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Aufenthalt in Bödingen Altenheim St. Augustinus Reitverein Bödingen e.V.

 

Waswar

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Abendrot vom 21. Sept. 21

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Stationsweg der 7 Schmerzen Mariens von Lauthausen nach Bödingen

Am Mittwoch, dem 15. September 2021, hat die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" in Hennef-Bödingen die Stationen der 7 Schmerzen Mariens von Lauthausen nach Bödingen nachgegangen. Betend gingen 15 Gläubige von der 1. Station bis zur 7. Station, kurz nach einem Starkregen, betend, um danach in der Kirche, vor dem Marienaltar, den Schluss zu erleben. Mit dem Mariengebet zur Schmerzhaften Mutter endete die Prozession. Wer noch bleiben wollte, konnte anschließend die Abendmesse um 18.00 Uhr genießen, die Pastor Friedrich am Fest der Kreuzerhöhung zelebrierte. Niemand der Prozessionsteilnehmer verließ bis zum Schluss die Kirche.

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8. Bödinger Westerntag am 11. September 2021

Der Reitverein Bödingen e.V. feierte in diesem Jahr, am 11. September 2021,  ihren 8. Westerntag. Schon sehr früh zeigten die angereisten Reiter mit ihren Pferdeanhängern, dass heute in Bödingen etwas los sei. Die Reitanlage war zudem geschmückt worden. Man war auch nicht bange, ein großes Turnier durchzuführen. Es war das LK 1-5 EWU C-Turnier. Es hatten sich viele Aktive mit ihren Pferden eingefunden. Ein tolles Erlebnis für Bödingen.

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Maria, Aufgenommen in den Himmel und Krautweihfest

                                                                                              

   Fotos: Margret Hilleke                              

Kirchweihfest in Bödingen

Am Sonntag, dem 04. Juli 2021, der Wettergott war wohl gestimmt, feierte Bödingen ihr Kirchweihfest 2021. Unter den allgemeinen Coronabedingungen, Abstand - Mund- und Nasenmaske, Singen mit Maske, feierte die Kirchengemeinde, unter Anwesenheit der Schützenbruderschaft und des Kirchenchores,  dieses Fest. Die musikalische Begleitung übernahm der Musikverein Allner. Es war alles sehr gut vorbereitet worden. Pastor Friedrichs war hocherfreut über dieses wunderbare Wetters. Es sollte aber nur bis Mittag halten, das tat es dann auch. Die Plätze waren "ausverkauft". Es war ein wunderbares Fest. Danach ging es wieder ans Aufräumen, möglichst schnell, denn das Unwetter zeichnete sich ab. Aber alles ging gut, wir schafften es.

 

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Kompassionsfest 2021

Am Freitag, dem 30. April 2021, feierte die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" ihr Kompassionsfest (Mitleidensfest der Gottesmutter).  Leider musste dieses Fest nur mit Komplikationen im letzen Jahr durchgeführt werden. In diesem Jahr hatten wir es besser, es wurden 2 neue Küsterinnen begrüßt, 2 Küster verließen die Kirchengemeinde und das Beste: Helmut Walterscheid wurde wegen über 40 Jahre Arbeit in und für die Kirchengemeinde der päpstliche Orden verliehen. Der Orden  und die Urkunde wurden ihm von Kreisdechant Lahr überreicht.

Am Freitag war es zwar regenfrei, aber kalt, sehr kalt. Die Stühle standen im Abstand von 2 m, die Musikkapelle ebenso und auch der Chor. Man merkte schon den Musikern und Sängern an, dass sie geprobt hatten. Es klappte alles wunderbar, auch die Organisation funktionierte. Es war ein wunderbares Fest.

Nach der Messe, unmittelbar im Anschluss daran, fand dann durch den Vertreter der Erzdiözese, Pfarrer Lahr, eine nicht alltägliche Ehrung statt. "Pro ecclesia et Pontifice" hieß er und er wurde persönlich von Papst Franciscus unterzeichnet und genehmigt. Da im letzten Jahr diese Ehrung ausfallen musste, eben wegen das Coruna, hat man sich dieses Jahr dazu durchgerungen, Orden und Urkunde zu verleihen und nicht länger im Tresor verrotten zu lassen. So hatte Pfarrer Lahr die Aufgabe, diesen zu überreichen für den ausgefallenen Weihbischof. Er verstand es in seiner Ansprach die Verleihung wunderbar zum Ausdruck zu bringen.. Helmut Walterscheid war überrascht und dankbar. Er nahm natürlich diese Dankesansprache zum Anlass, seine neue Aufgabe, das Sibilla-Hospiz  in Altenbödingen  zum Ausdruck zu bringen und alle, die noch nicht Mitglied sind, dazu anzufeuern.

 

Nach dieser besonderen Ehrung, folgte nunmehr die Aufgabe durch den Leitenden Pfarrer, Herrn Jansen, die ausscheidenden Küstern zu danken für ihre bisherige Mitarbeit und die neuen beiden Damen, willkommen zu heißen. Frau Eva Berges und Frau Brigitte Bertling werden sich in Zukunft um unsere Kirche kümmern. Alle vier erhielten kleine Anerkennungen in Form von Süßigkeiten und Blumensträuße.

Osternacht

Die Osternacht, 03.04.21, ist die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag. Man nennt sie auch die "Nacht der Nächte", eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christus von den Toten und damit an den Durchgang vom Tod ins Leben. Vor der Hl. Messe wird das Osterfeuer angezündet und mit dem Feuer die Osterkerze geweiht. Die Nägel, die die Wundmerkmale nachzeichnen, werden feierlich in die Kerze verbracht. Dann geht die Prozession in die Kirche, wo alle Kirchengeräte schon auf den geschmückten Altären stehen. Auf den Wortgottesdienst folgen die Taufliturgie bzw. das Taufgedächtnis und die Feier der Eucharistie. Die Osternacht ist in römisch-katholischen Kirche der Höhepunkt der drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn, in denen das Pascha-Mysterium begangen wird. Die Glocken kommen zurück und die Orgel wird meisterlich gespielt.

Die "Bannerliturgie" hat Frau Scho von Hennef zu uns hinauf gebracht. Vielen Dank dafür.

   

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Karfreitag

Der Todestag unseres Herrn Jesu Christus, der Karfreitag, wurde schon in der "Zettelliturgie",vor der Kirche am Gründonnerstag, vorweggenommen. Auf althochdeutsch heißt er Kummer oder Trauer. Er befindet sich immer vor Karsamstag und hinter dem Gründonnerstag. Alle Christen gedenken an diesem Tage des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Er wir auch als stiller Freitag oder hoher Freitag genannt. Er ist ein strikter Fast- und Abstinenztag. Der Karfreitag ist Teil der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum Paschale), die mit der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag beginnt, sich  über dem Karfreitag und den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, erstreckt und mit der Feier der Auferstehung Christi in der Osternacht endet. Diese Feier stellt in allen Konfessionen das älteste und höchste Fest des Kirchenjahres dar und wird als das Pascha-Mysterium liturgisch wie ein einziger Gottesdienst gefeiert, der am Gründonnerstag mit der Eröffnung des Gottesdienstes beginnt und in den Segen am Ostermontag mündet.

"Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten" (Mk 1522-25 EU)

 

Gründonnerstag

In diesem Jahr am 1. April 2021 gefeiert. Er wird auch Palmdonnerstag, oder Hoher, heiliger oder weißer Donnerstag genannt. Er liegt immer auf dem 5.. Tag der Karwoche bzw. der heiligen Woche. An diesem Tage wird bei den Christen des letzten Abendmahles gedacht, am Vorabend seiner Kreuzigung. Somit auch die Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Die Herkunft des Namens "Gründonnerstag" ist nicht bekannt. Während des Glorias läuten die Glocken, danach schweigen sie bis zum Gloria der Osternacht. Nach der Hl. Messe werden alle christlichen Gegenstände von den Altären entfernt, ausgenommen von dem, der in dieser Zeit das Allerheiligste beinhaltet. Am Karfreitag, dem Tag der Trauer, wird keine Hl. Messe gefeiert.

 

Palmsonntag

(Endlich wieder ein Kirchenfest)

Am Sonntag, dem 28. März 2021, Palmsonntag, leider nicht wie sonst, sondern wie in der Coruna-Zeit. Nur 35 Personen in der Kirche, alle in einem 1,50 m Abstand. Keine Palmprozession. Diesen und die Ostertage wollte man ebenfalls verbieten, doch die Kirchen gaben diesem Wunsch nicht statt. So fand der Gottesdienst statt, Gott sei Dank!

Auch die Sommerzeitumstellung fand statt. Zum Glück waren alle pünktlich erschienen. So waren alle Plätze, die vergeben werden durften, auch vergeben.

Pastor Friedrichs fing an mit der Weihe der Buchsbüsche. Danach fand der Gottesdienst in der gewohnten Art statt.

Zu der Geschichte: Jesu zieht in Jerusalem ein. Im Matthäusevangelium steht und 20.21 folgendes: Kurz vor Jerusalem kamen sie zu der Ortschaft Betfage am Ölberg. Dort schickte Jesus zwei Jünger fort mit dem Auftrag: Geht in das Dorf da drüben! Gleich am Ortseingang findet ihr eine Eselin und ihr Junges angebunden. Bindet beide los und bringt sie zu mir! Und wenn jemand etwas sagt, dann antwortet: "Der Herr braucht sie, dann wird man sie euch geben. Damit sollte in Erfüllung gehen, was der Prophet angekündigt hatte: Sagt der Zionsstadt. Dein König kommt jetzt zu dir! Er verzichtet auf Gewalt. Er reitet auf einem Esel und auf einem Eselsfohlen, dem Jungen eines Lasttiers." Die beiden Jünger gingen hin und taten, was Jesus ihnen befohlen hatte. Sie brachten die Eselin und ihr Junges und legten ihre Kleider darüber und Jesus setzte sich darauf. Viele Menschen aus der Menge breiteten ihre Kleider als Teppich auf die Straße, andere rissen Zweige von den Bäumen und legten sie auf den Weg. Die Menschenmenge, die Jesus vorauslief und ihm folgte, rief immer wieder: Gepriesen seid er Sohn Davids! Heil dem, der im Auftrag des Herrn kommt! Gepriesen sei Gott in der Höhe!

Zum Andenken dieses großartigen und festlichen Einzugs nach Jerusalem feiern wir das Fest Palmsonntag.

 

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Sonnenuntergang über Altenbödingen /24.01.21

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EVENING PRAYER 2020

(Wolfgang und Wilma Harth)

Zu diesem geistlichen Abendgebet hatten die Harth-Chöre musikalisch geladen. Pastor Friedrichs macht daraus eine Abendandacht, bei der auch Zuhörer zugelassen wurden. Wolfgang Harth, der als Chorleiter unter der Corona-Epidemie sehr litt, hatte sich etwas ganz besonderes, unter Corona-Beachtung ausgedacht. Er organisierte kurzfristig 3 Chöre und ließ sie ohne vorherige Proben auftreten. So entsprach er dem großen Kirchenlehrer Augustinus, der gesagt hat: "Ein Lied ist ein doppeltes Gebet". Sogar das II. Vat. Konzil stellte fest: "Auch der Gottesdienst ist ein Fest mit Musik. Wie erhebend kann es sein, wenn die liturgischen Elemente passend ineinander greifen!"  Dies zeigt auch der gemeinsame Chor. Die Fa. Steffens aus Hennef holte technisch alles aus den Sängerinnen und Sängern heraus. Die Musik wurde auch in der Kirche übertragen. Einfach toll. Mit dem Eingangslied "Ich wollte nie erwachsen sein" fing dieser geistlich/musikalische Spätnachmittag an. Pastor Friedrichs übernahm den Eingang, danach übernahmen Frau Wilma Harth, Margret Hilleke und der Lektor Florian Wempe. Es folgten Lieder wie "Halleluja (Cohen)", "Es werde Licht" (nachdem Pastor Friedrichs eine Kerze angezündet hat), "Ihr von morgen" und zum Schluss"Joy to the world/Freuet euch all". Es war ein Versuch, dem Corona zu trotzen. Da sonst keine Zuschauer zugelassen wurden, außer in der Kirche, fehlte natürlich den Musikern der lang ersehnte Applaus.

 

 

 

 

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Krippenbau in der Wallfahrtskirche Zur schmerzhaften Mutter Bödingen

Die Krippenbauer haben mit ihrer Arbeit begonnen. Leider, durch die Corona-Epidemie, ist auch die Krippe anders. Sie ist viel kleiner, viel einfacher, weniger Tiere. Eine Krippenführung wird dieses Jahr nicht möglich sein. Es wurde sich auf das Wesentliche besonnen, die Krippe. Die Geburt Christi.

 

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Weihnachtsbaumverkauf beim Reitverein Bödingen e.V.

Der Reitverein in Bödingen verkauft jährlich, mittlerweile in jahrelanger Tradition, Weihnachtsbäume an die Bödinger Bevölkerung. Aber nicht nur Weihnachtsbäume haben sie im Angebot, auch Honig und vor allem die sehr beliebten geräucherten Forellen. Dabei verkauft der Reitverein auch Speisen zum Mitnehmen. Alles natürlich im bekannten Abstand von 2 m.  Der Stand des Reitvereins war 20 m von dem des Weihnachtsbaumverkäufers entfernt. Alle, in und außerhalb der Reitanlage, trugen Mund- und Nasenschutzmasken. Es sah alles ein wenig unwirklich aus. Es standen keine Personengruppen zusammen. Alle holten ihren Baum, bezahlten und machten sich auf den Heimweg. Leider ein unbekanntes Bild, aber was anderes vermochte der Reitverein in dieser Situation von Corona nicht zu machen. Vielleicht wird es im kommenden Jahr einen Weihnachtsbaumverkauf werden, der ähnlich der alten Situation angepasst wurde. Wir würden es ihnen wünschen. Dennoch herzlichen Dank für diesen schönen Tag.

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Kranzniederlegung des Kirchenchores 2020

 

Wegen der Corona Pandemie durften nur 2 Sänger bei der Kranz-Niederlegung 

anwesend sein. Der Vorsitzende und der Kassierer haben dies stellvertretend

für alle Sänger vorgenommen. Mit einem Gebet gedachten sie unseren Verstorbenen 

und den Verstorbenen des 1. und 2. Weltkrieges. In das Gebet wurden auch  die

vielen Menschen die an Corona verstorben sind bzw. krankheitsbedingt noch an Corona 

leiden mit eingeschlossen.

Kurt Wegscheid


 

 

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Erstkommunion am 27.09.2020

Die Erstkommunion 2020 fand erst am 27.09.2020 statt. Jubilare waren nicht eingeladen und eine Prozession vom Marienheim zur Kirche fand auch nicht statt. Die 4 Kommunionkinder, die da sind: Lukas Achtmann, Eitorf, Kristin Linden, Lucas Rümenapf und Lidia Wollersheim, saßen mit ihren Eltern, auf Coronabreite, verloren in der Kirche. In den Seitenschiffen war niemand. Es durften auch keine Besucher, oder Gäste in den Kirchenraum, da die Summe der Kirchenbesucher begrenzt ist. Pastor Friedrichs predigte vom guten Hirten und erzählte dazu zwei Geschichten aus seinem Leben. Die Erstkommunikanten lasen die Fürbitten teilweise vor und ein Kind zündete vor dem Marienaltar eine Kerze an. Der Pastor segnete die Kreuzen, die an den Kindern ausgegeben wurden. Michaela Musselmann verlas die Lesung und das Schlussgebet. Draußen wurden dann Fotos von den Kindern gemacht.

 

Mariä Himmelfahrt

Bödingen feiert in besonderer Weise: Mariä Himmelfahrt. Am 14. August wird in Bödingen dieses zweitägige Fest mit einer Andacht eingeläutet. Pastor Friedrichs begrüßte die wenigen Zuhörer, denn es war Corona und die Zahl der Gäste ist auf 23 begrenzt. So mussten einige zurückgeschickt oder abgewiesen werden, weil sie sich nicht angemeldet hatten. Das tat dem Pastor sicherlich am meisten leid. In der Andacht verlas er Gebete des Papstes und großer Kirchenlehrer. Er betete mit den Gläubigen Lied- und Gebetstexte. Dann zündete er für alle Anwesenden eine Kerze am Marienaltar an, dem Denkmal der Mutter Gottes. Kurz zuvor war ein großer Regenschauer heruntergeprasselt, aber als die Prozession mit den vielen Lichtern losging, war es wieder aufgeklart und, wie kann es anders sein, Maria hat ein Zeichen gesendet in Form eines wunderschönen Abendrots. Selbst Pastor Friedrichs war von der Deutlichkeit dieses Abendrots begeistert. Die Prozession ging betend zweimal rund um die Kirche und zum Schluss über den alten Friedhof. Danach stellten sich alle Anwesenden um das Denkmal des Christian von Lauthausen, dem Begründer der Wallfahrt, und beteten noch ein Abschlussgebet. Dann segnete der Pastor die Gäste und schickte sie mit einem Segen nach Hause.

 

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Kräutersträuße werden wieder vorbereitet!

Der Ortsausschuss der Kirchengemeinde Zur schmerzhaften Mutter Hennef-Bödingen hatte sich am Samstag, dem 08.08.20 wieder vorgenommen, Kräuter zu suchen und diese zu Sträuße zusammenzubinden. Die Küster Wittershagen und Fichte, sowie die Damen Anne Bambeck und Bernadette Wirtz und die vom Ortsausschuss Ulrike Müller und Margret Hilleke banden dazu 40 Sträuße.

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25jähriges Priesterjubiläum Pfarrer Jansen

Heute, am Dienstag, dem 23. Juni 2020, feierte der Leitende Pfarrer Christoph Jansen sein Silbernes Priesterjubiläum. Trotz Pandemie war die Messe draußen, bei schönstem Wetter, unter den Bäumen seines Pfarrgartens. Viele Gäste waren erschienen, darunter die Vikare Reinhard Friedrichs, Alexander Lubomierski, der Diakon Matthias Linse, die Gemeindereferentin Alexandra Scho, sowie Pfarrer Johannes Büsching. Sie alle wollten ihren liebgewordenen Christoph Jansen gratulieren, brachten Geschenke mit, vor allem den begehrten schottischen 25Jahre gereiften Whisky. Sein Bruder war per Livestream zugeschaltet, den er vor kurzer Zeit noch zu Hause besuchen konnte und dabei auf Facebook die Stadt Wien uns näher bringen konnte. Es war ein toller Abend.

Links das Bild, was ihn sein ganzes Priesterleben begleitet hat.        Rechts: Der Jubilar mit seinen Eltern.

 

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In Bödingen lebt die Tradition fort, trotz Corona!

Kurz vor Mitternacht erhielt ich die Nachricht, dass in Bödingen diese Tradition fortgeführt wird! Toll!

