29    

Georg-Hanke-Pokal

Vorname Name Ringe Gewürfelt Ergebnis
Florian Wempe 75 2 37,5
Larissa Kehlenbach 70 2 35
Mara Steinhauer 68 2 34
Tim Breuer 59 2 29,5
Michael Lückerath 65 3 21,67
Moritz Breuer 51 3 17

Inaktiven Pokal

Vorname Name Ringe Platz
Uli Fuchs 142 1
Thomas Eiserfey 140 2
Stefan Schmitz 140 2
Monika Dalboth 138 3
Renate Becker Steinhauer 137 4
Wirtz Günter 127 5

Bödinger Vereins-Pokal

Verein Ring Platz
Die 5 lustigen vom Frühschoppen 344 1
Dorfgemeinschaft Lauthausen 326 2
Aueler Dorfteam 323 3
Heimatverein Bödingen 1 322 4
Heimatverein Bödingen 2 320 5
JGV Blankenberg 312 6
Kirchenchor Bödingen 312 6
Ortsausschuss Bödingen 312 6
Dorfgemeindschaft Niederhalberg 309 9
Musikverein Allner 308 10
Messdiener 278 11

Bürgerkönigs-Pokal

Vorname Name Ringe
Monika Dalboth 85 mehr 10en
Renate Becker Steinhauer 85  

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Die Gute Tat an das Seniorenhaus Augustinus -Haus Marien- Altenbödingen

Passend zum Monat "Ernte Dank" ein Dankeschön!

Das Anfang Oktober von der Rhein-Sieg-Rundschau "Die Gute Tat" an das Seniorenhaus Augustinus gestiftete Kraftfahrzeug wurde am Dienstag, dem 21.10.2014 von Pastor Friedrichs, nach einer Messe im Seniorenhaus, eingesegnet. Danach wurden alle zu einem Umtrunk eingeladen.

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Unsere neuen Messdienerinnen und Messdiener

Hervorgegangen aus den Kommunionkindern 2014 konnten 6 neue Messdienerinnen und Messdiener in der Messe am 5. Oktober von Pastor Reinhard Friedrichs eingeführt werden. Sie erhielten das Messdienerkreuz als Zeichen ihrer Aufgabe und der Zugehörigkeit zum katholischen Glauben. Es ist immer wieder schön, wenn sich junge Menschen zu dieser Aufgabe bekennen und sich auch nicht schämen, ihren Glauben zu leben. Die beiden Messdiener links und rechts neben Pastor Friedrichs haben die Neulinge angelernt.

Die stolzen neuen Dienerinnen und Diener sind:

Lucas Lückerath, Lena Stricker, Annika Blessgen, Timo Schulze, Sofia Diehl und Larissa Kehlenbach

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Western-Reitturnier

Am Samstag, dem 13. September 2014, führte der Reitverein Bödingen e. V.  auf ihrer Anlage in Bödingen ein Western-Reitturnier durch, zu dem viele Zuschauer und Teilnehmer mit ihren Gespannen erschienen waren. Hanna Hohmann hatte die Moderation der Veranstaltung übernommen. Wenn auch die Technik ab und zu kleine Störungen aufwies, so führte sie doch in ruhiger Art durch  das Turnier. Zwei Richter schauten sich Tiere und Reiter, davon viele in texanischem Outfit, genau an und prüften nach strengen Regeln die Vorführungen. Da ja nicht jeder siegen kann, gab es hin und wieder enttäuschte Gesichter. Manches Pferd ließ sich von der Nervorsität der Reiter anstecken und geriet außer Kontrolle und andere Pferde grasten noch genüsslich am Rande des Parcours. Und nach der Leistung, kommt der ersehnte Erfolg. Eine Trophäe fürs Pferd  und einen Pokal für die Reiterin war dann die Belohnung. Die Organisation war froh, regenfrei die Veranstaltung von 08.00 - 17.00 Uhr durchführen zu können. Für das leibliche Wohl war gesorgt, so dass Zuschauer wie Akteure zufrieden sein konnten.

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Stationsweg der Sieben Schmerzen Mariens

von Lauthausen nach Bödingen

 

Am Donnerstag, dem 11. September 2014, 16.00 Uhr, hatte Bürgermeister Klaus Pipke die Eigentümer der Stationen, eine Abordnung des Heimatvereins, den Restaurator, Prof. Helmut Fischer als ehrenamtl. Denkmalbeauftragter der Stadt, Pastor Friedrichs, Mitglieder des Kirchenvorstandes sowie die Presse eingeladen um all denen zu danken, die sich um diesen Stationsweg und die einzelnen Stationen verdient gemacht haben. Die Betonhäuschen waren gänzlich gereinigt, die Risse und kleinen Löcher verschlossen worden. Die Stadt Hennef hat die steile Treppe mit einem Handlauf gesichert. Prof. Fischer war froh, dass es wieder Menschen gibt, die sich um die Kulturdenkmäler kümmern und die Geschichte dazu an die Nachkommen weitertragen. Pastor Friedrichs betete gemeinsam mit den Anwesenden, in Gedenken an all die, die mit ihren Wünschen und Nöten zur Schmerzhaften Mutter gepilgert waren und all denen, die diesen Weg in ihrer Not noch gehen müssen oder wollen, ein Vater unser sowie ein Gegrüßet seist Du Maria. Herr Glossner, der Restaurator, erklärte die Maßnahmen, die nach so langer Zeit notwendig geworden waren. Frau Heinisch vom städt. Denkmalamt hatte die Arbeiten und das Zusammenwirken mit Planern, Restauratoren und Eigentümern koordiniert und zeigte sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Leider konnte die 7. und letzte Station im Kirchinnenhof noch nicht fertig gestellt werden, da noch notwendigen finanziellen Mittel fehlen. 2 große Spenden helfen der Kirchengemeinde dabei, dieses Projekt in den nächsten Monaten durch die Steinmetzfirma Heller ebenfalls zur Fertigstellung zu bringen.

 

 

1756 stiftete Freifrau Maria Charlotte von Spies zu Büllesheim von und zu der Hees, als Gattin des Freiherrn von Spies zu Büllesheim, des Herrn von Schloss Allner, die ersten 7 Stationshäuschen in Stein gemauert von Lauthausen nach Bödingen. Aus dieser Station ist nur noch eine steinerne Reliefplatte (Flucht nach Ägypten - 2) vorhanden, die in der Kapelle des Seniorenhauses in Altenbödingen aufgehangen ist. Die Stifterin ist vor dem Marienaltar in unserer Kirche beerdigt worden. Durch Witterungseinflüsse verfielen in den Jahrhunderten die Häuschen, so dass sie neu in Beton erbaut wurden. 1927 war der großartige Maurer Peter Rösgen mit dieser Arbeit betraut worden. Sie haben bis heute fast schadlos die Zeit überstanden. Neu hinein kamen von der Hof- und Kunstakademie München die Terrakotta-Reliefplatten, die anfangs farblich gestalten waren. Aber auch diese mussten Anfang der 70er Jahre entfernt werden, um sie vor Zerfall zu schützen. Sie kamen an die Mauer um die Kirche, zwischen den Grabplatten. Die Witterung zwang den Kirchenvorstand dazu, diese schönen Reliefs wieder umzusiedeln. Sie kamen in die Kirche an die Nordwand, wo sie heute noch hängen. Die nunmehr in den Stationen befindlichen Steinreliefs stammen von Steinmetzmeister Edmund Heller, der sich nunmehr auch um die Ergänzung der 7. Station kümmert, damit auch hier fortlaufend diese Platte als 7. Station erkennbar wird.