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Kompassionsfest in Bödingen

Livestreamübertragung der Messe am Freitag 8. Mai 2020

 

Pastor Reinhard Friedrichs hielt als Wallfahrtspfarrer die Predigt. Liebe Schwestern und Brüder im Herrn. Bödingen feiert ein Hochfest. In der Osterzeit, ja, aber wenn wir den Anlass anschauen, die Pieta, das Gnadenbild, Maria mit dem toten Sohn. Dann stellt sich eine Frage: Sein wir mal ganz ehrlich. Wenn Sie PR-Manager wären, eines bedeutenden Politikers z. B., wenn sie Werbefachmann wären, oder jemand, der mit Marketing etwas zu tun hat, würden sie für eine Institution, eine Marke für eine Gruppe von Personen so einen Werbespot in die Welt setzen, Leid, Tot, Folter, Schmerz, Schweiß Blut, absolute Depression, ich würde das nicht machen. Sie sicher auch nicht. Aber genau so ist unser Gott. Wir verstehen das nicht und auch nicht Maria, unsere Gottesmutter hat das sicher nicht kapiert, wie sollte sie auch, sie ist ein Mensch wie Du und ich. aber, das Entscheidende ist, sie bleibt, ohne ein Wort. Wahrscheinlich war sie in diesem Augenblick nicht mal in der Lage, zu weinen, sondern nur einfach geschockt. Zu so einem Gnadenbild kommen seit jahrhunderten die Menschen. Aber widerspricht das nicht unserem heutigen Lebensgefühl? Total! Ist das nicht typisch Kirche von vorgestern, angestaubt? Muss man nicht endlich diesen alten Zopf abschneiden? Aber auf einmal haben wir die so genannte Corona-Krise. Was jetzt? Und da sagte unser Bundespräsident, sie haben das sicher alle in den Medien gehört. Es wurde überall gezeigt, niedergeschrieben und wiederholt. Frank Walter Steinmeier in seiner Fernsehansprache an die Bevölkerung, uns alle, das war am Samstag, dem 11. April , da sagte er: "Die Pandemie zeigt uns ja, wir sind verwundbar. Vielleicht haben wir zu lange geglaubt, dass wir unverwundbar sind. Das ist immer nur schneller, höher, weiter geht. Aber, das war ein Irrtum. Ja meine lieben Christen, das war ein gewaltiger und ist ein gewaltiger Irrtum. Um das Weiterzuführen, wenn jemand, der völlig unverdächtig ist, bei einem Atheist, der gar nichts damit zu tun hat, Moderator, Publizist und Philosoph, Richard David Brecht, sagte am 14. April bei Markus Lanz abends in der Talkshow, als es natürlich auch darum ging, Corona , da sagte er: "Das ist ja das Spannende an Corona, die Menschen werden sich ihrer Leiblichkeit und Sterblichkeit bewusst. " Weiter im Verlaufe des Gesprächs: " Corona, das ist ein Warnschuss der Natur, das wir nicht übersehen können.  Ein Warnschuss der Natur, den wir nicht übersehen oder überhören können." Soweit Richard David Brecht. Damit meine lieben Christen, sind wir dann doch wieder bei dem Gnadenbild, bei der Schmerzensmutter in unserem Gnadenaltar. Maria mit dem toten Sohn. Wo alles am Ende scheint, von Freunden verraten, korrumpiert, gemoppt, nicht verstanden, gefoltert und unter die Verbrecher gezählt, was immer wir wollen, schlimmer gehts nicht mehr. Weiter runter gehts nicht mehr. Dieses Bild schauen die Menschen an, heute wieder. Ich habe noch nie so viele Glaubensgespräche geführt, wie in den letzten Wochen, über die letzten Jahre betrachtet, gerade in den letzten Tagen, in der Kirche, vor der Kirche, natürlich auf Abstand. Die Menschen schauen wieder und fragen wieder. Und so fing das auch mal an. Ab dem Jahr 1300 gibt es dieses Bild der Pieta. Diese Statue der Schmerzensmutter und breitet sich aus, warum, weil das damals eine Zeit war, viele, viele Jahre, Jahrzehnte, die gezeichnet waren von Hunger, Krieg, Pest, Unterdrückung, Armut, ganz schrecklich. Ich glaube ein Drittel der Menschen in Mitteleuropa ist  der Pest zum Opfer gefallen. Da hat man nicht so sehr geschaut, auf die Mutter mit dem kleinen Kind, so schön das ist, wie wir das von der Krippe her lieben, sondern auf die Mutter, ja mit ihrem Kind, deswegen die Gestalt Jesu so klein , wie ein kleines Kind bei unserem Gnadenbild. Das hat man damals extra so geschnitzt, nicht wie in Lebensgröße, sondern sie bleibt Mutter in diesem Augenblick. Und wohin, wenn ich Leid habe wenn ich Leid habe, wenn ich Schmerzen habe, zur Mama. Bin ich auch immer gelaufen. Ich kann mich gut erinnern. Und da ist Maria mit ihrem toten Sohn und die Menschen haben Trost gefunden, bei diesem Gnadenbild, weil unser Gott so ist, nicht von oben herab, nicht Herrscher, nicht einer, der die Menschen verkauft, unterdrückt, und in die  Verbrecher- und in die Gefängniszellen steckt. Sondern einer, der von ganz unten hebt und trägt. Das Christentum ist nicht nur so sehr eine Philosophie, eine Lebensart, wo man 10 % besser ist oder sein sollte  als andere., sondern wesentlich, hier geht es um Passion, um Tragen, um Leiden, um Mittragen. Kom-passion, Mitgefühl, Mitleiden, nicht von oben herab. Ich hab Mitleid mit dem, sondern Mitgehen. Und dann auch daran Leiden, das das so ist, wie es ist. Das wir nichts machen können. Und das konnte niemand besser als Maria, die Gottesmutter. Auch wenn sie nicht verstanden hat, was da gerade im Augenblick läuft, wie wir heute oft eben auch nicht. Kompassion, sie hat das schon gezeigt im Alltag, mit Elisabeth. Sie ging drei Monate und half ihrer Verwandten, denn sie war schon alt und eine Schwangerschaft höchst gefährlich und höchst beschwerlich. Drei Monate blieb Maria da, weil sie das wusste. Weil Maria mit-trug mit ihrer lieben Verwandten Elisabeth.

Bei der Hochzeit zu Kanaa, als es um das schöne große Fest ging, das zu Platzen drohte, da hat sie mitempfunden. Was wäre das schade, wäre furchtbar, wenn dieses wundervolle Miteinander dieser Hochzeitsfeier, die eine ganze Woche damals ging, wenn das jetzt Platzen würde. Da zeigt sie schon, dieses Mit- dieses Komm-. Während wir heute dann eher so Zmombies sind. Vor drei Jahren, wo das Jugendwort herausgefunden wurde, galt dann für die Vergangenheit, ich glaube 2016, 2017 wurde es dann veröffentlicht. Man sagte Zmombies, wir sind vielfach Zmombies. Was heißt das: Smartphons + Zombie= Zmombie. Auf das Smartphon ständig herunterschauen, mit sich selbst beschäftigt sein, nicht mehr wahrnehmen, was über mir ist, und auch nicht links und rechts zum Nächsten. Das wahrnehmen, was da passiert. Nicht, wie es dem Anderen geht. Gott spielt keine Rolle mehr und der Nächste auch nicht. Auf einmal wird das anders. Die Menschen schauen wieder aufeinander. Man merkt das, wenn man einkaufen geht, oder im öffentlichen Raum irgendwo bewegt. Gezwungenermaßen natürlich, aber man schaut wieder. Und man fragt wieder nach Gott. So viele Kerzen, wie hier in den letzten Wochen angezündet wurden sind, es ist unglaublich. Man kam mit dem Nachbestellen kaum nach. Die Menschen spüren: Hier ist etwas anders. Wir müssen wieder neu sehen lernen, wir müssen, ich nenne das mal so "Hingucker werden". Nicht Zuschauer. Wir waren oft nur Zuschauer. Und oft noch nicht mal das. Eben Zmombies. Wir müssen Hingucker werden, so wie das in den Medien immer ganz gerne gesagt wird, in Talkshows, bei Politikerreden usw. Wir müssen genau Hinschauen was da sich bewegt, was sich da tut. Sie kennen diesen Begriff. Und genau das müssen wir tun, dahinschauen. Aber nicht ein Zuschauen, sondern ein Mitschauen, ein Mitdenken, ein Mitgehen. Wir müssen gewissermaßen, ein anderer Begriff der uns vielleicht helfen kann: Kompassionisten werden. Die Mitleiden, die Mitgehen, die Mittrauern, und die Mithoffen, die Mitweinen auch da und  so wie es wehtut und vielleicht auch nötig ist, und gut tut zu weilen. Maria ist uns da Vorausbild, Trost. Es geht:  Wir schaffen das. auch wenn sie nicht wusste in diesem Augenblick damals, wie es denn gehen soll. Wir schaffen es nicht, weil wir so toll sind, sondern weil dieser unser Gott ein Gott der Liebe ist, der am Kreuz für uns gestorben ist. So möchte ich es immer nennen, tue ich sehr oft: die Pieta, das Schmerzensbild die Gnadenmutter. Das ist das Spiegelbild des Kreuzes. Es spiegelt sich in diesem Gnadenbild, dem Glaubensbild wider, was Christus am Kreuz gemeint hat. Das hoffe und glaube ich, das verstehen die Menschen, heute immer mehr. Schließen möchte ich mit den Worten: aus der Lesung: Wenn wir meinen es geht nichts mehr, Paulus sagte es damals den Römern, denn ich bin gewiss, weder Tod noch Leben, weder Engel, selbst die Engel nicht, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges, weder Zukünftiges, weder Gewalten der Tiefen und Höhen, weder Gewalten irgendeiner anderen Kreatur, können uns Scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus, Jesus unserem Herrn ist.

Amen

 

 

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Abendrot 15. April 2020

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Regenbogenfoto v. 1. Mai 2020

Schön, wie der Regenbogen sich zweifach zeigt.

 

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Neujahrsempfang / Geburtstag von Pastor Reinhard Friedrichs

Am 15. Januar 2020, am Tage des Geburtstages unseres Pastors, feierte die Kirchengemeinde ihren Neujahrsempfang in Kirche und Marienheim. Wie es bei uns so übliche ist, war vor der weltlichen, die kirchliche Feier. Der Familienchor "Capriccio" führte musikalisch durch die Messe. Nachdem Pastor Friedrichs von der Beerdigung seiner Tante gesprochen hatte, die kurz zuvor verstorben war, sprach er über Eli und seinem Diener. Der Herr hatte ihn 3 Mal gerufen und er hat nicht verstanden. Dann hörte er auf unseren Gott, so wie auch wir auf ihn hören sollen, wenn er uns ruft. Zum Schluss der Messe dankte er allen die in der Kirche ihren Dienst tun und besonders dem Chor, der so wunderbar gesungen hatte. In der weltlichen Feier begrüße Margret Hilleke das Geburtstagskind und wünschte ihm alles Gute zu seinem Tag, den er mit  Sven Weimer feierte. 

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Das Fest der Heiligen Drei Könige

Einen Tag vor dem Fest der Heiligen Drei Könige, Montag, dem 6. Januar, entsandte die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" ihre Heiligen drei Könige. Bis auf ein paar wenige waren alle Messdiener. Sie wurden in der Messe gesegnet, ebenfalls ihre Insignien die sie mitführten. Die Kinder waren von ihren Eltern besonders schön und festlich gewandet. So zogen sie an den Häusern vorbei und brachten den Segen Gottes den Häusern und ihren Bewohnern. Dabei zogen sie wie üblich ein Scherflein ein, um den Kindern, denen es schlechter als uns geht zu unterstützen.

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Weihnacht 2019

In der Heiligen Nacht, dem 24. Dezember 2019, feierte die Kirchengemeinde Bödingen bei überfüllter Kirche den Gottesdienst, die Christmette. Schon früh war die Kirche besetzt. Der Chor Capriccio führte in die Heilige Nacht mit Liedvorträgen und Texten ein. Im Chor war der große Chor positioniert. Es dürfte sich mittlerweile rum gesprochen haben, dass immer wenn der Chor Capriccio singt, ganz besonders auf Feinfühligkeit geachtet wird. Auch heute brachten die Sängerinnen und Sänger ein tolles Konzert zu Gehör. Nachdem der Chor sein Programm abgespult hatte, gingen sie zur Orgel, um dort weitere Lieder zur Weihnachtszeit vorzutragen. Der Pastor Friedrichs segnete die Krippe, die wieder von den Krippenbauern ganz besonders schön gestaltet wurde. Neu waren in diesem Jahr: Ein Uhu und ein Pfau, der prächtig auf der Krippe thronte.

 

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Hurra, unsere Krippe ist fertig!

Durch gute Vorbereitung der Familie Richard und Steffi Müller, konnte die Krippe in diesem Jahr in sensationellen 2 Tagen fertig gestellt und alle Figuren eingebracht werden. Viele denken sich jetzt, was ist denn dieses Mal Neues dabei. Schauen Sie selbst nach, Sie werden es finden, wenn Sie unsere Weihnachtskrippe jährlich sehen können. Auch die Außenkrippe ist fertig geworden, nur erstrahlen wird sie noch nicht, da das Jesuskind schon darin liegt.

Das alles sind unsere diesjährigen Krippenbauer, wobei noch der Richard Müller fehlt. Herzliches Dankeschön für diese tolle Arbeit.

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Senioren-Adventfeier 2019

Der Heimatverein Bödingen hatte zu seiner 60-jährigen Seniorenadventfeier (früher Altenfest), wieder ein besonderes Programm aufgestellt. Zuerst war man richtig geblendet von der Pracht unseres Marienheimes, festlich geschmückt, Tische und Stühle. Es war eine Augenweide! Sofort wurde Kaffee ausgeschenkt und Kuchen standen überall auf den Tischen verteilt. So griff man auch sofort zu. Pünktlich um 15.00 Uhr eröffnete der Vorsitzende Herbert Müller die festliche Feier. Alles lief reibungslos. So kamen eine Gesangsgruppe aus Lauthausen, danach die Kindergruppe des Kindergartens "Pusteblume" aus Bödingen, danach folgte der Kirchenchor unter der Leitung von Günter Doppelfeld, dann begrüßte der Bürgermeister Klaus Pipke die Veranstaltung und stellte die ältesten Bürger fest. Die älteste Bürgerin war wieder Frau Magdalene Löbach aus Altenbödingen, der älteste Bürger war Egon Voigt aus Niederhalberg und wer war am längsten Verheiratet, die Eheleute Kurz aus Niederhalberg. Sie alle bekamen vom Bürgermeister eine Flasche  Lebensgeister. Die Geistlichen sprachen danach ebenfalls zu den Anwesenden. Es war eine tolle, kurzweilige Veranstaltung. Die Bedienung, alles Frauen aus den Dörfern in und um Bödingen. Sie waren flink und schnell.  An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Heimatverein, an die Damen der Bedienung und an alle, die Mitgewirkt haben bei der Durchführung des Programms.

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Weihnachtsbaumverkauf des Reitvereins Bödingen e.V.

Am 15. Dezember 2019 war es wieder soweit, der Reitverein verkaufte auf seiner Anlage sehr schöne Weihnachtsbäume, Dazu wie immer, Lachsforellen und Honig, beides aus eigener Produktion. Sofort nach Öffnung ging es auch schon los. Mittags waren fast alle Bäume verkauft. Einen solchen Andrang gab es noch nie. Dazu für die Feinschmecker, Wurst und Pommes Frites, nachmittags (auch zum Mitnehmen) Kuchen, Kaffee und andere Getränke. Außerdem gab es Waffeln für die Kleinen, Kakao und Limo. Man schien mit der Veranstaltung zufrieden zu sein.

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Christkönigsfest

Ebenfalls am Sonntag, dem 25. November 2019, wurde in der Kirche das Christkönigsfest gefeiert. Dieses Fest nahm der Kirchenchor zum Anlass, ihr Cäcilienfest und Vereinsfest zu feiern. Mit der musikalischen Messgestaltung und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal wurde dieses Fest ganz besonders gefeiert. Anschließend ging es nach Allner in die Waldschänke, wo auch weltlich dieses Fest begangen wurde.

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Buchausstellung

Am Sonntag, dem 25. November 2019 fand in der Katholischen Öffentlichen Bücherei zum ersten Male ohne den Marienchor, die Buchausstellung statt. Auch ein kleiner Flohmarkt wurde angeboten. Damit die Leser nichts vermissen, waren Kuchen, Plätzchen sowie Getränke vorhanden. Es war ein sehr schönes Wochenende, so dass es keinen Grund gab, zu Hause zu bleiben. Bücher für den Gabentisch konnten bestellt werden, die termingerecht vor dem Weihnachtsfest geliefert werden.

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Augenschmaus eröffnet Weihnachtsmarkt

Am Samstag, dem 23. November 2019, war es endlich wieder soweit, der mit Herzliebe und viel Phantasie hergestellte Weihnachtsmarkt öffnete. Jedes einzelne Teil, jeder Likör, jeder Weihnachtsartikel, zeichnet diesen Markt besonders aus. Selbst die Präsentation dieses Marktes zeigt die Überlegungen, die Arbeiten wo was hinzukommen hat. Selbst die Getränke, die Speisen lassen erkennen, wo nach 10-jähriger Durchführung des Weihnachtsmarktes "Augenschmaus", alles zu finden sein dürfte.

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Sankt Martin 2019

09/10. November 2019

 

"Friedenswoche" in Liebfrauen Hennef-Warth

In der Woche vom 22. - 29. September 2019 befindet sich die "Friedensglocke" aus Chorweiler im Chorraum von Liebfrauen Hennef-Warth. Dazu werden verschiedene Angebote zum Thema "Selig die Frieden stiften" angeboten. In den Veranstaltungen wird auch die Glocke angestimmt. Sie hat einen wunderschönen weichen, lang anhaltenden Klang.

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Fest der Sieben Schmerzen Mariens 

In Bödingen werden immer noch, ohne das nunmehr in der Katholischen Kirche gefeierte Fest der Sieben Schmerzen Mariens am 4. Freitag nach Ostern zu vernachlässigen, die Sieben Schmerzen Mariens gedacht. Dazu hatte man in Bödingen extra  die "Andachts-Übungen" zur Verehrung der schmerzhaften Mutter Maria  mit einer kurzen Geschichte der Wallfahrt in Bödingen herausgebracht. Generalvikar Dr. Kreuzwald hatte am 11. März 1916 dieses Heftchen veröffentlicht. Alles was zur Wallfahrt von Bödingen und die damit verbundene Verehrung der Gottesmutter gehört, kann man darin finden. Zu dem Gnadenaltar kann man noch 2 Stufen und den dazu gehörenden Nebenaltar finden.  Auf Seite 18 dieses Heftchen, finden wir eine alte Gesamtansicht der Kirche. Mit den Fresken im Langhaus, den bunten Zeichnungen an den Pfeilern, die alte Kanzel, der eiserne Kronleuchter, die Kommunionbank, die Kandelaber an den Pfeilern, die Gobelinteppichen im Altarraum.

Seit Jahren führt die Kirchengemeinde Bödingen die Prozession zur Verehrung der Schmerzensmutter von Lauthausen nach Bödingen durch. Dazu wird der Rosenkranz gebetet in der für sie gestalteten Form. Da Pastor Friedrichs plötzlich wegen Krankheit ausfiel, nahm Ortsausschussmitglied Margret Hilleke diese Aufgabe wahr. 22 Personen nahmen bei herrlichem Wetter daran teil.

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6. Western- Reitturnier auf der Reitanlage des Reitvereins Bödingen e.V.

Am herrlichen Spätsommertag, dem 14. September 2019, fanden sich wieder viele Westernreiter auf der Reitanlage in Bödingen ein. Es war alles Top vorbereitet. Die Verpflegung stimmte, Getränke waren vorhanden und natürlich das Programm penibel genau abgestimmt. Auch waren einige Anbieter erschienen, die ihre Waren für den Reitsport loswerden wollten. Die Prüfer hatten leichtes Spiel, dank der guten Listenführung. Die Reiter waren nervös, hatten aber ihre Pferde im Griff. Es war ein schöner Tag, der morgen noch besser werden sollte.

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Son et lumiere 2019

Dieses wunderschöne Konzert, in diesem Jahre zum 9 Male in Bödingen ausgetragen, fand am 30. August statt. Das Ehepaar Harth hatte sich wieder einmal akribisch vorbereitet. Es fiel den Besuchern der vollbesetzten Wallfahrtskirche gar nicht auf, dass draußen ein schweres Gewitter tobte, dabei ein Scheinwerfer ausfiel, der das viele Wasser nicht vertragen hatte. Er konnte durch die Techniker in einer Eile repariert werden, dass es schon erstaunlich war. Der Kirchenchor hatte draußen alles vorbereitet an Getränken, alkoholfrei und alkoholisiert. In der Pause war fast alles, zumindest die alkoholfreien, verzehrt. Das Unwetter, dass genau in der Pause seine Pause machte,  fiel den Gästen nur durch den nassen Boden auf. Aber es war warm, und so fror keiner der sich draußen umher bewegte. Die Protagonisten zeigten was sie können. Die Auswahl derer, die sich in den letzten Jahren bewiesen hatten, Konzertpianistin, Moderatorin, der Chor und sogar unser Pastor, der sich nicht zu fein war, zum Thema "Zeit" eine Uhr auf dem Rücken nach vorne zu tragen, war sehr gut gelungen. Es war ein schöner, kurzweiliger Abend. Herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben. Auch die vielen Ehrenamtlichen, die draußen ihrer Tätigkeit nachgingen, nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten zum Wohle des Gastes, wie auch denen, die in der Kirche ihre Aufgabe bewältigten.

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Mariä Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt wird in Bödingen, wie jedes Jahr, an zwei Tagen gefeiert. Am Tage zuvor ist die Andacht, in der auch die Lichterprozession über den "alten" Friedhof und durch den Kreuzgang führt. Der Abschluss findet am Denkmal des Christian von Lauthausen statt, das mit Laternen umrandet ist. Kirche und Prozession waren erstaunlich gut besucht.

Am Sonntag fand die Messe mit Predigt statt. Ebenso die Kräutersegnung der Sträuße, die die fleißigen Bienen gezimmert haben, wie auch die, die mitgebracht worden waren.

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Kräutersträußchen binden

Zwei Tage vor Mariä Himmelfahrt haben viele fleißigen Hände Sträußchen gebunden, die zum Teil aus dem Kräutergarten unserer Kirche stammen. Beide Küster waren anwesend und es regnete, aber die Pergolaüberdachung der Familie Hilleke war dicht, so dass niemand nass wurde.

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Kirchweih-/und Schützenfest 2019

Am Freitag, dem 5. Juli 2019 eröffnete die Schützenbruderschaft ihr Schützenfest, dass ein ganz Besonderes werden soll. Brudermeister Manfred Löbach wird zum 1. Male Kaiser. Bürgermeister Pipke erschien pünktlich zur Eröffnung. Viele Bürgerinnen und Bürger waren zu dieser Eröffnung erschienen. Der Brudermeister begrüßte unter den Gästen Präses Pastor Reinhard Friedrichs, Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer sowie die Damen und Herren der Bruderschaft, die in diesem Jahre noch ihre Titel tragen und nun abgelöst werden. Diese Personen haben die Bruderschaft und auch Bödingen damit sehr gut nach außen vertreten. Klaus Pipke schlug das Fässchen an, dass 5 Liter Freibier beinhaltete. Danach ging der Präses, Pastor Friedrichs, mit Freibier durch die Reihen. Es war ein hervorragender Auftakt, bei schönstem Wetter.

 

Der Sonntag fing natürlich mit einem Kirchgang und einer Prozession an. Der Kirchenchor "Cäcilia" begeisterte mit hervorragenden und schweren Stücken. Manfred Althoff konnte mit einem Solostück seine Sangeskunst unter Beweis stellen. Nach der Kirche stieg Manfred Löbach in eine Kutsche, gezogen von zwei Kaltblütern. Der Musikverein Allner begleitete musikalisch den Festzug zum Seniorenhaus und zurück. Dann war Mittagspause für die Schützinnen und Schützen. Danach kam es zu der lang ersehnten Ehrung der neuen Majestäten. Manfred Löbach, Brudermeister dieser Bruderschaft, hatten zum 3. Male den Vogel von der Stange geholt und wurde deshalb zum Schützenkaiser gekrönt. Jungschützenprinz wurde Peter Eiserfey, Bürgerkönig Sascha Dalboth, Messdienerprinz Sven Weimer, der trotz seiner zwei Tage zuvor erlittenen Beinverletzung gekommen war und Bambiniprinz Noah Löbach. Der Präses des Vereins, Pastor Friedrichs, betete für die Toten und gab anschließend zu verstehen, dass diese Unart Hass und Mord immer leichter auf die Schulter zu nehmen, sehr schlimm sei. Der Gedanke der Schützen: Heimat, Glaube und Hoffnung müssen wieder in den Vordergrund. Niemand steht das Recht zu, zu hassen. Die Bürgermeister Klaus Schumacher und Klaus Pipke hielten ihre liebevollen Worte an die Geehrten. Björn Franken, das Landtagsmitglied war ebenfalls erschienen, um den Gekrönten Häuptern seine Ehre zu erweisen. Der Sonntag war sehr schön und "Gott sei Dank" nicht so heiß wie Tage zuvor.

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen e.V.

Der Heimatverein hat in diesem Jahr ein besonderes Sommerfest gefeiert. Nicht nur dass wir über 30 Grad Hitze hatten, dass das Berglandecho mit besonderer Besetzung spielte, Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete anwesend waren, nein .... in diesem Jahr wurden 3 Personen des Heimatvereins mit der Heimatnadel des Stadtverbandes Hennefer Heimatvereine besonders geehrt. Dazu war Walter Keuenhof aus Stadt Blankenberg angereist, um diese Ehrung vorzunehmen. Es waren Dieter Becker aus Oberauel und die Eheleute Willy und Margret Kurz aus Niederhalberg. Gleich nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Müller sowie die Begrüßung durch den Bürgermeister Klaus Pipke fanden diese Ehrungen statt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht viele Bürger erschienen. Bei den Gewehrschützen (Lichtpistole) fanden besondere Ausscheidungen statt. Vater und Sohn Musselmann schossen um die Wette, um 1 Ring gewann der Vater. Auch ein einsamer Flohmarkthändler war erschienen, Sven Weimer. Die Seniorinnen und Senioren des Seniorenheimes von Altenbödingen wurden geholt, der Clown hatte leichtes Spiel mit den vielen Kindern die anwesend waren und das Berglandecho war am Schluss völlig fertig. Die Hitzen hatte sie geschafft.

 

 

Das Pfingstfest 2019

Mit dem 7. Juni 2019 begann in Bödingen das ersehnte Pfingstfest mit dem "Eiereinholen / Eierheischen". Die Jungmänner und Männer haben sich daher um 18.00 Uhr an der Pumpe versammelt, um gesanglich den anstrengenden Weg zu gehen. Es wurde reichlich alkoholische Getränke mitgenommen, um diesen Wegen überhaupt zu meistern (2 Wagen). Dazu kam noch ein weiterer Wagen, um die eingesammelten Eier zu verstauen. Leider trafen sie nicht immer die Leute an. Sie ließen aber den Mut nicht sinken und gingen von Tür zu Tür weiter. Zwischendurch gab es auch mal eine Stärkung. Das ist wichtig, um den genossenen Alkohol überhaupt vertragen zu können. So ging es von Bödingen nach Driesch, wo der Abschluss war.

 

Am Samstag, dem 8. Juni wollten alle einen Baum holen. Die Spitze war schnell gefunden, aber der Baum. Nun kam einer auf die Idee, der alte ist doch noch gut, den lassen wir. Spitze dran und fertig. Eine neue Fahne war auch gekauft, so ziehen wir ihn hoch. Dazu musste der alte Baum herabgelassen und die Spitzen ausgetauscht werden. Schnell passiert. Jetzt hochziehen, ohne Traktor. Er war nicht da. Also in die Hände gespuckt und hochgezogen. Trotz starken Windes zog man ihn bis in die Halterung. Fertig! Von wegen: Das Zugseil verfing sich andauern in den Aststücken, so dass es lange dauerte, bis es los war. Jetzt haben wir aber alle ein Bier verdient.

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Seniorenfahrt Ortsausschuss 2019

Am 6. Juni 2019 führte der Ortsausschuss wie alljährlich ihren Halbtagesausflug durch. Nach präziser Vorbereitung durch Ulrike Müller, ging dieser nach Leverkusen, zur Firma Bayer. Nach einem guten Kaffee mit 2 Stück Kuchen, begab man sich in den japanischen Garten. Er wurde 1912-14 auf Veranlassung des damaligen Bayer-Generaldirektor, Prof. Carl Duisberg, angelegt. Dieser wunderschöne Garten stellt eine Mischung aus verschiedenen Elementen der japanischen und europäischen Gartenkultur dar. Seine Größe beträgt ca. 15.000 qm; alleine die Wasserflächen umfassen mit Brunnen, Wasserspielen, Bachläufen und Wasserfällen ca. 3.000 qm. Der japanische Garten ordnet sich in den ca. 22 ha großen Carl-Duisberg-Park ein. Hier fand der größte Teil des Aufenthaltes statt. Jeder konnte, nach Interessengebiet, die Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Danach ging die Fahrt in die Domstadt Köln, wo wir im Brauhaus-Ziems angemeldet waren. Das Essen war reichhaltig und gut. Dieses Brauhaus kannte die meisten unserer Teilnehmer noch nicht. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Leiterin Frau Ulrike Müller.

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Kompassionsfest Mai 2019

Am Freitag, dem 17. Mai 2019, feierte Bödingen sein diesjähriges Kompassionsfest, seit 1423 in ununterbrochener Reihenfolge. Selbst Kriege vermochten nicht, dieses besondere Fest des Mitleidens der Schmerzensmutter zu verhindern. In diesem Jahr konnten wir nicht mehr den alten Pilgerweg durch den Klosterhof gehen. So entschloss sich der Ortsausschuss, dieses Fest am Marienheim zu feiern. Doch auch hier wurde kurz entschlossen umdisponiert. Wegen des anhaltenden Regens, seit vielen Jahren erstmalig, wurde auf die Prozession verzichtet. Das Fest wurde von dem Pfarrhaus in das Marienheim verlegt. Der Kardinal Rainer Maria Woelki erschien pünktlich. Obwohl der Wagen länger war, kam sein Chauffeur ohne Probleme durch das Tor. Die Messe wurde vom Domradio aufgezeichnet. Musikalisch unterstützt vom Kirchenchor, befreundeten Sängern und einigen Musikern, war die Festmesse nicht langweilig. Kardinal Woelki sprach in seiner Predigt vom Leben der Gottesmutter Maria, wie sie unser aller Vorbild sein muss. Ihr ganzes Leben an der Seite seines von Hohn und Spott gepeinigten Sohnes hat sie ausgehalten. Selbst seinen Tod hat sie ertragen müssen.

Nach der Festmesse ging Kardinal Woelki mit ins Marienheim, wo er von Tische zu Tisch und von Mensch zu Mensch ging. Er begrüßte alle persönlich und nahm sich die Zeit. Das er eine Erbsensuppe und ein Glas Bier verzehrt hatte, darüber freuen wir uns sehr. Der Ortsausschuss übernahm die Bedienung, die Musiker des Musikvereins Allner unterhielten mit einigen schönen Stücken. Zum Schluss gab es eine weniger schöne Verabschiedung. Helmut Walterscheid hörte aus Altersgründen auf. Wegen seinen besonderen Leistungen in Bödingen und bei Liebfrauen Warth, wurde er geehrt. Seine Frau erhielt einen Blumengebinde, Er eine schöne Summe für eine tolle Reise.

www.domradio.de

 

 

 

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Patrozinium der Lauthausener Kapelle und Dorffest

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit und der des Hl. Josef, feierte die Dorfgemeinschaft Lauthausen an und in der Kapelle seinen Feiertag. Die Messe hielt Pfarrvikar Reinhard Friedrichs. Dabei unterstützt wurde er von einer Handvoll Messdienern. Das Berglandecho begleitete musikalisch diese Festmesse. Nach der Messe fand das Dorffest des Ortes statt. Es war reichlich an Speisen und Getränken vorhanden. Bürgermeister Klaus Pipke, die Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer, Brudermeister Manfred Löbach (der zukünftige Kaiser) und einige Vorstände aus den Vereinen waren erschienen. Auch hier spielte das Berglandecho Bödingen auf. Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Lauthausen begrüßte die anwesenden Gäste und wünschte guten Appetit. Bei dieser Veranstaltung wurde fast vergessen, das 100-jährige Fest Heiterkeit Lauthausen. Peter Söntgerath hatte dazu ein Zelt mit Bilder aufgestellt.

 

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Erstkommunion

Jubilarfeier

Am Sonntag, dem 28. April 2019, beging die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" Bödingen, ihre Erstkommunion mit Jubilarfeier. Die Kinder und Jubilare wurden im Marienheim abgeholt und von den Messdienern und Schützen begleitet, zur Kirche gebracht. Dort fand feierlich mit musikalischer Gestaltung des Capriccio-Chores, die Messe statt. In der Predigt erklärte der Pastor, dass die jungen Erstkommunionkanten, wenn sie 25 Jahre dabei sind, wieder neu eingeladen werden. Als Jubilar. Die Erstkommunion ging recht unspektakulär vorüber. Am Schluss der Messe ging Pastor Friedrichs mit den Erstkommunionkanten zum Marienaltar und zündeten eine Kerze an. Dann sang man das Lied "Segne du Maria". Als Abschluss folgten Fotoaufnahmen am Kirchengründer Christian von Lauthausen. Pastor Friedrichs verabschiedete sich bis Montag, an dem ein Dankgottesdienst stattfindet, von den Erstkommunionkindern. Dann begab er sich zum Marienheim, wo bereits die älteren Jubilare, die vor 25, 50, 60, 70 und 75 Jahre die Erstkommunion vollzogen hatten, auf ihm zu einem Imbiss und alkoholischen Getränken warteten. Der Ortsausschuss übernahm die Bedienung.

Osternacht 2019

Osternacht 2019, die dritte und höchste Veranstaltung der Osterzeit, feierte die Kirchengemeinde "Zur schmerzhafte Mutter" von Bödingen am Samstag zu Sonntag, dem 21. April. Dazu hatte der Ortsausschuss die Kirchengeräte auf Hochglanz poliert. Die ganze Kirche strahlte, das Wetter war dem Fest entsprechend sommerlich. Das Osterfeuer stand schon hergerichtet vor der Kirche, als die Gottesdienstbesucher kamen. Kerzen konnten erworben werden, dieses Mal in Glas mit rutschfestem Boden. Nun wurde bei Einbruch der Dunkelheit das Osterfeuer entfacht und Pastor und Messdiener zogen auf. Die neue Osterkerze erhielt ihre Insignien, die Nägel Gottes. Dann zogen alle in das dunkle Kirchengebäude ein. Die Kerzen, die Gottesdienstbesucher gekauft haben, wurden entzündet am Osterlicht der Kerze. Dann begann ein langer Wortgottesdienst, mit mehreren Lesungen, Fürbitten. Es war sehr feierlich. Nach der Predigt fand die Segnung des Weihwasser statt. Die Kerze halb hinein getaucht. Dann folgten die Glocken, sie "kamen aus Rom zurück" und erschallten in all  ihrer Macht. Die Orgel spielte wieder, die Kerzen wurden angemacht, das Licht eingeschaltet. Dann kam der Opfergottesdienst. Die Messdiener hatten geprobt, alles passte. Pastor Friedrichs dankt zum Schluss der Messe allen, die im Bereich Kirche ihre Arbeit verrichten und grüßte in dem Zusammenhang auch die, die nicht zur Kirche kommen können oder wollen. Nach dem Kirchgang grüßten sich alle Kirchenbesucher mit "Frohe Ostern", ein schöner Brauch, seit Jahren willkommener Anlass, manchen Unfrieden untereinander zu beseitigen. Nach der feierlichen Messe ging man in die Bücherei, wo man "AGAPE" feierte. Es gab Wein und Wasser, einen Osterzopf und hart gekochte Eier. Man war zusammen, um sich zu unterhalten, Gedanken auszutauschen.

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Königsschießen der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen 1969 e.V.

Die Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen führte am Sonntag, dem 07.04.2019 ihr Königs- und Prinzenschießen durch. Es wurde der Bambiniprinz ausgeschossen, wobei Noah Löbach vor Nick Walterscheid Bambiniprinz wurde. Messdienerprinz wurde Sven Weimer, der mit 101 Schüsse den Kampf um den Vogel für sich entscheiden konnte. Jungschützenkönig konnte Peter Eiserfey mit 140 Schüsse werden, der erfolgreich diesen Kampf gewann. Jetzt wurde es spannend. Bürgerkönig wurde Sascha Dalboth, der 101 Schüsse brauchte, um den Vogel runterzuholen. Der Höhepunkt war das Schießen um den König. Diesen Kampf gewann nach langem Warten, Manfred Löbach. Er brauchte 116 Schüsse um dem Vogel den "GAR AUS" zu machen. Er wollte Kaiser werden und wurde es. Seine Gattin ging zwischendurch vor die Theke "um sich mit Schnaps das nötige Stehvergnügen" zu erhalten. Danach traute sie sich wieder unter das Publikum, um die vielen unzähligen Glückwünsche entgegen zu nehmen.

 

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Bußwallfahrt der Männer des Seelsorgebereichs

Am Samstag, dem 6. April 2019, dieses Mal nach der Uhrumstellung, fand die Bußwallfahrt der Männer statt. Wegen der Baumaßnahme in Lauthausen, ging die Wallfahrt von Oberauel nach Bödingen. An der Kapelle  wurde die Glocke geläutet und Pastor Friedrichs eröffnete mit einem Gebet die Fußwallfahrt. Anfangs ging man schweigend, noch im Hellen, Richtung Halberg. Dort war es schon fast dunkel, so dass wir die Gebete ganz anders in uns aufnahmen. Zwei Halt wurde dort eingehalten, einmal an der Abzweigung "Marienbrünnchen" und einmal unter der Lampe "Dorf Halberg". Dann ging es auf direktem Wege nach Bödingen, wo so mancher "kaputt" ankam. Die anschließende Messe wurde im Kreise der Pilger gefeiert, so dass es auffällig war, die dunklen Männerstimmen mit Orgelbegleitung. Pastor Friedrichs sprach vom "Steinewerfen". Wir sollten alle Steine werfen, damit unsere Wellen all das Gute auf andere überträgt.  Danach hatte die Kirche eingeladen zu einem "Fastenbier".

 

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Das Team der Bücherei "Zur schmerzhaften Mutter" in Bödingen hatte für Sonntag, dem 31. März 2019 zum Frühlingserwachen eingeladen. Viele kamen, die sich für die Bücherei, wie auch für ihre Angebote interessierten. Es gab Kaffe und Kuchen. Für die, die sich in die Sonne begeben wollten, waren auch zwei Tische aufgestellt.

Die Bücherei ist kostenfrei. Es werden zwei Termine angeboten, sonntags, von 09.30 Uhr - 11.30 Uhr und dienstags, von 16.00 Uhr - 18.00 Uhr. Die Bücher können für 4 Wochen ausgeliehen werden.

Das Büchereiteam bedankt sich für ihren Besuch!!!

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Am Sonntag, dem 17.03.2019, fand die große Jubiläumsveranstaltung der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen statt. Natürlich fing auch diese Veranstaltung mit einer Messe an, die der Präses der Bruderschaft, Pastor Friedrichs, hielt. In der Predigt ging er auf dieses hohe Fest ein und sagte: "Man sollte alle schönen Gelegenheiten in Bildern festhalten". So hat es die Schützenbruderschaft seit Jahren so gehalten. Die Messe wurde vom Kirchenchor gestaltet.  Nach der Messe ging es in lockerer Weise zum Marienheim, wo die weltliche Feier stattfand. Es waren für den Bürgermeister Klaus Pipke sein Stellvertreter Thomas Wallau gekommen, der im Landtag NW für uns arbeitet und unsere Belange vertritt, Björn Franken. Für den Kreistag war Renate Becker-Steinhauer gekommen. Der Brudermeister, Manfred Löbach, begrüßte alle Anwesenden und versuchte niemanden auszulassen. Der Kirchenchor gratulierte musikalisch. Alle Vertreter der Ortsvereine gratulierten persönlich. Zu Mittag gab es Linsensuppe mit Würstchen.

 

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Neujahrsempfang und Geburtstag unseres Pastors

Am 15. Januar feierte unser Pastor seinen 62. Geburtstag. Am 16. Januar feierte er mit der Kirchengemeinde in einer Messe, die musikalisch gestaltet wurde vom Familienchor "Capriccio". Danach lud er alle Anwesenden ins Marienheim ein zum Neujahrsempfang und um mit ihm seinen Geburtstag zu feiern. Viele Gäste waren erschienen, vor allem die Vereinsabordnungen und die, die in der Kirche tätig sind. Alle waren gekommen. Für den Ortsausschuss begrüßte und gratulierte Margret Hilleke. Sven Weimer, der mit ihm seinen Geburtstag feiert, bekam einen Schokoladennikolaus. Karl-Heinz Bambeck wurde vom Pastor "verabschiedet" in den Ruhestand und bekam ein Buch überreicht. Der Ortsausschuss bediente die Anwesenden mit Brötchen und Getränke.

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Die Sternsinger sind unterwegs

Am Sonntag, dem 6. Januar 2019, wurden die Sternsinger von Pastor Reinhard Friedrichs auf den Weg geschickt. Es war ein nebliges, regnerisches Wetter. 7 Gruppen hatte man zusammen bekommen. Guten Mutes gingen sie von Haus zu Haus und brachten den Segen. Diesen Kindern muss gedankt werden, bei diesem Wetter loszugehen.

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Die Krippenbauer 2018

Auch 2018 haben sich kurz vor Weihnachten unsere Krippenbauer zusammengefunden, um das ehre Werk durchzuführen. Unter dem Kommando von Markus Müller wurde gewerkelt, geschraubt und gehämmert. Die Krippe muss fertig werden, obwohl einige noch unter dem Schock des gestrigen Tages standen. Einer der Krippenbauer brach durch die Kellerdecke und wurde teilweise von Wurzelstuken begraben. Aber alles halb so schlimm, es wurde größer gemacht, als es in Wirklichkeit war. Bei den Krippenbauer fehlt natürlich das Krippenbauerpaar Löbach.