(Dieses Bild von Ralf Rohrmoser-von Glasow zur Verfügung gestellt:

 

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Die Vorstellung der technisch und optisch veränderten Bücherei

Am Sonntag, dem 31. August 2014, stellte die Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei von Bödingen, Regina Ax, die neu gesaltete und technisch verbesserte Bücherei den Gästen vor. Die mittleren Schränke wurden entfernt, so dass der Raum größer wirkt. Die Freiräume können durch kundenfreundliche Möbelstücke (z. B. Sitzecke / Lesetisch pp.) ergänzt werden. Bücher, die nicht oder nur noch sehr selten gelesen werden, Interessengebiete der vergangenen Jahre, die nicht mehr aktuell sind, wurden ausgesondert. Der Raum wirkt freundlicher und das Personal tut alles, um den Gästen den Aufenthalt  in der Bücherei zu einem Erlebnis werden zu lassen. Regina Ax ist immer für Verbesserungsvorschläge der Räumlichkeit wie auch für Vorschläge des Literaturangebotes dankbar. Die Vorstellung fand großen Anklang, nicht alleine wegen der angebotenen Getränke, der selbstgebackenen Süßigkeiten und des freundlichen Damenteams. Unsere Bücherei kann sich sehen lassen und die Angebote sind stets auf aktuellem Stand.

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Son et lumiére

Legen Sie einmal die Hände auf den Steinen, die im Mittelalter ausgesucht und kunstfertig bearbeitet wurden. Viele Meißelschläge sind dazu erforderlich. Gehen Sie mit den Fingen einfach mal duch diese Rillen, so forderte die Moderatorin die Anwesenden auf um das Thema "Steine" zu begreifen.

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Am Samstag, dem 23. August 2014, fand zum 4. Male in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" von Bödingen die Veranstaltung "Son et lumiére" statt, die im Rahmen des  Projektes "Siegtal Festival" durchgeführt wurde. Auch dieses Mal war die Kirche zu klein, um alle, die nach Karten strebten, aufnehmen zu können. Wolfgang Harth hatte alle Auftritte und Abläufe minutiös vorbereitet und auch die vorgetragenen Musikstücke und Texte ausgesucht. Wie im vergangenen Jahr, so waren auch dieses Mal Lena Sabine Berg als Sprecherin und Wilma Harth als Sopranistin verpflichtet worden.  In diesem Jahr dazu Stefan Hohn am Saxophon, Dennis LeGree (Baritongesang). Die ebenfalls hervorragende Pianistin Marina Kommissartchik stand den Solisten in nichts nach. Sie strahlte Sicherheit aus und gab der Sängerin und dem Sänger Unterstützung und Halt. Das Team insgesamt wusste das Publikum zu begeistern. Die Techniker der Fa. CMS Congress Media Service GmbH & Co. KG  hatten ihre Ilumination fest im Griff und die Lichteinspielungen waren mit den Musikstücken und Texten abgestimmt. So war natürlich das vorgegebene Thema "Steine", besonders in der sakralen Architektur, auch in Text und Liedern wiederzufinden. Wallfahrtspfarrer Reinhard Friedrichs war ebenso in die Programmgestaltung eingebunden und las auch Texte zu diesem Thema aus der Heiligen Schrift vor. Aber - wer hat dieses Meisterwerk in der Gesamtheit vollbracht - kein anderer als Musikdirektor FDB Wolfgang Harth. Kaum ein anderer in dieser Region ist in der Lage, ein solches Event zu präsentieren. Allen Protagonisten aus Ortsausschuss, Kirchenchor und anderen Organisationen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne die vielen fleißigen Hände wäre diese städtische Veranstaltung nicht durchführbar gewesen. Vor dieser besonders gut gelungenen Veranstaltung wurde im Rahmen einer Kirchen- und Fundationsbildführung die Schönheit der Kirche und ihre über 600 Jahre anhaltende Geschichte den Gästen vorgestellt. Nach der Veranstaltung war für die Helfer noch lange nicht Schluss, obwohl es schon Mitternacht war, denn am folgenden Sonntagmorgen musste für die Messe alles wieder an seinen Platz sein. Ein guter Tag für Bödingen und auch für die Stadt als Organisator.

 

 

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Marienandacht mit Lichterprozession

Am Donnerstag, dem 14. August 2014, fand am Vorabend von Mariä Himmelfahrt die Marienandacht in der Wallfahrtskirche sowie die anschließende Lichterprozession durch den Pfarrhof und dem "alten Friedhof" statt. Pastor Friedrichs feierte die Andacht und zündete für alle eine Kerze am Marienaltar, vor dem mit dem Festgewand bekleidete Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter, an. Wilma Harth brachte ein Solostück,  unter Begleitung ihres Ehemannes Wolfgang an der Orgel, dar. Danach führte Pastor Friedrichs die Lichterprozession an und betete mit den Gläubigen den Rosenkranz. Am Denkmal erteilte er den Segen und wünschte allen einen schönen Abend.

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Abendrot über Bödingen vom 10. August 2014

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Kirchweihfest (Kirmes) und Schützenfest

Mit Freitag, dem 4. Juli 2014, begann in Bödingen das 46. Schützenfest der St. Augustinus-Schützenbruderschaft mit Public Viewing zum Weltmeisterschaftsspiel Deutschland gegen Frankreich. Da Deutschland mit 1:0 gewann, war die Stimmung natürlich besonders gut. Danach fand durch den Brudermeister Manfred Löbach, Pastor und Präses Reinhard Friedrichs sowie Bürgermeister Klaus Pipke die offizielle Eröffnung mit Fassanstich statt. Der Inhalt des Fässchens wurde kostenlos an die Anwesenden weitergegeben. Bürgermeister Pipke war sich sicher, dass Deutschland das Spiel gewinnen wird, denn wenn ein Pastor während des Spiels eine Messe liest, wie Pastor Friedrichs, dann muss das auch zum Siege beitragen. Pastor Friedrichs erschien nach der Messe mit schwenkendem Deutschlanfähnchen auf dem Festplatz.  Bei schönstem Wetter fanden sicherlich viele tolle Gespräche statt. Der Vorstand des Heimatvereins war in großere Zahl erschienen. Kreistagsabgeordnete und zukünftige Bürgerkönigin stand im Bierwagen und bediente die Gäste. Ihre Freunde der Dorfgemeinschaft Auel übernahmen in dieser Zeit die Zelttheke. Nur mit starker Hilfe von Mitgliedern anderer Vereine, oder Freunde der Bruderschaft, kann so ein Fest gelingen. So war ganz besonders erfreulich, dass so viele Männer geholfen haben, das große Zelt aufzubauen.

 Am Sonntag feierte die Kirchengemeinde dann das Kirchweihfest mit Prozession durch das Dorf.

Kirmessamstag

Ein stimmungsvoller Abend mit heitßer Musik und gekühlten Getränken. Wer bei diesen Temperaturen tanzen wollte, war herzlich dazu im Festzelt eingeladen. Die große Vielzahl jedoch blieb draußen, an den Tischen oder am Bierwagen. Die Kinder vergnügten sich an den Spielbuden, die in diesem Jahr doch recht zahlreich erschienen waren.