 

Die restlichen Bilder sind beleuchtet

  

Die Heilige Nacht

Der Chor "Capriccio" hatte geladen zur Vorfeier der Heiligen Nacht. Im Chor der Kirche war dazu alles vorbereitet worden. Die Kerzen brannten, die Orgel stand an ihrem Platz und es versprach eine schöne Vorfeier zu werden. Natürlich wurden wir nicht enttäuscht. Der Chor kam herein und ging in das mit Weihnachtsbäume und eine Menge Weihnachtssterne geschmückte Chor. Die Kirche war voll und so fing der Chor Capriccio pünktlich an feinfühlig die Lieder zu singen. Die Geschwister Bambeck Maria und Lisa lasen dazu die Texte, die die Lieder unterstützen. Das Ehepaar Harth war sehr gut vorbereitet und man erkannte an der Chorleiterin Wilma, wie sie ihre Leute mitriss. Er spielte das E-Piano, wobei er damit den Chor unterstützte. Es klappte einfach alles. Es war eine große Leistung für den Chor, die Vorfeier und die ganze Messe musikalisch zu begleiten

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Adventfeier des Heimatvereins

Am Sonntag, dem 16.12.2018, gleichzeitig mit dem Reitverein, feierte der Heimatverein die traditionelle Adventfeier. Sie war sehr gut besucht. Alleine die Senioren aus dem Seniorenheim Altenböding belegten 2 Tische. Nachdem der Vorsitzende Herbert Müller die Anwesenden Gäste alle begrüßt hatte, übergab er das Mikrofon Pastor Friedrichs. Er verlas das Gedicht von den 4 Adventkerzen, die eine ohne die andere nicht auskamen. Danach folgten die Bläser aus der Jagdhorngruppe. Sie wussten zu begeistern mit ihren wohl ausgesuchten Stücken. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Die Kinder des Kindergartens "Pusteblume" trugen ein Theaterstück vor. Natürlich wie bei allen Kindern, es war einfach schön. Die Kemps und Nachbarn trugen ebenfalls Musikstücke vor. Der Bürgermeister suchte die ältesten Bürger. Die am längsten verheirateten, die alleine sehr alt geworden sind, was immer sehr spannend ist. Der Kirchenchor "Cäcilia" wusste ebenfalls mit einigen Stücken zu gefallen. Während der Veranstaltung haben Frauen aus Oberauel und Auel mit Kuchen und Kaffee, ebenfalls mit edlem Wein, die Gäste verwöhnt. Jeder konnte auch noch eine Tüte Gebäck mitnehmen. Es war mal wieder eine tolle Veranstaltung und eine herrliche Abwechslung im eintönigen Leben alter Leute.

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Weihnachtsbaumverkauf des Reitvereins Bödingen e.V.   

Am Sonntag, dem 16.12.18, bei leichtem Schneefall, fand auf der Reitanlage Bödingen der alljährliche Weihnachtsbaumverkauf statt. Sehr schnell fanden die vielen, schönen Bäume ihre Abnehmer. Schon am Nachmittag waren fast alle Bäume an den Mann bzw. Frau gebracht. Außerdem waren auch noch einige Forellen da, die ebenfalls sehr schnell verkauft wurden. Der Reitverein hatte alles geboten, was die Küche hergab. Sehr schnell ging alles weg, nur die Kuchen für den Nachmittagstisch waren noch da.

 

 

Augenschmaus 2018

Am gleichen Tage, dem 24. November 2018, fand im Wirtz-Hof die "Augenschmaus-Ausstellung" statt. Die Familie Wirtz hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, Tag und Nacht gearbeitet um all das zu schaffen, was ausgelegt wurde. Und das war vom Feinsten, das Allerbeste. Zig Adventkränze, Außendeko, für das Leibliche war sogar etwas vorbereitet. An Speis und Trank fehlte es auch nicht. Die Würstchen, die Spießbraten, Reibekuchen, Waffeln, alles da. Alkohol, Schokoladentrunk, ebenfalls. Es fehlte nichts! Eine nicht wegzudenkende Veranstaltung im Raume Bödingen. Obwohl der Wettergott in diesem Jahre nicht sehr wohlgesonnen war, denn es regnete den ganzen Tag. Aber auch da hatten die Wirtzen gut überlegt. Ein großes Partyzelt war aufgestellt, ein Schuppen frei gemacht, und schon stimmte alles.

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Weihnachtsvorbereitung Heimatverein

Am Samstag, dem 24.11.2018, machten sich die Vereine dran, Weihnachtsvorbereitungen zu treffen. So war es auch beim Heimatverein Bödingen. Der Baum stand und nun musste die Lichterkette angebracht und  angeschlossen werden.

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Sankt Martin beim Kirchenchor

Am Probemittwoch, dem 14. November, musste irgend etwas Besonderes passieren. Selbst der Pastor war erschienen und ich, der die Bilder machen sollte. Niemand wusste etwas. Plötzlich ging die 'Tür auf und Sankt Martin trat ein. Er ging in den Kreis, den der Kirchenchor beim Proben innehatte und sprach zu den Anwesenden. Das man teilen sollte, und wenn es nur ein Gespräch ist. Man sollte wieder lernen zu teilen. Und so vergab er Wecken an die Anwesenden.

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Sankt Martin 2018

Sankt Martin, auch in diesem Jahr auf den 10.11.18, wurde eingeläutet durch das Martinsholz holen. Die Familie Bambeck fehlte komplett, da Lisa ihre Hochzeit feierte in der Klosterkirche in Hennef. Natürlich ein "Bombenereignis". So mussten die Männer auf die Bambecks verzichten. Es lief ganz gut, kein Regen. Am Hause von Markus Müller wurde der Grill aufgebaut. Dort traf man sich nach dem Aufstellen des Feuers zu einem gemütlichen Imbiss und einer guten Flasche Bier.

Am Sonntag, dem 11.11.18, ging es hoch her in Bödingen. Die Sonntagsmesse mit anschließendem 1 Stunden-Gebet. Danach fand wieder einmal im Regen, der Sankt Martins Umzug durch Bödingen statt. Die Einführungsandacht war sehr gut besucht und wir konnten mehrere neue Gesichter erkennen. Zuerst fehlten die bekannten Gesichter aus dem Orchester Allner. Sie konnten in diesem Jahr nicht kommen, so dass wir auf das Tambourcorps Pohlhausen zurückgreifen mussten. Auch der St. Martin war ein neuer, es war Peter Kuhne aus Greuelsiefen. Dieser wusste auch die Martinsgeschichte zu erzählen. Danach begann der Martinszug. Am Seniorenhaus wurde eingekehrt und Sankt Martin sang mit den Seniorinnen und Senioren Martinslieder. Das Feuer brannte schon. Der Funkenflug war so stark, das der St. Martin genügend Abstand hielt und von den Kindern nicht zu sehen war. Beim anschließenden Weckmännerverteilen, der bereits im Gange war, war auch ein Stand mit Glühwein. Die Frauen des Kindergarten "Pusteblume" haben ihn besetzt.

 

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Marienvesper (Abschluss der Rosenkranzandachten)

musik. Gestaltung: Kirchenchor Cäcilia Bödingen

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Stationswegwallfahrt am Tage "Der sieben Schmerzen Mariens"

Am Samstag, dem 15. September 2018, beging man auch in Bödingen den Tag "Der sieben Schmerzen Mariens". Pastor Friedrichs hatte zur Prozession des Stationsweges geladen. Es waren viele Wallfahrer gekommen. Sie alle gingen betend alle 7 Stationen ab. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Jacobi, der auch dieses Mal den Wallfahrtsweg gemäht und seine Frau gekehrt hatte.

 

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Son et lumiere

Am Samstag, dem 01. September 2018, fand in Bödingen zum 8. Male sie Veranstaltung Son et lumiere statt.  Eine Ton und Lichtshow, die es in sich hatte. Um 19.30 Uhr begann die Veranstaltung mit einer  Kirchenführung, an der sehr viele teilnahmen. Wieder war die Kirche ausverkauft. Thema dieses Events war: Eigenschaften der Kirche. So erklärte der Pastor unter anderem die Glocken, die aus den Jahren 1397/98 waren. Warum sie läuteten und was sie bewirken. Er vergaß dabei nicht die kleinen, die am Altar, oder am Eingang der Kirche waren.

Wolfgang und Wilma Harth hatten ihre Aktiven eingeschworen und so kam es dann wieder, dass sie hochkonzentriert die Stücke sangen. Alles stimmte, Texte, Chorgesang und Solistenstücke, Ton und Technik, alles passte. Leider hatte der Musicalsänger abgesagt, so dass die  Harfenistin Andra Thiele einspringen musste. Sie brachte eine besondere Stimmung in die Kirche.

Als Höhepunkt der Veranstaltung scheint es mir erwähnenswert, den Chor "Junge Sinfonie" Hennef zu erwähnen. Ein Chor aus unserer Region, mit Stars zu konkurrieren, das will was heißen. Ein Chor von Wolfgang Harth, einer von vielen, stellen sich dieser schweren Aufgabe. Sie haben ihre schwere Aufgabe meisterlich gelöst. Ganz hervorragend.

Auch der Wallfahrtspfarrer Friedrichs brachte sich ein. Durch das Programm führte Frau Berg und am Piano Frau Kommissarscick. Ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Harth, der die Gesamtleitung hatte.

 

 

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5. Westernreitturnier des Reitvereins Bödingen e.V.

Am 25. August 2018, dem 1. Regentag nach der langen Sommerzeit, führte der Reitverein Bödingen ihr 5. Westernreitturnier durch. Natürlich war alles auf Schönwetter eingestellt, so musst man kurzfristig umdenken. Dies war aber für den Veranstalter kein Problem. Das 1. Turnier fand in der Halle statt und das Warmreiten der Pferde draußen, und später wechselte man, als das Wetter besser wurde.

 

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Mariä Himmelfahrt

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Kräutersträußchen werden gebunden

Am Samstag, dem 11. August 2018, morgens um 4.30 Uhr, ging es zum Großmarkt nach Köln, um dort die Kräutersträußchen zu kaufen. Weiterhin kamen Mitglieder des Ortsausschusses, die selber zu Hause Kräuter hatten, brachten Sträuße mit und das alles wurde in einem Arbeitseinsatz zu den Sträußchen gebunden.

Mariä Himmelfahrt ist mit das höchste Fest der Mutter Gottes.

Der Landschaftsverband Rheinland schreibt dazu:

Seit dem Mittelalter wurden zu Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße in der Kirche gesegnet. Noch vor einigen Jahrzehnten war der Brauch in ländlichen Regionen des Rheinlands verbreitet.
Früher fehlte der „Krautwisch“ in keinem Haushalt. Er sollte Menschen und Vieh vor Krankheit, Feuer und sonstigem Unglück schützen. Erkrankte ein Mensch oder Tier, verwandte man Teile des Straußes als Tee oder Aufguss. Im Frühjahr wurden Wohnhaus und Ställe mit dem Krautwisch ausgeräuchert. Der Krautwisch war nicht nur Haussegen, sondern auch ein langlebiger Hausschmuck.

Der „Krautwisch“ galt auch als Schutz gegen Unwetter. So verbrannte man bei Gewittern einige Zweige im Herdfeuer. Auch der „Krockwösch“ des Vorjahres wurde nicht einfach weggeworfen, sondern dem Feuer überantwortet. Beim Neubau eines Hauses legte man geweihte Kräuter unter die Türschwelle. Dies sollte Unglück vom Haus und seinen Bewohnern fernhalten.

Der „Krautwisch“ wird aus verschiedenen Heilkräutern und Nutzpflanzen gebunden. Je nach Region enthalten die Sträuße sieben bis 99 verschiedene Kräuter. Neben Rainfarn, Schafgarbe, Johanniskraut, Weidenröschen, Wermut und Großem Wiesenknopf gehören in Kommern auch die vier Haupt-Getreidearten Roggen, Gerste, Weizen und Hafer dazu.

 

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Kirmessonntag

Am Kirmessonntag ging es mächtig rund. Zuerst wurden die Schützen von dem Schützenheim musikalisch begleitet vom Musikverein Allner. Jetzt die Prozession zum Segensaltar am Hause Wille. Dort der Segen und zurück zur Kirche. Dann war die Festmesse. Sie war nicht nur gespickt mit Schützentraditionen, sondern der Kirchenchor sang und Pastor Friedrichs hatte eine Überraschung parat: In der Messe fand die Trauung statt von Birgit und Wolfgang Brambach. Sie sind zwar schon viele Jahre verheiratet, doch eine Messe hatten sie nie geschafft. Dann ging es mit der Kutsche zum Seniorenhaus, wo die neuen Prinzen und Königinnen den alten Menschen vorgestellt werden. Dann wieder zurück, wo die Schützenschwestern und -brüdern einkehrten um sich frisch zu machen. Dann kam der Einzug ins Festzelt, das bis auf den letzten Platz voll war. Der Vorsitzende hielt eine kurze Ansprache und übergab dann das Mikrofon dem Präses der Bruderschaft, Pastor Friedrichs. Er betete für die verstorbenen Mitglieder und danach erfolgte eine Ansprache. Nach dem wurden die Prinzen und Könige des Vorjahres von ihren Insignien befreit. Danach begann die Krönung der neuen Prinzen und Könige, die dann auch die Insignien erhielten. Die scheidende Königin gab noch eine Dankesrede zu Gehör, die jedoch im Gerede unterging. Die Oberhäupter von Stadt und Land, Bürgermeister Pipke, Bürgermeister Klaus Schumacher und der Landtagsabgeordnete Björn Franken waren nun an der Reihe. Endlich war die große Gratulationsparade dran und die Bürger konnten gratulieren.

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Kirmeseröffnung Freitag, dem 6.7.18

Am Kirmesfreitag waren alle Vorbereitungen getroffen und der Kirmesplatz sah festlich aus. Gegen 20.00 Uhr eröffnete der Vorsitzende der Bruderschaft die Veranstaltung und überreichte dem Präses, Pastor Reinhard Friedrichs, das Mikrofon. Er hatte für den Bürgermeister eine Überraschung vorbereitet, das Bild eines Graffitikünstlers aus Hennef mit einer persönlichen Feststellung. Danach gab er dem Bürgermeister das Mikrofon, der alle ganz herzlich begrüßte und das Fass anschlug. Mit der Kasse, an der Niemand vorbeikam fing es an und mit dem Abendhimmel über Bödingen endete die Veranstaltung. Dazwischen stellte sich die Coverband der Los Bravos vor, die nunmehr unter einem anderen Namen auftrat.

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Messdiener sammeln Geld für Romfahrt

Am Sonntag, dem 1. Juli 2018, nach der Messe, sammelten die Messdiener Geld für die Romfahrt. Sie verkauften Kuchen, Kaffee und Waffeln, die zu einem günstigen Preis weggingen. Leider war an diesem Tag "Siegtal pur", so dass die Radfahrer alle im Siegtal fuhren. Die Kirche war nicht sonderlich besucht und es war sehr heiß. Das alles waren Gründe, die zum schlechten Verkauf führten.

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen

Das Sommerfest des Heimatvereins Bödingen fand am 24. Juni 2018 statt. Obwohl das Fest später anfing, eröffneten die Grillmeister und das Getränkeduo bereits nach der Messe die Veranstaltung. Einige Gäste waren erschienen und so füllte sich nach und nach bis zur Eröffnung um 13.00 Uhr der Festplatz. Es war ein Radfahrclub und natürlich ein Oldtimerclub erschienen.  Als Herbert Müller, der Vorsitzende des Vereins, das Mikrofon ergriff und seine Festgäste begrüßte, z.B. Pastor Friedrichs, den Vorsitzenden der städt. Heimatvereine Walter Keuenhof, den Vertreter des Kreistages, Renate Becker-Steinhauer und zuletzt den 1. Bürger unserer Stadt, Klaus Pipke. Das Wetter hielt ihr Wasser zurück und niemand konnte sich beklagen. Sogar die Mitglieder des Altenheimes, die ebenfalls zu der Veranstaltung gefahren wurden, erfreuten sich über den schönen und schmackhaften Kuchen. 

 

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Fronleichnamsfest

Am Donnerstag, dem 31. Mai 2018, feierte die Kirchengemeinde ihr Fronleichnamsfest mit Umzug, Messe im Seniorenheim und Abschluss in Driesch. Es war ein herrliches Fest mit gutem Wetter. Anschließend hatten die Mütter der Messdiener Kuchen gebacken, den sie nunmehr zum Verkauf anboten.

Pfingstfest 2018

Pfingsten beginnt in Bödingen schon mit dem Eiersingen, das außer in Schaltjahren nur von Männern und Jungmännern durchgeführt wird. Dieses "Eierheischen" hat sich hier in unseren Dörfern zum Glück noch erhalten. Gerade in diesem Jahr war die Teilnahme der Jungmänner und Neubürger erfreulich hoch. Viele Bürger, die leider nicht zu Hause sein konnten, hatten aber die Eierjungen nicht vergessen und die Eier und Geld vor die Haustür gelegt. Gerne konnte dann die große Gruppe weitergehen.

Am Pfingstsamstag wurden die starken Männer und Jungmänner. vor allem aber die, die ihr Handwerk des Baumaufstellens verstehen, gefordert. Zuerst fuhren viele mit Traktoren und Unimogs in den Wald, um den ausgesuchten Baum zu fällen. Danach zogen die Fahrzeuge mit dem angehangenen Baum durch Driesch zum Aufstellplatz. Hier ging man sofort zügig zur Sache. Die Baumrinde wurde geschält und die Spitze fachmännisch angebracht. Danach kommen, wie alljährlich, die Fahnen der Bundesrepublik und der Stadt Hennef oben an den Baum. Die Traktoren standen bereit. Einer zog mit dem Seil den Baum hoch und der zweite unterstützte mit dem Frontlader den Baum in Richtung und Höhe. Starke Männer unterstützten die Seitenrichtung mit Seilen, damit der Wind und andere Widrigkeiten den Baum nicht aus der Richtung brachten. Das Seil wurde auch schon mal zum "Seilchenspringen" benutzt. Dann ging es ganz schnell. Beide Traktorführer verstanden ihr Handwerk, so dass nach kurzer Zeit schon "Baum steht" gemeldet werden konnte. Superarbeit durch Supermänner - Danke.

Aber das alles reichte den aktiven Männern noch nicht. Ein großes Zelt mit Sitzmöbeln, ein Schwimmbecken und wie immer, ein großes Feuer mussten her. Auch die, die mal einen Oldtimertraktor fahren wollten, konnten dies auf dem Privatgelände tun. Im Marienheim begannen die Damen um 18.00 Uhr mit dem Eierkuchenbacken die dann auch um 19.00 Uhr den ersten Gästen schon zur Verfügung standen. Die Gesamtleitung dieses, ja man kann sagen "Pfingstevents" , hatte Christina Ax. Sie hatte alles "im Griff" und es fehlte nichts. Tolle Leistung!

 

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Patronats- und Dorffest in Lauthausen

Am Festtage des Hl. Josef, Patron der Arbeiter, feiert die Dorfgemeinschaft Lauthausen wie in all den Jahren zuvor das Patronatsfest ihrer Kapelle sowie das Dorffest. Im Dom zu Lauthausen feierte die Dorfgemeinschaft, mit der Pfarrgemeinde,  Pastor Friedrichs und Messdiener die Patronatsmesse. Inge Dzikus hatte den Altar festlich geschmückt, die Musiker des Berglandechos gestalteten musikalisch die Messe und Pastor Friedrichs betonte in seiner Predigt die Einstellung und die besondere Fürsorge des Ziehvaters unseres Herrn Jesus Christus. Natürlich nicht ohne die moderne Filmwelt mit einzubinden. Nach der Messe standen Getränke, heiße und kalte Speisen zum Verzehr bereit. Trotz des recht kühlen, aber sonnigen Wetters, waren viele zur Messe und zur weltlichen Feier erschienen. Auch spielten die "Bergländer" zum Frühschoppen auf. Die Vorsitzende begrüßte die Anwesenden und auch Bürgermeister Pipke, der mit seiner Familie gekommen war, richtete einige Worte an die Anwesenden. Auch Schwester Delsy, die ein paar Tage in Bödingen Urlaub machte, war zu diesem Fest erschienen.