Kirchweihfest und Krönungsfest der Majestäten

Der Hauptkirmestag ist natürlich das Kirchweihfest. Die Schützenbruderschaft hat seit Bestehen des Vereins den Kirmestag auch zu ihrem Schützenfesttag erwählt. Die Nähe zur Kirche ist den Schützenschwestern und -brüdern doch sehr wichtig. Der Pastor ist auch immer der Präses, so dass auch hier ein Bezug besteht. An diesem besonderen Festtag wurde die Bruderschaft von ihrem Schützenheim durch die Musiker des Musikvereins Allner 1953 e.V. (übrigens unmittelbare Nachbarn mit der Schützenbruderschaft) abgeholt und zur Pfarrkirche begleitet. Die Messe wurden vom Familienchor musikalisch gestaltet, wie viel meinen, ganz besonders gelungen. Die Eheleute Wilma und Wolfgang Harth haben eine ganz besondere Perle im Kirchspiel erstehen lassen. Eine kulturelle Bereicherung. Pastor Friedrichs begrüßte die Majestäten, die im Chorraum Platz genommen hatten und predigte, wie es oft seine Art ist, über Presseveröffentlichungen, so auch über Manuel Neuer, dem großen, oder gar größten Torhüter der Weltmeisterschaft. Er hütet nicht nur das Tor, sondern er geht nach vorne, wird offensiv, hilft damit der ganzen Mannschaft. So verglich er das Leben Jesu mit diesem besonderen Torhüter. Auch Jesu ging nach vorne, wurde offensiv, warb Jünger an und wählte sich seine Mannschaft. Auch er hat die Mannschaft gerettet, durch seinen Tod. Dabei hat er viel Schmach erlitten und viele Qualen erleiden müssen. Seine Mannschaft hat ihm leider nicht immer zur Seite gestanden. Nach der Festmesse begleitete Pastor Friedrichs den Festzug seiner Bruderschaft zum Seniorenhaus "Augustinus". Eine schöne Tradition, die Seniorinnen und Senioren mit in das Geschehen des Ortes einzubinden, ihnen das Gefühl von Gemeinschaft zu geben und ihnen die Ehre zu erweisen, die neuen Majestäten vorzustellen. Tolle Sache! Danach wurde noch ein kleiner Rundgang durch Bödingen gemacht und sich vorbereitet auf die Krönungsfeierlichkeiten. Auch hier war der Musikverein Allner stets musikalisch dabei. Im Zelt begrüßte Brudermeister Manfred Löbach alle Bruderschaften, die zur Krönung gekommen waren, ebenso herzlich auch die Ortsvereinsvorstände und die übrigen Gäste. Hierbei nannte auch er den Familienchor, der wieder einmal ganz besonders zu Gefallen wusste mit ihren lebendigen Stücken. Danach folgten die Würdigungen der Pfänderschützen und die Übergabe der erlegten Vögel an die zukünftigen Majestäten. Die Krönung nahmen Präses Pastor Friedrichs mit dem Brudermeister Manfred Löbach vor. Petra Kroppen wurde Königin und wird von ihrem Adjutant Volker Wagner durch die Session begleitet. Bürgerkönigin wurde Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer. Auf dem Festplatz hatten sich mittags Kai und Frank Schüchter, ehemalige Mitglieder dieses Ortes, mit den Familienangehörigen eingefunden. Bödingen lässt keinen los! Die Würstchenbude konnte sonntags dem Andrang  kaum Herr werden. Und immer noch schien die Sonne, entgegen aller Meldungen und Erwartungen. Maria hat geholfen!

 

 

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Reinigungsaktion des Heimatvereins

Marienstationsweg

Am Freitag, dem 27. Juni, hat der Heimatverein sein Versprechen eingelöst, nach Absprache mit der Denkmalbehörde, die Stationen des Stationsweges zu reinigen, die nicht durch die Eigentümer gereinigt werden können. Die Jugend unser Schützenbruderschaft hatte vor einigen Jahren bereits schon einmal im Rahmen des Projektes 72 Stunden die Stationen von Moose und Schmutz befreit. Diese Arbeit war wieder einmal dringend erforderlich und das Denkmalamt der Stadt Hennef hat die Verbesserung der Stationen dringend empfohlen. Einen Dank an den sehr schnell agierenden Verein. Auch die Kirchengemeinde ist dabei, die 7. Station, die recht schmucklos an der Innenwand des Pfarrhofes hängt, in einen Rahmen zu bringen und diesen dann gegenüber dem Kircheneingang anzubringen.

 

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Sommerfest des Heimatvereins

Bei schönstem Wetter führte am Sonntag, dem 22. Juni 2014, der Heimatverein Bödingen von 1937 sein Sommerfest durch. Vorsitzender Herbert Müller und Geschäftsführerin Monika Dalboth begrüßten die anwesenden Gäste und wünschte ihnen und dem Verein selbst ein gutes Fest. Das Berglandecho spielte einige lustige Lieder, wobei Monika Dalboth sich als Solosängerin auszeichnen konnte. Auch eine kleine Gruppe hatte Mut genug, kölsche Lieder textlich zu begleiten. Die Treckerausstellung zeigte kleine, alte und auch große neue Traktoren. An einem dieser Schlepper war sogar ein Schwenkgrill angebracht. Ein ganz besonderes Ausstellungsstück war ein dreirädiger Weinbergtraktor, der zugelassen war und auch Runden mit besonders Interessierten drehte. Die Familie Kasartziadou aus Lauthausen (Gaststätte "Alte Münze") bot Krustenbraten, Bratwürste, Fritten usw. an. An Getränken wurde ebenfalls reichlich geboten und die Kuchentheke konnte sich mit großen Konditoreien durchaus messen. Die kath. Bücherei bot Flohmarktbücher zu einem Preis von 50 Cent an. Hier wurde gut und billig eingekauft. Kinder boten Spielsache auf einem Flohmarkt an und es gab kleine Spiele, die die Zeit bei den Kleinen schnell vorbei ziehen ließ. Unter den Gästen waren auch Hennefer Radfahrer aus dem Bereich Kommedien (z.B. Oliver Wirtz). Tischdeko hatte zum Teil die Mitglieder der KiTa Bödingen übernommen. Ein schönes und sonniges Fest, zu der auch wieder die Seniorinnen und Senioren des Seniorenhauses "St. Augustinus" eingeladen waren.

 

   

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Bürgermeister Klaus Pipke wieder verheiratet!

Am Samstag, dem 21. Juni 2014, trat Klaus Pipke mit seiner Lebensgefährtin Petra Bourauel geb. Koch aus Eitorf, in der Meys-Fabrik vor die Standesbeamtin um die Ehe zu schließen. Viele Gäste waren zur Gratulation erschienen um dem frisch getrauten Paar alles Gute und viel Glück auf ihrem gemeinsamen Weg zu wünschen. Aus der CDU-Fraktion waren fast alle der Einladung von Klaus gefolgt, um gemeinsam den neuen Lebensweg zu begrüßen und dazu alles Gute zu wünschen. Dazu wurde das Paar mit Reis beworfen. Klaus erklärte in seiner Dankesrede den erschienenen Eitorfern, dass in Hennef Gaffel getrunken wird. Anscheinend muss diese Aussage eine besondere Bedeutung haben, weil allgemeines Gelächter dies bestätigte. Die KG Quer durch de Waat hat die Bewirtung übernommen und die Feuerwehr mit ihrem Chef Markus Henkel stellten die Feuerwache für diese Feier zur Verfügung und ließen ihren Verwaltungschef mit dem Leiterwagen in die Höhe fahren. Bei herrlichem Sonnenschein flogen dem Paar in luftiger Höhe die von den Gästen gestarteten Luftballons entgegen. Ein herrliches Bild wenn auch die Braut glaubte, ihr Herz würde dort oben stehen bleiben, kamen doch beide wieder heil auf den Boden zurück. Hennef geht ohne Karneval nicht und so hat die Tanzgarde der KG Bröl mit ihrem Tanzcorps, wie es so üblich ist, tänzerisch gratuliert. Ihr Präsident Rolf Hocke gratulierte im Namen der Bröler Karnevalisten. Ganz sicher ein schöner Tag für dieses Brautpaar und all ihren Gästen. Dazu auch die Gratulation aus Bödingen.

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Fronleichnam in Bödingen/Altenbödingen/Driesch

Am Donnerstag, dem 19. Juni 2014, fand in Bödingen das Fronleichnamsfest statt. Es war bewölkt, ein wenig kühl und windig, aber die Prozession und die Messe im Freien am Seniorenheim konnten stattfinden. Die Segensaltäre war festlich geschmückt und auch um den Altären haben fleißige Hände alles Unkraut entfernt Maien und Fahnen aufgestellt. Ein Grund für ein Dankwort des Pastors während der Messe am Seniorenhaus an all diejenigen, die die Prozession und die Messe so feierlich haben werden lassen. Auch der Esel, der auf der Nachbarweide des Seniorenhauses graste, sich lautstark mit drei mal I A  zu Wort zu melden. Die neuen Lautsprecher hielten ebenfalls gut durch, so dass ein großer Stein vom Herzen Pastor Friedrichs fiel. Viele kleine Altärchen hatten die Anwohner rausgestellt, so auch die Schützenbruderschaft, die ihren Patron St. Augustinus an den Prozessionsweg stellte.

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Heimatverein am Ehrenmal Bödingen aktiv

Der Heimatverein hat die Ehrentafel der Gefallenen im II. Weltkrieg, die vor der Kirche am Ehrenmal hängen und nach dem letzten Weltkrieg vom Heimatverein gestiftet wurden, reinigen und die Schriften neu ausmalen lassen. Dazu haben sie Alfred Kisiela aus Oberauel gewinnen können, der seine malerischen Fähigkeiten mal wieder unter Beweis stellen konnte. Herzlichen Dank für diese Eigeninitiative des Heimatvereins und des Künstlers.

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Baumholen und -aufstellen

Am Samstag, dem 7. Juni, folgte das Holen des Baumes aus dem Wald. Mit schwerem Gerät, kleinen und großen Leuten, ging es dem Baum an den Stamm. Kurz danach wurde er schon durch das Dorf zum Stellplatz geschleift. Viel Geschick bedarf es da, um ohne Schaden zu verursachen, den Baum an Ort und Stelle zu bringen. Die Vorbereitungen, den Baum für den Ständer passend zu schneiden, die Spitze und die Fahnen anzubringen, benötigten ebenso Geschick, Vorsicht und einen guten Überblick. Aber die Männer, die dies seit Jahren schon fertig bringen, sollten dies auch dieses Jahr erfolgreich durchführen. Es dauerte dann doch über eine Stunde, bis alles so war, wie es sein musste. Endlich stand der Baum und konnte verankert werden. Kleine Helfer und große, starke Männer gingen zufrieden an die bereitgestellten Getränke. Natürlich, wie überall wo gearbeitet wird, standen viele Menschen umher, um dieses Schauspiel nicht nur zu begleiten, sondern mit kritischen Zwischenrufen zu beeinflussen, gut oder falsch. Dennoch, dieses Werk ist geglückt.

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Eiersingen 2014 der Bödinger Männer und Jungmänner

Wie alljährlich und traditionell trafen sich die Männer und Jungmänner aus Bödingen am Freitag, dem 6. Juni 2014, um 18.00 Uhr auf dem Marienplatz um gemeinsam von Tür zu Tür zu gehen und um ein "Pingsei" zu bitten. Die Strophen werden zwar immer weniger, um die Runde überhaupt zu schaffen. Unterwegs gibt es von den Frauen vom Liesenland und Karl-Müller-Straße immer eine Kleinigkeit zu Essen und an einigen Türen auch ein härteres Getränk zur Stärkung. Wie die Bilder zeigen, war die Teilnahme auch wieder recht erfreulich und gibt den Neuzugezogenen eine Chance, sich in der Gruppe bekannt zu machen, mitzugehen und sich an diese Tradition zu gewöhnen. Reichlich gaben die aufgesuchten Familien Eier, Geld und Getränke, so dass der folgende Samstag wieder an Eieressen befriedigt werden kann. Ein Dank an Andreas und Anne Bambeck, die mit ihren Bekanntmachungen auch für die ordentliche Besetzung sorgten. Ebenso gilt ein Dank den Musikanten und allen Aktiven der Vor- und Nachbereitung dieser Eiersingtage.

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Seniorenfahrt des Ortsausschusses "Zur schmerzhaften Mutter"

Am Dienstag, dem 27. Mai 2014 führte der Ortsausschuss für die Seniorinnen und Senioren eine Fahrt in den Zoo von Neuwied durch. Dort wurde sich erst einmal mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee gestärkt. Danach die vielen Tiere, die man in einem solch kleinen und schönen Zoo gar nicht vermutet, besichtigt, wobei auch ein Teilbereich den einheimischen Tieren vorbehalten war. Leider fing es nach gut einer Stunde zu regnen an, so dass sich alle wieder im Cafe einfanden. Als alle Gäste beisammen waren, wurde die Rückfahrt über Buchholz angetreten, wo die Küche der Gaststätte Stroh die zuvor bestellten Speisen bereits fast servierfähig fertig gestellt hatte. Der Koch schien sein Handwerk zu verstehen, denn es schmeckte allen sehr gut. Ein schöner Tag, wenn auch regnerisch, ging zu Ende und alle dürften mit dem Organisationsteam Ulrike Müller und Karl-Josef Müller bestens zufrieden sein.

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Kompassionsfest in Marien-Bödingen

Jährlich, am 4. Freitag nach Ostern, feiert die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" seit 1423 das hohe Fest der Kompassion -Mitleiden Mariens -. Aus vielen Pfarreien kommen Pilger nach Bödngen, um mit den Pfarrangehörigen dieser spätgotischen Marienkirche zu feiern. Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp hatte der Einladung zugesagt und begleitete die Festprozession durch das Dorf Bödingen sowie durch den ehemaligen Klosterhof. Unterhalb der Himmelskönigin, an der Stirnseite des Sommerrefektoriums des Augustiner-Klosters "Unserer lieben Frau" zu Bödingen, hatte die Schützenbruderschaft den Segensaltar aufgebaut, an dem Pfarrvikar und Wallfahrtspfarrer Reinhard Friedrichs den Segen spendete. Zuvor begrüßte er alle Gäste und dankte dem Weihbischof, dass er seiner Einladung gefolgt ist. Ebenso herzlich begrüßte er das Ehepaar Hubertus Graf von Nesselrode mit seiner Gattin Leoni Gräfin von Nesselrode. Dem Adelsgeschlecht derer von Nesselrode war es zu verdanken, dass die Bödinger Kirche nach der Säkularisation nicht abgerissen, sondern nach der Enteignung der Bödinger Kirchengemeine zurückgegeben wurde.  Den ganzen Tag schien die Sonne und der Ortsausschuss freute sich über die vielen Gäste, die nach der Messe bei dem Pfarrfest kräftig mit Speis und Trank sich labten und wohlfühlten. Weihbischof Schwaderlapp machte die Runde von Tisch zu Tisch und sprach mit vielen Gästen. Die Blaskapelle, aus verschiedenen Vereinen zufällig zusammen gekommen, spielte zur Unterhaltung sowie auch bei der Prozession. Der Kirchenchor gestaltete musikalisch die Festmesse.  Es war ein toller Tag, der sicherlich nicht nur manche schöne und gute Unterhaltungen (auch mit dem Weihbischof) zustande brachten, sondern auch nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Wir danken der Gottesmutter, dass sie mal wieder zwischen den Regenphasen einen so schönen sonnigen und warmen Tag geboten hat. Bödingen ist immer ein Besuch wert, besonders an den Marienfesttagen.

 

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Schützenbruderschaft "St. Augustinus Bödingen" wieder erfolgreich!

Bei dem 58. Bezirksprinzenschießen in Mühleip konnte einer der jüngsten Schützen unserer Bruderschaft den Sieg erringen. Bezirksbambiniprinz wurde Jonas Bambeck. Die Bambinis schossen noch nicht mit scharfer Munition, sondern mit Lichtpunktgewehre. Der Jungschützenmeister von Bödingen, Andreas Bopp, wurde Gewinner des von dem Ehrenbezirksjungschützenmeister Fred Dzikus gestifteten Pokals. Beiden Siegern an dieser Stelle eine herzliche Gratulation. Es ist immer eine dankenswerte Aufgabe, Bödingen auch außerhalb der Region positiv vertreten zu können.