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Kompassions-/ Mitleidensfest 2018

Am 27. April 2018, dem 4. Freitag nach Ostern, feierte die Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" wieder ihr Kompassionsfest, das seit 1423 durch den Erzbischof für das gesamte Erzbistum angeordnet wurde. Nur Bödingen hat diese Tradition bis heute ohne Unterbrechung beibehalten. Zu diesem Fest war Kardinal Woelki eingeladen, der auch zugesagt hatte, doch, wie es schon mal passieren kann, musste er den neuen Generalvikar einführen und den alten verabschieden. Als sein Vertreter entsandte er Weihbischof Rolf Steinhäuser, der ganz begeistert war von Bödingen, seinen Menschen und die gut gepflegte Natur. Dazu dieser unerwartete Sonnenschein, die geschmückten Straßen, die Prozession mit musikalischer Begleitung, der wunderbare Segensaltar im ehemaligen Klosterhof, gleich neben der Wallfahrtskirche. Er war einfach begeistert und meinte: "Hier war ich nicht zum letzten Mal!" Das tat den vielen aktiven Mitgliedern aus Ortsausschuss, Kirchenvorstand und den aktiven Sängern, Musikern und Kirchendienern sehr gut. Bischof Steinhäuser blieb bis zum Schluss des kleinen Pfarrfestes und nahm auch aktiv teil an den Ehrungen des Küsters Heinz Wittershagen, der an diesem Festtage sich in den Ruhestand verabschiedete. Ihm wurde vom Leitenden Pfarrer Christoph Jansen, Pastor Friedrichs, dem Ortsausschuss, dem Kirchenvorstand und natürlich von seinen treuen Messdienerinnen und Messdienern gedankt. Dazu erhielt er viele schöne Geschenke. Heinz Wittershagen sagte zu, wenn Not am Manne ist auch einzuspringen. Der neue Küster (vorerst für ein Jahr) Florian Wempe, langjähriger Messdiener dieser Pfarrkirche,  wurde vorgestellt. Wir wünschen ihm alles Gute für diese hohe verantwortungsvolle Aufgabe zu Ehren Gottes und natürlich unserer Gottesmutter, die auch in diesem Jahre wieder durch den tollen Sonnentag uns reichlich beschenkte. Der Ortsausschuss hatte für Getränke und Speisen gesorgt. Der scheidende Küster spendierte den Kuchen, wozu die Messdienerinnen Gutscheine austeilten. Allen Helfern, die wie immer reichlich erschienen waren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

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50. Königsschießen im Jahre 2018

Am Sonntag, dem 15. April fand im Schützenheim der Sankt Augustin-Schützenbruderschaft das Prinzen- und Königsschießen statt. Nach dem Hochamt begannen die einzelnen Gruppen hintereinander die Ausscheidungskämpfe um den Vogel. Nick Walterscheid wurde Bambiniprinz und durfte daher auch bis zum Schlussfoto auf bleiben und noch nicht das Bett aufsuchen. In Bödingen ist es üblich, dass auch die Messdiener einen Prinzen ausschießen. In diesem Jahr schaffte Amanda Michels mit dem 177. Schuss den Vogel zu besiegen. Sie wurde Messdienerprinzessin. Jungschützenprinzessin wurde Sanja Armbrost. Es war der 151. Schuss der dem Vogel den Rest gab. Ein besonderes Erlebnis ist immer der Kampf um die Bürgerkönigswürde. Hier war Mara Steinhauer mit dem 111. Schuss erfolgreich. Der Höhepunkt des Tages ist immer der Wettkampf um die Königswürde für 2018/19. Wolfgang Brambach machte es kurz und bündig und holte mit dem 148. Schuss den ersehnten Königsvogel von der Stange. Alle Gäste, darunter viele Mitglieder befreundeter Schützenbruderschaften und Bödinger Vereine, gratulierten dem neuen König und seiner Ehefrau ganz herzlich zu dieser Königswürde.

Die Schützenbruderschaft hat auch zu diesem Ereignis  reichlich Getränke und Speisen besorgt, um die vielen Gäste wieder einmal zufrieden zu stellen. Alle freuen sich auf das bevorstehende 50. Schützenfest in Bödingen. Pastor Friedrichs gratulierte alle Teilnehmer zu dem gelungenen Wettkampftag.

 

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Die erste Hl. Kommunion / Weißer Sonntag 2018

Am Weißen Sonntag, dem 8. April, wurden die Kommunionkinder und die Jubilare von Pastor Friedrichs, den Messdienern und der Schützenbruderschaft St. Augustinus am Marienheim abgeholt. Die Erstkommunikanten hatten ihr Sakrament unter das diesjährige Motto: "Jesus, Licht unseres Lebens!" gestellt. Es traf sich besonders gut, dass an diesem Festakt das Sonnenlicht durch die hohen Fenster des Chorraumes unserer Kirche besonders hell strahlte. Pastor Friedrichs hatte natürlich wieder das richtige Messgewand herausgesucht mit dem Buch der Hl. Schrift dem Kelch der Kommunion und natürlich den Rat an die Christen "Was er euch sagt, das tut". Es passte mal wieder alles zusammen. So natürlich auch die Worte der Predigt, die Pastor Friedrichs den Kommunionkindern ans Herz legte. Die feierliche Messe wurde gestaltet vom Familienchor "Capriccio". Zum Schluss der Kommunionfeier stellten die Kinder eine Kerze auf den Marienaltar, beteten das Gegrüßet seist Du Maria und gemeinsam sang man das schöne Marienlied "Segnu Du Maria, segne mich Dein Kind". Nach der Messe konnten Fotoaufnahmen von den Kommunionkindern und den Jubilaren, die wie jedes Jahr eingeladen waren, gemacht werden. Pastor Friedrichs feierte mit den Jubilaren nach der Messe noch eine Weile mit den Jubilaren im Marienheim, wo die Damen des Ortsausschusses alles wunderbar hergerichtet hatten und einen Imbiss anboten. Dieser Weiße Sonntag, nach all den kalten und feuchten Tagen ein Gottesgeschenk passend zum Thema der Heiligen Kommunion.

 

  

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Osternacht in der Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter"

In der Nacht zum 1. April, dem Hochfest Ostern, begann die Messfeier wie immer draußen vor dem Eingang. Pastor Friedrichs zog in der Dunkelheit mit vielen Messdienern auf und das Osterfeuer war bereits entfacht. An dieser Stelle nahm Pastor Friedrichs die Einsegnung und Ergänzung der neuen Osterkerze vor. Die Blutnägel wurden eingebracht und die dazu bestehenden Gebete gesprochen. Danach zog die Festgemeinde in die Kirche ein, wo von der Flamme der Osterkerze alle kleinen Kerzen, die die Menschen gekauft hatten, angezündet wurden. In drei Stufen sprach der Priester die vorgesehenen Gebet und kam danach zum Hochaltar. Es war wieder einmal ein feierlicher Moment, nur die Flammen der kleinen Kerzen brannten. Die vorgeschriebenen Lesungen wurden von den jungen Damen der Familie Bambeck vorgetragen und danach die Orgel wieder eingesetzt, die an den Kartagen ruhte. In dem Orgelspiel setzten nach und nach alle Glocken ein, die, wie man so sagt, über die ruhigen Tage "nach Rom" waren. Zum Schluss kamen die kleinen Glöckchen des Altares mit ihren hohen Tönen dazu. Mit dem geweihten Wasser segnete Pastor Friedrichs alle Anwesenden und danach kamen die Gefäße wieder an ihren angestammten Platz.  Nun begann die eigentliche Festmesse in der Pastor Friedrichs nicht die von ihm erarbeitete Predigt vortrug, sondern infolge aktueller Nachrichten und unglaublichen Geschehnissen, einen Zeitungsartikel vorlas, den er in einer religiösen Zeitschrift zum Tode des französischen Offiziers der Gendarmerie, Arnaud Beltrame, der sein Leben im Austausch für eine Geisel einsetzte und letztendlich auch opferte. Da es sich bei diesem Gendarm um einen ganz besonderen Menschen handelte, ist der nachfolgende Text der Zeitung von Jean-Marie Dumont besonders empfehlenswert.

"Dank der sorgfältigen Begleitung der Mönche von Lagrasse haben wir uns lange auf die kirchliche Trauung vorbereitet. Die Feier sollte in der Bretagne stattfinden, denn dort hat Arnaud seine Wurzeln. Darüber hinaus stand der der Abtei von Timadeuc sehr nahe, wo er an zahlreichen Exerzitien teilnahm. Das Begräbnis meines Ehemannes wird in der Karwoche stattfinden - nach seinem Tod an einem Freitag kurz vor Palmsonntag, was in meinen Augen nicht ohne Bedeutung  ist. Mit großer Hoffnung erwarte ich an Ostern die Feier der Auferstehung mit ihm. "  Marielle wollte Oberstleutnant Arnaud Beltrame am 9. Juni heiraten. Standesamtlich hatten sie bereits im August 2016 geheiratet. Am Samstag erlag Arnaud den Verletzungen, die ihm der Terrorist Radouane Ladkim bei dem Angriff von Trèbes am Vorabend zugefügt hatte.

Am Samstagmorgen kursierte bereits einige Stunden nach dem Tod von vier Personen eine Mitteilung von Pater Jean-Baptiste, Regularkanoniker der Abtei Lagrasse: "Liebe Freunde, vielleicht wisst ihr es schon, Oberstleutnant Beltrame, der gestern um 14 Uhr in seinem bereits bekannten Heldentum schwer verletzt wurde, gehörte zur Gruppe CANA von Narbonne. Ich sollte ihn am 9. Juni trauen... Gestsern Abend war ich im Krankenhaus und konnte ihm das Sakrament der Krankensalbung und den apostolischen Segen in articulo mortis spenden, lange mit seiner Verlobten Marielle sprechen und ihr die Kommunion reichen. Er ist heute Morgen gestorben, wie ihr wisst. Danke, dass ihr alle eure Pfarrer und eure Kameraden gebeten habt zu beten, indem ihr ihnen diese Botschaft übermittelt habt, damit diese Tragödie für alle ein Vorbild für christliche Tapferkeit sei. Möge er in der Ewigkeit Fürsprache einlegen für eure lieben Ehepaare CANA. Pater Jean-Baptiste, CRMD." In den siebziger Jahren gegründet, bewohnt die Gemeinschaft der Regularkanoniker der Muttergottes ein herrliches Kloster im Departement Aude, 25 km von Trèbes entfernt. Die 34 Ordensleute feiern täglich die heilige Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus und üben ihr Apostolat vor allem unter Eheleuten aus. Eine Schwesterngemeinschaft ist ihnen angeschlossen.

Pater Jean-Baptiste teilte darüber hinaus mit: "Bei einem zufälligen Besuch unserer Abtei, einem "Monument Historique", lernte ich Oberstleutnant Arnaud Beltrame und Marielle kennen, die er gerade standesamtlich geheiratet hatte. Wir waren uns sehr schnell sympathisch, und sie baten mich, sie auf die kirchliche Trauung vorzubereiten, die ich am 9. Juni in Vannes feiern sollte. So verbrachten wir viele Stunden damit, uns seit fast zwei Jahren mit den Grundlagen des Ehelebens zu beschäftigen. Am 16. Dezember segnete ich ihr Haus, und wir schlossen die kirchenrechtlichen Formalitäten ab. Die wunderschöne 'Willenserklärung von Arnaud hat mich vier Tage vor seinem Tod erreicht. Dieses junge Paar kam regelmäßig in die Abtei, um an den Messen, dem Stundengebet sowie den Unterweisungen teilzunehmen, insbesondere an der Gruppe "Notre Dame de Cana". Sie gehörten zum Team Narbonne. Noch am letzten Sonntag waren sie hier. Arnaud war intelligent, sportlich, redselig und lebhaft und er sprach gerne von seiner Konversion. Aufgewachsen in einer wenig praktizierenden Familie, erlebte er etwa im Jahr 2008 mit fast 33 Jahren eine echte Bekehrung. Er empfing 2010 die erste heilige Kommunion und die Firmung nach zwei Jahren Katechumenat. Nach einer  Wallfahrt nach Sainte-Anne-d`Auray, wo er 2015 die Jungfrau Maria bat, die Frau seines Lebens zu treffen, schloss er Freundschaft mit Marielle, einer jungen Frau mit einem tiefen und dezenten Glauben. Die Verlobung wurde Ostern 2016 in der bretonischen Abtei Timadeue gefeiert. Er hatte Marielle, die bereits zivilrechtlich seine Frau ist und die er zärtlich liebt, auch die kirchliche Trauung versprochen. Hatte er das Recht, ein solches Risiko auf sich zu nehmen? Es scheint mir, dass einzig sein Glaube den Wahnwitz dieser Aufopferung erklären kann, die heute die Bewunderung aller auf sich zieht. Er wusste, wie Jesus uns sagte: "Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt." (Johannes 15,13). Er wusste, dass sein Leben auch Gott, Frankreich und seinen Brüdern in Todesgefahr gehörte. Ich glaube, dass einzig ein von der Nächstenliebe beseelter christlicher Glaube von ihm dieses übermenschliche Opfer fordern konnte. Ich konnte gestern Abend gegen 21 Uhr zu ihm ins Krankenhaus von Carcassonne gehen . Die Polizisten und die Ärzte oder Krankenschwestern haben mich mit einem bemerkenswerten Feingefühl zu ihm geführt. Er lebte zwa noch, war aber nicht bei Bewusstsein. Ich konnte ihm das Sakrament der Krankensalbung und den apostolischen Segen im Angesicht des Todes spenden. Es war der Freitag unmittelbar vor der Eröffnung der Karwoche. Ich hatte gerade die Non und den Kreuzweg in seinen Anliegen gebetet."

"Oberstleutnant Beltrame war ein praktizierender Katholik", sagte Pater Dominique Arz, Polizeiseelsorger, "Tatsache ist, dass er seinen Glauben nicht verheimlichte und dass er ihn auch ausstrahlte, von ihm Zeugnis blegte. Man kann sagen, dass sein Akt der Aufopferung mit dem übereinstimmt, an das er glaubte. Er ist bis ans Ende seiner Aufopferung für das Vaterland gegangen und bis ans Ende seines Glaubenszeugnisses. Glauben bedeutet nicht nur, einer Lehre anzuhängen, es bedeutet zunächst Gott und seinen Nächsten zu lieben und seinen Glauben im Alltagsleben konkret zu bezeugen.

In einem am Montag versandten Schreiben würdigte auch der Papst "die hochherzige und heroische Geste des Oberstleutnant Arnaud Beltrame, der sein Leben gab, um damit Menschen beschützen zu wollen.

Pastor Friedrichs bedauerte, dass lediglich eine religiöse Zeitschrift den besonders stark geprägten Glauben dieses Gendarmen würdigte und dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit war, sein Leben für andere, trotz der geplanten Heirat, einzusetzen. Leider bringt die Tagespresse derartige kirchlich positive Geschichten und Lebensweisen nicht. Der katholische Glauben wird immer mehr an den Rand gedrängt, um ihn uninteressant werden zu lassen. Das ist gerade in unserem Lande für sehr bedauernswert.

Nach der Messe waren alle Gottesdienstbesucher eingeladen zur AGAPE-Feier in die Bücherei, wo es einen Umtrunk und ein Gebäck zu vielen guten und nachhaltigen Gesprächen  gab.

 

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Palmsonntag 2018

Am Sonntag, dem 25. März feierte die Kirchengemeinde den Palmsonntag mit Palmweihe, Einzug in die Kirche und einem Gottesdienst, in dem die Kurzfassung der Kreuzigungsliturgie verlesen wurde.

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in unserer Bücherei

Am Sonntag, dem 18. März 2018 hatte das Büchereiteam alle Leser und Interessiert zu einer "Frühlingserwachen"-Veranstaltung eingeladen. Dazu hatten die Damen Kuchen gebacken und boten dazu Kaffee und Sekt an. Neue Bücher wurden vorgestellt, darunter Wanderlektüren aus unserer Heimat. Das Team stand allen Gästen für Fragen über Angebote zur Verfügung. Es war eine offene und lockere Veranstaltung, zu der man zwanglos gehen und sich informieren konnte. Unsere Bücherei einmal anders.

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Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen e.V. 2018

Am Samstag, dem 10. März 2018, fand im Schützenheim die Jahreshauptversammlung unserer Bruderschaft St. Augustinus statt zu der alle Mitglieder eingeladen waren. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Löbach, erhielt Pastor und Präses Reinhard Friedrichs das Wort, der sich bei seiner Bruderschaft bedankte für die vielen Hilfen und Arbeiten zum Wohle der Kirche und der Kirchengemeinde. Dann erfolgte die Totenehrung mit dem Vater unser und dem Gegrüßet seist Du Maria. Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde und keine Einwände gegen die Geschäftsordnung vorlagen, folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. Lars Brambach, der Kassierer des Vereins sowie Andreas Bopp für die Jungschützenkasse, verlasen ihre Berichte über das Vereinsvermögen. Die Kassenprüfer hatten die Unterlagen geprüft und die ordnungsgemäße Führung der Kassenbücher festgestellt. Martin Hilleke stellte den Antrag auf Entlastung beider Kassierer und gleichzeitig auch des gesamten Vorstandes. Diesem Antrag wurde einstimmig durch die Mitgliederversammlung stattgegeben. Bei den Neuwahlen wurden folgende Besetzungen gewählt: Manfred Löbach wieder zum 1. Brudermeisters, Bettina Löbach zur Geschäftsführerin, Petra Kroppen zur 2. Schießmeisterin, Florian Kirch zum 2. Jungschützenmeister, Sanja Armbrust zur 2. Kassiererin, Henny Löbach zur 1. Archivarin, Kommandeur wurde wieder Rudi Meister, Phillip Schulze Fahnenträger und der Festausschuss blieb in alter Besetzung weiter bestehen. Der wieder gewählte Brudermeister Manfred Löbach gab eine Vorschau zum neuen Geschäftsjahr, in dem am 15. April das Königsschießen, am 6. - 9. Juli das 50. Schützenfest stattfindet. Als vorletzter Punke verlas Marion Bopp die Vereinsmeister. Es wurden nicht alle Schießübungen bis zum Schluss durchgeführt, so dass nur die Meister geehrt werden konnten, die diese durchgeschossen hatten. Es waren: In der Schützenklasse belegte Volker Wagner den 1. Platz, in der Schützen- und Altersklasse ebenfalls auf dem 1. Platz Volker Wagner und auf dem 2. Florian Kirch. Die Damenklasse steht auf dem 1. Platz Marion Bopp und in der Altersklasse (aufgelegt) Andreas Bopp.

Um 21.00 Uhr endete die Jahreshauptversammlung, die diszipliniert und konzentriert durchgeführt wurde mit dem Zusatz an alle Anwesenden, dass das Ostereierschießen am 25. März stattfindet.

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Stadtmeisterschaft der Schützenbruderschaften 2018

 

Am Sonntag, dem 4. März fand auf der Schießanlage der Bödinger Sankt Augustin Schützenbruderschaft die Stadtmeisterschaft für das Jahr 2018 statt. Naben der Abgang zur Schießanlage waren auf einem Tisch die schön verzierten Wandteller der einzelnen Durchgänge aufgereiht. Sie gaben sicherlich jedem Schützen den letzten Schwung, mit Konzentration und Ruhe den Schutz zu setzen. Bei dieser Veranstaltung wird auch die Stadtkönigs- und Prinzenwürde in den Gruppen ausgeschossen. Es gab Kaffee und Kuchen und viele durstlöschende Getränke.

Stadtkönigsschießen am 04.03.2017  (Text der Bruderschaft)

 

Am Sonntag, den 04.03.2017 fand nun das mit Spannung erwartete Stadtkönigsschießen statt.

 

Hier treten von den drei Hennefer Bruderschaften: St. Augustinus Bödingen, St. Hubertus Hennef-Warth sowie St. Michael Hennef-Geistingen  die jeweiligen Würdenträger gegeneinander an.

 

In diesem Jahr fand das Stadtkönigsschießen wieder in Bödingen statt.

 

Traditionell beginnen wir diesen Tag mit einer Messe in unsrer Pfarrkirche Zur Schmerzhaften Mutter. Die befreundeten Bruderschaften hatten sich hier ebenfalls eingefunden und gemeinsam die Messe mit uns gefeiert.

 

Nach einem über den Tag gehenden spannenden Wettkampf erfolgte die Siegerehrung durch den Bürgermeister der Stadt Hennef gemeinsam mit unserem Präses Herrn Pastor Reinhard Friedrichs.

 

Begonnen hatten wir am Morgen mit den „Kleinsten“ den Bambiniprinzen. Hier trat aus Altenbödingen Jonas Musselmann an. Leider musste er sich dem Geistinger Prinzen geschlagen geben und verlor knapp.

 

Weiter ging es mit den Schülerprinzen. Leider hat Bödingen keinen Schülerprinzen, so dass hier die Entscheidung zwischen Hennef Warth und Geistingen fiel. Gewonnen hat der Schülerprinz aus Hennef Warth , Max Markert.

 

Bei den Jungschützen musste sich Lars Brambach gegen den Warther Jungschützenprinz Basti Fuchs erwähren und hat dies mit Bravur geschafft. Mit dem Tageshöchstergebnis von 147 Ringen gewann er und holte somit die Stadtprinzenwürde nach Bödingen. Hierzu herzlichen Glückwunsch von der Bruderschaft.

 

Unter den jeweiligen Adjudanten der Bruderschaft entbrannte ein wahrer Kampf. Hier schaffte es unsere Petra Kroppen mit der nötigen Frauenpower sich der Männer (Benedikt Forst und Achim Bergmann) zu erwähren und gewann den Adjudantenteller.

 

Auch die Bürgerkönige der Bruderschaften messen sich miteinander. Für Bödingen gab Thomas Eiserfey sein Bestes. Dies kann man wortwörtlich so sagen, denn er gewann gegen seinen Kontrahenten aus Hennef-Warth und holte somit auch die Bürgerkönigswürde nach Bödingen.

 

Bevor nun mit die mit Spannung erwarteten Könige starten durften waren noch die Königinnen bzw. Prinzgemahle am Zug. Hier ließ es sich unser Rudi Meister nicht nehmen und gewann gegen Sylvia Zinzius aus Hennef-Warth.

 

Last but not least waren nun Könige am Zug. Hier gelang es dem König aus Hennef-Warth (Heinz Zinzius vor Andreas Narres  (Hennef-Geistingen) zu gewinnen. Unsere Königin sicherte sich den 3. Platz.

 

Die Siegerehrung übernahmen wie bei der Stadtmeisterschaft unser Präses Herr Reinhard Friedrichs sowie der Bürgermeister Klaus Pipke.

Wir gratulieren allen Würdenträgern mit einem dreifachen "Gut Schuss!"

Stadtkönigschießen  
am 04.03.2018 in Hennef-Bödingen  
                               
  Stadtkönig                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Heinz Zinzius Hennef-Warth                   6 9 144 9
2 Andreas Narres Geistingen                 2 6 7 140 10
3 Inge Meister Bödingen               1 6 7 1 128 9
                               
  Stadtprinz                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Lars Brambach Bödingen                   3 12 147 10
2 Basti Fuchs Hennef-Warth               2   6 7 138 10
3   Geistingen                          
                               
  Stadtschülerprinz                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Max Markert Hennef-Warth                   9 6 141 9
2 Mike Narres Geistingen         1 1     6 4 3 123 9
3   Bödingen                          
                               
  Stadtbürgerkönig                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl  
1 Thomas Eiserfey Bödingen                 2 12 1 134 9
2 Robert Nitsche Hennef-Warth   1         2 2 2 2 6 121 10
3   Geistingen                          
                               
  Stadtkönigin (Prinzgemahl)                          
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Rudi Meister Bödingen           1     1 2 1 41 9
2 Sylvia Zinzius Hennef-Warth       1 2 1   1       23 6
3   Geistingen                          
                               
  Adjudantenteller                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Petra Kroppen Bödingen                   4 6 96 9
2 Benedikt Forst Geistingen                 1 3 6 95 10
3 Achim Bergmann Hennef-Warth                   5 5 95 10
                               
  Stadtbambini                            
                               
  Name des Schützen Verein 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt Ringzahl St.
1 Steven Zibert Geistingen               2 2 3 3 87  
2 Jonas Musselmann Bödingen               3 4 2 1 74  
3   Hennef-Warth                       0  
                               

 

 

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Die Hl. 3 Könige / Sternsinger in Bödingen

Am Sonntag, dem 7. Januar 2018, wurden die Sternsinger des Kirchspiels "Zur schmerzhaften Mutter" Hennef-Bödingen nach der Messe zu den Häusern entsandt, um den Segen an die Haustüren zu schreiben. Die Mütter hatten ihre Sternsingerkinder sehr festlich gekleidet und Peter Müller gab ihnen noch einmal auf den Weg, wie sie sich in der Kirche und an den Häusern zu verhalten haben. Pastor Friedrichs erwartete die Sternsinger bereits an der Kirche, um sie in die Messe zu begleiten. Hier predigte er zu den Waisen aus Bödingen, dass man einiges von sich abgeben sollte zum Segen derer, die es zum Leben dringend nötig haben. So sind auch die Sternsinger berufen, mitzuhelfen um Kinder in aller Welt zu helfen. Sein Dank ging an alle Sternsinger wie auch an die Mütter, die ihre Kinder mit Festkleidung versorgt haben.

 

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Heilig Abend 2017

Die Krippe ist mal wieder wunderbar gelungen, dank der vielen ehrenamtlichen Helfern. Der Familienchor "Capriccio" war gut eingestimmt nach vorangegangener Probe. Die Kirche erstrahlte im weihnachtlichen Glanz. Weihnachtssterne wohin man schaute. Das Gnadenbild hatte ihr Festgewand an und es war alles für das Hohe Fest vorbereitet. Vor der Messe sang der Familienchor im Chorraum zu einer Vorfeier. Wolfgang Harth begleitete seinen Chor am E-Piano und Wilma Harth dirigierte, wie immer motivierend und anfeuernd den Chor "Capriccio". Nach der Vorfeier, mit Beginn der eigentlichen Messe, begab sich der Chor an die Orgel, von wo aus sie die schöne Messe musikalisch gestaltete. Leider war Pastor Friedrichs krank, so dass ein Gastpriester aushelfen und die Krippe einsegnen musste. Pastor Hoverath trug in seiner Predigt eine Geschichte vor über einen kleinen Jungen, der nach der Bescherung im Bett lag und nicht einschlafen konnte. Alle hatten sie etwas geschenkt bekommen, nur das kleine Jesuskind nicht. So schlich runter ins Wohnzimmer, setzte sich vor die dort aufgestellte Krippe und sah lange Zeit auf das Kind in der Krippe. Plötzlich hob das Christkind den Kopf und schaute den Jungen an. Dem Jungen tat es leid, dass das Jesuskind nichts bekommen hatte und wollte ihm etwas von seinen Geschenken abgeben. Den neuen Schlafsack, den er eigentlich für das Zeltlager bräuchte. Doch das Jesuskind lehnte ab. Dann wollte der Junge ein anderes Geschenk weggeben, auf dass er sich zwar gefreut habe, aber das Kind tat ihm leid. Doch auch hier hat das Christuskind abgelehnt. Es wollte die Weihnachtsgeschenke nicht, aber etwas, was er schlecht gemacht habe, die Klassenarbeit. Oder etwas was dem Jungen zerbrochen war. Oder auch die Lügen, die er gebracht habe seiner Mutter gegenüber. Das Jesuskind sagte, dass es nur das haben wollte, was dem Jungen misslungen war, oder was er alles gelogen hatte. Dazu sei er berufen und bestimmt.

Eine Geschichte die zum Überlegen anregt. Das Jesuskind nimmt alles auf sich, was uns misslungen war.

Nach der Messe trugen die Sängerinnen und Sänger bei abgedunkelter Kirche Kerzen zum Altar. Dabei sang die ganze Kirche das Lied "Stille Nacht, Heilige Nacht ..." Zum Abschluss brachte der Chor noch ein weiteres Stück zu Gehör. Ein starker Applaus war der verdiente Dank der Gläubigen an die Sängerinnen und Sänger für die Ausschmückung des Gottesdienstes mit ihrem tollen Gesang. Ein ganz besonderer Dank der tollen Dirigentin und Solistin Wilma Harth und ihrem Gatten, dem Organist und Chorleiter Wolfgang Harth. Ein Dank gilt auch den Schwestern Bambeck für ihre Textvorträge. Nicht vergessen darf auch nicht ein Dankeschön an den wunderbaren Priester für seine freundliche und liebenswerte Art und seine Predigt. Ein schönes Weihnachtsfest.

Weihnachtskrippe 2017 / 2018

Die Krippenbauer sind wieder voll im Stress. Am Montag, dem 18. fingen sie an und am 19. waren schon der Boden und einen Teil der Wände aufgebaut. Kleine technischen Probleme (Pumpe des Wüstenbrunnens) waren sehr schnell behoben, was die professionelle Arbeit nur unterstreicht. Jeder kennt seine Aufgabe und wo Not am Mann ist, ist sofort einer zur Hilfe und Unterstützung bereit. Ein tolles Team und stets gut gelaunt. Es ist ja auch etwas Besonderes, an der Geburtsfeier unseres Herrn mitarbeiten zu können. Das neue Tier in der Krippenanlage ist der Löwe. Warum er sich mit den Schafen und allen anderen verträgt, wird Pastor Friedrichs in seinen Krippenführungen ganz sicher erklären.

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Senioren-Adventfeier des Heimatvereins Bödingen

Am gleichen Sonntag, dem 3. Advent,  führte der Heimatverein die jährliche Senioren-Adventfeier im Marienheim durch. Die Saal war sehr festlich geschmückt und viele Weihnachtstüten standen zudem auf den Plätzen zum Mitnehmen. Kuchen gab es in reichem Maße und auch an Getränken fehlte es nicht. Leider waren nicht so viele Senioren erschienen, wie erhofft wurde. Man fühlt sich halt noch nicht so alt, um an Seniorenfeier teilzunehmen - so hört man es oft sagen. So viel Mühe haben sich die Aktiven des Heimatvereins gegeben, um einen würdigen Jahresabschluss den älteren Menschen unserer Pfarrgemeinde zu bieten. Die Kinder der KiTa hatten ein sehr schönes Stück einstudiert und mit einigen Eltern vorgetragen. Bernd Immel spielte am Piano und brachte so richtig weihnachtliche Stimmung unter die Gäste. Auch die Bläsergruppe aus Hennef mit Stefan Walterscheid war wieder anwesend und zeigt ihr Können. Der evangelische Pastor erzählte eine Geschichte über einen Opa mit seinem Enkel zur Weihnachtszeit. Bürgermeister Klaus Pipke war wieder mit Geschenken erschienen um die ältesten Bürger und das am längsten verheiratete Ehepaar zu gratulieren. Ein schöner Nachmittag ging zu Ende und war sicherlich eine wohlige und weihnachtliche Einstimmung auf das bevorstehende hohe Fest. Danke den Aktiven für die große Mühe bei den Vor- und Nachbereitungen. Die Bedienung war schnell, freundlich und aus den eigenen Reihen. Danke allen, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben.

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Weihnachtsbaumverkauf des Reitvereins Bödingen e.V.

Wie immer, am 3. Adventssonntag, werden in der Reithalle des Reitvereins Weihnachtsbäume, Feuersäulen, Lachsforellen verkauft. Die Lachsforellen waren sofort ausverkauft. Außerdem boten die Reiterinnen und Reiter aus ihren Verkaufsständen leckere Kuchen, Torten und Waffeln sowie Lachsschnittchen an. Daneben fanden Bratwürste reißenden Absatz. Die Veranstaltung wird sehr gut angenommen. Leider ist die Zuwegung zur Halle für Sonntagsschuhe nicht tauglich.

 

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Große Buchausstellung für den Gabentisch mit Bücherflohmarkt und Bastelecke

Ebenfalls am Samstag und Sonntag, 25./26. November, fand die große Buchausstellung unserer Katholischen Öffentlichen Bücherei  im Marienheim statt. Die aus dem Buchspiegel Winter 2017 genommenen Bücher, Hefte und CD´s stellten die freundlichen Mitarbeiterinnen unserer Bücherei  für den Gabentisch vor. Dazu konnte man im Bücherflohmarkt nach guten Büchern Ausschau halten und je Buch für 0,50 € mit nach Hause nehmen. So manches Schnäppchen fand hier einen Abnehmer.

Die Damen des Marienchores haben wieder selbstgebackenen Kuchen und reichlich Kaffee aufgefahren, so dass es den Gästen im Marienheim mit vielen guten Gesprächen und Buchbestellungen nicht langweilig wurde.

 

 

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Am Christkönigsfest, Sonntag, dem 26. November 2017, feierte der Bödinger Kirchenchor "Cäcilia" das jährliche Stiftungsfest mit einer musikalischen Begleitung und Verschönerung der Festmesse. Moderne Kirchenliteratur, die unter anderem auch zum Mitsingen aufforderte, wurde angeboten und von den Kirchenbesuchern gerne und dankend angenommen. Der Applaus zum Schluss der Messe bestätigte dies nachhaltig. In der Festpredigt ging Pastor Friedrichs wie immer auf Lesung und Evangelium ein und stellte Vergleiche zur Gegenwart dar. Dabei verwies er auf die Aussage Jesu: "Was Ihr ihm getan habt, dass habt Ihr mir getan, und was ihr ihm nicht getan habt, dass habt Ihr auch mir nicht getan." Wenn wir diesen Vergleich auf die heutige Zeit umlegen, hätten wir alle "schlechte Karten". Wo haben wir einem nichts getan oder gegeben oder Hilfe abgelehnt? Wie hat Gott diese Aussage gemeint? Sicherlich nicht so hart, dass wir ständig für den Anderen da sein müssen. Aber wir wollen dennoch alle in den Himmel kommen, obwohl wir uns hin und wieder der Hilfe verweigert haben. Darüber sollten wir uns, so forderte Pastor Friedrichs auf, in dieser Woche Gedanken machen.

Nach der Messe legten die Sänger einen Kranz am Ehrenmal vor der Kirche ab, um den Gefallenen beider Weltkriege zu gedenken, in denen viele Chormitglieder ihr Leben lassen mussten.

 

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Samstag, 25. November 2017

Die Familiengemeinschaft Bambeck / Wirtz hat wieder in tagelanger Arbeit die schönsten Advent- und Weihnachtsgeschenke gebastelt und in der Hofanlage absolut professionell dekoriert dargestellt. Mit folgendem Text werben sie für diese gelungene Meister-Veranstaltung:

Glitzer, Sterne, Funkelschein, das Krippchen mit dem Kindelein, DEIN Adventkranz mit vier Kerzen, oder eins von unseren Herzen. Ob Engel, Nikolaus oder Wichtel, für die Haustür eine Mistel. Weihnachtsdeko für Dein Haus, oder die Futterstelle Vorgelschmaus.

Waffel, Reibekuchen, Wurst, Glühwein, Kakao und Apfelstrudel, ganz gemütlich ohne Stress und Trubel.

Das erste Weihnachtsgefühl, die Vorfreude auf die Adventszeit, ein Zusammentreffen mit netten Nachbarn, lieben Freunden, lange nicht Gesehen ....

Auf dem Strohballen unter einer Decke, an der wärmenden Feuertonne, oder am Stehtisch in gemütlicher Runde ...

Weil für uns das Alles sooo schnell vorbei geht, und wir leider viel zu wenig Zeit haben diese Augenschmaus-Momente mit Euch zu genießen, ist es für uns das Größte in ein paar Tagen im Gästebuch zu lesen und uns an den Fotos zu erfreuen, die gemacht wurden. Leider können wir viel zu wenig Eurer Augenschmaus-Momente einfangen ...

Deshalb unsere Bitte an Euch: Lasst uns an Eurem Augenschmaus-Gefühl teilhaben, schreibt in unser Gästebuch oder schickt uns Eure Fotos per WhatsApp an: 0177-3336667 (Anne) oder 0163-3030302 (Bernadette)

Wir freuen uns darauf!

Es wäre schön, wenn viele dieser Bitte nachkommen würden, um die viele Arbeit damit zu lohnen.

Hier die ersten Bilder vor der Veranstaltung:

Jetzt folgen die Bilder der Finsternis

 

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Sankt Martin 2017 in Bödingen

Am Samstag, dem 11.11.2017, genau auf Sankt Martin, zogen die Männer und Jungmänner in großer Schar in die Wälder, um für das Martinsfeuer Holz einzusammeln. Sehr schnell waren die Männer mit dem Aufbau fertig, so dass sie schon mit dem Grillen und dem gemütlichen Teil, dem Genuss alkoholischer Getränke, sehr früh beginnen konnten. Trotz des regnerischen und nebligen Wetters, hielten die Männer es noch lange, bis in die Dunkelheit aus.

Am Sonntag fand um 17.00 Uhr in der Kirche Zur schmerzhaften Mutter die Einführung zum Sankt Martinszug mit einem Gedenken an den Heiligen durch Pastor Reinhard Friedrichs statt. St. Martin stellte sich vor und bat die Kinder, mit ins Seniorenhaus zu gehen, wenn der Zug dort eingetroffen ist.

Obwohl es den ganzen Tag regnete, setzte dieser genau für die Zeit des Umzuges aus. Das Feuer brannte, obwohl alles Holz durchnässt war. Zum Abschluss des Zuges verteilten Männer des Kirchenchores mit St. Martin die Wecken. Die Kindertagesstätte hatte einen Stand aufgebaut, bei dem es zu Trinken und zu Essen gab. Nach dem Zug fing es auch gleich wieder an zu regnen.

 

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Pokalschießen 2017

Am Sonntag, dem 5. November 2017 fand im Schützenheim der Schützenbruderschaft St. Augustinus Bödingen das jährliche Pokalschießen statt. Nachdem die befreundeten Vereine bereits in der Woche ihre Ausscheidungskämpfe durchgeführt hatten, fand am letzten Tag der Pokalwoche die Vereinsinterne Meisterschaftsehrung und die Kämpfe um die dörflichen Pokale statt. Nachdem der Brudermeister Manfred Löbach den Teil der Pokalverleihung eröffnete und dabei die Prinzen, die Königin und den Präses der Bruderschaft, Pastor Reinhard Friedrichs begrüßte, konnte der Schießmeister Andreas Bopp mit der Vergabe der Pokale beginnen.

 

 

Auf der Gewinnerliste der Sankt Augustinus Bruderschaft sind eingangs als Gewinner verzeichnet:

Pokal der Pokal, Vereinsmeister, Pokal der Könige = allesamt Volker Wagner

Pokal der Prinzen = Lars Brambach, Pokal der Schülerprinzen = Peter Eiserfey

Magdalene Litterscheid Pokal = Lars Brambach

Karl-Heinz Bambeck-.Wandteller = Volker Wagner

Jactus Venereus Pokal = Marion Bopp

Bolzenius Kette = Andreas Bopp

Bürgerkönig-Pokal = Thomas Eiserfey

Pokal der Bödinger Vereine = Dorfgemeinschaft Nieder-/Oberhalberg vor dem Ortsausschuss

Inaktiven Pokal und ADMIRA-Pokal = Manfred Klein

Pater Paul Mölders Gedächtnispokal (von Pastor Friedrichs überreicht) = Volker Wagner

Reinhard Dürbusch Ehrenscheibe = Andreas Bopp

Pokalgewinner der befreundeten Bruderschaften im Rhein-Sieg-Kreis:

Bruderschaften-Pokal der Schützen = St. Servatius Siegburg-Zange

Bruderschaften-Pokal Luftpistole = St. Servatius Siegburg-Zange

Der abschließende Tag war mal wieder ein großer Erfolg für die Bruderschaft. Viele Teilnehmer und viele Gäste waren zu Kaffee und Kuchen, zu Würstchen, Kartoffelsalat und Brötchen erschienen und genossen die gemütliche Atmosphäre im Schützenheim der Bruderschaft.

 

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Gedenktag des Todes der beiden Kirchenerbauer

Christian von Lauthausen und Peter Meisenbach

Am 17. September 1417 verstarb Peter Meisenbach, Pfarrer zu dieser Zeit für Bödingen und vermutlich auch Christian von Lauthausen in diesem Jahr. Zum Gedenken dieser beiden Wallfahrtsgründer und Kirchenbauer wurde am 17. September 2017 der 600. Todestag feierlich begangen. Die Fahnenmasten waren beflaggt, die Presse und alle die Interesse haben eingeladen, die Bürgermeister Klaus Pipke und Franz Huhn als Ehrengäste geladen, alle verfügbaren Messdiener eingeteilt und die Kirche festlich geschmückt. Die Sonne schien trotz Regenperiode, und der Familienchor gab wie immer sein Bestes.

Zum ersten Male war Martina Weimer als Lektorin eingeteilt. In der Messe brachte Pastor Friedrichs die Geschichte der Kirchengründung zu Gehör und wie immer, Vergleiche zu Teilen des Evangeliums. Nach der Messe wurde die Gedenkplatte enthüllt. Sie ist im Boden über den Gräben von Christian und Peter Meisenbach eingebracht. Bürgermeister hielt eine kurze Ansprache und darin verwies er auf die starken Bindungen zwischen Bödingen und Siegburg aus dem Wallfahrtsleben, aber auch der beiden Bürgermeister, die in schwierigen Zeiten den Weg zur Bödinger Gottesmutter nicht scheuten und Kerzen entzündeten.

Margret Hilleke vermittelte den Zuhörern der Musikstücke Erklärungen dazu.

Nach der Festmesse waren die Anwesenden eingeladen zu einem Glas Sekt oder Orangensaft sowie zu einem Stück Kuchen. Der Erlös war für die Messdiener,

 

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Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens

Am Freitag, dem 15. September 2017 feierte die Kirchengemeinde "Zur Schmerzhaften Mutter" den Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens mit einer Wallfahrt über den 7Schmerzen-Mariens-Weg von Lauthausen zur Wallfahrtskirche nach Bödingen. An den Stationshäuschen erklärte Pastor Friedrichs die Geschichte aus der Bibel und verglich diese mit Handlungen in der heutigen Zeit. Zwischen den Stationen wurde der 7-Schmerzen-Rosenkranz gebeten, den einige der 20 Teilnehmer vorweisen konnten. Abschluss dieses Weges fand vor dem Gnadenaltar statt mit dem Gebet zur Schmerzhaften Mutter von Bödingen.

Danach folgte die Freitagsmesse zu diesem Marientag.