 

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Der schönste Tag in ihrem Leben

Weißer Sonntag 2014 in Marien-Bödingen

Am Sonntag, dem 27. April, gingen 11 Kinder zum ersten Male zum "Tisch des Herrn". Alle hatten tags zuvor die Hl. Beichte abgelegt und man merkte ihrer Aufregung an, dass dies für sie ein ganz besonderer Tag ist. 11 Jubilare waren erschienen und auch sie freuten sich auf ein Treffen in diesem festlichen Rahmen. Wegen des schlechten Wetters, wurde die Prozession vom Marienheim zur Pfarrkirche abgesagt, so dass nur ein kleiner Einzug erfolgte. Pastor Friedrichs begrüßte in seiner Predigt die Kinder und gab ihnen Mut und Zuversicht. Auf Christus kann man sich verlassen, wie die am heutigen Tage in Rom heilig gesprochenen Päpste Johannes XXIII. wie auch Papst Johannes Paul II. es stets getan haben. Pastor Friedrichs würde sich freuen, wenn eines dieser Kinder auch eines Tages Mitglied im Familienchor wäre und bei einer solch schönen Feier mitsingen würde. Der Familienchor gestaltete musikalisch diesen Festgottesdienst in der schönen Pfarr- und Wallfahrtskirche zu Bödingen. Die Kommunion der Kinder wurde im Chor durchgeführt. Nach der Messe gingen Priester, Messdiener und Kommunionkinder zum Gnadenaltar der Schmerzhaften Mutter, um hier mit einem Gebet für die Gnade der Erstkommunion zu danken und um Hilfe für das spätere Leben zu bitten. Pastor Friedrichs feierte nach der Messe mit den Jubilaren im Marienheim, wo Damen des Ortsausschusses Häppchen und Kaffee servierten. Eine schöne Gelegenheit, um sich in Gedanken zu verirren über die alten Zeiten.

 

   

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Ostereierschießen bei der Schützenbruderschaft "St. Augustinus Bödingen e.V."

Diese drei Eiern galt es auf der 10,5 cm großen Karte zu treffen!

Am Palmsonntag fand auf der Schießanlage der Schützenbruderschaft das Ostereierschießen statt. Es wurden 850 bunt bemalte Ostereier "erschossen". Auch hier zeigt sich sehr aktiv die Bruderschaft, so dass der Kreis der Kulturveranstaltungen von Bödingen immer gleich hoch gehalten wird.

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Palmsonntag in Bödingen

Am Sonntag, dem 13. April 2014, wurde in Bödingen der Palmsonntag feierlich begangen mit Palmweihe und festlichem Hochamt. Am Denkmal des Kirchengründers, Christian von Lauthausen, dem davor angezeigten Quell der Gnaden, weihte Pastor Reinhard Friedrichs die Buchszweige. Die Kommunionkinder, die in diesem Jahre zum ersten Male den Herrn empfangen dürfen, hatten Stöcke mit Buchszweige  gefertigt, die sie hochhielten und schwenkten, wie seinerzeit, als Jesus in Jerusalem einzog, von den Bürgern freudig begrüßt wurden. Der anschließende Einzug in die Kirche wurde von Orgelmusik begleitet. Die Lesung der Leidensgeschichte verlasen Pastor Friedrichs, Heinz Wittershagen und Sabine Wöhler. Bei der Predigt erwähnte Pastor Friedrichs unter anderem eine Frage aus dem Bibelkreis zu diesem Thema, warum Jesus einen Jünger aufforderte, sich einen Esel von der Weide zu nehmen, auf dem er in die Stadt reiten könnte, ohne darum zu fragen, oder diesen dem Eigentümer zu bezahlen. Pastor Friedrichs erklärte den anwesenden Kindern, dass der Esel nur ausgeliehen worden war und er, als der Herr, sich dieses Tieres selbstverständlich bemächtigen konnte.

       

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Prinzen- und Königsschießen 2014

Am Sonntag, dem 6. April 2014, fand im Schützenheim der Schützenbruderschaft "St. Augustinus Bödingen" das Prinzen- und Königsschießen statt. Wieder einmal war ausreichend für Speis und Trank gesorgt. Viele Gäste, die dem Wettkampf folgen wollten, waren erschienen und machten von dem vorzüglichen Essen reichlich Gebrauch. Der Tag begann mit dem Wettkampf um den Bambiniprinz. Dies schaffte der 10-jährige Jonas Bambeck.. Leider traten nur wenige für den Messdienerprinz an. Hier konnte Ida Korth die Ehrung in Empfang nehmen. Schülerprinz wurde Peter Eiserfey (12). Außerdem holte er den rechten Flügel herunter. Jungschützenprinzessin wurde Chantal Prümm mit dem 111. Schuss. Bei den letzten beiden  Ausscheidungskämpfen steigt die Spannung im Vereinsraum. Monika Dalboth, die amtierende Bürgerkönigin, eröffnete mit 3 Schüssen den Wettkampf. Mit dem 115 Schuss siegte die Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer und empfing mit großer Freude die Siegerkette. Wer wurde aber König, die höchste Würde in der historischen Schützenbruderschaft bei dieser Veranstaltung.  Der Goldene Schuss zur Königswürde schaffte Petra Kroppen mit dem 115. Schuss. Vor den jeweiligen Ausscheidungskämpfen wurden zur Eröffnung ein Vater unser sowie ein Gegrüßet seist Du Maria gebeten. Fast den ganzen Tag war Präses Pastor Reinhard Friedrichs bei der Veranstaltung und führte viele gute Gespräche mit Gästen und Teilnehmern. Auch aus den Nachbarschützenbruderschaften waren viele Gäste erschienen, die sich mit den Siegern freuten und herzlich gratulierten.

       

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Bußgang der Männer

Am Samstag, dem 5. April 2014, fand ab 20.00 Uhr von der Antoniuskapelle Oberauel der Bußgang der Männer statt. Erfreulich war die hohe Anzahl der Männer. Zirka 60 Männer zogen betend und schweigend mit Pastor Friedrichs von der Kapelle durch die Remmelsharth und Halberg nach Bödingen hoch zur Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter". Das Thema dieses Bußganges lautete: "Barmherzigkeit". Dazu verlas er das biblische Gleichnis aus dem Lukasevangelium (15,11-32) von den beiden Söhnen. Der eine, der sein Erbteil von seinem Vater auszahlen lässt, von zu Hause weggeht und alles verprasst. Der 2. Sohn arbeitet fleißig auf dem Hof des Vaters. Als der verarmte Sohn vor Hunger nach Hause getrieben wurde, bat er seinen Vater um Verzeihung. Der Vater schlachtete ein Tier um ein Wiedersehensfest zu feiern. Dies missfiel dem ordentlich lebenden und arbeitenden anderen Sohn und beschwerte sich beim Vater. Dieser versuchte ihm klar zu machen, dass man sich doch freuen sollte, den verlorenen Sohn wieder in die Arme zu nehmen.

Dazu fragte Pastor Friedrichs: "Wie hätten wir gehandelt? Hätten wir aus Barmherzigkeit verziehen. Können wir verzeihen?" Die Geschichte wurde von Pastor Friedrichs auf unsere Zeit, auf unser Leben übertragen. Dazu hielten wir an zwei Stellen im Bußgang an. Nach dem Bußgang fand die Abendmesse mit Predigt statt. Wie alljährlich, so fand auch jetzt im Marienheim ein Treffen der Bußgänger statt zu dem ein Fastenbier gereicht wurde.

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Die Katholische Öffentliche Bücherei

(nicht nur für Katholiken / für alle)

stellt mit einer besonderen Veranstaltung ihre neue Bücher vor !

Mit einer besonderen Veranstaltung und der Vorstellung neuer Bücher hat unsere Bücherei alle interessierten Leser und die, die es noch werden wollen, mit Kaffee und frischen Waffeln eingeladen.  Die Idee von Daniela Herlyn wurde sehr gerne von den erschienenen Gästen angenommen. In vielen guten Gesprächen und in lockerer Atmosphäre wurde die Arbeit der Bücherei vorgestellt, Bücher ausgeliehen, zurückgegeben und neue Ideen aufgenommen. Auch Pastor Friedrichs ließ sich die Waffeln gut schmecken.

 

   

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Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Bödingen 1937 e.V.