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Bereits zum 4. Male führt der Reifverein Bödingen e.V. ein Western-Reiturnier auf ihrer Reitanlage am Klostergut durch. Leider war in diesem Jahre der Wettergott nicht bei den Reitern. Die Veranstaltung musste somit in die Reithalle verlegt werden. Die schweren Fahrzeuge und Anhänger hatten die Reiterinnen und Reiter auf der nassen Weide abgestellt und alle hoffen, dass sie dort in dem schweren Boden auch wieder rauskommen können. Nur die Harten saßen im Garten, wie das Bild zeigt und die Fritten- und Würstchenbude hatte auch noch nicht den großen Ansturm kurz vor Mittag. Überall auf der Reitanlage verteilt warteten die, die noch in die Prüfung mussten. Hektik fand nicht statt, auch nicht bei der großen Anzahl der Hunde, die mitgekommen waren. Die Richter überwachten jeden Tritt der Pferde, die Haltung und Konzentration der Reiter.

 

 

 

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Son et lumiére

Zum 7. Mal wurde nunmehr auch 2017 in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" von der Stadt Hennef dieses Ereignis wieder veranstaltet. In vielen Farben ist die spätgotische Kirche von außen und innen illuminiert. Die Firma Steffens wusste auch hier wieder mit Wolfgang Harth, der die Gesamtleitung hatte, ein Farbenspiel in Abstimmung mit Vorträgen, Gesängen und solistischen Einlagen namhafter Künstler zu präsentieren. Natürlich hat auch dieses Mal wieder Pastor Friedrichs, als Hausherr der Kirche, seinen Teil mit beigetragen. Erstaunlich war wieder, wie viele Menschen den Weg auf den Marienberg gefunden hatten, ohne als Pilger in Erscheinung zu treten. Bödingen ist eben ein Erlebnisdorf, ein Anziehungspunkt durch seine Schönheit, seine vielen Denkmäler und für den christlichen Glauben, eben auch ein lebendiger Wallfahrtsort zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter. Und wenn man sich übers Jahr mit den Pilgern unterhält erfährt man, wie viele doch Trost und Hilfe an diesem Ort gefunden haben. Bereits im Mittelalter wurde in die Chronik geschrieben, dass Menschen, um so nah wie möglich bei dem Gnadenbild zu sein, ihren Wohnort, Sterbeort oder aber auch den Arbeitsort in Bödingen gesucht haben. Daher ist es gut, wenn nachhaltige Veranstaltungen, wie Son et lumiére, das jährliche Einheitsbild des Ortes verschönern helfen, es ins "richtige Licht" zu setzen. Um Menschen, die mehr über diesen Ort der Gnade und der Geschichte wissen wollen, ins "richtige Bild" zu bringen, war vor der Lichtveranstaltung eine Kirchenführung. Vor der abendlichen Veranstaltung und in der Pause gab es Brezeln und Getränke. Die Solisten waren Wilma Harth und Andreas Bieber, am Piano Marina Kommissarczik und Sabine Berg hatte die Moderation inne. Eine tolle und noch lange in Erinnerung bleibende Veranstaltung. Ein Höhepunkt der Bödinger Veranstaltungen.

 

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Mariä Himmelfahrt

Zu Ehren der Gottesmutter wird natürlich auch das Fest Mariä Himmelfahrt in unserer Wallfahrtskirche festlich begangen. Um 20.15 Uhr fand in der Kirche eine kleine Andacht statt, in der auch Wilma Harth ein feierliches Solostück vortrug. Kerzen für die Lichterprozession konnten erworben werden und nach der Andacht führte die Lichterprozession um die Kirche, durch den Kreuzgarten hinter der Kirche und über den denkmalgeschützten, sogenannten "Alten Friedhof", zum Denkmal des Christian von Lauthausen, das mit vielen Laternen angestrahlt war. Hier fand die Prozession den Abschluss mit dem priesterlichen Segen und dem Schlusslied "Segne Du Maria".  Am nächsten Tag findet die Kräuterweihe in der Kirche statt.

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Kirchweih- und Schützenfest 2017  

Mit Freitag, dem 30 Juni, wurde mit dem Fassanstich durch stellv. Bürgermeister Thomas Wallau das Kirmes- und Schützenfest eröffnet. Ohne einen Tropfen zu verschwenden, hat er mit 3 präzisen Schlägen den Bierhahn eingebracht. Wie immer ist das 1. Fässchen der Kirmes Freibier für alle und Pastor und Bürgermeister verteilten die sehnlichst erwarteten kühlen Getränke. Viele Gäste waren zu diesem warmen Abend erschienen und dankenswerter Weise auch sehr viele Jugendliche. Um die Zukunft des Gemeinschaftslebens auf unserem Dorf braucht man also keine Angst zu haben und der Auftakt zur Kirmes war mehr als gelungen.

Nach einem trotz Regens gut besuchten Samstag, kam der große Tag für die Schützenbruderschaft. Wie jede große Feier unserer Schützenbruderschaft, begann auch dieser Tag mit einem Gottesdienst zu dem die Schützenschwestern und Schützenbrüder von dem Musikverein Allner musikalisch hin begleitet wurden. Danach gingen Priester, Messdiener, Musikverein, Kirchenchor und befreundete Vereine in einer Prozession durch das Dorf. Am zweitältesten Segensaltar von Bödingen fand der feierliche Segen statt. Mit Blick auf die Wallfahrtskirche ging es zur Festmesse. In der Predigt brachte Pastor Friedrichs, der Präses der Bruderschaft, folgende Geschichte zu Gehör. "Ein sehr reicher Mann wollte eine Kirche bauen. Alles, aber auch wirklich alles wollte er dazu tun und auch bezahlen. Niemand anders sollte etwas dazu beitragen. Als die Kirche fertig war überprüfte er, ob er wirklich alleine diese Kirche geschaffen habe. Bei der Umfrage stellte sich jedoch heraus, dass eine alte, sehr arme Frau sich meldete und schüchtern angab, dass sie nichts zum Kirchenbau habe beitragen können wegen ihrer Geldnot aber, sie habe von zu Hause schon mal eine Hand voll Heu mitgebracht und den Ochsen, die die schweren Steine bewegen mussten, zu fressen gegeben." Diese arme und gute Frau hat mehr für den Kirchenbau getan und gegeben, als der reiche Mann, dem diese Ausgaben nicht weh getan haben. Man kann also mit kleinen und unscheinbaren Gesten große Taten vollbringen.

Nach der Messe fand, wie alljährlich, ein Festzug zum Altenheim statt, um den ehrwürdigen Schwestern, dem Personal und den Bewohnern die neuen Majestäten vorzustellen.

Ab 13.00 Uhr begann im Zelt die Begrüßung der Gäste durch den Brudermeister Manfred Löbach, die Abgabe der Insignien und die Verleihung dieser an die neuen Würdenträger. Der Bezirksbrudermeister verlieh einige Orden und Ehrenzeichen an verdiente Aktive des Vorstandes, so das St. Sebastianus Ehrenkreuz an den Schießmeister Andreas Bopp und eine ebenso hohe Auszeichnung, den Hohen Bruderschaftsorden an Marion Bopp für die langjährige Ausbildung und Betreuung der Schützenjugend. Die Bolzeniuskette erhielt Volker Wagner und Walter Pirch und Karl Brass wurden wegen ihrer langjährigen Mitgliedschaft ebenfalls besonders geehrt.

Bürgermeister Klaus Pipke gratulierte den Majestäten und dankte ihnen für ihre Arbeit in den Vereinen. Den guten Wünschen schloss sich das neue Landesregierungsmitglied Björn Franken von Herzen an.

 

 

 

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Sommerfest des Heimatvereins Bödingen v. 1937 e.V.

Am Sonntag, dem 18. Juni 2017, feierte der Heimatverein Bödingen ihr Sommerfest, zu dem Bürgermeister Pipke und Pastor Friedrichs erschienen waren. Die musikalische Gestaltung hatte das Berglandecho Bödingen. Viele fleißigen Hände hatten den Park vor dem Marienheim in eine kleine Zeltstadt verwandelt. und ebenso viele fleißigen Hände haben in den Getränke- und Speisezelten die Gäste bedient, im Marienheim mit Kuchen und Kaffee aufgewartet. Die Sonne schien vom Himmelszelt herunter und versprach, ein gutes und schönes Fest zu werden. Kinder hatten einen Flohmarkt aufgemacht und verkauften zudem Popkorn. Leider hat die Tanzgruppe aus Bröl absagen müssen, da einige Kinder eine Magen-/Darminfektion erlitten hatten. Dennoch, bei einem solch schönen Wetter und reichhaltigem Angebot an Speisen und Getränken, musste es einfach ein tolles Fest werden. Die Katholische Öffentliche Bücherei hatte einen Buchflohmarkt ins Marienheim aufgebaut, von dem reichlich Gebrauch gemacht wurde.

 

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Fronleichnam 2017

Am Donnerstag, dem 15. Juni 1917 fand in Bödingen das Fronleichnamsfest nut Prozession und Messe am Seniorenhaus Altenbödingen statt. Unterstützt wurde Pastor Friedrichs von Diakon Linse. An den Altären am Hause Kurz, an der Bushaltestelle Altenbödingen und in Driesch waren die Altäre und die Straßen geschmückt. Zum Glück finden sich immer noch Bürger und Nachbarn, die diese Arbeiten noch leisten zur Ehre Gottes. Am Seniorenheim fand im Innenhof die Hl. Messe statt.

 

Spielplatzeinweihung in Altenbödingen

Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Stadt Hannef auf dem kleinen Dorfplatz Altenbödinger Straße / Kirchweg den Spielplatz genehmigt und eingerichtet. Bürgermeister Klaus Pipke übergab in einer Feierstunde dem Heimatverein Bödingen und der Dorfgemeinschaft Altenbödingen diesen kleinen "Spielpunkt" mit Balancierbalken und Sandkasten. Leider ist der Platz zu klein, um Bewegungsspiele aufzustellen, da dazu der nötige Sicherheitsabstand fehlt. Herr Pipke gab jedoch an, dass dieser Platz nicht nur ein Spielplatz für Kinder, sondern auch ein schöner Dorfplatz oder Ruheort für Senioren  ist. Diese kleine Dreieck war der einzige Platz, der im Eigentum der Stadt war und daher zur Verfügung gestellt werden konnte. Der Bürgermeister zählte auf die Spender, die dieses Projekt ermöglicht haben. Die Stadt selbst hat 6.500 €, der Stadtverband der Heimatvereine über 700 €, der Lions-Club (auf Anregung von Guido Albrecht) aus der Adventskalenderaktion 3.200 €. Bürgermeister Pipke überreichte den Schlüssel des Platzes an den Vorsitzenden Herbert Müller, der sich ganz herzlich abschließend bei allen Spendern und Helfern bedankte, die die Fertigstellung zustande gebracht haben. Ein Gebäck in Form eines großen Schlüssels und viele Getränke warteten auf die Gäste und vor allen Dingen auf die vielen Kinder, die natürlich nicht fehlen durften.

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Pfingsten in Bödingen

-Eiersingen-

Am Freitag vor dem Hohen Pfingstfest wird in Bödingen die Tradition des "Eiersingens" hochgehalten. Viele Männer und Jungmänner (im Schaltjahr Frauen und Mädchen) treffen sich am frühen Abend, um von Haus zu Haus zu gehen und Eicr, alkoholische Getränke oder Geld zu "heischen". Bei diesen Gesängen, die regional leicht abgewandelt sein können, werden auf diese Wünsche hingewiesen. Machte man den Sängern die Tür jedoch nicht auf, kommen auch schon mal Strophen zu Gesang, die nicht gerade freundlich sind. Werden aber die Wünsche erfüllt, wird sich auch ordentlich bedankt "Mir donn uns och bedanke. on wollen uns net dröm zanke.."

Am Samstagabend werden dann die Eier gebraten und kostenlos verteilt. Das erworbene Geld, wird in noch fehlende Zutaten, Bier, Limo, Pappteller usw.  umgesetzt, damit ein schönes Fest entstehen kann. Das Bödinger Marienheim ist die Festhalle. Viele Bürger, dabei auch viele Neubürger, sind eingeladen und haben die Möglichkeit sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. 

Früher kam es vor, dass fremde Junggesellen sich in andere Bereiche einschlichen und die Gaben einheischten. Dabei kam es zum Teil zu größeren  Streitigkeiten.

Da wir alle zum Bergischen Land gehören und unsere Herrscher die Grafen von Berg waren, die bekanntlich sehr unserer Marienkirche zugetan waren und für den Bau der Kirche und des Klosters den Grundstein legten. mussten wir auch seinen Gesetzen folgen.

So steht in Wikipedia: "In einem Zeitungsbericht der Gladbacher Zeitung zu Ostern 1934 heißt es, dass bereits Herzog Wilhelm von Berg (Stifter des Stein´schen Altares in der Bödinger Kirche) im Jahr 1574 das Pfingssingen verboten habe, weil es unter den Singegruppen um ihres Bereiches willen zu Streitigkeiten gekommen sei. Im Jahr 1809 kam es erneut zu einem Verbot des Pfingstsingens. Daraus folgt, dass es sich auch zu diesere Zeit bereits um einen praktizierten Brauch gehandelt hat.

Die Urkunde über das Verbot hat den nachfolgenden Text: "Da der unter dem Namen Pfingstgesang oder Pfingst-Eyerholen bekannte Gebrauch sich nicht mit der Ordnung einer guten Polizey verträgt und nur zu oft zu Streit und Ausschweifungen Anlaß gegeben hat, so wird dieser Unfug unter schwerer Brüchten-Strafe verboten. Einem zur Warnung. Der Herr Pastor Siegen zu Paffrath werden gebeten, Gegenwärtiges am nächsten Sonntag, den 14. ds. Mts. zu verkünden und wie geschehen hierunter zu bescheinigen."

Auch in den Folgejahren kam es immer wieder zu Verboten, dieses Eiersingen auszuüben. Dennoch hat sich dieser alte Brauch bis heute gehalten.

- Pfingstbaum setzen-

Am Samstagnachmittag fuhren die Jungmänner in den Wald, um einen schönen großen Pfingstbaum auszusuchen und ihn zum Aufstellungsort zu verbringen. Viele Jahre Erfahrung zeigen sich gleich, wie der Baum fertig gemacht wird. Er muss geschält werden, die Spitze abgeschnitten und eine schöne Spitze aufgeschraubt, Halteseile angebracht werden. Dann kommt die Seilwinde dran und ein großer Traktor hebt ihn soweit an, dass das Zugseil Wirkung bekommt. Der große Traktor führt dann nur noch den Baum bis zur Haltevorrichtung. Viele interessierte Gäste waren wieder einmal gekommen, um dieses Schauspiel anzusehen und sich mitzufreuen, wenn alles so toll geklappt hat. Auch Bürgermeister Klaus Pipke war mit Frau und Kind erschienen, da er sich nach wie vor mit Bödingen und dieser Jungmännerschar verbunden fühlt.

Eierkuchen

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Senioren-Ausflug der Pfarrgemeinde Bödingen

Am Dienstag, dem 30. Mai 2017 fand der jährliche Ausflug des Ortsausschusses bei schönem Wetter statt. Ulrike Müller vom Ortsausschuss hatte sich dieses Mal für den wunderschönen und historischen Ort Monschau entschieden. Die Fahrt ging mit einem neuen Bus der Firma Krautscheid über die Höhen der Eifel, durch tiefe Täler und über viele kurvenreiche Straßen in den tief gelegenen Ort Monschau, am Rande des Hohen Venn´s (Belgien). Offensichtlich wählte der Busfahrer die Strecke nach der Wetterkarte aus, denn wie umfuhren alle großen schwarzen Wolken, so dass wir ohne Regen nach Monschau und auch wieder zurück kamen. Im Ort Monschau waren die Reisenden zu Kaffee und Kuchen ins Cafè Kaulart eingeladen. Hier fand sich auch schon bald der bestellte Stadtführer, Herr F. P. Müsch, ein, der nach dem Kaffee mit witzigen und unterhaltsamen Sprüchen seine Stadt erklärte. Man staunte natürlich nicht schlecht über seine Aussage, dass trotz der massiven und sehr engen Bebauung lediglich ein paar hundert Menschen hier wohnten und dass Holländer für wenig Geld sich manch kleines Häuschen erwarben. Aber nicht nur die Einwohnerzahlen gehen zurück, damit natürlich auch die Geschäfte. Keine Kaufhäuser für den täglichen Bedarf, kein Krankenhaus und nur ein Arzt, der kurz vor altersbedingter Zuruhesetzung steht. Man sah schmale Häuser, in denen Wohnungen über 7 Etagen gingen, erreichbar über Stiege, nicht Treppen. Herr Müsch erklärte aber auch, wie Monschau und die Namensgebung entstand. Der Ort wurde von größeren Kriegsschäden verschont, obwohl sich rundherum einige Kampflinien befanden, deren Befestigungen heute noch sichtbar sind. In diesem herrlichen Ort, das reichlich mit fließendem Wasser gesegnet ist (z.B. Rur), hatten sich Berufe entwickelt, die mit dem Wasser etwas gemein haben, so die Weber und Tuchmacher. Die Häuser der Reichen sind aus festem Stein (steinreich) und die der ärmeren Bevölkerung aus Fachwerk, mit Lehm ausgefüllt und innen mit Brettern verkleidet. Die Burg von Monschau thront über der Stadt. Hier finden Konzerte von bekannten Bands statt. Ein schöner Ort, aber für die ältere Generation mit ihren Behinderungen nur schwer zu ertragen. Die Rückfahrt ging dann über Holzlar, wo im Wald-Café Essen bestellt war, das hervorragend schmeckte. Auch Hans Heiming ließ es sich nicht nehmen, als krönenden Abschluss dieser schönen Tour, ein Eis zu bestellen. Zu dieser Tour waren die Nonnen aus unserem Kloster eingeladen worden, als Abschluss ihres Aufenthaltes in Bödingen. Nach 1905 waren ununterbrochen Nonnen in unserem Kloster. Nun ist auch diese Zeit leider beendet worden und an uns ist es, ihnen ganz herzlich für ihre Treue und Hilfsbereitschaft zu danken und für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

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Abschied unserer lieben Franziskaner-Schwestern aus dem Seniorenhaus

Am Montag, dem 29. Mai 2017, wurden unsere indischen Schwestern Delsy und Sessin, die uns alle "ans Herz gewachsen" waren, in einem kleinen Festakt verabschiedet. Sie zeichneten sich aus durch ihren zuverlässigen Fleiß, ihre Hilfsbereitschaft und vor allem durch ihre Fröhlichkeit. Seit 1905 sind Nonnen in Bödingen, die anfänglich Koch- und Nähschule einrichteten, um die jugendliche Dorfbevölkerung auf ihr Leben vorzubereiten. Eine Krankenschwester war ebenfalls im Kloster, die täglich medizinische Betreuung auch bei der Dorfbevölkerung leistete. Der beschwerliche Weg zu einem Arzt nach Hennef war nicht erforderlich, wenn die Art der Krankheit oder der Verletzung dies nicht verlangte. Nun war es nicht mehr zu verhindern, diese liebgewordenen Schwester hier zu halten, da sie nach ihren Ordensregeln einer täglichen Messe bedurften. Wir alle in der Pfarrgemeinde bedauern diesen Fortgang, da weder ein Priester noch einige Nonnen liebenswerte Pflege und Hilfe den Heimbewohnern geben können. Wir wünschen diesen hilfsbereiten und fröhlichen Schwestern alles Gute und Liebe auf ihren Lebenswegen. Natürlich gehört dazu ein ganz großes Dankeschön für ihre geleistete Arbeit und ihren Einsatz zum Wohle der ihnen anvertrauten und hilfsbedürftigen Menschen. Möge Gott ihren Weg begleiten und unsere Schmerzhafte Mutter ihnen Hilfe geben, wann immer sie diese benötigen.

Das 1. Kloster der Nonnen:

Das neue Kloster

 

2010 verließen uns diese Nonnen und die ersten indischen Schwestern kamen nach Bödingen, darunter Schwester Delsy.

 

Nun gehen auch die letzten Schwester von Bödingen fort.

(folgende Bilder dieses Artikels von Guido Weimer:)

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Kompassionsfest 2017

Am 4. Freitag nach Ostern feiert Bödingen seit 1423 das Kompassions- (Mitleidens-) -fest. Auch in diesem Jahr hatte es die ganze Nacht und noch am Morgen stark geregnet. Und sie in den Jahren zuvor zogen kurz vor der Prozession die Wolken auf und die Sonne schien. Da aber für den ganzen Morgen Regen und Gewitter gemeldet war, wurde das kleine Pfarrfest nach der Festmesse in das Marienheim verlegt, obwohl im Pfarrhof alles schon vorbereitet war. An der Prozession nahmen auch die Bürgermeister von Hennef (Klaus Pipke) und Siegburg (Franz Huhn) sowie die Kreistagsabgeordneten Hans-Peter Höhner und Renate Becker-Steinhauer teil. Auch für den Beigeordneten Michael Walter war es eine Selbstverständlichkeit Prozession und Messe beizuwohnen. Die Prozession ging mit dem Gnadenbild durch den Ortskern in den ehemaligen Klosterhof, dem heutigen Klostergut. Vor dem Sommerrefektorium hatte die Schützenbruderschaft den Segensaltar aufgebaut, der wunderschön mit Blumen geschmückt war. Hier begrüßte Pastor Friedrichs Weihbischof Melzer, die Pfarrer vom Seelsorgebereich Hennef-West und Hennef-Ost. Nach der Segenserteilung ging die Prozession zur Wallfahrtskirche, in der Weihbischof Melzer die Predigt hielt. Die musikalische Gestaltung bei der Prozession übernahm der Musikverein Allner mit Freunden und während der Messe der Kirchenchor "Cäcilia". Im und vor dem Marienheim feierten die Gäste mit den Geistlichen und dem Musikverein Allner dieses besondere und historische Fest. Der Ortsausschuss hatte die Beköstigung übernommen. Es gab Suppe, Kuchen, Kaffee und kühle Getränke. Vielen Dank allen Helfern!

 

 

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Königs- und Prinzenschießen der St. Augustinus Schützenbruderschaft

Die St. Augustinus Schützenbruderschaft führte am Sonntag, dem 7. Mai 2017 ihr Königs- und Prinzenschießen durch. Wie es bei der Bruderschaft üblich ist, begann dieser wichtige Tag mit einer Messe. Pastor Friedrichs zog mit seinen Messdienerinnen und Messdienern, begleitet von den Schützenschwestern und -brüdern, in die vollbesetzte Kirche ein. In seiner Predigt sprach er von dem "Guten Hirten", der von seinen Schafen erkannt und geliebt wird. Aus dem Evangelium las er vor, das nur der Schäfer durch die Tür zu den Schafen geht, und von seinen Schafen erkannt wird. Der Schießwettkampf fand im Schützenheim der Bruderschaft statt. Das Schützenheim war gut besucht und den Gästen wurden Speis und Trank in bewährter Form angeboten. Die Bambinis begannen den Schießwettbewerb. Hier konnte Jonas Musselmann (nicht auf dem Gruppenbild) den linken Flügel abschießen und ebenso den Rumpf des Vogels. Er wird der neue Bambiniprinz beim Schützenfest im Juli werden. Bei den Messdienerinnen und Messdienern ging Mara Steinhauer siegreich hervor. Auch sie holte zuerst den linken Flügel und zum Schluss auch den Vogel von der Stange. Lars Brambach, der den Schweif des Vogels abschoss und ebenso auch dem Vogel das Ende bereitete. Die Spannung steigt dann im Saal, wenn es um die Trophäen geht, die von den Erwachsenen erzielt werden. Hier ging es mit dem Bürgerkönigsvogel weiter, der von Thomas Eiserfey zur Strecke gebracht wurde. Der Höhepunkt des Wettkampfes ist natürlich das Erlangen der Königswürde. Hier holte Petra Kroppen den Kopf mit dem 47. Schuss herunter, Inge Meister schaffte den rechten und Wolfgang Brambach den linken Flügel. Marion Bopp schaffte den Schweif abzuschießen und Inge Meister mit dem 195 Schuss den Rumpf des Sperrholzvogels, so dass sie im Juli bei der Krönungszeremonie die Königin der Bruderschaft und von ihrem Gatten Rudi  begleitet wird. Ein schöner Tag mit vielen spannenden Wettkämpfen ging zu Ende und manch einer der Sieger wird keinen ruhigen Schlaf finden können.

 

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Dorffest in Lauthausen

Am 1. Mai, dem Fest der Arbeit und des Patroziniums der Kapelle Lauthausen, die dem Hl. Josef geweiht wurde, feiert die Dorgemeinschaft Lauthausen auch ihr Dorffest. Um 11.00 Uhr begann dieser Festtag traditionell mit der Hl. Messe in der kleinen Kapelle, die im Dorfmund auch als "Dom zu Lauthausen"  genannt wird. Pastor Friedrichs begrüßte alle Anwesenden, darunter besonders "Domprobst" Heinrich Klein, der seit vielen Jahrzehnten sich um diese Kapelle liebevoll bemüht. Es war für dieses Fest leider ein regnerischer, für die Landwirtschaft allerdings ein segensreicher Tag. Dennoch waren einige zu dieser Messe erschienen und Pastor Friedrichs griff in seiner Predigt wieder einmal das Weltgeschehen auf,  das nicht vergleichbar ist mit dem des Hl. Josefs. Machtgier und Rücksichtslosigkeit spiegelt heute das tatsächliche Leben wider. Dazu las er eine Geschichte vor von drei Müttern, die am Dorfbrunnen Wasser holten und die besonderen Eigenschaften ihrer Söhne erzählten. Der eine Sohn war ein hervorragender Turner, der zweite ein ebenso talentierter Sänger. Die dritte Mutter erklärte dann allerdings, dass ihr Sohn ein ganz normaler Junge sei, der keine besonderen Fähigkeiten habe. Alle Jungen erschienen und die ersten beiden konnten mit ihren Talenten die Mütter begeistern. Der 3. Sohn kam, ging auf die Mutter zu, nahm die schweren Eimer mit Wasser aus den Händen seiner Mutter und trug sie nach Hause. Eine Geschichte, die nachdenklich macht.

Nach der Messe fand die weltliche Feier des Dorffestes statt. Getränke-, Grill- und Kuchenstand waren bereit, um die anwesenden Gäste zu verwöhnen. Unter den Gästen waren Bürgermeister Pipke mit Familie, Kreistagsabgeordnete Renate Becker-Steinhauer, CDU-Landtagskandidat Björn Franken, Pastor Reinhard Friedrichs und Walter Keuenhof, Vorsitzender des Stadtverbandes Hennefer Heimatvereine. Völlig überraschend  holten sie die ehemalige Vorsitzende Kirsten Mersch nach vorne und ehrten sie mit der Heimatnadel der Stadt Hennef. Dazu verlas Walter Keuenhof die Ladatio, die diese Ehrung begründete und die vielen Arbeiten und Mühen von Kirsten Mersch deutlich machte. Der Bürgermeister steckte ihr dazu, ganz vorsichtig, die Heimatnadel an.

 

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Weißer Sonntag 2017

Am Sonntag, dem 23. April 2017 fand auch in Bödingen der "Weiße Sonntag" statt, bei dem 5 Kommunionkinder zum ersten Male zum Tische des Herrn gehen. Anders war es bei den Jubilarinnen und Jubilaren, die in großer Anzahl zum Gedenken an ihrer ersten Heiligen Kommunion der Einladung gefolgt waren, ebenfalls dieses hohe Fest gemeinsam zu feiern. Um 09.45 Uhr wurden alle im Marienheim durch Pastor Friedrichs und seinen Messdienern abgeholt und mit der Schützenbruderschaft zur Kirche begleitet. Die Festmesse wurde musikalisch gestaltet durch den Familienchor "Capriccio". Die Fürbitten sprachen Kommunionkinder, Jubilare, Kommunionbegleiterinnen und eine Peson aus dem Kreis der Eltern. Pastor Friedrichs ging in seiner Predigt auf die biblische Geschichte mit Christus auf dem Boot ein und verwies auf das Mottobild, welches die Kommunionkinder gestaltet haben.

Er sprach den Kommunionkindern und Jubilaren Mut zu, keine Angst zu haben im Boot des Lebens. Wenn Christus bei uns ist, gehen wir nicht unter. Auch wenn hin und wieder eine leichte Welle über den Rand schwappt, so müssen wir doch guten Mutes sein, mit Jesus sich sicher zu fühlen. Genauso erläuterte er den Kindern, dass sie ja auch keine Furcht zu haben brauchen, wenn die Eltern dabei sind, die auf sie aufpassen. So ist es auch mit Jesus. Er gibt uns Sicherheit, auch wenn die Lage in der Welt wie eine dieser Wellen ist, die mal über die Bordwand schwappen könnte.

Nach der Messe waren die Jubilarinnen und Jubilare, 25, 50, 60, 70 und 75 Jahre Kommuniongedächtnis, im Pfarrheim zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

 

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Der Erfolg reißt nicht ab!

Bezirksjungschützentag 2017 (von Peter Eiserfey und Dennis Kroppen / Bild v. d. Schützenbruderschaft Bödingen)

Am 22. April 2017 richtete die Schützenbruderschaft St. Maria Königin Sankt Augustin-Ort den 62. Bezirksjungschützentag aus. Auch in diesem Jahr nehmen zahlreiche Schützinnen und Schützen sowie Gäste am BJT teil.

Großer Jubel bei der Bekanntgabe des neuen Bezirksschülerprinzen! Peter Eiserfey von der Schützenbruderschaft Sankt Augustin Bödingen e.V. holt sich den Titel mit 30 von 30 Ringen.

Im Schülereinzelwettkampf konnte er zudem den Matthias-Esch-Pokal für sich gewinnen. Hier hat er 94 von 100 Ringen geschossen.

Die Krönung des neuen Bezirksschülerprinzen und Übergabe des Matthias-Esch-Pokals wird im Oktober beim Bezirksbundesfest in Siegburg erfolgen.

Auch Dennis Kroppen konnte sich in der Bezirksjungschützenklasse sehen lassen. Auf dem Treppchen nahm er den 3. Platz ein.

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Die Osternacht 2017

Die diesjährige Osternacht hatte einen günstigen Moment abgewartet, denn der ganztägige Regen hatte ausgesetzt und das Feuer konnte neben der Kirche, allerdings windgeschützt, angezündet werden. Aus den Flammen entnahm Pastor Friedrichs, nachdem er in der Osterkerze die Nägel Jesu eingesetzt hatte, die Flamme und zündete damit die Osterkerze für 2017 an. Danach zogen Pastor und Messdiener mit den Gläubigen im Gefolge in die dunkle Kirche ein. Erst mit dem Evangelium wurde die Kirche wieder erhellt, die Glocken "kamen zurück" und konnten sich in ihrer Klangfülle den umliegenden Ortschaften präsentieren. Die Orgel spielte beginnend im Piano und schwoll schließlich zum Fortissimo an. Hier setzten auch die kleinen Glocken der Messdiener in diese musikalisch Stimmung mit ein. Pastor Friedrichs erwähnte in seiner Predigt auch , dass Papst Benedikt seinen 90. Geburtstag auf diesen Tag feiere. Dieser Papst hat gesagt, dass ein starker Glaube "Flügel verleihen". Man kann über Vieles hinweg fliegen. Dazu erzählte er ein Beispiel aus seiner Jugendzeit, in der er in den Alpen wanderte und die Berge als sehr hoch und unüberwindbar erkannte. Durch viele Täler gehen musste um letztendlich den Berg zu erreichen. Dann, als er eines Tages über die Alpen nach Rom flog und unter sich die Alpen winzig klein erkannte, diese in wenigen Minuten mit dem Flieger ohne Mühen bewältigen konnte, erkannte, wie klein doch manche Sorgen und Probleme sind, wenn man sie von oben betrachtet. Pastor Friedrichs vergaß auch in diesem Jahre nicht, allen Ehrenamtlichen in der Kirche herzlich zu danken für die Arbeit im vergangenen Jahr. Er wünschte allen im Seelsorgebereich fröhliche und segensreiche  Ostertage und bat alle Anwesenden, diesen Wunsch auch nach draußen zu tragen , zu denen die nicht kommen konnten oder nicht wollten. Allen gilt sein Osterwunsch. Nach der Messe waren alle Gläubigen in die Bücherei zur AGAPE-Feier eingeladen .

 

Das quellklare Wasser stand stand schon bereit, um geweiht zu werden

   

Die neue Osterkerze erhält blutroten Nägel, wie sie in den gekreuzigten Herrn geschlagen wurden

 

Das Osterlicht kommt in die Laterne

 

Die Kerze wird aus den Flammen des Osterfeuers entbrannt

 

Der feierliche Einzug in die dunkle Kirche

 

Die geweihte Taufkerze wird in das Wasser hineingesenkt und der Priester spricht das Weihegebet

 

In der Pfarrbibliothek die Agapefeier

 

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Palmsonntag

Am Sonntag, dem 9. April 2017 war Palmsonntag und Bödingen begeht natürlich auch diesen Tag in besonderer Weise. Pastor Friedrichs zog mit den Messdienern und dem Küster aus der Sakristei zum Ehrenmal des Christian von Lauthausen, vor dem der Küster bereits viele Buchssträuße zum Segnen aufgelegt hatte. Die 5 Kommunionkinder, die in diesem Jahr zum ersten Male zum Tische des Herrn gehen, hatten an Stäcken Palmgebinde angebracht. Nachdem Pastor Friedrichs die Palmzweige und das Kreuz mit Weihwasser und Weihrauch gesegnet hatte, zogen alle gemeinsam in die Kirche ein. Wie seinerzeit in Jerusalem beim Einzug Jesu, so wurde auch hier beim festlichen Einzug mit Palmzweigen gewedelt. Die ausgelegten und gesegneten Palmzweige konnten von den Gästen mitgenommen werden, um sie in ihren Häusern aufzuhängen.

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Frühlingserwachen in der Bücherei

Am Sonntag, dem 2. April, gleich nach dem Hochamt, hatte die Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei, Frau Regina Ax,  zu einem kleinen Umtrunk mit Gebäck  eingeladen. Interessierte Bürger konnten sich hier über die Bücherei mit ihrem großen und aktuellen Angebot informieren lassen, Fragen stellen und die Mitarbeiterinnen der Bücherei persönlich kennen lernen. Bei herrlichem Frühlingswetter war ein Besuch sicherlich lohnenswert.

 

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Bußgang der Männer 2017

Am Samstagabend, dem 01. April 2017, trafen sich wieder Männer aus den Pfarreien Hennef-Warth, Happerschoß und Bödingen, um den Wallfahrtsweg von Lauthausen über Altenbödingen zur Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" betend und schweigend zu gehen. 25 Männer konnte Pastor Friedrichs an der Josefs-Kapelle in Lauthausen begrüßen und sie mit einem geistlichen Wort auf diesen Weg einzustimmen. Die Kapelle Lauthausen besitzt zwei Kirchenfenster, die nicht besser geeignet sein können, um auf die Geschichte der Bödinger Wallfahrt hinzuweisen. Das eine Fenster zeigt das Gnadenbild, wie es Christian von Lauthausen in einer nächtlichen Vision gesehen hatte und in Köln hat anfertigen lassen. Dann das 2. Fenster, das den Wallfahrtsweg, Christian vor dem Bildstock und letztendlich die Wallfahrtskirche, die Christian mit seinem Pastor Peter von Meisenbach hat entstehen lassen, zeigen. So ging es dann durch das Dorf Lauthausen und weiter über den Weg "Zum Forst", zu dem kleinen Waldstück (Forst), dem Standort des Bildstocks und dem damaligen Ort, an dem Christian von Lauthausen lebte. Hier hielt man inne, um im Gebet Gedanken und Inhalte unseres Glaubens aufzufrischen. Über den Kirchweg ging es dann weiter zur Wallfahrtskirche, die angestrahlt die Wallfahrer anzieht und zum Gottesdienst einlädt. Die Glocken aus der Entstehungsgeschichte läuteten dazu und alle fühlten sich nicht nur körperlich, sondern auch innerlich erleichtert. In der Messe predigte Pastor Friedrichs über das Evangelium, das die Geschichte des Todes seines Freunde Lazarus widerspiegelte. Wie es Pastor fast immer in seinen Predigten macht, Inhalte aus Evangelium und Lesung mit der Neuzeit zu verbinden und oft genug den Finger in Wunden legt, die durch die Geschichte geschlagen wurden. So zeigte Christus im Evangelium auf, dass alles Weile haben muss und nicht zu schnell reagiert werden soll. Pastor Friedrichs bezog das auf die heutige Zeit, denn oftmals werden heute zu schnell Reaktionen ausgelöst, gehandelt, ohne sich bewusst zu machen, welche Entscheidungen welche Ergebnisse bringen können. Vor allen Dingen sprach er die Männer an, die immer sofort alles anpacken, alles erledigen wollen, ohne sich erst einmal über das Ergebnis Gedanken zu machen. Die Männer warten eigentlich immer darauf , sofort loszulegen, sofort etwas zu unternehmen, zu schnell zu sein. Mehr Muße und ausgereifte Gedanken fehlen oftmals. Jesus wollte in dem Evangelium nichts anderes seinen Anhängern sagen.

Nach der Messe gab es im Marienheim das traditionelle "Fastenbier".

 

 

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Vorstandssitzung Kirchenchor

(Text und Bild: Udo Bergel)

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Wir gehen auf Ostern zu

(In Bödingen zu sehen)

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Ehrung von Mitgliedern

- Marienchor-

In einer Jahreshauptversammlung des Marienchorvorstandes wurden durch den Präses Pastor Reinhard Friedrichs zwei hoch verdiente Mitglieder geehrt. Rainer Maria Kardinal Woelki hat ihnen durch persönlich unterzeichnete Urkunden zum 60-jährigen Jubiläum gratuliert, die Pastor Friedrichs in der Sitzung überreichte. Anna Döhler und Rosi Winter, die über diesen langen Zeitraum feste Stützen im Verein und sichere Stimmen im Chor waren, erhielten von Erni Koch kleine Geschenke dazu überreicht. Die Jubilarinnen haben sich nicht nur in der Chorarbeit profiliert, sondern außerdem noch viele Jahre tolle Schauspielkunst in dem Theater "Bödinger Bühne" präsentiert. Wir gratulieren beiden Sängerinnen zu ihrer Ehrung und danken für beispielhafte Zuverlässigkeit und Kameradschaft.

 

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Flohmarkt rund um Pferd und Reiter auf der Reitanlage Melanie Brozio

hier mit ihrem Pferd "Carlos"

Am Sonntag, dem 12. Februar 2017, hatte Melanie Brozio zu einem Flohmarkt eingeladen. Viele Aussteller waren erschienen und alles angeboten, was für Reiter und Pferde interessant, gut und günstig war. Erstaunlich viele Reiterinnen und Reiter kamen, um sich so manches Schnäppchen zu sichern.

Diese dritte Reitanlage auf dem Bödinger Berg hat sich mittlerweile fest etabliert und gemeinsam mit den anderen beiden, Bödingen zu einem Reitparadies umgestaltet. Bödingen, mit dem Natursteig Sieg und dem Freistellungsgebiet für Reiter, wurde zu einem Wander- und Reitparadies. Das bereichert unsere Region in ganz besonderem Maße. Auch diese Veranstaltung ist ein toller Beitrag in der Kette der vielen Veranstaltungen auf dem Bergsporn der Nutscheid.

   

 

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Neujahrsempfang und Geburtstagsfeier

Am Sonntag, dem 15. Januar 2017 hatten Kirchenvorstand, Ortsausschuss und Pastor Friedrichs zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinde "Zur schmerzhaften Mutter" ins Marienheim eingeladen. Im Hochamt sang der Familienchor "Capriccio" unter der Leitung des Ehepaares Wilma und Wolfgang Harth. Der Thema dieses Gottesdienstes lautete: "Wege". So hatte Wolfgang Harth Texte und Lieder zusammengestellt und diese vortragen lassen. Pastor Friedrichs ging natürlich auch in seiner Predigt auf dieses Thema ein. Dabei gab er wieder einmal zu verstehen, dass der Weg zu Gott nur durch das Kreuz geht. Also kein einfacher Weg. Dazu erzählte er aus Erlebnissen seines Lebens, die ebenfalls zu diesem Thema passten. Zum Schluss lud er alle anwesenden Besucher ins Marienheim zum Neujahrsempfang, aber auch zu seiner Geburtstagsfeier ein. Viele waren dieser Einladung auch gefolgt und warteten im Marienheim, bis er vom Musikverein Allner musikalisch begleitet, eintraf. Eine lange Gratulationsreihe stand schon bereit und der Kirchenchor "Cäcilia" sang dem Geburtstagskind auch ein Ständchen. Damen aus dem Kirchspiel hatten die Bedienung übernommen.

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Unsere Sternsinger 2017

Wieder einmal haben sich viele Kinder und Jugendliche aus der Messdienerschar zusammengefunden, um als Sternsinger den Segen für die Häuser und ihre Bewohner zu bringen. Dabei schreiben sie oben an die Türen: 20*C+M+B*17 oder kleben entsprechende Aufkleber mit diesen Zahlen und Buchstaben auf. „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus, so lautet der Segensspruch. Der von den Sternsinger mitgeführte Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Hl. 3 Könige bis zur Krippe gefolgt sind. Pastor Friedrichs hat in der Messe zur Entsendung der Sternsinger die Kreide und Aufkleber gesegnet. Er wünschte den Sternsinger eine glückliche Heimkehr, was bei dem Nebel und den vereisten Fahrbahnen nicht einfach sein wird.

 

 

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