Am Sonntag, dem 16. März 2014, fand im Schützenheim Bödingen die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 statt. Der Vorsitzende Herbert Müller begrüßte alle Gäste und bat darum, zum Gedenken an die im letzten Jahre verstorbene Agnes Scholz, langjähriges Mitglied des Vereins, aufzustehen. Danach stellte er fest, dass alle fristgerecht eingeladen wurden und mit 33 Anwesenden die Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Die Geschäftsführerin Monika Dalboth verlas den Geschäftsbericht und führte alle Aktivitäten der Mitglieder innerhalb des eigenen, aber auch zur Unterstützung in anderen Vereinen auf. Daraus ließ sich schließen, dass die Mitglieder sehr aktiv unterwegs waren. Stephan Jacobi verlas im Anschluss daran den Kassenbericht, der ein gutes Polster für weitere Tätigkeiten auswies. Die nicht anwesenden Kassenprüfer waren nicht anwesend, hatten aber eine Bescheinigung vorgelegt, aus der die ordentliche Kassenführung hervorging. Frau Ute Dürbusch beantragte nicht nur den Kassenführer, sondern den gesamten Vorstand zu entlasten. Diesem Antrag folgte die Versammlung. Der Vorsitzende hatte nun die traurige Pflicht, zwei Aktive aus dem Vorstand zu verabschieden, die zeitlich ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen vermögen. Lydia Wissmann und Stephan Jacobi erhielten mit großem Dank kleine Präsente überreicht. Da nunmehr beide Posten besetzt werden mussten, hat der Vorstand Hanny Stahl als Kassenführerin und Gisela Vendel mit Renate Becker-Steinhauer als Ansprechpartner für Auel gewinnen können. Reinhard Dürbusch, 2. Vorsitzender, übernahm nunmehr die Aufgabe als Wahlleiter. Eingangs las er eine kleine Geschichte vor, um die Stimmung im Saal etwas zu beleben. Bei einem Besuch auf einen Bauernhof ging jemand in den Stall und schwärmte anschließend, "so ein toller Stall, ich habe noch nie einen solch tollen Stall gesehen". Der zweite antwortete darauf er habe gelesen, in dem Stall sei ein Ochs gewesen. Bei den nüchternen und schnell durchgeführten Wahlen wurden Herbert Müller wieder als Vorsitzender, Reinhard Dürbusch als zweiter Vorsitzender, Monika Dalboth als Geschäftsführerin, Hanny Stahl als 1. Kassiererin, Peter Simons als stellv. Kassiererin, Doris Walterscheid als Schriftführerin und zum technischen Berater Hans-Ludwig Stahl gewählt. Beisitzer wurden für Altenbödingen Heinz-Josef Dalboth und Paul Siebertz, für die Bergdörfer Berg/Niederhalberg/Oberhalberg Hans Willi Trost und Peter Scharfen, für Bödingen/Driesch/Kningelthal Elvira und Ralf Falkenberg und für Oberauel Dieter Becker. Kassenprüfer wurden Ernst Grutza und Peter Hilleke, stellv. Kassenprüfer Jakob Langhorst. Die angekündigte Satzungsänderung wurde vorgenommen, wonach als geschäftsführende Vorstandsmitglieder der 1. Vorsitzende, der 1. Kassierer, der/die Geschäftsführerin und die Schriftführerin benannt und ins Vereinsregister eingetragen werden. Bevor Herbert Müller die Versammlung um 12.10 Uhr schließen konnte, wurden von ihm noch die Ziele für das Jahr 2014 benannt: 22.06 Sommerfest, 03.08. Bustour, 28.11 Baum schmücken, 14.12. Senioren-Adventfeier. Weiterhin stehen an die Renovierung der Siebenschmerzen-Stationshäuschen, die Schrifterneuerung der Ehrentafel am Ehrenmal, Aufhängen von 9 Vogelhäuschen und Arbeiten am Ehrenmal Niederhalberg (wenn städt. Mittel bereitgestellt werden).

   

 

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Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft "St. Augustinus" Bödingen

Am Samstag, dem 08. März 2014 führte die Schützenbruderschaft "St. Augustinus" Bödingen ihre Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 durch. Zu dieser Veranstaltung war fristgerecht eingeladen worden und die Versammlung war beschlussfähig. Der 1. Brudermeister, Manfred Löbach, begrüßte die anwesende große Zahl von Mitglieder ebenso wie die erschienenen inaktiven Mitglieder. Danach übergab er das Wort an den Präses Pastor Reinhard Friedrichs, der mit einem gemeinsamen Gebet der Toten des Vereins gedachte. Geschäftsführer Markus Bambeck verlas den Tätigkeitsbericht mit allen durchgeführten und besuchten Veranstaltungen des vergangen Jahres. Diese Auflistung belegt die rege Tätigkeit des Vereins. Die beiden Kassenführer (Schützen = Bernd Land / Jugend = Andreas Bopp) verlasen ihre Eintragungen über das Vereinsvermögen. Sie belegten, dass die Finanzlage der Bruderschaft beruhigend wirkte. Die Genauigkeit der Eintragungen bestätigten die Kassenprüfer Günter Wirtz und Martin Hilleke. Sie beantragten die Entlastung der Kassierer. Diesem Antrag folgte die Versammlung und entlastete auch den gesamten Vorstand. Bei den Neuwahlen ging es zügig voran. Es standen an: 1. Jungschützenmeister. Hier wurde Wiederwahl von Andreas Bopp vorgeschlagen. Da keine anderen Vorschläge kamen, wurde Andreas Bopp einstimmig gewählt. Zum 2. Brudermeister wählte man, ebenfalls einstimmig, Rudi Meister. Als 2. Geschäftsführerin trat Bettina Löbach nicht mehr zur Wiederwahl an, gab aber zu verstehen, dass sie die meiste bisherige Arbeit in diesem Bereich weitermachen würde. Damit erklärte sich der Vorstand einverstanden. Als 2. Kassierer erhielt Friedhelm Bambeck ein einstimmiges Votum. Der Festausschuss ist besetzt von Hanny Löbach, Petra Kroppen und Günter Wirtz sowie für die nicht mehr aus gesundheitlichen Gründen angetretene Christa Bambeck, aus der Jugend Christine Wirtz. Unter Punkt Verschiedenes wurden die zu besuchenden Versanstaltungen und Termine verlesen. Der Bezirkseinkehrtag findet nicht mehr in Bödingen statt, sondern in diesem Jahre am 30. März bei den Steyler Missionaren in St. Augustin. Weitere Termine wurden genannt, 1. Juni Bundeskönigstag, am 26. Juli ein Tag, an dem sich Prinzen und Könige treffen, Bundesfest in Kerkrade am 21. September, zu dem auch die Bödinger mit ihrem Königspaar müssen. Geplant ist als Eigenveranstaltung ein Wandertag nach Stadt Blankenberg, wo vielleicht ein "Ritteressen" auf die Schützen wartet. Auf Kirmes hatte die Jugend eine Mottoparty vorgeschlagen, vielleicht mit Thema "Fußball", da in diesem Zeitraum auch die WM stattfindet. Der letzte Punkt der Jahreshauptversammlung bildete die Ehrung der Schützen, die erfolgreich an den einzelnen Schießterminen teilgenommen hatten. Bei den Schülerschützen errang den 2. Platz Peter Eiserfey und den 1. Dennis Kroppen. Bei den  Jungschützen belegte Philip Schulze den 3., Lars Brambach den 2. und Florian Kirch den 1. Platz. Petra Kroppen erreichte den 1. Platz bei den Damen II., in der Altersklasse Manfred Löbach den 2. und Andreas Bopp den 1. Platz. In der Schützenklasse wurde auf den 1. Platz Volker Wagner gehoben im Freihandschießen und in der Lufpistole Schützen- und Altersklasse ebenfalls Volker Wagner (1.) und Marion Bopp (2.). Zufrieden konnte der Brudermeister Manfred Löbach die Jahreshauptversammlung, die zügig und ohne große Diskussionen vonstatten ging, beenden.

 

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Schützenkönig / Bezirkskönig / Stadtkönig

Bei den Wettkämpfen um die Stadtwürde konnte  Andreas Bopp die höchste Auszeichnung vereinnahmen. Nun auch Stadtkönig, mit großem Abstand von 9 Ringen. Seine Gattin Marion konnte den Königinnen-Pokal, knapp vor ihrer Zwillingsschwester, erkämpfen. Beide sind in der Schützenbruderschaft "St. Augustinus" Hennef-Bödingen in der Jugendarbeit tätig. Herzliche Gratulation den Würdenträgern. Leider konnten die anderen Schützen aus der hiesigen Bruderschaft keine weiteren Ehrungen erhalten.

 

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Bödinger immer nach Bröl zum Karneval

Bödinger am Zugweg 2014

Am Karnevalssonntag, dem 3. März 2014, fand in Bröl der Karnevalszug statt, zu dem viele Bödinger traditionsgemäß erscheinen. Da am Vorabend die KG Rot-Weiß-Bröl noch in Bödingen war, wurden schnell vom Prinzenwagen die vielen Bödinger am Zugweg erkannt und persönlich begrüßt. Bei schönstem Wetter waren viele Besucher aus der ganzen Umgebung erschienen und jubelten dem Prinzenpaar von Herzen zu. Diese erwiderten den Applaus mit vielen Süßigkeiten, die sie unter das Volk warfen. Nach dem Umzug gingen viele Bödinger noch in die Gaststätte um diesen herrlichen Tag in guter Stimmung ausklingen zu lassen.

 

Es folgen Fotos von J. Goetz

 

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Ist denn in Bödingen nichts mehr los?

Natürlich ist in Bödingen immer was los. Gerade in die Gaststätte Breuer hat der Wirt Achim Moll karnevalistisches Leben eingehaucht. An allen Karnevalstagen und auch bereits eine Woche zuvor waren Veranstaltungen dort. Am Samstag, dem 1. März wurde auch ein Programm angeboten. Das Bröer Prinzenpaar Büth war mit Gefolge erschienen, wie es seit vielen Jahren so üblich ist. Bödinger besuchen den Zug in Bröl am Sonntag und anschließend wird ein Abschluss im Saal gefeiert. Sogar Andreas Bambeck hat sich wieder Mühe gemacht und ist als "Doof Nüsschen" aufgetreten, in dem er den einen oder die eine oder andere auf "die Schüppe" nahm.

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Jahreshauptversammlung des Kirchenchores "Cäcilia" Bödingen

Am Freitag, dem 31. Januar 2014, eröffnete kurz nach 19.00 Uhr der kommissarische Vorsitzende Ulrich Fuchs die Jahreshauptversammlung des Kirchenchores "Cäcilia" und begrüßte den Präses, Pastor Reinhard Friedrichs, den Chorleiter Wolfgang Harth, die Gäste, Inaktive und Aktive des Chores. Pastor Friedrichs nahm die Totenehrung vor und alle gedachten besonders dem verstorbenen Günther Bach, der als relativ junger Sänger allzu früh den Chor verlassen musste. Auch in dieser Jahreshauptversammlung erklärte Pastor Friedrichs das neue Gotteslob-Gebetbuch. Er fand die Ausgabe sehr gelungen, denn er als Wallfahrtspfarrer, wie er sich gerne nennt, fand die Hervorhebung der Wallfahrten gelungen. Im 1. Teil wird von der Volksfrömmigkeit gesprochen unter Erwähnung der Wallfahrten. Im Anhang des Erzbistum Kölns werden die bekanntesten Wallfahrtsorte im Erzbistum erwähnt und darunter der Marienwallfahrtsort "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen. Gut gelungen ist auch das Kreuz vorne auf dem Einband, das wie ein Tau geschwungen und trotzdem ein Kreuz darstellt. Es ist rot abgebildet um auf Liebe und Blut hinzuweisen. Den Namen hat dieses neue Gebetbuch beibehalten, denn "Gotteslob" ist die beste Bezeichnung. Text und Musik loben Gott. Das Bild anfangs des Gotteslob-Buches zeigt ein Bild von Michelangelo, das in der Sixtinischen Kapelle als Gemälde dargestellt wird. Gott und Adam strecken sich die Arme entgegen, die sich fast berühren. Auf dieser Seite finden wir den Text: "Alles was atmet lobet den Herrn". Allein diese ersten Seiten mit diesen Texten und Symbolen weisen auf Gott hin, den wir zu loben ausersehen sind.

Uli Fuchs führte die Tagesordnung fort mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit. 25 aktive Sänger waren erschienen und sind stimmberechtigt. Zum Punkt Ehrungen wies Wolfgang Albrecht in seiner Laudatio die Leistungen des seit 42 Jahren aktiven Sängers Peter Müller hin. Er hat maßgeblich bei dem Bödinger Buch "Bödingen ist eine Wallfahrt wert" mitgewirkt. Außerdem war er sehr aktiver Vorsitzender des Orgelbauvereins, der eine ungeheure Summe erfolgreich eingebracht hatte und unsere schöne Orgel dadurch zur Wirkung brachte. Außerdem ist Peter Müller eine tragende und sichere Stimme im 2. Tenor, war lange Jahre Schrift-, später Geschäftsführer. Leider konnte er die Ehrung zu seinem 40. Jubiläum nicht in Empfang nehmen, da er verhindert war an dieser Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Man stellte 2013 fest, dass dieses Jubiläum schon vor 2 Jahren hätte gefeiert werden müssen. Schade!

Eine ganz besondere Ehrung konnte Heinrich Klein in Empfang nehmen, der 60 Jahre aktiv Mitglied des Chores ist und davon 43 Jahre im Vorstand gearbeitet hat, davon über 20 Jahre ununterbrochen als Vorsitzender. Auch im Mysterienspiel wirkte Heinrich Klein mit. Es war für ihn selbstverständlich, bei allen persönlichen Festen den Chor mit einzuladen und teilhaben zu lassen. Im Jahre 2001 erhielt er für seine Verdienste für Kirche und Chor den päpstlichen Orden  "Pro Ecclesia et Pontifice". Außerdem ist er Ehrenvorsitzender des Chores.

Nach diesen Ehrungen kam man zu einem zukunftsorientierten Punkt: Kurt Wegscheid aus Eitorf-Merten konnte als Sänger gewonnen werden und wurde in den Verein aufgenommen. Leider konnte auch er nicht anwesend sein, erklärte aber zuvor die Aufnahme in die aktive Mitgliedschaft.

Karl-Josef Müller verlas die Vereinschronik für das abgelaufene Geschäftsjahr. Uli Fuchs gab eine Erläuterung ab über die in der Vergangenheit aufgekommenen Unstimmigkeiten die dazu geführt haben, dass der "alte" Vorsitzende Jan Vanmarcke ausgeschieden ist. Im Verein und im Vorstand wurde die Angelegenheit bereinigt und der Verein ist auf dem besten Weg, positiv in die Zukunft zu schauen. "Wenn auch das Gipfelkreuz noch nicht erreicht ist, so sind wir doch schon kurz davor" so die Aussage von Uli Fuchs. Die Verlesung der Kassenberichte von Guido Gröning wiesen aus, dass der Verein einen gesunden Kassenbestand hat. Die Kassenprüfer bestätigten eine saubere und zuverlässige Kassenführung, so dass der Verein einstimmig Entlastung erteilte. Ebenso wurde der Vorstand entlastet.

Bei den Vorstandswahlen ging es flüssig voran. Alle vorgeschlagenen wurden einstimmig gewählt. Dies sind: Uli Fuchs als 1. Vorsitzender, Paul Lückerath 2. Vorsitzender, Guido Gröning wird Geschäfts- und Schriftführer, Kassenführer ist nun Wolfgang Dargatz, Notenwart bleibt Wolfgang Albrecht und auf neuem Posten "Aktivensprecher" wurde Charles Zimmermann gewählt.

Wolfgang Harth, der Chorleiter, bekam das Wort und erläuterte, er sei froh, dass nunmehr alle Unstimmigkeiten und Missversständnisse geklärt und bereinigt wurden und nunmehr weiter die bislang gute Chorarbeit weiter betrieben werden kann. Auch er sieht positiv in die Zukunft.

Der Verein ist mit dem neuen Vorstand gut aufgehoben und der musikalische Leiter wird, wie in all den Jahren, den Chor auf hohem Niveau halten.

 

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Eine Institution ging auf ihre letzte Reise

Am Donnerstag, dem 30. Januar 2014, wurde Agnes Scholz, die viele Jahrzehnte einen "Tante-Emma-Laden" in Bödingen führte und ihn aus wirtschaftlichen, aber auch aus Altersgrünen, aufgeben musste, zu Grabe getragen. Viele Menschen waren erschienen um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Pastor Friedrichs sprach über  ihr Leben in den letzten Tagen, ihrer Nähe zur  Schmerzhaften Mutter und über ihre Liebe zum Gesang. Versehen mit der hl. Krankensalbung schied sie in Frieden aus ihrem geliebten Heimatort Bödingen. Alle, die sie kannten, werden sie in liebevoller Erinnerung behalten. Sie war eine Institution. Man erzählte ihr alles und sie gab es weiter. So wurden wichtige Nachrichten über Feierlichkeiten, Sterbefälle und Besonderheiten mitgeteilt. Längst nicht jeder hatte früher eine Tageszeitung oder Radio und Fernseher. Agnes wusste alles und so wurden wichtige Informationen auch an die gegeben, die sonst keine Möglichkeiten hatten, Kenntnis davon zu erhalten. Sie war aus dem Dorfleben nicht wegzudenken. Alle liebten ihre ruhige und freundliche Art. Die Aufgabe ihres Kolonialwarenladens war für viele, besonders älteren Menschen, sehr schmerzhaft. In der Trauernachricht steht der bescheidene, aber zutreffende Satz: "Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun ruhe aus, du gutes Herz, die Zeit wird lindern unseren Schmerz.

Auch Margarete Will geb. Beyert, Freundin und Kegelschwester von Agnes, saß oftmals an ihrer Seite, um ihre Leerlaufzeit zu vertreiben helfen. Sie ist vor mehreren Jahren in die Ewigkeit vorausgegangen.

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Jahreshauptversammlung des Marienchores Bödingen

Am Mittwoch, dem 29. Januar 2014, von 19.00 - 21.45 Uhr, fand im Bödinger Marienheim die Jahreshauptversammlung des Marienchores statt. Die Teamsprecherin Marlies Großmann begrüßte den Präses, Pastor Reinhard Friedrichs sowie alle anwesenden aktiven, inaktiven Mitglieder sowie alle Gäste aus den Vereinen und Organisationen. Sie bat danach Pastor Friedrichs mit einem Gebet den verstorbenen Mitgliedern des abgelaufenen Geschäftsjahres zu gedenken. Danach dankte er allen Sängerin für ihre Arbeit zu Ehren unserer Wallfahrtskirche und ihre erfrischenden Gesänge. Da das neue Gotteslob erschienen ist, erklärte er die Aufteilung dessen und die Bedeutung des Kreuzzeichens auf dem Deckel. Erni Koch verlas im Anschluss das Protokoll. Fleißig hatte sie alle Einzelheiten, bis auf die Menüfolge der durchgeführten Feste, niedergeschrieben und vorgetragen. Lucie Roczek verlas den Kassenbericht, der einen zufriedenen finanziellen Stock widerspiegelte. Auch Inge Meister verlas die guten Ergebnisse der Geburtstagskasse. Die Kassenprüfer Karl-Heinz Bambeck und Heinrich Wempe, die schon seit zig-Jahren die Kassen prüfen, waren auch dieses Mal mit der sauberen Führung beider Kassen zufrieden und beantragten die Entlastung der Kassiererinnen sowie des gesamten Vorstandes. Die Mitglieder kamen dem Antrag nach und stimmten einstimmig für die Entlastung. Bevor es zu den Neuwahlen kam, verlas die Teamsprecherin das Rücktrittsgesuch von Lucie Roczek. Bei den Neuwahlen wurde Anja Walbe als 1. Kassiererin gewählt. Gerti Jäschke wurde 2. Teamsprecherin und Hiltrud Felder zur 2. Notenwartin gewählt. Auf die Wahl einer 2. Schriftführerin wurde verzichtet. Unter Verschiedenes versuchte Marlies Großmann die besondere Schwierigkeiten des Chores darzulegen. Dringend werden Mädchen, Frauen gesucht, die sich für den Chorgesang bereit finden würden. Der Marienchor soll in bestehen bleiben, ebenso wie der Männerchor "Cäcilia" den Bestand sichern will. Der Familienchor, der jetzt seit gut einem Jahr besteht und sich großer Beliebtheit erfreut, will ebenfalls so bestehen bleiben. Hier gilt es Lösungen zu finden, Wege, die den Erhalt aller Chöre für Bödingen versprechen. Beide Kirchenchöre haben eine lange Tradition und ihre gezeigten Leistungen waren stets mehr als zufriedenstellend. Der Familienchor, als "neuer Chor", hat ebenfalls in der Öffentlichkeit großen Anklang gefunden. Die etwas modernere Art der Lieder und auch der Darbietung kommt gut an und die Zahl der Mitglieder zeigt deutlich, dass ein solcher Chor in Bödingen bislang gefehlt hatte. Wie es im Marienchor üblich ist, gibt es während der Jahreshauptversammlung immer ein sehr gutes Abendessen und reichlich zu trinken. Auch dem Präses schien die Bowle gut zu munden. (Wir wünschen allen Chören von Bödingen, dass sie noch viele Jahre, einzeln oder gemeinsam, zur Ehre Gottes, unseres Gnadenbildes und unserer Kirchengemeinde, unter dem Patronat der Hl. Cäcilia, bestehen können und dass sich der eine oder andere Jugendliche oder Erwachsener der Tradition dieser Chöre bewusst wird und hier den Fortbestand sichern helfen.) Um 21.45 Uhr konnte Marlies Großmann die gut verlaufene Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 schließen.

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Neujahrsempfang und Geburtstagsfeier Pastor Friedrichs

Am 15. Januar, genau auf dem Geburtstag von Pastor Friedrichs, führte der Ortsausschuss der Pfarrgemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" den Neujahrsempfang durch, zu dem alle eingeladen waren. Die Vereine hatten Abordnungen entsendet und die Mitglieder beider Kirchenchöre, die auch die Messe musikalisch gestaltet hatten, waren anwesend. Trotz starker Erkältung nahm Pastor Friedrichs die Gratulationen entgegen und ging auch von Tisch zu Tisch, um sie mit seinen Gästen zu unterhalten. Er bedankte sich für die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Leitender Pfarrer Christoph Jansen und Vikar Lubomirski hatten die freundliche Einladungen angenommen und waren auch erschienen. Der Ortsausschuss hatte reichlich an Speisen und Getränke aufgefahren und der Abend brachte viele gute Gespräche. Unserem Pfarrvikar und Wallfahrtsseelsorger wünschen wir zu seinem Geburtstag vor allem viel Gesundheit.

 

 

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Sie bringen den Segen Gottes ins Haus

Sternsinger 2014

Pastor Reinhard Friedrichs zog mit den Sternsinger feierlich in die Kirche ein. Wie in den Vorjahren, so waren die Mädchen und Jungen mit bunten und wunderschönen Kostümen als Hl. Drei Könige verkleidet. Peter Müller, der Leiter der Messdienerinnen und Messdiener hatte alle auf die Ordnung in der Messe eingestellt und sie in die entsprechende Positionen eingewiesen. Renate Becker-Steinhauer war für die Lektorinnen verantwortlich, die auch aus den Reihen der Sternsinger für die Fürbitten ausgesucht wurden. Das alljährliche Problem bei den Mädchen und Jungen ist immer die Bekleidung, die natürlich für den kalten Marsch von Haus zu Haus vorbereitet wurde und für die Kirche natürlich viel zu warm ist. Da kann schon mal der Kreislauf ein wenig schwächeln. Pastor Friedrichs verzichtet zwar schon auf Weihrauch, dennoch ist es nicht leicht, die Messe in der warmen Kirche heil zu überstehen. In diesem Jahre gehen die Sternsinger zu den Häusern, die den Besuch gewünscht haben und möglichst auch in weitere, wenn die Zeit und die Anzahl der Beteiligten ausreichend ist. Ein Katholik freut sich sicher, wenn das Wohnhaus unter Gottes Segen steht. Die Spende ist wieder für die krebskranken Kinder in Palmeira/Brasilien, wo Schwester Hedi diese Kinder schon viele Jahre betreut.